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Aus Platzmangel verkauft der Fürst von Liechtenstein wertvolle Kunstschätze

Wie das Auktionshaus Christie's mitteilte, werden 450 Teile der Kunstsammlung des Fürsten Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein am 1. April 2008 in Amsterdam versteigert. Es werden verschiedene antiquarische Objekte aus vier Jahrhunderten mit einem Schätzpreis von rund fünf Millionen Euro versteigert.

Darunter befindet sich auch eine Rarität von Willem Janszoon Blaeu (1571-1638): Zwei Globen aus der erfolgreichen Zeit der niederländischen Ostindien-Kompagnie (VOC). Das Auktionshaus Christie's schätzt den Wert der Erdgloben auf rund 300.000 Euro.

Seine Ahnen haben seit vielen Jahrhunderten diese Kunstsammlung aufgebaut. Sie zählt heute zu den größten und bedeutendsten privaten Sammlungen der Welt. "Die Fülle der Sammlungsobjekte hat eine adäquate Platzierung zahlreicher Einzelstücke jedoch zunehmend unmöglich gemacht", sagte der Fürst.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Verkauf, Kunst, Platz, Liechtenstein
Quelle: www.ln-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2008 21:32 Uhr von jsbach
 
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Wie der Fürst schon selbst sagt, muss er sich von etlichen Kunstwerken seiner Privatsammlung trennen, weil er keinen Platz mehr hat. Er gibt an, dass der Versteigerungserlös wieder investiert wird, aber er könnte ja auch einigen Museen etwas vermachen.
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31.01.2008 08:32 Uhr von Lucky Strike
 
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platzmangel natürlich, wohl eher geldmangel: wie oft hört man davon, dass adlige es sich nicht mehr leisten können ihr schloss zu renovieren, dann muss halt ein "flohmarkt für reiche" eröffnet werden um an das dringend benötigte geld zu bekommen.
adlig sein ist halt kein beruf mehr, womit man geld verdient :)
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31.01.2008 14:39 Uhr von GuaranaJones
 
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@lucky: besagter adam II ist gleichzeitig der regierungschef von lichtenstein.

ich glaube nicht, dass er es des geldes wegen nötig hat. ;)
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31.01.2008 14:40 Uhr von GuaranaJones
 
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li(E)chtenstein natürlich: sarry

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