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Postbank: Konten von toten Kunden in der Statistik

Die Postbank hat nach Informationen des Magazins "Spiegel" Kunden, welche weniger als 60 Euro Guthaben besitzen und keine Kontobewegungen in den letzten drei Jahren aufwiesen, angeschrieben, um wieder "intensiver mit den Kunden zusammen zu arbeiten".

Man informierte diese zugleich, dass diese Konten gegebenenfalls kostenpflichtig werden würden. Dieses Schreiben erhielten auch oft Angehörige von seit Jahrzehnten Verstorbenen. "Dass dabei auch Verstorbene angeschrieben wurden, war nicht zu vermeiden."

Der Postbank-Sprecher berichtete weiter, dass "wenn uns von den Erben die Sterbeurkunde nicht zugeschickt wird, führen wir die Konten ganz normal weiter." Es sei auch normal, dass bei 15 Millionen Kunden einige "Schläferkunden" dabei sind.


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WebReporter: Olorin
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kunde, Statistik, Konto, Postbank
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2008 13:53 Uhr von Olorin
 
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Woher soll eine Bank auch von Verstorbenen Kunden erfahren, wenn sie nicht benachrichtigt wird? Das scheint mir doch ganz normal, dass solche Fälle dann in einer Statistik auftauchen können. Außerdem, wenns ums Erbe geht werden die Konten von den Verwandten doch als erstes unter die Lupe genommen!
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01.02.2008 15:28 Uhr von Kottonmouth_King
 
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Finde ich jetzt auch nicht so schlimm Woher soll´s die Bank sonst wissen, wenn nicht von den Angehörigen??

Ist natürlich für die Angehörige nicht erfreulich nach Jahren ein Schreiben an einen Verstorbenen in den Händen zu halten, aber wenn Sie sich nicht selbst drum kümmern....
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01.02.2008 15:59 Uhr von titlover
 
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also Schläfer-Kunden: finde ich geschmacklos... das klingt, alsob sie nochmal aufwachen könnten ;)

ansonsten eigentlich normal, wenn sich keiner um den nachlass kümmert.
Stattdessen würde ich eher auf eine Pflichtbuchung innerhalb eines Zeitraumes bestehen, wenn dadurch so unverhältnismäßig hohe gebühren umgangen werden können.
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01.02.2008 16:51 Uhr von NetCrack
 
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Da wäre es in dem Zusammenhang mal interessant, in welchem Umfang sich das bewegt. Wenn es 10.000 "Schläferkunden" sind, ist es sicher nicht so schlimm. Wenn es 2 Millionen sind wäre es sicher nicht so günstig. Die Postbank ist ein börsennotiertes Unternehmen, stellt eucht vor die Aktienhalter würden mitgeteilt bekommen, dass die Postbank auf einmal 13% weniger Kunden hat als sie angibt.
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01.02.2008 21:45 Uhr von Deniz1008
 
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lol* ... :) :)
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01.02.2008 23:23 Uhr von saber_
 
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wir sind im jahr 2008... haben supermoderne pcs... diese sind sogar vernetzt!

nun kapier ich nicht was daran so schwer ist paar informationen auszutauschen?

also bei sinnlosen informationen klappt das supergut... aber sobald es buerokratisch wird gehts auf einmal nichtmehr?
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02.02.2008 08:31 Uhr von BenniG.
 
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@saber_: Wo denkst du hin. Vernetzung klappt doch nur, wenns um die Gängelung und "verdachtsunabhängige" (mein Vorschlag für das Unwort des Jahres) Speicherung von evtl. strafrechtlich relevanten Informationen geht.
Brauchte neulich einen neuen Führerschein. Völlig unmöglich, sowas im EDV-Zeitalter direkt zu beantragen, wenn man zwischendurch umgezogen ist. Musste mir vom alten Amt eine Abschrift zuschicken lassen, diese dem neuen Amt geben, um dann festzustellen, dass jemand beim Abschreiben der Abschrift aus AB (Motorrad beschränkt) ein A1B (gibts garnicht) gemacht hat. Ergo noch länger warten, weil der Führerschein nochmal gemacht werden musste..

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