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Werbe-Idee in Disco: Gratis-Wodka für Gäste mit gültiger Krankmeldung

Eine Discothek in Oberösterreich wollte mit dem Slogan "Ihr seid doch alle krank!" Gäste für das Wochenende anlocken: Wer eine gültige Krankmeldung vorzeigt, erhält eine Flasche Wodka gratis. Weil die Krankenkasse protestierte, werden diese und andere Ideen des Betreibers nicht in die Tat umgesetzt.

Geplant war der freie Eintritt für "Blaulicht-Bedienstete", also Ärzte, Sanitäter, Krankenschwester und Feuerwehrleute in Dienstbekleidung. Wer eine Narbe, die länger als zehn Zentimeter ist, vorweisen kann, hätte einen Getränkegutschein erhalten.

Ein Sprecher der örtlichen Krankenkasse mahnt, dass Krankgeschriebene nur für Arztbesuche oder mit ärztlicher Genehmigung das Haus verlassen dürfen. Wer sich nicht daran halte, begehe Sozialmissbrauch und habe mit Konsequenzen zu rechnen. Die Veranstaltung in der Disco wurde schließlich abgesagt.


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WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Krank, Disco, Gast, Idee, Wodka
Quelle: www.nachrichten.at

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2008 14:44 Uhr von computerdoktor
 
+17 | -18
 
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Dreiste Partie! Also ich kriege gleich einen Anfall. Wer in die Disse feiern gehen kann, der kann wohl auch Arbeiten gehen. Wenn ich denke, was mich die Krankenstände meiner Mitarbeiter jährlich kosten, dann möchte ich nicht in der Haut einer meiner Mitarbeiter stecken, wenn ich den - krankgeschrieben - in der Disco antreffe. Dann ist er gleich noch 2 Monate länger krank - aber im Liegegips im Streckbett - grrrrr!
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02.02.2008 14:59 Uhr von mutznator
 
+5 | -4
 
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Schnappsidee: Solange man bei jeden Arzt seine Krankmeldung für nix und wieder nix hinterhergeschmissen bekommt, und sogar gefragt wird, will lange man denn krank geschrieben werden möchte muss man sich eigentlich fragen, warum noch keiner vorher auf so ne grandiöse Idee gekommen is. Eigentlich müsste so ne Idee von den Krankenkassen kommen, da kann man gleich ma sehen, wer doch nicht "so" krank is. Den kann man dann gleich seine eigenen Kosten selber tragen lassen.
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02.02.2008 15:06 Uhr von Via-Chez
 
+12 | -3
 
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bei einer praxisgebühr von 10 euro kann man danach schon mal einen trinken ;)
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02.02.2008 15:20 Uhr von Yes-Well
 
+3 | -1
 
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@ Computerdoktor Würde ich auch machen: Ich habe im moment noch keine Mitarbeiter, aber mein Vater hatte damls 11 Angestellte. 2 Davon sind auch chonmal morgens besoffen zur Arbeit gekommen. Und das als Paketdienstfahrer!

Angestellte sind meist der Grund warum kleine Firmen probleme bekommen. Eine große Firma kann es sich leisten Mitarbeiter zu haben die auch mal scheiße bauen. Bist du aber auf deine paar Leute angewiesen sieht das ganze direkt wieder anders aus.

Und in manchen bereichen wie bei uns damals, ist es extrem wenn ein Fahrer ausfällt. Weil versuch mal morgens um 4Uhr ersatz zu bekommen, wenn der Chef selber schon eine Tour fahren muß und so als Ersatz auch ausfällt. Da ist es schonmal passiert das ein Tag soviel kosten verursacht, das man locker 2 wochen braucht um das wieder aufzufangen.
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02.02.2008 18:43 Uhr von computerdoktor
 
+2 | -2
 
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@30tonnenSackreis: mit einem gebrochenen Arm kann ich aber in den meisten Fällen auch zur Arbeit gehen. Die Praxis der Ärzte hier in Österreich ist ja teilweise erschreckend: Ach, dann schreiben wir sie erstmal krank. Der dumme Arbeitgeber darf das dann zahlen, weil unsere Kassen zu marode sind um die Kosten des Arbeitgebers zu ersetzen. Klartext: Ist ein Mitarbeiter krank, dann zahlt der Arbeitgeber brav weiter das Gehalt - ohne Gegenleistung. Danke liebe Krankenkasse, danke lieber Onkel Doktor für die unnötige Krankschreibung!
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02.02.2008 19:37 Uhr von uhlenkoeper
 
+2 | -0
 
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Vorsicht : "Ein Sprecher der örtlichen Krankenkasse mahnt, dass Krankgeschriebene nur für Arztbesuche oder mit ärztlicher Genehmigung das Haus verlassen dürfen."

