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Aus für Windows: Französische Polizei verabschiedet sich von Microsoft

Die französische Polizei plant den Wechsel von Windows XP zu Ubuntu Linux. Damit erhoffen sich die Ordnungshüter künftig Lizenzkosten in Millionenhöhe einzusparen.

Von der Umstellung auf das Betriebssystem Linux werden rund 70.000 Desktops betroffen sein. Die Maßnahme ist auf mehrere Jahre angelegt.

Die Beamten zeigen sich überrascht von der Qualität des Open-Source-Produktes. Ihrer Meinung nach ist das Linux-Interface für den professionellen Einsatz derzeit allen anderen Betriebssystemen überlegen.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Microsoft, Windows, Französisch
Quelle: www.theinquirer.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2008 01:45 Uhr von Nesselsitzer
 
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Ob man Vista nicht traut? Ich vermute, die Einsparungen sind nicht der einzige Grund für den Wechsel...
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31.01.2008 10:26 Uhr von wolfinger
 
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31.01.2008 10:28 Uhr von First PC Aid
 
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@ Autor: Na ich schätze mal doch. Damals in meiner Ausbildung sind alle von MS Office auf OpenOffice.org 1 umgestiegen und nahezu alle Kollegen hatten Probleme mit der Software und benötigten öfters meine Hilfe.

Damals kannte ich OpenOffice.org auch nicht und wusste auch nicht, dass es kostenfrei war und regte mich über so eine "Schrottsoftware" auf.

Heute habe ich ja OpenOffice.org 2 installiert. Bin gerade noch so zufrieden und hoffe, dass die 3. Version was her macht, was Performance betrifft.
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31.01.2008 10:38 Uhr von ionic
 
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also ich bin von: open source komplett überzeugt... ubuntu mit nem KDE sieht fast genauso aus wie windows und die zaheln sprechen für sich

Windows Viren/Wümer/Trojaner: Nicht mehr zählbar aber weit über 1 Million

Linux: 0?vll gibts ja mittlerweile ne handvoll :D

Hackbarkeit von Windows trotz Firewall bei 100% :D
Hackbarkeit von Ubuntu liegt auch hier weit niedriger...

ach open source is immer besser auch open office is total geil... versteh das nie dass leute denken dass is unsicher oder so... immerhin sitzen so viel leute dran und optimiern das
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31.01.2008 10:40 Uhr von Lucky Strike
 
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@wolfinger: und weiter? xp ist sehr weit verbreitet und hat unmäßig viele bekannte sicherheitslücken und trotzdem ist es nicht sonderlich leicht in ein gesichertes netzwerk zu gelangen.

firewalls, ID-Systeme, Spamfilter etc laufen meistens nicht auf Windowsmaschinen.

Ich persönlich halte nicht viel von Linux, einfach weil ich es noch nicht richtig bedienen kann ;)
aber wenn man quasi vom monopol MS mit teuren lizenzgebühren und schlechten windowsnachfolgern quasi in den linux markt gedrängt wird und man sich dann auch etwas länger damit beschäftigen muss, denke ich dass es nach ein paar monaten etc doch sicherlich auch in fleisch und blut übergegangen ist.

mal abgesehen davon, dürfte das der linuxgemeinde sicherlich ein paar % an marktanteilen sichern, welche hoffentlich dazu führen, dass verstärkt auch programme für linux distributionen entwickelt bzw portiert werden.
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31.01.2008 10:46 Uhr von fhd
 
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@wolfinger: IMO liegst du falsch. Um aber die Seitenzahl meines Posts im Rahmen zu halten, hier nur ein paar Links von beiden Parteien, die Wahrheit findet sich wie üblich in der Mitte:
http://www.opensource.org/...
http://www.microsoft.com/...

(Der Microsoft Link ist wohl eher pro-Open Source. Wer ein bisschen FUD posten kann, ist willkommen :) )


Ich begrüße diesen Wechsel durchaus. Die Verbreitung von Windows stört mich kaum, aber Behörden und Schulen sollten meiner Meinung nach in Punkto IT nicht zu 100% einer einzigen Firma gehören.

Die Lizenzkosten sind aber auf keinen Fall ein nachhaltiges Argument, die eingesparten Kosten hat man schnell mit den Umstellungs und Entwicklungskosten erreicht :9
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31.01.2008 10:49 Uhr von guslan
 
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@ wolfinger: Klar bringt das Sicherheit mit, denn du kannst die Sourcen jeden beliebigen Experten prüfen lassen. Bei Windows? Da weißt man nicht, was da passiert. Bei einem BlueScreen bist du aufgeschmießen, bei einem OpenSource Software kann ich in den Sourcen sehen, wieso er Fehler macht und wie ich das lösen kann.
Und wenn du in deinem Unternehmen Programmier hast, können die das Betriebssystem auch dem Unternehmen maßschneidern und überflüssigen Ballast weglassen, bringt wieder Sicherheitsvorteile mit. Ich benutze selbst in der Firma und zu Hause einen offenen Unix-System.
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31.01.2008 11:21 Uhr von Lucky Strike
 
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@fhd: klar, ich denke sogar es wird am anfang sogar noch teurer mit linux als mit windows. einarbeitung, umgewöhnung und entwicklung kosten zeit und geld. daher wirds wahrscheinlich in der anfangszeit sogar teurer sein, aber wenn dann erstmal alle damit zurecht kommen, alles umgestellt ist etc werden imense gelder eingespart.
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31.01.2008 11:30 Uhr von Train Spotter
 
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@Lucky Strike: Welche Kosten entstehen denn neben den Lizenzen ?

