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Hamburg mit Gazastreifen und Weimarer Republik verglichen

Der Kandidat für das Bürgermeisteramt der SPD in Hamburg, Dr. Michael Naumann, steht wegen seiner Äußerungen in der Kritik. Kurz vor der Bürgerschaftswahl werden ihm seine Äußerungen im Wahlkampf vorgeworfen.

So soll Naumann auf einer Veranstaltung im CCH gesagt haben: "Ich habe Menschen vor Suppenküchen gesehen, wie in der Weimarer Republik." Auch die ebenfalls dort getroffene Aussage "Ich habe einen Kindergarten gesehen mit NATO-Draht. Erschreckend. Ich dachte, ich bin im Gazastreifen", wird kritisiert.

Finanzsenator Dr. Michael Freytag wirft ihm nun vor, Hamburgs Ansehen mit solchen Behauptungen zu schädigen und erwartet eine Entschuldigung oder Beweise, die seine Aussagen stützen.


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WebReporter: chitah
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hamburg, Gazastreifen, Republik, Weimar
Quelle: www.bild.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2008 00:53 Uhr von chitah
 
+0 | -0
 
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Ich weiß nicht was solche Aussagen sollen. Auch wenn es Suppenküchen gibt die von armen Menschen beansprucht werden, Deutschland ist doch noch weit von der Weimarer Republik entfernt. Und mit dem Gaza-Streifen hat Hamburg ja nu nix zu tun, Stacheldraht gibts überall.
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31.01.2008 10:15 Uhr von Sir.Locke
 
+6 | -0
 
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man sollte diese aussagen nicht überbewerten - auch nicht vor wahlen. denn was herr dr. naumann dort anscheinend mit meinte ist sein unmut über die große kluft zwischen reich und arm.
hamburg hat ja die meisten millionäre in deutschland, und trotzdem - auch wenn der vergleich/ zusammanhang hinkt - müssen hunderte in essenküchen gehen, damit sie mal was vernünftiges in den magen kriegen.
das andere erklärt sich eigentlich auch von allein. denn für wen ist es nicht erschreckend, das jetzt selbst schon schulen und kindergärten durch meterhohe zäune und stacheldraht vor vandalen geschützt werden müssen.
ich sehe diese seine meinung fast positiv, wenn er auch ein konzept aufweisen kann, wie das ganze wieder auf "normale" verhältnisse zurückgebracht werden kann...

mfg
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31.01.2008 10:19 Uhr von moe499
 
+2 | -6
 
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da wird man doch direkt an koch erinnert. selbe masche anderes problem. nach dem wahlkampf
ist alles schnee von gestern..
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31.01.2008 10:48 Uhr von Deniz1008
 
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Als ob Suppenküchen heutezutage in Deutschland nicht geben würde... :(
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31.01.2008 12:32 Uhr von WeirdPope
 
+3 | -3
 
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Darf: man heutzutage noch nicht mal was machen das die Weimarer Republik gamacht hat weil sie Hitler an die Macht gelassen hat?
Durch die Weimarer Republik haben wir viel über Demokratie gelernt, aber das intressiert natürlich keinen.
Wir Deutschen sind wahrlich tief gesunken -.-
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31.01.2008 13:05 Uhr von Silenius
 
+3 | -0
 
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@WeirdPope: Ich glaube, du hast die Aussage mit der Weimarer Republik nicht richtig verstanden. Er hat die Armutsverhältnisse von damals gemeint.
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31.01.2008 14:53 Uhr von Superhecht
 
+3 | -1
 
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Schädigung des Ansehens: wennn es den Kindergarten mit Stacheldraht oder 8-Meter-Mauer gibt und in Hamburg an Suppenküchen Schlange gestanden wird - dann muss der derzeitige Senat wohl in Wandlitz wohnen und auf speziellen Routen ins Rathaus transferiert werden, um das nicht mitzubekommen.

Und wage es einer, die Zustände beim Namen zu nennen ...
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31.01.2008 15:18 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -1
 
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Am 24. Februar ist in Hamburg Bürgerschaftswahl. Und die BLÖD macht, wie üblich, CDU-Wahlkampf.

Wundert mich nicht, daß da gegen Naumann gewettert wird. Wenn´s ein CDU-Politiker gesagt hätte, hätte man ihm garantiert sofort ein scharfes Auge und soziale Kompetenz angedichtet.

Arme Säue, die sich von so was beeinflussen lassen...

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