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Südafrika: Polizei stürmt Kirche mit Flüchtlingen

Die südafrikanische Polizei hat eine Kirche in Johannesburg gestürmt, in der sich hunderte Flüchtlinge aus dem Krisenstaat Simbabwe aufhielten, und einen Großteil festgenommen. Sie reagierte damit auf anhaltende Beschwerden, in der Kirche fänden Kriminelle Zuflucht.

Die Polizei, die darauf besteht, es habe sich um eine legale Aktion gehandelt, sieht sich jedoch mit schwerwiegenden Vorwürfen von Menschenrechtsorganisationen und der südafrikanischen Kirche konfrontiert.

So sollen die Sicherheitskräfte die Flüchtlinge, die teilweise bei schlechter Gesundheit sind, geschlagen und mit Pfefferspray attackiert haben. Zudem fand die Operation spät am Abend statt, als viele der Simbabwer schliefen.


WebReporter: terrordave
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Kirche, Flüchtling, Südafrika
Quelle: africa.reuters.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2008 16:54 Uhr von terrordave
 
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Ich kenne diese Kirche. Dort finden seit Jahren illegale Einwanderer aus Simbabwe Zuflucht, die Kirche ist zwar total überfüllt aber der Pfarrer mein, es wäre seine Pflicht, den Menschen zu helfen. Vielleicht sollten die Südafrikaner lieber Mugabe absägen, dann hört die Kriminalität auch auf - ach nee, Mugabe ist ja Mbekis Freund.
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01.02.2008 17:13 Uhr von andreascanisius
 
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Man bedenke: Sudafrika ist auch damit noch der demokratische staat Afrikas.
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02.02.2008 21:25 Uhr von jsbach
 
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Vorredner: Teilweise: stimme ich dir zu. Aber lass das hier in D passieren. Ach so, wir leben ja im christlichen Abendland, da wird man sich hüten ein Gotteshaus/Kirche zu stürmen. Aber "da unten" soll es Rechtens sein? Da haben die schon enormen Nachholbedarf.
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02.02.2008 21:36 Uhr von andreascanisius
 
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Dennoch: sollte man nicht zu viel über SA herziehen, damit dieses Land seinen Vorbildcharakter für andere afrikanische Staaten nciht verliert.

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