Also wenn man von deiner Aussage ausgeht, ist dann Linux doch n bisschen teurer ;-)

Und ein eingearbeiteter Linuxadmin wird teurer sein als ein Windows Admin ;-)
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31.01.2008 11:36 Uhr von Lucky Strike
 
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@Train: hab ich ja auch gesagt, allerdings mit dem Zusatz das Anfangs Linux teurer sein wird. Wenn die Umstellung und umgewöhnung erfolgt ist, dann fallen diese Kosten zusätzlich zu den nicht vorhanden Lizenzgebühren weg.
Und ein Linux-Admin ist nicht sonderlich teurer. Und selbst wenn:
Mehr Linuxsysteme -> mehr Nachfrage an Linuxadmins -> das Angebot steigt dadurch und die Kosten fallen dann wieder.
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31.01.2008 11:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Für viele Ämter mit Office-Anwendungen sicherlich die richtige Entscheidung.
Zumal immer mehr Programme auf Ämtern web-orientiert sind und die Daten zentral gespeichert werden.

Wo man mit DAW, CAE usw. mit Anwendungen weit über 10.000 Euro arbeitet, spielt die Lizenz für Microsoft eher eine untergeordnete Rolle. Und hier ist plötzlich auch die Verfügbarkeit nur für Mac und Microsoft vorbehalten.
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31.01.2008 12:39 Uhr von head0r
 
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ionic: also ich wuesste nicht, wie das repraesentativ gemessen wird.

im gegensatz zu windows benutzt ein ziemlich kleiner teil linux und wer hat denn interesse, fuer ein eher unpopulaeres betriebssystem viele viren und trojaner zu schreiben? oO

und vista is sogar ziemlich sicher..

http://www.chip.de/...

hier gibt es einen ganz netten vergleich.
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31.01.2008 12:44 Uhr von markel
 
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@head0r: wow.. Chip Tests sind ja soo repräsentativ

xD
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31.01.2008 12:57 Uhr von head0r
 
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naja: ob der test nun gemacht worden ist oder nicht, das aendert nix daran, dass es nicht lukrativ genug ist, fuer ein weniger verbreitetetes schaedliche software zu entwickeln. :)
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31.01.2008 13:04 Uhr von Wizo01
 
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head0r: lol?
befass dich mal mit dem thema bevor du unqualifizierte beiträge verfasst ;).

das hat nicht sonderlich viel mit lukrativ oder interesse zu tuen.
sonder liegt am system!

und wer bei linux ein normaler anwender ohne root-rechte ist oder diese nur nutzt wenn er weiß was er macht - wird keinen einzige vire auf seinen pc bekommen.

viren halten sich gewöhnlich in einer umgebung auf die ihnen zusagt ;)
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31.01.2008 13:16 Uhr von head0r
 
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wizo01: ja, ich mag da nicht sonderlich bewandert sein, aber auch ein normaler windows user (auch mit adminrechten) kann bei genug wissen seinen rechner komplett sauberhalten.
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31.01.2008 13:26 Uhr von TryAgain
 
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das problem mit linux und behörden ist: der support kostet mehr da er wohl öfter in anspruch genommen werden muss als bei windows. da mag sich der ein oder andere schon ganz gut selbst helfen können...

und:

linux nimmt an dass der user weiss was er tut...
der root kann mit einem fehlerhaften kommando seine ganze kiste lahmlegen und spätestens bei pionier-aktionen ist man schachmatt gesetzt weil man dazu backgroundwissen braucht was man sich nicht ohne weiteres erarbeiten kann/will. also braucht linux keine viren oder malware um auch ein paar punkte in der wertung "unsicherheit" zu erlangen.
viele wechsler wechseln oft doppelt...

ich denke die massiven hardwareanforderungen von vista wird noch einige behören zum nachdenken bringen.
dass sie ausschliesslich wegen lizenzkosten umstellen halte ich für absurd. schliesslich sind die umstellungskosten enorm hoch da ja auch die programme die die behörden nutzen angepasst werden müssen..die migration muss ja auch noch parallel zum normalen alltag geschehen...

ich sehs schon kommen "du dieter, lass den fahren, ich hab aus versehen die shell gekillt weil ich ein zeichen in der kommandozeile vergessen habe.. jetz brauchen wir erstmal nen informatiker hier bevor wir wieder blitzen können" ;)
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31.01.2008 13:45 Uhr von The_free_man
 
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Daumen Hoch! Gute Sache :): Hehe, da waren die Franzosen ganz schön überrascht wie qualitativ hochwertig ein kostenloses Betriebssystem sein kann - und wie minderwertig dann plötzlich Windows erscheint.

