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Umfrage: Bahnchef Hartmut Mehdorn ist der unbeliebteste Deutsche

Eine Umfrage der Zeitschrift "View" ergab, dass Hartmut Mehdorn, Chef der deutschen Bahn, der unbeliebteste Deutsche ist. Bei der Sympathie erreichte Mehdorn die Note 4,7 und somit den letzten Platz.

Für die Umfrage wurden 528 Bürger befragt. Sie sollten die Personen, die im Januar 2008 in den Schlagzeilen zu sehen waren, mit Schulnoten bewerten. Die Note 6 stand dabei für ungenügend. Aus den Bewertungen der Befragten wurde der Durchschnitt berechnet.

Auch bei der Frage nach der Ausführung des Berufs landete der Bahnchef mit 4,3 auf dem letzten Platz. Hier schaffte es Heiner Brand mit der Note 1,5 auf den ersten Platz.


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WebReporter: bounc3
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutsch, Umfrage
Quelle: www.stern.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2008 13:35 Uhr von Nuernberger85
 
+5 | -6
 
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gleich: 528 leute wurden gefragt. wow!

und sicher, dass der vize-ossi von der gdl nich noch n bisschen unsympathischer is?
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02.02.2008 14:07 Uhr von andreascanisius
 
+8 | -2
 
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Ist wirklich ne Niete Erzählt Monate lang, dass die GDL beim eigenen Tarfvertrag keine Chance hat und gibt am Ende doch klein bei. Der ist definitiv überbezahlt.
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02.02.2008 15:02 Uhr von ShortnewsMaus
 
+6 | -2
 
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*lach*: Sehr aussagekräftige Studie bei ganzen 528 Befragten... *ironie off*
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02.02.2008 15:11 Uhr von Superhecht
 
+4 | -4
 
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85 - zwei Fragen: a) wenn eine Streichholzfabrik DICH als Statistiker in der Qualitätskontrolle anstellt, dann würdest du alle Hölzer prüfen, ob sie auch zünden?
b) Ossiphobie?
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02.02.2008 15:53 Uhr von ShorTine
 
+4 | -4
 
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Kein Wunder! Die Streiks haben ihn für diese Position untragbar gemacht. Er hat nicht mal seine eigenen Angestellten im Griff. Wegen seiner Führungsschwäche sind viele Menschen zu spät zur Arbeit gekommen.

Es wird Zeit, dass Mehdorn durch einen konsequenteren Chef ersetzt wird, der Streiks nicht zulässt. Die Einzelfälle, wo Zugführer eine Abmahnung bekommen haben oder entlassen wurden (falls überhaupt) haben den Rest nicht vom Streik abgehalten.

Wofür gibt es denn sonst Hartz 4, wenn nicht um die Angestellten zur Arbeit anzutreiben? Diesen Druck muss ein Manager mit aller Härte umsetzen. Wer Angst hat, seinen Job zu verlieren, streikt nicht und wird weniger krank.
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02.02.2008 15:56 Uhr von Lmax1
 
+4 | -0
 
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Keine Ahnung wie statistisch abgesichert die Erhebung ist. Ich würde dem Ergebnis allerdings zustimmen. Und bisher fand auch jeder aus meinem Bekanntenkreis es nachvollziehbar. So ganz aus der Luft gegriffen kann es also nicht sein.

Genau genommen habe ich schon statistisch besser abgesicherte Behauptungen gesehen, die augenscheinlich blödsinniger waren. Also, weniger über die Umfrage motzen - lieber Mehdorn feuern! Nicht wegen der Umfrage, ist aber schon lange fällig; und seit seiner Trotzigen Kunden- und Mitarbeiterbeschimpfung sogar überfällig.
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02.02.2008 16:13 Uhr von Lmax1
 
+2 | -0
 
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@ShortTine: Die Möglichkeiten, auf dem Rechtsweg gegen Streiks vorzugehen, sind beschränkt. Und Entlassungsversuche infolge von Streiks sind nichts weiter als Entschädigungsgutscheine für die betroffenen Arbeitnehmer. Mehdorn ist auf dem Gebiet an die Grenze des Möglichen gegangen - und hat damit nicht mehr erreicht, als den Konflikt anzuheizen.

Vielmehr ist zu sagen, dass er den Grundsatzstreit mit den eigenständigen Tarifverträgen vorher schon verloren hatte. Da hat die Lufthansa nämlich schon einen Präzedenzfall gesetzt, nach dem klar war, dass die Lokführer sich am Ende durchsetzen werden, wenn sie einfach auf stur stellen. Der Kampf war für Mehdorn also verloren, bevor er angefangen hat. Er hätte ein besseres Ergebnis erzielt und den Streik vermeiden können, wenn er einfach akzeptiert hätte, was ohnehin nicht zu ändern ist, und direkt ein entsprechend ernsthaftes Angebot präsentiert hätte.

