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Suizidrate bei US-Soldaten steigt rapide

In den letzten drei Jahren ist die Suizidrate der Soldaten in der US-Army enorm gestiegen und erreichte Zahlen wie schon seit 25 Jahren nicht mehr. Im Jahr 2006 versuchten 2.000 Soldaten, sich das Leben zu nehmen.

2006 starben 102 aktive Soldaten durch Suizid. Das sind ca. doppelt so viele wie noch 2001. Im Jahr 2007 nahmen sich 89 Soldaten das Leben und weitere 32 Fälle sind noch nicht als Suizide bestätigt worden.

Am Ende des Jahres 2006 war die Suizidrate bei 17,5 Soldaten pro 100.000, während sie am Anfang des Jahres noch bei 12,8 war. Die letzte ähnlich hohe Rate gab es in den 80ern bei 15,8 Suiziden pro 100.000 Soldaten.


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WebReporter: meistelhoang
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Soldat, Suizid
Quelle: www.news.com.au

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2008 21:48 Uhr von medimorph
 
+1 | -0
 
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Statistisch korrekt ist die Meldung bestimmt nicht. Es fehlen Angaben zur Erhebung der Berechnungsgrundlage. Gerade bei den Berufsarmeen werden nicht alle Suizide als solche auch in die Statistik aufgenommen, auch das bewusste Überdosieren bestimmter Medikamente zum Zweck der Selbsttötung wird oft nicht erkannt.
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31.01.2008 21:54 Uhr von JCR
 
+8 | -0
 
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Sollte der irakische Informationsminister am Ende recht behalten?

("Die Stadt ist sicher, die Ungläubigen begehen reihenweise Selbstmord vor den Toren Bagdads").

Üble Sache. Aus Afghanistan kommen viele als Junkies zurück.

Alles, weil ein paar Wahnsinnige gern Krieg spielen wollten.
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31.01.2008 22:09 Uhr von marv.k.
 
+1 | -4
 
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nur jeder 20. schafft es sich umzubringen?
Sehr unlogisch. Sich umzubringen ist doch nit so schwer.
Naja bei den Amis ist alles möglich...
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31.01.2008 22:11 Uhr von real.stro
 
+2 | -0
 
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@JCR: Vom Ansatz her nicht schlecht. Nur Deine "Spieler" sind alles andere als wahnsinnig. "Wem nutzt das?" ist die erkenntnisfördernde Frage.

Ciao
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31.01.2008 22:44 Uhr von jsbach
 
+2 | -0
 
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Ich will mir nicht die: Zahlen aus dem Vietnamkrieg ergooglen. Dort wurde dies auch schon praktiziert. Von den Soldaten, die Zeit ihres Leben traumatisiert sind, ganz zu schweigen. Ich könnte nur schießen, wenn die Entscheidung: Du oder ich, gegeben wäre.
Aber es sind Freiwillige bei der US-Armee, die wissen was auf sie zukommen kann und einige können dann die tatsächlichen Ereignisse nicht mehr verkraften----- Traurig, aber wahr.
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01.02.2008 00:26 Uhr von Lord Kraligor
 
+2 | -2
 
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Denkender Bei so einem Thema ist Polemik fehl am Platz.

Zum Thema:
Ist an sich kein Wunder; posttraumatische Erkrankungen als Folge von Kriegen gibt es schon seitdem es ebendiese gibt. Vorsorgen kann man vermutlich eher weniger - psychologisches Training schön und gut, aber was einen im Krieg erwartet, kann man schlecht üben. Eine konsequente verpflichtende psychologische Betreuung nach den Einsätzen wäre vermutlich eher hilfreich.

- Kraligor
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01.02.2008 01:14 Uhr von Lord Kraligor
 
+2 | -1
 
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Denkender Kennst du den Begriff "Induktiver Fehlschluss"? Nur weil es US-Soldaten gab und gibt, die Frauen und Kinder töten (was ja mit Sicherheit keiner bestreitet), kann und darf man deshalb nicht auf die Allgemeinheit der (US) Soldaten schließen. Das ist ganz gefährliches Schwarzweißdenken.
Ich kann niemandem verübeln, dass da Hass aufkommt, wenn er solche Bilder sieht (wenn ich auf der gleichen Schiene diskutieren wollte, würde ich jetzt Bilder vom irakischen Gasangriff auf die Kurden posten), aber so eine Verallgemeinerung darf nicht sein. Da muss man seine Gefühle zügeln und rational vorgehen, auch wenn Polarisierung so viel einfacher sein mag.
Selbst wenn man alle kämpfenden Truppen verteufelt (was einem als ausgesprochener Pazifist ja noch einigermaßen zugestanden werden darf), so können dennoch auch völlig "harmlose" Sanitäts-, Fernmelde- oder Nachschubeinheiten Opfer eines Traumas werden.
Ein bisschen Reflexion schadet nie. In jeder Hinsicht.

- Kraligor
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01.02.2008 09:45 Uhr von JCR
 
+1 | -0
 
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@ real.stro: Nein, die Kriegsgewinnler und Lobbyisten sind mitnichten wahnsinnig, unser George "Johnnie Walker" Bush vermutlich schon, der in seinem Glauben an den gottgewollten Krieg meint, die Welt säubern zu müssen.

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