Auch in Sachen Sicherheit ist die französische Polizei dann deutlich überlegen.
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31.01.2008 14:45 Uhr von sptx
 
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es nicht bdienen zu können Also das ist wirklich wirklich leicht geworden. Sogar mein 65 jähriger vater kommt mit ubuntu super zurecht.. naja zumdest besser als mit dem total zugemülltem windows was vorher bei ihm drauf war. BEstimmte hardware zum laufen zu bekommen is immernoch kniffelig aber wenns ersma richtig leuft dann leufts und leufts und leufts.
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31.01.2008 15:03 Uhr von Koyan
 
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@Wolffinger Du verkennst die Lage.
Open-Source ist sicher, weil es erkennbar ist, welche Schwächen es hat und welche Hintertürchen.
WINDOWS ist unsicher weil es Hintertürchen hat und versteckte Löcher kann man nicht erkennen...

Wobei das wohl egal ist, schon allein aus dem finanziellen Aspekt lohnt sich das, ist ja nicht nur Windows, sondern auch andere Produkte die bei Linux nur einen Bruchteil kosten.
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31.01.2008 15:15 Uhr von meyerh
 
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Aus der Sicht eines Kriminellen: "Hey für was sollen wir denn unseren Virus schreiben, für Windows oder für Ubuntu Linux? (Der Andere) "Ubuntu was? Nein natürlich schreiben wir den für Windows ich will ja viele Rechner erreichen."

Soviel dazu und genau das ist der Grund weshalb es mehr Schädlinge giebt für ein OS wie XP als für Linux und nicht die so gepriesene Sicherheit von Linux. Wäre ich ein Krimineller will ich, das der von mir produzierte Schädling die größt mögliche Verbreitung hat und das schaffe ich nicht mit einem OS wie Linux.

Betrachten wir mal Apple dort ist oder besser war es das gleiche. Niemand hat sich wirklich für die Kisten in krimineller Hinsicht interessiert, Vieren waren sogut wie unbekannt und man sagte es sei sicher. FALSCH jetzt da Apple immer beliebter wird tauchen auch dort verstärkt Angriffe auf.

Wer so naiv ist und glaubt das es ein sicheres OS giebt, ist sicher auch der Meinung das ein Zitronenfalter Zitronen falltet. Je größer die Verbreitung eines Systems ist umso größer die Warscheinlichkeit das es angeriffen wird und dieses Schicksal wird bald auch Linux ereilen und das ist so sicher wie das amen in der Kirche.

Also last eure dumme Diskussion über die Sicherheit von Systemen, denn sie giebt es nicht.
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31.01.2008 15:42 Uhr von Ottokar VI
 
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gut so: Ich würde sofort wechseln, wenn es die Software, auf die ich angewiesen bin, auch für Linux gäbe. So bin ich momentan an XP gefesselt. Hab mir aber schon XP Pro Lizenzen auf Halde gelegt, falls das im Sommer abgeschafft wird und ich noch 2 Arbeitsplätze einrichten will. Vista kommt mir nicht in die Tüte.
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31.01.2008 15:47 Uhr von Slaydom
 
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so sicher: Ist Linux garnicht, das ist nur ein Gerücht, den einzigen effektiven schutz, den Linux hat, ist dass sie noch nicht so verbreitet ist wie Windows.
Ausserdem wieso redet ihr von Vista?
Vista ist jetzt schon tot, Microsoft hat zugegeben, dass sie scheisse gebaut haben oder was meint ihr, wieso Windows 7 schon 2009 rauskommt?

Aber nen mutiger schritt von der Polizei^^
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31.01.2008 17:35 Uhr von Polemikado
 
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@meyerh: Natürlich kann man ein System nicht perfekt sicher machen. Aber es gibt schon sicherere System als andere. Natürlich wird es immer ein paar Fehler geben, jemanden, der sie entdeckt und einen Wum/Virus bastelt, und einen ders bemerkt und versucht, den Schaden zu beheben.
Was meiner Meinung nach die Sicherheit von Linux angeht, so ist es doch eine Tatsache, dass Linux meistens von computertechnisch gebildeteren Menschen favorisiert wird. Also wissen die besser, wie sie ihren Computer sicherer machen. Daher sind die Linuxsysteme im Verhältnis zu MS-Systemen, die ja oft von PC-Neulingen benutzt werden, statistisch gesehen besser geschützt.

Allerdings habe ich gehört, dass eine gefundene Sicherheitslücke in Linux durchschnittlich in 2 Tagen(!) behoben wurde, während das bei Microsoft wesentlch länger dauert (bestenfalls bis zum nächsten Update)
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31.01.2008 18:37 Uhr von Josch93
 
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Ziemlich dumm Windows ist einfach besser, vielleicht anfälliger für Würmer, Trojaner, Viren usw. aber das auch nur weil Windows mehr benutzt wird.
Achja nun können die Polizisten auch kein Minesweeper mehr in der Mittagspause spielen :-)

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