Wie gesagt - ich will hier nicht werten, ob ein solcher eigenständiger Tarifvertrag gut oder schlecht ist. Ich will nur darauf hinweisen, dass Mehdorn einen Kampf angefangen und zur "Grundsatzfrage" hochstilisiert hat, der anderswo im Grundsatz schon entschieden worden war. Und Mehdorn hätte wissen müssen, dass die grundsätzlichen Weichen durch den Lufthansa-Tarifvertrag schon gestellt waren. Es haben ihn ja auch genug Leute darauf hingewiesen.
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02.02.2008 16:17 Uhr von Enny
 
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er ist die Nr1: Von den Leuten die bekannt sind ist genau der die Nr.1 unter den unbeliebtesten.
Aber ich glaub das weiß er auch. Echte Freunde hat der bestimmt nicht.
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02.02.2008 17:12 Uhr von ShorTine
 
+4 | -1
 
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Automatisierung des Bahnverkehrs? Wenn Mehdorn keine anderen Möglichkeiten hat, die Kosten der umweltfreundlichen Bahn auf einem für die Fahrgäste erträglichen Niveau zu halten, sollte über eine Automatisierung nachgedacht werden.

Lokführer haben fast nur noch Kontrollfunktion. Sie drücken jeden Tag 10000 Mal die gleichen paar Knöpfe. Das könnte ein erheblich günstigerer Computer ebenso erledigen, wenn die Sicherheit der Fahrgäste ausreichend gewährleistet ist (Lichtschranken in Türen und am Gleis).

Zumindest U-Bahnen, bei denen Störungen fast immer nur in den Stationen auftreten, könnten ohne teures Fahrpersonal auskommen. So könnten diese gering qualifizierten Arbeitsplätze wegfallen.

Hoffentlich macht sich die Bahn darüber Gedanken, bevor sie mit dem nächsten Streik konfrontiert ist.
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02.02.2008 17:55 Uhr von Lmax1
 
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Automatisierung? Lach!!! :-): Der letzte mir bekannte Versuch zum automatisierten Schienenverkehr hat beim Transrapid im Emsland über 20 Tote hinterlassen. Und das war auf einer Einzelstrecke und Knotenpunkte - und so hoch über dem Boden, dass überhaupt nur selbstverursachte Störungen berücksichtigt werden mussten. Wenn also schon Automatisierung fast unter Laborbedingungen den "Praxistest" nicht besteht, sind Geisterzüge im real existierenden Bahnverkehr erst recht keine Option. Zumindest nicht in einem Zeitrahmen, um den ein Mehdorn sich noch Gedanken machen müsste.

Genau genommen hat die "Automatisierung" im Bahnverkehr jetzt schon einen Umfang erreicht, der de facto geschäftsschädigend wirkt. Wie man als regelmäßiger Bahnfahrer bei den zahlreichen Problemen mit Automaten und standardisierten Verfahren für die Arbeit von Zugbegleitern fast bei jeder Fahrt erleben kann. Die Wirklichkeit ist mit der gegebenen Technik einfach noch nicht algorithmisierbar. Theoretiker mögen das anders sehen. Aber nur, solange sie sich selbst in der Praxis nicht mit den Ergebnissen konfrontiert sehen.
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02.02.2008 19:58 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Automatisierung funktioniert längst
siehe:
http://www.spiegel.de/...

Andere Länder (nicht nur Frankreich: die Metro) sind uns da weit vorraus. Auch China ist vornedran.

Allerdings muss bei uns einiges umgebaut werden.
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02.02.2008 20:13 Uhr von ShorTine
 
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btw: Weiss jemand, auf welchem Platz der Beliebtheitsumfrage Michael Schumacher und Adolf Hitler gelandet sind?
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02.02.2008 20:24 Uhr von Lmax1
 
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@Thomas: > Allerdings muss bei uns einiges umgebaut werden.

Ja. Vor allem am Streckennetz. Ich sehe derzeit kein System, das sich auf dem Bestandsnetz einsetzen ließe. Es ist kein Zufall, dass die in deiner Quelle genannten Beispiele entweder auf neu eingerichteten oder überschau- und kontrollierbaren Streckenabschnitten in Betrieb genommen wurden.
Viele Probleme kann man vielleicht durch eine echte Fernlenkung umgehen - aber das wäre dann immer noch keine Automatisierung. Denn ob der Lokführer im Zug sitzt oder in einer Zentralstelle an der Konsole, wäre auch nur eine Verlagerung desselben Arbeitsplatzes. Und die funktionierenden Beispiele sind bisher eher teilautomatisierte Mischsysteme - was für genau ausgewählte Teilbereiche bisher das äußerst mögliche ist.
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03.02.2008 01:50 Uhr von alter.mann
 
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wenn ein bahn"chef" öffentlich äussert, das er lieber fliegt, als mit der bahn zu fahren...


no coment

gruß
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03.02.2008 04:29 Uhr von Onkeld
 
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@shirtine: leider nein, zumindest bei unsrem alten alfons würd mich das interessiern. zumindest gibts einige die am 20.04 feiern, darunter auch ich, aber bei mir ists meine oma ;)
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03.02.2008 08:15 Uhr von loewe59
 
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unbeliebtester deutscher: auf meiner liste ist peer steinbrück die nummer 1.er betrügt millionen pendler um ihre kilometerpauschale.
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03.02.2008 08:41 Uhr von Borgir
 
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gibt es schon noch ein paar andere. der herr mehdorn ist nur unbeliebt, weil er aktuell in den schlagzeilen war. es gibt größere drecksäcke in unserem land.

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