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Schröder sorgt für Verstimmung in Zypern

Der Besuch Schröders auf Nord-Zypern sorgte jetzt für Verstimmung im griechischen Teil der Insel. Der Präsident der Mittelmeerinsel Papadopoulos zeigte sich dementsprechend enttäuscht.

Der Altkanzler ist für zwei Tage in den türkisch besetzten Teil der Insel gereist, um nach eigenen Worten die wirtschaftliche Isolation des Nordteils zu beenden. Allerdings betonte er den privaten Hintergrund seines Besuches.

Die gesamte Situation wird nun auch prompt im Wahlkampf zur Präsidentenwahl im Februar genutzt. Die Gegner des Amtsinhabers werfen ihm nun vor, seine Politik habe dazu geführt, dass es zu solchen Besuchen komme.


WebReporter: chitah
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gerhard Schröder, Zypern
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.02.2008 10:24 Uhr von chitah
 
+0 | -0
 
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In dem Moment mal gut das Schröder nicht mehr Kanzler ist. Solch ein Besuch zu Amtszeiten hätte wohl richtig Ärger gegeben. Die Türken allerdings dürften sich freuen, ist ja quasi ein Ritterschlag für den ansonsten international nicht anerkannten "Staat".
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02.02.2008 13:58 Uhr von Renay
 
+6 | -20
 
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02.02.2008 14:50 Uhr von The_Nothing
 
+12 | -5
 
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"Dem steht "Lüge" auf der Stirn wenn ich den nur seh."

Genauso wie Merkel, Beck, Schäuble, Kohl, ...
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02.02.2008 14:50 Uhr von Koyan
 
+7 | -15
 
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Schröder ist wohl 100 mal vertrauungswürdiger: als die Merkel, diese dient ja sicher nicht dem deutschen Volk.
Und nicht vergessen, DANK Schröder klebt kein dreckiges Blut an deutsche Hände, wären solche Marionetten wie Merkel damals an der Macht gewesen, wäre Deutschland am Irak-Verbrechen beteiligt gewesen.
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02.02.2008 15:20 Uhr von TheDent
 
+5 | -9
 
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Wie schnell die Leute: 16 Jahre Kohl vergessen. Hätte der Dicke nen paar Reformen angepackt und die Einheit...sagen wir ökonomisch vorteilhafter gestaltet, wären viele von Schröders Reformen vielleicht nicht nötog geworden. Schröder hat das gemacht was nötig war und das hat ihm am Ende das Amt gekostet, er mag viele Fehler gemacht haben, aber wenigstens hat er das Problem nicht ausgesessen.
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02.02.2008 16:21 Uhr von Enny
 
+4 | -3
 
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um die wirtschaftliche Isolation des Nordteils zu: Und er meint das er das kann.
Ja nee, is klar

Als nächstes gibt er den Hungernden in Afrika den Tip mehr zu essen.
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02.02.2008 18:18 Uhr von Gregsen
 
+3 | -3
 
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@TheDent, absolute zustimmung! gebe dir absolut recht. Leider bleibt den leuten nur das in erinnerung, was aktiv in der zeit passiert. D.h. wer reformen verschläft und seinen nachfolgern hinterlässt, erscheint beim volk immer besser, als derjenige der schmerzhafte reformen durchpresst.

Leider ist das im endefekt auch der Grund, warum politiker lügen und nur von wahl zu wahl leben. Der wenn vor der wahl verkündet, dass er reformen durchführen wird, die zwangsweise zur folge haben, dass es den leuten erstmal schlechter geht, wird garantiert nicht gewählt. Stattdessen wählt das Volk lieber einen lügner der friede, freude, sonnenschein verspricht und ärgert sich später, dass er doch nur gelogen hat.

Und um die diskussion um die notwendigkeit der reformen vorwegzunehmen: Es wäre schön wenn es so wie z.b. die linkspartei gerne hätte realisierbar wäre: Allen solle es immer besser gehen von jahr zu jahr. Leider ist das ohne einschneidende reformen nicht möglich... und um es an einem beispiel zu verdeutlichen: Schaut euch einmal an wie die Lage in Finnland und andere Skandinavische Ländern, die momentan als das Musterbeispiel eines Sozialstaates gelten, vor 30 jahren war... Um es mit den Worten einer finnischen Freundin zu beschreiben: "Ein häufchen elend".

Der grund dass es den skandinavischen ländern jetzt so gut geht, sind reformen die vor knapp 30 jahren gegen den willen des volkes durch mutige politiker durchgedrückt worden sind... leider lebt der mensch aber meistens genauso wie er es den politikern vorwirft... nämlich nur für den jetzigen tag.
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02.02.2008 18:30 Uhr von The_Nothing
 
+2 | -5
 
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@TheDent und Gregson: Tja, der Pöbel kann gewisse Dinge halt nicht:

(a) vernetzend denken
(b) Zusammenhänge erkennen, wenn zwei Dinge (z.B. Reform und Aufschwung) nicht innerhalb von 14 Tagen zusammenhängend passiern
(c) erkennen, das Reformen sich auf die Zukunft auswirken und das Produkt der Vergangenheit sind.

==> kollektive Dummheit.
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02.02.2008 18:34 Uhr von Lonni
 
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Der arme Mann. Erst den Karren in den Dreck fahren, dann in seiner Zeit als Bundeskanzler einen Milliarden Auftrag an Gasprom erteilen und dann dank der Vetternwirtschaft bei Gazprom die Millionen abfassen.
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02.02.2008 20:54 Uhr von TheDent
 
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Ich kann ja verstehen: das die Leute keinen Bock haben auf Politiker, is ja auch kein Wunder. Das heisst aber nicht das Politiker grundsätlich alles falsch machen und nur die Kohle abkassieren wollen, da könnten sie anderswo viel mehr verdienen. Bei jeder politischen Entscheidung hat man mindestens die Hälfte der Leute gegen sich und nur weil eine Reform extrem unpopulär ist, heisst es nicht da sie langfristig gesehen nicht richtig war.

@Lonni ich weiss ja nicht welcher Jahrgang du bist, aber vor Schröder war der Karren nicht nur im Dreck, er war schon fast drin versunken.
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02.02.2008 21:00 Uhr von jsbach
 
+4 | -2
 
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Dass ist wohl eher: ein Geschäfts/Privatbesuch von ihm gewesen.
Hat Gazprom die Reise gesponsert um mal dort die Fühler auszustrecken?
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03.02.2008 00:13 Uhr von chitah
 
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@lonni: Traurig das Du einen Schröder einzig auf Gazprom reduzierst. Das war NACH seiner Zeit als Kanzler und was er da macht steht ihm frei. Das der Mann Reformen durchgesetzt hat wie kaum ein anderer und sich nicht zu fein war auch mal unpopuläre Politik zu machen um im Endeffekt Fortschritte zu machen, wird schnell unter den Tisch gekehrt. Aber Hauptsache Merkel den Aufschwung zuschieben, ist klar. Hat the_nothing wohl nicht ganz unrecht. Schade eigentlich

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