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Marburg: Die Stadt will Solaranlagen zur Pflicht machen

Im Stadtgebiet von Marburg sollen zukünftig Solaranlagen für private und gewerbliche Gebäude zur Pflicht werden. Sowohl bei Neubauten, als auch bei Sanierungen von Dächern alter Gebäude sollen Solaranlagen verbaut werden müssen.

Lediglich bestimmte denkmalgeschützte Gebäude und solche, die meistens von Schatten betroffen sind, sollen von der Pflicht ausgeschlossen sein. Die Kosten von mindestens 5.000 Euro je Anlage sollen von dem jeweiligen Gebäudebesitzer übernommen werden.

Die Eigentümerschutzgemeinschaft "Haus & Grund" sieht in der Verordnung einen Eingriff in die Freiheit des Eigentums. Möglicherweise tritt diese Regelung bereits im Sommer in Kraft, sofern das Stadtparlament zustimmt.


WebReporter: bounc3
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stadt, Solar, Pflicht, Marburg, Solaranlage
Quelle: www.netzeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2008 18:49 Uhr von bounc3
 
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Umweltschutz schön und gut, aber man sollte den Leuten doch selber überlassen, ob man die - doch recht hohen - Kosten für die Anlagen investiert ...
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31.01.2008 19:34 Uhr von BenPoetschke
 
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Ich habe schon: vor Jahre dafür plädiert, wenigstens bei allen Neubauvorhaben eine Dachsausrichtung nach Süden einzuplanen (vorzuschreiben) und diese Dachflächen mit Einrichtungen zur Solarenergienutzung auszustatten. Wenn solche Sachen nämlich schon beim Neubau eingeplant werden, halten sich die Kosten in moderaten Grenzen. Allerdings scheint die effiziente nord süd Ausrichtung zu den Städtzeplanern noch nicht vorgedrungen zu sein.

Den Zwang zum nachträglichen Einbau halte ich nicht für sonderlich klug.
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31.01.2008 19:45 Uhr von Jimyp
 
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Für eine gute Anlage, die auch wirklich was bringt und Sinn macht, muss man mindestens 20-30k Euro ausgeben!
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31.01.2008 20:04 Uhr von moe499
 
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mehr bürokratie!! darin sind wir weltmeister! ein sinnloses gesetz nach dem
anderen. die politik muss ja ihr gehalt rechtfertigen -.-
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31.01.2008 20:52 Uhr von Newscommunityuser
 
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5000 € ???tzzz: Wer glaubt denn wirklich, dass man da mit 5000€ wirklich hinkommt. Das klappt höchstens wenn man selbst was von der Materie versteht, oder jemanden hat, der das schwarz installiert.
Wenn dieses der fall ist, hat man die Kosten aber nach 8 Jahren raus.
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01.02.2008 07:18 Uhr von meisterthomas
 
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Ein Stadtparlament ist kein Gesetzgeber: Unsere Umweltfanatiker setzen sich immer skrupelloser über die Rechte Anderer hinweg.
Naturschutz ist uns zu einer Religion entartet, in der es nicht mehr um den Menschen geht, sondern um die Idee von einer heilen Welt, ganz gleich was sie kostet. Den Sinn und Nutzen hinterfragt kaum noch einer, insbesondere die politisch Verantwortlichen nicht. Es reicht ihnen, sich auf kosten anderer wichtig zu machen. Und darin erschöpft sich denn auch nahezu die Effizienz unseres s. g. Naturschutzes.

Ein Stadtparlament ist kein Gesetzgeber, es kann aber über die Bauordnung das Genehmigungsverfahren behindern. Wichtig ist, daß es sich dabei die Finger böse verbrennt. Indem Eigentümer-Schutzverbände frühzeitig ihre Schadensersatzansprüche juristisch absichern, ist das ein Leichtes. Danach bedarf es lediglich eine Massenbeschwerde vor dem Verfassungsgericht.

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