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China: Anklage gegen Bürgerrechtler Hu Jia

Der seit dem 27. Dezember inhaftierte chinesische Bürgerrechtler Hu Jia ist wegen Anstiftung zur Subversion gegen die Staatsmacht angeklagt worden. Die Klageerhebung wurde der Öffentlichkeit von seinem Anwalt Li Jinsong am Freitag mitgeteilt.

Nach der unbegründeten Festnahme im eigenen Haus durfte der 34-Jährige am Mittwoch erstmals Besuch von seinem Vater empfangen. Nachdem Hu Jia zunächst unter Hausarrest gestellt worden war, von dort aber weiterhin in seinem Internetblog über Verfolgung und Unterdrückung berichtete, erfolgte die Festnahme.

Die USA und die EU haben gegen die Inhaftierung protestiert und fordern die Freilassung des Bürgerrechtlers. Der Anwalt erwartet hingegen kein Freikommen seines Mandanten. Er wies darauf hin, dass unter dem Anklagepunkt "Anstiftung zur Subversion gegen die Staatsmacht" oft jahrelange Haft folge.


WebReporter: chitah
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Bürger, Anklage, Bürgerrecht
Quelle: www.epochtimes.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2008 11:39 Uhr von chitah
 
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Mal sehen ob jetzt, kurz vor der Olympiade noch internationale Verstimmung stattfindet. Ich kann mir nicht vorstellen das die Chinesen das durchziehen. Die werden wohl eher eine Freilassung inszenieren um der Welt zu zeigen wie liberal sie geworden sind.
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02.02.2008 14:58 Uhr von andreascanisius
 
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Mein Gott Wie froh wir doch sein können in Europa zu leben.
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03.02.2008 16:22 Uhr von Raizm
 
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wenn die olympiasportler und ihre teams nicht so geldgeil wären,sollten sie einfach olympia in china boykottieren...denn das wegsperren von regimekritikern is ja dort gang und gebe >.<
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14.04.2008 15:04 Uhr von Thimphu2003
 
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das teilweise nachvollziehbare Herausreden: der Sportler und Funktionäre ist doch nur die halbe Warheit.

Wie kann man als Sportler - für sich ganz persönlich - entscheiden, in einen solchen Bastardstaat zu fliegen um dort fähnchenschwingend in die TV-Kameras zu lächeln und sich der Propagandamaschinerie zu unterwerfen!?

Es geht nicht darum, das Problem NICHT auf die Sportler zu schieben.
Keiner schiebt ein Problem den Sportlern zu.

Aber sie sind es nun einmal, die aktuell dort hin wollen. Ich kann ja schlecht sagen, ich fahre nicht hin, wenn ich sowieso nicht dort hin will.

Es ist schon erstaunlich das man sagt: die Sportler haben dafür lange trainiert.
Das wird die zu Tode gefolterten Menschenrechtler natürlich überzeugen und sie werden einsehen, das die Sportler sich dann über verhaftete Bürgerrechtler keine Gedanken machen sollten.

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