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Internet-Auktionshaus will 50.000 Nokia-Handys vor Bochumer Werk verschrotten

Die Internetfirma Undertool.de, ein Auktionshaus im Internet, hat nun medienwirksam bekannt gegeben, dass es 50.000 Nokia-Handys sammeln und diese vor den Toren des Nokia-Werks in Bochum, das geschlossen werden soll, verschrotten möchte.

Ein Sprecher der Internetfirma sagte dazu, dass es "eine Frechheit" sei, dass Nokia das Werk schließe. Er ruft alle Menschen auf, der Firma gebrauchte Nokia-Handys zu schicken.

Man habe vor, so der Sprecher weiter, die erhofften 50.000 Nokia-Handys von einem Fuhrunternehmen vor das Werkstor zu bringen und durch einen Schrotthändler vernichten zu lassen. So zeige man seine Solidarität mit den Mitarbeitern.


WebReporter: Margez
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Internet, Handy, Bochum, Auktion, Nokia, Werk
Quelle: www.onlinekosten.de

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49 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2008 00:19 Uhr von Margez
 
+0 | -0
 
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Also, ich halte das für einen PR-Gag. So ist der Kapitalismus leider:
Weniger Mitarbeiter=weniger Kosten=Mehr Gewinn=Höherer Aktienkurs. "Weniger Arbeiter" lässt sich auch durch "Günstigere Mitarbeiter" ersetzen.
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30.01.2008 10:03 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+6 | -13
 
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@Autor: Bei deinem Kommentar könnte der Gedanke aufkommen, dass du die Schließung des Werkes für einen PR-Gag hälst... :-/ Nich nett! :-P

@News: Geniale Idee! Die klicks auf der Seite werden in die Höhe schießen, und sollten Sie die Handys bekommen, gibt´s eine weitere, medienwirksame Aktion. Besser kann Werbung kaum sein.
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30.01.2008 10:06 Uhr von Margez
 
+9 | -1
 
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@ Sorry, Hexenmeisterchen ;): Nein, so war das nicht gemeint! ;-)
Ich meine natürlich, dass diese Aktion des Verschrottens von 50.000 Handy ein PR-Gag sei! ;-)
Die Schließung des Werkes ist die hässliche Seite des Kapitalismus, denn Nokia macht gerade Rekordgewinne...!

MfG
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30.01.2008 10:12 Uhr von PruegelJoschka
 
+6 | -6
 
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Die wederden sich freuen Jedes veschrottete Gebrauchthandy bedeutet einen portentiellen Kunden mehr. Und sei es ein Nokia made in Romania ...
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30.01.2008 10:15 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+2 | -2
 
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Falsch @Pruegel ;-): Wie due gleich siehst, hat die Werbung schon gewirkt...

die versteigern da Handwerks, -Dienstleistungen. Keine Ware im eigentlichen Sinne. :)

Zumindest war das der erste Eindruck, den ich nach dem lesen der News und anschließendem Klicken der Seite gewann... .-)

@activepartner: Achso, dann sag das doch... ;-D
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30.01.2008 10:17 Uhr von Flyingarts
 
+4 | -2
 
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na toll: Ich seh es schon kommen,
alle schicken Ihr Nokia Handy an die Firma, 50.000 verschrottet er dann und die überzähligen die er noch zusätzlich erhalten hat, verkauft er dann.... So kommt man auch günstig an Handys ran...
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30.01.2008 10:18 Uhr von The_Nothing
 
+13 | -7
 
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Jo sauber, vernichten wir Rohstoffe und funktionierende Geräte. Uns geht es wohl noch viel zu gut!
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30.01.2008 10:20 Uhr von NeueGeneration
 
+2 | -2
 
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Geht nur ums Geld für Nokia! Keiner in der Chefetage hat einmal an die Mitarbeiter oder an deren familie gedacht.

Sie denken nur daran, dass Sie den Mitarbeitern in Deutschland, durchschnittlich rund 1300 Euro zahlen müssen und den neuen Mitarbeitern in Bulgarien nur rund 20% von dem was in Deutschland verdient wird.

Daher finde ich die Idee des Auktionshauses schon gut, da mal jemand zeigt, dass man nicht alles gefallen lassen muss >>> nur leider hilft das den (noch) Nokia-Mitarbeiter im Werk Bochum recht wenig!
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30.01.2008 10:20 Uhr von PruegelJoschka
 
+3 | -2
 
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@Hexenmeisterchen: ??

Die 50000Handys werden aber zerstört. Somit sind 50000 Genrauchthandys weniger auf dme Markt. Diese Lücke wird nur mit dem erwerb neuer Handys geschlossen ... reine Marktwirtschaft ...
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30.01.2008 10:25 Uhr von soadillusion
 
+4 | -8
 
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Hallo: Ich verstehe nicht wieso man so einen Aufstand gegen Nokia plant???
Es gibht doch einige deutsche Unternehmen die im Ausland produzieren und damit Arbeitsplätze in Deutschland vernichtet haben???

