01.02.08 10:11 Uhr
 2.019
 

USA: Zu wenig Jäger - Schüler sollen im Sportunterricht schießen lernen

Weil es im US-Bundesstaat Viriginia immer weniger Berufsjäger gibt, wird in der nächsten Woche über einen neuen Gesetzesentwurf diskutiert, der Schülern den Umgang mit Waffen nahe bringen soll.

Der Vorschlag wurde vom Senator Billy Wayne Bailey eingebracht, der begeistert vom Jagen ist. In dem Training, das während des Sportunterrichts stattfinden soll, werden aber keine einsatzbereiten Waffen benutzt. Auch scharfe Munition soll nicht vorhanden sein.

"Die Jagd ist ein wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft und unserer Kultur, doch seit einigen Jahren nimmt die Zahl der Jagdscheine beständig ab", so Bailey. In dem US-Staat ist es bereits möglich, dass Zehnjährige eine Erlaubnis zur Jagd beantragen.


WebReporter: bounc3
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Sport, Schüler, Jäger
Quelle: www.spiegel.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2008 10:13 Uhr von svenwbusch
 
+20 | -2
 
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Die sollten froh sein dass Jugendliche sich nicht für Waffen interessieren - statt dessen bringen die den Kindern bei wie man tötet...

Und sich hinterher wieder über die "Killerspiele" auslassen...
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01.02.2008 10:14 Uhr von magerle
 
+23 | -2
 
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Die Spinnen In Deutschland sollen PlastikPistolen verboten werden und die USA will schiessen zum Schulfach machen.
Einfach nur bescheuert.
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01.02.2008 10:17 Uhr von simmel1
 
+15 | -5
 
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Total bescheuert: Aber das ist eben die USA. Die haben sowieso einen an der Klatsche
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01.02.2008 10:32 Uhr von Loki-Lyesmith
 
+8 | -3
 
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Was soll man dazu sagen... Da fällt mir echt nix mehr ein.
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01.02.2008 10:35 Uhr von pippin
 
+6 | -3
 
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Erstaunlich! Wider erwarten ist Herr Bailey kein Republikaner, sondern Demokrat, obwohl das auch nicht wirklich viel zu sagen hat.

Ich halte es aber für eher inkonsequent, wenn jetzt auf dem Wege doch wieder Waffen in Schulen kommen.
Erst machen sie wegen der ganzen Amokläufe Hochsicherheitszonen aus den Schulen und dann kommt so ein Vorschlag.
Mit Sicherheit wird es jemand schaffen entweder scharfe Waffen zum Schießunterricht mitzubringen oder zumindest eine der Unterrichtswaffen einsatzbereit zu machen.

Auf das Geschrei hinterher bin ich schon gespannt.
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01.02.2008 10:42 Uhr von JR-Europe.de
 
+3 | -5
 
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Was aus der USA kommt kann fast nur: "Sch..." sein, wa? In der DDR wurde sehr früh mit Luftgewehr geschossen , meist im Rahmen der "Gesellschaft für Sport und Technik" oder Festveranstaltungen. Noch im frühen Jugenalter schoss man mit einer Art abgespeckten Kalaschnikow im Rahmen von, Zitat: "Das GST-Lager oder Wehrlager war ab anfang der 1980er Jahre eine Art "militärisches Ferienlager" für die männlichen Schüler der 9. Klassen der POS und am Anfang der Klasse 11 der EOS, in dem die vormilitärische Ausbildung durchgeführt wurde."
Zitat Ende, Quelle:
http://www.ddr-wissen.de/...
Mit der konnte man definitiv Menschen gezielt töten.
Ich kann mich nicht erinnern, dass Jugendliche jemals welche damit umgebracht hätten, weil sie Frust auf jemanden hatten. Man hätte ja einfach nur zur Seite schießen können ;-)

Mit besten Grüßen
JR-E
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01.02.2008 10:52 Uhr von JR-Europe.de
 
+3 | -2
 
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Was ich allerdings glaube ist, dass: das mit den Jägern nur ein Vorwand ist, man kopiert schlichtweg die erfolgreiche vormilitärische Ausbildung der DDR, das soll nur der Anfang sein ;-)

Mit besten Grüßen
JR-E
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01.02.2008 11:39 Uhr von LullabyOverdose
 
+6 | -6
 
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Kultur: Seit wann hat die USA ne eigene Kultur?
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01.02.2008 11:43 Uhr von JR-Europe.de
 
+4 | -3
 
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@Izzo ... Lobby hin Lobby her, so lange das amerikanische Volk (mit ihrem positiven verfassungsrechtlichen Recht auf Waffen, auch gegen den Staat vorgehen zu können) nicht um sich schießt, weiss(!) ich ... da drüben ist nicht alles so, wie es oft in Deutschland dargestellt wird.

