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90.000 Euro Gewinn pro Mitarbeiter bei Nokia in Bochum

Das Magazin "Capital" berichtet, dass jeder Mitarbeiter des Bochumer Nokia-Werkes im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn in Höhe von 90.000 Euro für das Unternehmen erwirtschaftet hatte.

Dies führt zu einem 134 Millionen Euro hohen Gewinn vor Zinsen, allein für das zum Verkauf stehende Werk im Ruhrpott.

Insgesamt konnte der finnische Handyhersteller in Deutschland ein Betriebsergebnis nach Zinsen von 246 Millionen Euro erwirtschaften. Nokia steht zurzeit in der Kritik, da das Bochumer Werk, welches mit 88 Mio. subventioniert wurde, nun vor der Schließung steht.


WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Gewinn, Mitarbeiter, Bochum, Nokia
Quelle: www.finanznachrichten.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2008 13:36 Uhr von Il_Ducatista
 
+10 | -5
 
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ganz klar: Unternehmenssteuern rauf und Subvention zurückholen. Wenn man von diesen sogenannten florierenden Firmen nix hat dann sollen dei wenigstens Steuern zahlen.
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30.01.2008 13:44 Uhr von Travis1
 
+12 | -1
 
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Denkt doch mal nach! Wer soll denn von diesen Peanuts Managergehälter und Renditen zahlen!

Da kommen die Aktionäre noch an den Bettelstab;-)
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30.01.2008 14:08 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+4 | -3
 
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@Nesselsitzer: Aber es gibt doch einen Unterschied zwischen Rendite und Gewinn, oder?!

Und die blanke Zahl 90.000 Euro / pro Mitarbeiter veranschaulicht meiner Meinung nach erst einmal wie schwachsinning die Begründung für die Schließung ist...

[off]
Biss u nachtragend? ;-)
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30.01.2008 21:46 Uhr von Eulenkiller
 
+1 | -0
 
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Rendite: ist doch das Verhältnis von eingesetztem Geld und den Einnahmen + Zinsen. Gibt es also im Endeffekt nicht einfach den Gewinn in Prozent an, oder täusche ich mich da?
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30.01.2008 22:31 Uhr von Eulenkiller
 
+1 | -0
 
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Das heißt: Gewinn beinhaltet nicht das ausgegebene Kapital? Ich dachte immer, der Gewinn errechnet sich aus Umsatz-Kapital, das wäre ja dann im Prinzip Rendite nicht als Verhältnis sondern als Gewinnrechnung eben ;P.
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30.01.2008 23:22 Uhr von Eulenkiller
 
+1 | -0
 
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Okay, habe ich glaube so weit verstanden. Also fällt unter eingesetztes Kapital alles sowas wie neue Geräte, Börseninvestitionen, Aufkäufe usw und Aufwand ist sowas wie Wartung, Steuern, Gehälter, oder?
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30.01.2008 23:55 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -0
 
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Mittlerweile hat Nokia dazu bekanntgegeben, daß es sich bei dieser Zahl nur um die "Gewinnberechnung zu steuerlichen Zwecken" handele.
Nokia will uns damit also weismachen,daß sie ihren Gewinn zugunsten des Fiskus schönrechnen und das Werk in Wirklichkeit gar nicht so profitabel ist,wie man´s dem Finanzamt gegenüber erklärt. Ja ne,is klar. Obwohl ich nur 15000€ im Jahr verdiene geb auf meiner Steuererklärung auch immer ein Jahreseinkommen von 200000€ an, weil ich dem Finanzamt gerne mehr Steuern zahlen möchte,als ich muss....

Marco
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31.01.2008 12:19 Uhr von TheCrowOfSorrow
 
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Keine Handys mehr Also wenn die das Werk wirklich schliessen sollten, werde ich mir wohl kein Handy mehr von Nokia zulegen. Das ist dann mein Zeichen von Solidarität!
In solchen Fällen sollten die Subventionen wirklich wieder zurückgeholt werden! Man sollte die Subventionen (sofern welche gegeben werden) in Jahren bemessen und die Firmen entsprechend an den Standort Deutschland binden!
Eine Erhöhung der Unternehmenssteuer bewirkt leider keine Schaffung von Arbeitsplätzen. Statt dessen werden viele Firmen das Ausland suchen!
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02.02.2008 17:16 Uhr von SternchenNrOne
 
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so kann es halt kommen milliarden-gewinn, die sind nicht interessiert an menschen, deren überleben und arbeitsplätze. warum auch ? tut es denen weh wenn kinder weinen die nicht ihre eigenen sind ? wenn menschen hungern die sie nicht persönlich kennen ? wenn menschen sich für deren gewinn teils kaputt-geschufftet haben ? ... also mal ehrlich !? ... welcher erwachsene mensch glaubt noch an den weihnachtsmann ?
mal ehrlich ... nokia hat gewinn gemacht durch die arbeit derer denen sie jetzt als dank in den anus treten. nun wollen se noch mehr gewinn machen weil es ja im osten noch dümmere leute gibt die sich noch billiger verkaufen. tsts ... is doch schön für die eg/eu datt sie auf unsere kosten sowas noch fördern und denen UNSER geld in den hals geschoben haben.
weia, nun überlegen die auch noch ob se wenigstens noch ein wenig von denen zurück haben wollen.
ehrlich gesagt ... politiker sind keine realisten, sie müssen ihren mist den sie verzapfen nicht mal bezahlen. öhm ... im gegenteil, die bekommen sogar noch für den blödsinn geld und später im alter auch nochmal. erwartet da wirklich jemand allen ernstes auch noch unverständnis für solche würg-firmen wie nokia ? ... wer ehrlich ist mit sich selbst hätte auch so gehandelt.
zeigt mal mehr den politikern was ist wollt, dann ist auch das ungerechtigkeitsgejammer geringer.
... hoppla, da fällt mir auch wieder ein warum ich in ein NICHT-eg-land auswandern werd mit allen kids wenn ich die letzten 2 groß hab ...
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03.02.2008 22:07 Uhr von Dare_13
 
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also bitte: Na klar, alles Schweine, aber das sind doch längst nicht die Einzigen. Ist es noch was neues, dass Menschen immer mehr (vor allem Geld) haben wollen? Wenn man es ihnen so leicht macht wie hier (Subventionen und Co, ganz zu schweigen von dem Kaufverhalten der Menschen) darf man sich danach nicht beschweren. Mal so nebenbei: die Bochumer, die jetzt jammern, weshalb denn keiner sozial denkt oder sowas (mal ganz abgesehen davon, dass das Geschäftsleben einfach nicht sozial ist, wie schon gesagt, wir sind selbst schuld), wo waren die denn, als andere Unternehmen ihre Werke geschlossen haben und ganze Städte ihren Hauptarbeitgeber verloren haben, da hat keiner an Solidarität gedacht. Also natürlich ist es asozial von Nokia, aber wer ist das nicht?

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