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E.ON muss Bußgeld in Millionenhöhe zahlen

Ein vermutlicher Siegelbruch kommt den Energiekonzern jetzt teuer zu stehen. Die Europäische Kommission verhängte ein Bußgeld von 38 Millionen Euro gegen den Stromriesen E.ON. Begründet wird die Strafe mit dem Bruch eines Siegels an einem verschlossenen Raum, in dem Unterlagen gelagert waren.

Die Kommission hatte Beweise für vermeintliche Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht bei E.ON sichergestellt und in einem Büro zwischengelagert. Tags darauf mussten die Fahnder feststellen, dass das Türsiegel aufgebrochen wurde. Ob Unterlagen verschwunden sind, konnte bisher nicht festgestellt werden.

E.ON wies darauf hin, dass sich der einzige Schlüssel im Besitz der Kommission befand. Untersuchungen ergaben jedoch, dass unter den Mitarbeitern des Konzerns noch 20 weitere Schlüssel kursierten. Auch weitere Erklärungsversuche seitens E.ON zum Siegelbruch konnten von Experten widerlegt werde.


WebReporter: chitah
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Million, Bußgeld
Quelle: www.moz.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2008 19:52 Uhr von chitah
 
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Es ist wohl eine besondere Art Siegel die dort angebracht wurde. In der Quelle steht das besser beschrieben. Sollte E.ON tatsächlich seine Finger im Spiel haben sind die 38 Millionen allerdings eher ein Witz.
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30.01.2008 20:09 Uhr von RaiDam
 
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Und wer bezahlt die 38 Millionen? Sicherlich werden die Kunden von EON die Suppe auslöffeln müssen. Letztendlich zahlt ja immer der Kunde. Die Ktionäre wollen ihre Gewinne erzielen, ausserdem, was sind schon 38 Millionen für EON?
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30.01.2008 21:39 Uhr von Eulenkiller
 
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Das: erinnert ja ans US-Fernsehen. Verschwörung a la Erin Brockovich ;P Wenn da jemand das Siegel aufgebrochen hat und drinne war, fehlen garantiert auch die entsprechenden Akten...
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30.01.2008 22:01 Uhr von craschboy
 
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@RaiDam: Da hast Du Recht. Die Gewinne sind längst verteilt und die Zeche zahlen wir.
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30.01.2008 23:59 Uhr von maflodder
 
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38 Millionen Der RWE Manager lehnt sich zurück, lächelt und denkt...

PEANUTS

Alles Verbrecher !!!
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31.01.2008 00:02 Uhr von Eulenkiller
 
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38 Millionen? Das er sich da zurücklehnt will ich nicht ganz glauben...
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31.01.2008 00:53 Uhr von maflodder
 
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Eulenkiller Da fliessen Milliarden...Milliarden!!!

Was interessiert den die paar Miiliönchen.

Die werden am Jahresende noch abgeschrieben(C;
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31.01.2008 00:55 Uhr von maflodder
 
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Sooooo Hier guckst du...und wenn du RWE Manager wärst würdest du dann auch lächeln...

http://www.focus.de/...
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31.01.2008 01:00 Uhr von Eulenkiller
 
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Wenn ich: 38 Millionen Euro verliere kann ich glaube trotzdem nicht lächeln, selbst wenn ich etwas Polster habe. Würde gerne mal wissen, in welchem Verhältnis das steht, wenn die die Akten hätten auswerten können...
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31.01.2008 01:09 Uhr von chitah
 
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@Eulenkiller: Wie in der Quelle steht, in gar keinem Verhältnis. In den Akten standen Unterlagen zu verbotenen Preisabsprachen. Das wäre definitiv teurer geworden.

Übrigens mußte ich lachen, welch abenteuerliche Begründungen E.ON angeführt hat. Das ist schon mehr als frech. Allein dafür sollte es nochmal 38 Millionen geben.
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31.01.2008 01:21 Uhr von remyden
 
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Die Kommission: wurde sicher von E.ON geschmiert, damit die gesicherten Unterlagen erst garnicht das Haus von E.ON verlassen.
Die Strafe ist eine Symbolische Verschleierungstaktik.

Die Polizei lässt sicher keine Beweise bei einen Täter im Keller liegen mit einem Siegel an der Tür, denn die Verbrecher sind ja alle so ehrlich und würde nie ein Siegel brechen.

Für wie gekloppt wollen die uns nun wieder hinstellen.

E.ON sofort enteignen, die Bude dicht machen, hier herrscht die reine Mafia. Die Verantwortlichen sofort hinter Gitter bringen, denn hier wird Volkvermögen verbrannt. Sollte der Schuldige nicht gleich zu ermitteln sein, sollten alle 20 die einen Schlüssel hatte in Beugehaft genommen werden.
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31.01.2008 07:34 Uhr von Eulenkiller
 
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Enteignen? Volksvermögen? Lebst du irgendwie nich ganz im Hier und Jetzt ;P Sowas ist doch schon lange nicht mehr "in"...

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