Thema Waffenlobby:
Hab mal gegoogelt, also in folgender Statistik ist Deutschland auf einem hervorragenden 5. Platz ;-)
http://www.welt.de/...
Ich denke wir sind nicht besser, nur weil wir es nicht im eigenen Land haben. Neee wir sind sogar doof als Volk, denke ich. Nicht wählen gehen, wird auf Dauer nicht genügen.

Mit besten Grüßen JR-E
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01.02.2008 11:46 Uhr von aawalex01
 
+4 | -4
 
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Wie doof sind denn die Amis.Die brauchen sich nicht wundern wenn irgendwelche Leute an Schulen Amoklaufen.Das wird denen ja dann an der Schule noch beigebracht.Man sind die Rotzen Doof.
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01.02.2008 11:51 Uhr von Cryver_Mitzae
 
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Gott, schmeiß Hirn vom Himmel: Wie bescheuert sind die? Tut mir Leid, aber dazu fällt mir nichts mehr ein. Zum einen beklagt sich die Welt über die "Killerspiele" und zum anderen gibt´s nun bald wohl ein Fach in den USA das man mit "Ballern für Anfänger" übersetzen kann, oder was? Dazu fällt mir nichts mehr ein. Kann sein das zu wenig Jäger ausgebildet werden, aber wo zur Hölle ist da die Logik?!
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01.02.2008 11:53 Uhr von JR-Europe.de
 
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@ aawalex01 ... ich denke nicht, so bedaulich: wie es ist, dass wenige Täter im Verhältnis zu den Milliarden Menschen die in Amerika lebten, leben und leben werden und nicht(!) Ammok laufen, die Entwaffnung eines Volkes rechtfertigen.
Ich denke ich bin einer der ersten, auf dieser Welt, dem spontan der Gedanke:
lebten, leben und leben werden und nicht(!) ... so bewußt wurde. Wir denken immer nur in unserer einen Generation, das ist typisch menschlich linear.

Mit besten Grüßen JR-E
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01.02.2008 12:02 Uhr von JR-Europe.de
 
+1 | -2
 
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@Cryver_Mitzae ... sollten repräsentative(!): Studien ein Zusammenhang beweisen, würde ich reine Killerpiele - ähnlich CS - verbieten wollen.
Tut mir leid um die, welche wirklich nur Spass haben wollen
und nicht in der Realität austicken. Die große Mehrheit eben.

Aber Kriegspiele - wie z.Bsp. Battlefield, würde ich weiter erlauben. Um zum Beispiel als Squad-Leader oder sogar als Commander die Truppe zum Sieg zu führen, braucht man schon mehr Hirn ;-)

Was ich nie tun würde, aufgrund Killerspiele, das Recht auf Waffen für das amerik. Volk aufgeben. Da "schießt man mit Kanonen auf Spatzen" und in Deutschland geht man so trottelig auf Stimmenfang für eine minder bemittelte Wählerschaft. Es bleiben mir zu viele Kluge bei den Wahlen daheim, das macht mir Angst!

Mit besten Grüßen JR-E
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01.02.2008 12:43 Uhr von moe499
 
+1 | -2
 
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ach leute: die NRA brauch doch nur etwas mehr nachwuchs!
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01.02.2008 12:52 Uhr von andreascanisius
 
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Habt ihr das schonmal von der anderen Seite betrachtet?

Dinge die von den Erwachsenen erlaubt werden verlieren ihren Reiz.

Die meisten Jugendlichen tragen doch nur Knarren mit sich rum, weil andere Jugendliche sie für dieses "Privileg" bewundern.
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01.02.2008 12:54 Uhr von Metalian
 
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Super!! Ich hätte mich als Schüler sehr über dieses Fach gefreut! Meint ihr denn,die würden dann über kurz oder lang alle mal Amok laufen? So jugendliche Schläger werden hier doch auch zum Kick-Boxen geschickt,um ihre Agressionen in den Griff zu kriegen. So machen sie das da dann halt mit dem Schießen.
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01.02.2008 12:59 Uhr von andreascanisius
 
+3 | -3
 
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@ Metalian: Da kann ich dir beipflichten. Das ist ja mal ein Quatsch mit dem Boxen. Die bringen Schlägern das Boxen bei...


