01.02.08 12:00 Uhr
 417
 

USA: Mehr Einsatz von Frankreich in Afghanistan verlangt

Das Pentagon hat auch einen Brief an Frankreich gesendet. Frankreich soll sich wie Deutschland (SN berichtete) militärisch mehr in Afghanistan einsetzen. Jedoch klingt der Brief für die Franzosen nicht unverschämt.

Der französische Außenminister Hervé Morin sagte, dass der Brief "ausgesucht höflich" gewesen sei und dass die USA hinweist, dass "alle Mitglieder der Internationalen Schutztruppe ISAF aufgerufen" zur Unterstützung der USA sind.

Auf einer Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag betonte Morin, dass der Konflikt sich nicht militärisch klären lasse, gab jedoch, die konkreten amerikanischen Forderungen nicht preis.


WebReporter: rasho
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Frankreich, Afghanistan, Einsatz
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nordrhein-Westfalen: V-Mann des LKA soll Attentäter Anis Amri angestiftet haben
Kritik an Donald Trump: Werteverweis von Ex-Präsident Bush
Wien: Polizeieinsatz gegen Parlamentsmaskottchen wegen Verhüllungsverbot

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.02.2008 11:51 Uhr von rasho
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was will eigentlich die USA noch? Wenn sie Krieg spielen wollen dann sollen sie es alleine machen, ohne andere Länder reinzuziehen..
Kommentar ansehen
01.02.2008 12:12 Uhr von moe499
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
schon lustig: ein land nach dem anderen platt machen und hinter rummaulen:
helft doch mal! hier is alles kaputt.

find auch komisch das die größte und "modernste" armee der
welt ständig hilfe braucht. naja, seit vietnam wird sowieso nur
noch krieg zum eigenen vorteil geführt oder um von heimischen
problemen abzulenken.
Kommentar ansehen
01.02.2008 13:08 Uhr von Maverick Zero
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Drecksarbeit: Klar, ein Land in Schutt und Asche schiessen ist einfach, wenn man technologisch dem Feind überlegen ist. Raketen sind schnell abgefeuert und im Inneren eines Panzers sitzt man ziemlich geschützt.

Aber einem Land nach einem Krieg helfen und Unruhen in einem Krisenherd bekämpfen ist eine wahre Schwerstarbeit. Da will man sich nur sehr ungerne die Hände schmutzig machen. Aber zum Glück kann man ja die "Feiglinge", die am Krieg nicht mitgemacht haben, verpflichten diese Drecksarbeit zu übernehmen.
Kommentar ansehen
01.02.2008 13:13 Uhr von chitah
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Wo leben die Amis? Erst Kriege anzetteln und dann an andere Forderungen stellen. Hätten sie mal den Irak in Ruhe gelassen, dann hätten sie selbst genug Soldaten.
Kommentar ansehen
01.02.2008 15:46 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Æshættr: Es ist nicht durch die Verfassung verboten. Das ist ein Gerücht, das gelöscht und aufgeklärt gehört.
Es ist verboten, Angriffskriege durchzuführen bzw zu ermöglichen oder zu planen. Nicht aber, mit Kampfeinheiten einen Friedenseinsatz (AUCH OFFENSIV) zu begleiten und abzusichern.
Kommentar ansehen
01.02.2008 16:14 Uhr von snm
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die haben wohl einen anderen Brief bekommen: In Kreisen des Bundesverteidigungsministeriums heißt es, der Brief der USA sei eine "Unverschämtheit".

Es ist natürlich auch möglich das unsere Regierung nur Arschkriecherrei kennt und mit einem ehrlichen Brief mehr Probleme hat als die Franzosen.
Kommentar ansehen
01.02.2008 16:17 Uhr von snm
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ ElChefo: Oder auch ein Einsatz nach Art. 5 des Nordatlantikvertrags.
Kommentar ansehen
01.02.2008 23:29 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Die NATO - ein Wohlfahrtsverband: Der politische Heizwert amerikanischer Soldaten steigt. Fast täglich kommen Särge auf amerikanischen Flughäfen an und entwickeln sich zunehmend zu einem massiven Politikum in der amerikanischen Öffentlichkeit. -- Folgerichtig sollen nun die Verbündeten stärker herhalten.

"Humanitäre Hilfe", so nennen wir heute Besatzungskriege im Interesse Amerikas.
Wieweit diese auch in unserem Interesse liegen, verklärt sich in unserer Bündnispolitik. Zeit zu überdenken, wer die NATO e cetera braucht und wer sie missbraucht. Der Missbrauch von s. g. Verteidigungsbündnissen hat in Europa eine lange und blutige Geschichte, in denen es nicht zuletzt auch immer darum ging, das Volk zu entmündigen.
Aber auch die Frage, warum die Europäische Union verteidigungspolitisch nicht aus ihren Kinderschuhen heraus kommt, stellt sich damit.
Kommentar ansehen
02.02.2008 21:15 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Für mich scheint: das ganze "geplärre" der USA nur dem eigenen Vorteil dient. Hauptsche ist nicht die Weltherrschaft, sondern das die Wirtschaft "Rüstungsindustrie etc." keine Probleme bekommt.
Sonst kochen sie doch auch ihr eigenes Süppchen. Genauso wird es ihnen im Irak gehen. Schutt um Asche zurücklassen die Aufräumarbeiten, dass können andere machen. Wiederaufbau nicht vergessen!
Kommentar ansehen
03.02.2008 07:55 Uhr von abc3
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Maverick Zero und chitah: Bei allem Verständnis, man sollte nicht übertreiben.

"Klar, ein Land in Schutt und Asche schiessen ist einfach,"

Das Land war schon in Schutt und Asche. Zur Zeiten der Taliban befand sich das Land defacto fast in der Steinzeit.

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nordrhein-Westfalen: V-Mann des LKA soll Attentäter Anis Amri angestiftet haben
BMW: Razzia des Bundeskartellamts
Australien: Rekord-Belohnung für Aufklärung von Frauenmorden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?