Dieser Satz mag für Österreich rechtsgültig sein. Für Deutschland ist er das nicht.
Wobei ich jetzt nich weiß, ob ich "gottseidank" oder "leider" schreiben soll. Denn wie schon von anderen beschrieben: ein Armbruch heilt auch nicht schneller, wenn man nur zuhause hockt (im Gegenteil, wie Studien zeigen).
Allerdings gibt es bei uns in Deutschland den netten Zusatz, dass man nichts tun darf, um den Genesungsprozeß zu behindern.
Also: wer sich einen gelben wegen einer "bakteriellen Infektion" holt und dann in der Disse beim Saufen erwischt wird (bei Antibiotikaeinnahme strengstens verboten), der kann fristlos gekündigt werden.

Völlig zu recht !

Fragt mal einen Selbstständigen oder eine Hausfrau zu dem Thema "gelber Schein". Eigentlich sollten diese Dinger mal auf den Prüfstand, weil sie nicht für jeden gleich gelten ...
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02.02.2008 19:57 Uhr von Ryback
 
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Wir hatten mal ein Mädel in der Clique, die hat während ihrer "Krankheit" dummerweise ihren Chef in der Disco getroffen. Danach durfte sie sich nach ´nem andern Job umsehen.
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03.02.2008 03:55 Uhr von WillyOrwonthee
 
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@Via-Chez: "bei einer praxisgebühr von 10 euro kann man danach schon mal einen trinken ;)"

Ist zwar nur witzig gemeint, aber sorry, das sagen alle Leute, die kein Arzt sind oder sich damit nicht auskennen - die meinen dann, dass der Arzt sich das locker-flockig in die Tasche stecken. Solche Leute meinen dann auch, dass Ärzte noch (zu) viel verdienen. Die im Geschäft um die Schönheit vielleicht, der Rest meiner Meinung nach nicht, dafür, dass es nunmal meistens die Bildungselite ist, es sich um Akademiker handelt, die immerhin auch sechs Jahre weiteren Lernens (dazu noch das Abitur) opfern, um Menschen zu helfen.
Nicht böse sein, ich weiß ja, wie du das meintest ;) !
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03.02.2008 11:53 Uhr von JustMe27
 
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Lebensgefährliche Dummheit! Angenommen jemand ist wirklich krank und bekommt Schmerzmittel, die Wechselwirkungen mit dem Schnaps haben, kann er damit einen Schockzustand oder eine Alkoholvergiftung bekommen und an den Folgen sterben. Klar, der Aufruf ging hauptsächlich an Blaumacher, aber es gibt genug Leichtsinnige, die vielleicht wirklich krank dahin gehen.
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03.02.2008 12:48 Uhr von Kashyyk online
 
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trotz Krankschreibung abends feiern: kommt nicht so gut, auch wenns "nur" ein gebrochener Arm ist. Ein Freund von mir, Azubi, war eben wegen einer Verletzung am Arm (die er sich bei der Arbeit zugezogen hat) krank geschrieben. der ist am Abend dann trotzdem mal weg und hat sich von Fotografen einer regionalen Community fotografieren lassen.
Das hat man dann beim Arbeitgeber gesehen, was dann nicht ganz so gut ankam, zumal er noch Probezeit hatte. Inzwischen ist er aber immer noch da, blieb dann letztlich ohne schwerwiegende Konsequenzen.
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04.02.2008 00:31 Uhr von DerDickeOtto
 
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Lachhaft: Ein Sprecher der örtlichen Krankenkasse mahnt, dass Krankgeschriebene nur für Arztbesuche oder mit ärztlicher Genehmigung das Haus verlassen dürfen. Wer sich nicht daran halte, begehe Sozialmissbrauch und habe mit Konsequenzen zu rechnen.

Gut ok, falls dann mal meine Bude brennen sollte oder nen Wasserrohrburch oder sonst was ist, muss ich vorher den Arzt anrufen, und fragen, ob ich meine Wohnung verlassen darf! DICKER JOKE!!!! Aber so hört es sich bald an. Ausserdem darf man wenn man nicht bettlägerig krank ist, 2 std am tag raus. Man muss ja schliesslich auch was einkaufen wenn man keinen Bekannten in der Nähe hat!!!!
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05.02.2008 12:45 Uhr von Thomas66
 
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futurelife06: Ein Besuch in der Disco, trägt aber wohl weniger zur Genesung bei.
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05.02.2008 12:48 Uhr von Thomas66
 
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Ryback: So einen Kollegen hatten wir auch mal. Drei Wochen in der Firma gearbeitet, Krankeschein. Mittags aus der Kneipe und dem Seniochef in die Arme gelaufen.

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