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Probeeinsatz der Wahlcomputer: Erste Unregelmäßigkeiten entdeckt

Bei der Landtagswahl in Hessen wurden zum ersten Mal Wahlcomputer verwendet. Dies ist ein Pilotprojekt, welches in Hessen als zum ersten Mal zum Einsatz kam. Dabei werden die Stimmen der Wähler nicht mehr wie zuvor auf Wahlscheinen eingetragen, sondern direkt in einen Computer getippt.

Doch nun wurde bekannt, dass es zu mehreren Unregelmäßigkeiten bei dieser Wahlmethode gekommen war. Denn nach Zeugenaussagen ließen Wahlhelfer die Wahlcomputer zeitweise unbeaufsichtigt, wodurch es theoretisch möglich gewesen wäre, mehrere Stimmen abzugeben.

Des Weiteren sollen diese Wahlautomaten am Wahltag mehrere Male abgestürzt sein, wobei noch unklar ist, ob dabei Daten verloren gingen. Außerdem wurden die Wahlmaschinen vor der Wahl bei den Wahlhelfern, also Privatpersonen, gelagert, was theoretisch Manipulation zuließe.


WebReporter: Phexus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Entdeckung, Probe, Unregelmäßigkeit
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2008 09:03 Uhr von Phexus
 
+0 | -0
 
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Meiner Meinung nach ist der Einsatz von Wahlautomaten ein löbliches Ziel. Aber im Moment noch nicht zu realisieren. Denn es gibt noch zu viele Fehler und allein die Tatsache, dass diese Geräte, welche eigentliche einen reibungslosen Wahlvorgang garantieren sollen, während der Wahl abstürzen halte ich für überaus bedenklich.
Deshalb sollte, meiner persönlichen Meinung nach, noch weiter an dieser Methode der Wahl gearbeitet werden, ohne sie nun schon in anderen Wahlen einzusetzen.
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30.01.2008 12:21 Uhr von politikerhasser
 
+8 | -1
 
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Vielleicht mit ein Grund für die "klare "Führung der CDU als "stärkste Partei"?!
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30.01.2008 12:33 Uhr von Totoline
 
+4 | -2
 
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@Politikerhasse: So sieht es aus. Du hast es an der 2. Bushwahl gesehen. Fast niemand hat ihn gewählt und trotzdem hat er die Mehrheit.
Da die CDU nunmal so tief im A***** der Amis steckt würde mich das nicht wundern!
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30.01.2008 12:43 Uhr von Yes-Well
 
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Tja, eigentlich ist die Idee ja auch super. Aber man müsste das ganze anders angehen. Der Code auf den Computern muss öffentlich sein. Somit ist auszuschließen, das versteckte Codeteile irgendeinen Einfluss auf das Wahlergebnis hat.

Dann müssen die Computer rund um die Uhr bewacht werden, bis sie zum Einsatz kommen. Sprich die müssen Zentral gelagert werden und von Kameras deren Aufnahmen auch öffentlich zugänglich sind bewacht werden. Und wieder Manipulation durch Außenstehende ausgeschlossen.

Dann dürfen diese Computer nur in einem Gehäuse aufgestellt werden, welches nicht in 5Min aufgemacht werden kann.

Dann ganz wichtig, der Transport. Am besten auch in versiegelten LKWs. Und am ende der Wahl müssen die gezählten Stimmen gesichert übertragen werden. Z.B. auf einer verschlüsselten DVD oder ähnliches. Mit einem Code der niemandem bekannt ist. Dies sind alles Möglichkeiten die machbar sind.

Aber Lagerung in Privaträumen, Software die unsicher ist und abstürzt, sind ja keine Fehler die verzeihlich sind. Aber wir haben ja unsere schöne Demokratie die auf uns aufpasst und Manipulationen wie in der DDR nicht zulässt.
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30.01.2008 14:02 Uhr von terrordave
 
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ich werde: im angesicht eines wahlcomputers auf der stelle umdrehen und auf keinen fall so ein teufelszeug anfassen. was ist gegen ganz normale zettel einzuwenden?! ach ja - die methode produziert wohl nciht die gewünschten ergebnisse, da muss "nachgeholfen" werden...
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30.01.2008 14:26 Uhr von orangeSky
 
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Komisch: Ich meine ist es sooo schwer, eine Kiste zu bauen, die nicht jeder Hinz und Kunz manipulieren kann (weil Serielles Kabel dran anschliessen bekommt jeder mit How-To hin!). Es ist ja nicht mal ein technisches Wunderwerk. Die Kiste soll einfach nur eine Zahl zwischen 1 und etwa 20 annehmen und speichern. Ich frage mich, wie so ein einfaches Gerät "abstürzen" kann! Ist sicher mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen...
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30.01.2008 14:33 Uhr von Deniz1008
 
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achso, von daher kommen die 0,1 % zuwachs für die cdu im letzten drücker... :)
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30.01.2008 17:37 Uhr von PheXus
 
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Re:Robeeinsatz? Nein, es war natürlich keine Probewahl, aber der Einsatz war probehalber zu sehen.
Und ging.. etwas nach hinten los ;)
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30.01.2008 17:56 Uhr von Capalpha1
 
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Sobald diese Kisten zur Wahl freigegeben werden, braucht eh keiner mehr wählen gehen.
Es wird doch bei ner normalen Briefwahl schon genug rummanipuliert.
Was soll das erst werden, wenn dies auf elektronischem Wege geschieht ?

Jedes noch so gut abgeschirmte System ist manipulierbar. Ob nun intern, oder von außen.....
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30.01.2008 20:12 Uhr von Capalpha1
 
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Komisch ist auch, warum diese Meldung so schnell von der Hauptseite verschwand........

=)
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31.01.2008 06:42 Uhr von HunterS.
 
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TeKILLA: Weil er nicht "vernünftig" zählen soll :(

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