Dieser Boxer da lässt gezielt keine Studien zu dem Modell zu. Weiter wird angenommen, dass die Rückfallgefahr sehr hoch ist.
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01.02.2008 13:33 Uhr von dilannn
 
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ich werde es nie verstehen: wie man waffen befürworten kann... und dann das auch noch kindern bebringen wie man damit umgeht.

und der unterschied zwischen schießen und boxen ist doch mal eindeutig. boxen = körperliche arbeit = durch auspowern, das loswerden von gewissen agressionen.

ein bisschen mitdenken schadet nie ;)

und wer das vorhaben der USA befürwortet, hat sie auch nicht mehr alle.
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01.02.2008 13:35 Uhr von titlover
 
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wieder ein Puzzleteil mehr: im großen Ganzen, Amerika in einen neuen Weltkrieg zu treiben.... jetzt wird das Fussvolk von morgen ausgebildet. Das Gesetz zur Wehrpflicht steht auch schon bereit.... Lange haben wir wohl nicht mehr....
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01.02.2008 14:05 Uhr von uhlenkoeper
 
+2 | -1
 
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Auch wenn ich ein: absoluter Gegner von Waffen in Kinderhänden bin, der Jagd selbst nichts abgewinnen kann und diesen Vorschlag mehr als hirnrissig finde: es gibt da etwas zu bedenken.

Da in den USA Waffen frei verkäuflich an JEDERMANN sind, wäre es evtl. auch nicht von der Hand zu weisen, dass die Kenntnis über den Umgang und die Gefährlichkeit von Waffen schon Kindern bewußt gemacht wird. Allein um "Unfälle aus Unkenntnis" zu verhinden.

Nur leider wird der Hintergedanke der Waffenlobby bei diesem Vorstoß ein anderer sein: ein höherer Waffenabsatz.

Übrigens halte ich die Verknüpfung von Schießunterricht und Amokläufen für Unsinn in einem Land, in dem JEDER problemlos an eine Waffe kommen kann. Die Ursachen von Amokläufen liegen nicht in Schießgeilheit, sondern in psychischen Problemen. Amoklaufkandidaten die Waffen zu entziehen, löst nicht das Problem, sondern ändert nur die Wahl der "Waffe" ! Dann ist es beim nächsten Mal eben keine Schußwaffe, sondern ein Messer, Gift, Gase, rohe Körpergewalt, etc.

Statistiken aus Europa haben übrigens schon lange belegt, dass Personen, die einen VERANTWORTUNGSBEWUSSTEN Umgang mit Waffen gelernt haben, seltener die Waffe auf einen anderen Menschen richten als andere.
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01.02.2008 14:27 Uhr von ITler84
 
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Kriegsvorbereitung? Liest sich für mich so als ob die USA schon in der Schule mit Soldatenausbildung anfängt.
Irgendwie traurig das so ein Land eine Vorbildfunktion in der Welt hat.
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01.02.2008 14:52 Uhr von andreascanisius
 
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Boah ey Ich möchte mal eine Ami-News lesen, die nicht gleich von der ganzen Shortnewsgemeinde gehässig kommentiert wird...
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01.02.2008 15:19 Uhr von JCR
 
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Na klasse, dann sind´s beim nächsten Amoklauf nicht 30, sondern hundert Tote, weil der Schütze eine bessere Ausbildung hat.

Sollen sie doch auf ihren Waffengesetzen beharren, aber auch schon die Kinder zum Schusswaffengebrauch zu animieren, ist lächerlich.
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01.02.2008 16:47 Uhr von snm
 
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@ JR-Europe.de: "...die erfolgreiche vormilitärische Ausbildung der DDR..."

Sorry, aber du hast sie doch nicht mehr alle :-)
Die DDR war noch um einiges perverser, als es die USA auf absehbare Zeit sein wird.
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01.02.2008 20:24 Uhr von Knötterkopp
 
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Deppenalarm! Was hier an unerträglich dummem "Amibashing" abgeht ist wirklich unfaßbar.

Wer noch nie sportlich geschossen hat darf getrost auch mal den Rand halten. Diejenigen, die es probiert haben, wissen um die Anforderungen an Konzentrationsfähigkeit und sportliche Grundanforderung.

Und: jawohl! Wer den sicheren Umgang mit Waffen gelernt hat gefährdet eben nicht aus Unwissenheit Dritte.

Waffen sind nichts als Stücke Stahl, Holz und Kunststoff, weshalb künstlich aufgeregte Gutmenschen sich derart orgasmisch dran aufgeilen geht über meine Vorstellungskraft.

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