Schönen Tag...
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30.01.2008 10:40 Uhr von arisolas
 
+3 | -1
 
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hmm: jo aber er geht halt auch darum, das nokia für den betrieb in deutschland fördergelder bekommen hat, jetzt wo nokia ihre pflicht erfüllt hat, wollen sie nach rumänien, weil sie dort fördergelder kriegen usw usw.

zumindest hab ich das so verstanden. bin aber schweizer und nicht direkt damit betroffen, wenn ich falsch liege, korrigiert mich und ich halt die fr...e^^

aber für mich und meine familie steht fest, nie wieder nokia, hab mir am monat n neues handy besorgt und dieses mal n SonyEricsson, genauso wie meine freundin sich in 2 wochen ein neues handy welches nicht von nokia stammt besorgen wird.
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30.01.2008 10:53 Uhr von kurznach
 
+2 | -1
 
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Das antwortete mir NOKIA: Wir haben in unserer Firma auch alle Alt-Geräte eingesammelt und bei NOKIA nachgefragt, wohin wir diese Schicken sollen. Das war die Antwort:

***********************
Sehr geehrter Herr Drone,

vielen Dank für Ihre Kontaktaufnahme mit dem NOKIA Contact Center.

Wir verstehen und wir respektieren Ihren Unmut über die Ankündigung unserer Pläne, den Standort in Bochum zu schließen. Bitte seien Sie sich der Tatsache gewiss, dass uns diese Entscheidung sehr schwer gefallen ist. Wir wissen, dass diese Entscheidung für die betroffenen Mitarbeiter und ihre Familien zum Teil große Auswirkungen haben werden und wir werden aktiv unserer Verantwortung gerecht werden und an akzeptablen Lösungen mitwirken.
Jedoch bitten wir um Berücksichtigung, dass wir nicht nur Verantwortung für unsere Mitarbeiter in Deutschland, sondern für alle unsere Mitarbeiter in der ganzen Welt tragen. Es ist wichtig, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen, die nachhaltig das Überleben des Unternehmens sichern und auch so dazu beiträgt ein guter Arbeitgeber zu sein. Die schwierigsten Entscheidungen sind die, bei denen Menschen betroffen sind. Bitte bedenken Sie, dass wir als letzter Hersteller von Mobiltelefonen in Deutschland produziert haben und versucht haben, dies so lange wie möglich zu tun. Wir werden schnellstmöglich mit den Arbeitnehmervertretern Gespräche aufnehmen, um eine akzeptable Lösung zu erreichen. Deutschland ist und bleibt auch in Zukunft ein wichtiger Standort für Nokia, in den wir weiter investieren und auch schon getan haben – dies vor allem im Bereich der neuen Internet Services. Damit verbunden sind auch neue Arbeitsplatzmöglichkeiten.
Wir respektieren Ihre Meinung und auch wenn Sie unsere Entscheidung im Ergebnis nicht gutheißen, wäre es schön wenn es uns gelungen wäre, Ihnen unseren Standpunkt verdeutlichen zu können.
Natürlich würden wir uns auch freuen, wenn wir Sie in Zukunft wieder zu unseren Kunden zählen würden.

Wenn Sie noch weitere Fragen oder Anregungen haben sollten, können Sie sich jederzeit wieder an uns wenden.

Mit freundlichen Grüßen

NOKIA Service Professional
NOKIA Contact Center
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30.01.2008 11:02 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Mobilfunkverträge: Also wer einen Mobilfunk-Vertrag hat, der bekommt doch eh alle 2 Jahre ein neues Handy geschenkt. Ich hab inzwischen mein fünftes Handy, alle Nokia. Das aktuelle ist jetzt ein Jahr alt. Die hab ich alle umsonst bekommen.

Gut, in meinem Fall sind die Ausgedienten alle in der Verwandschaft untergekommen, da die noch tip-top in Ordnung sind.

Also was die 50.000 Althandys angeht, die sollten schnell zusammen sein. Gibt schließlich genug Vertragskunden die eben noch ihre alten Handys im Keller rumgammeln haben.

Und ob die Dinger irgendwann mal im Müll/Elektroschrott landen, oder jetzt vor den Toren des Bochumer-Nokia-Werks öffentlich zu Grabe getragen werden, macht für mich keinen Unterschied. Außer dem, dass ich die Aktion dann doch für die sinnvollere Entsorgung halte ;-)
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30.01.2008 11:09 Uhr von Firepower
 
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typisch deutscher Blödsinn: wem bringt es denn was gebrauchte HAndys zurüczuschicken?Nokia lacht sich kaputt, sie haben dafür lange schon kassiert.Sie schließen das Werk so oder so,das Geld was für sinnlose Aktionen ausgegeben wird sollte man lieber auf ein Spendenkonto für die Entlassenen einzahlen.
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30.01.2008 11:14 Uhr von thesheep
 
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die idee, durch medienwirksame aktionen: seinen protest kundzutun in allen ehren,... aber das geht doch sicherlich auch anders...

ich weiß nicht, wie das bei euch in D ist, aber in Ö kann man alte handies zu wohltätigen zwecken spenden (nein, nicht "jedem sandler sein eigenes handy" ;) )

z.b.
http://www.handy4help.at/
http://www.dioezese-linz.at/...

an alle, die wirklich protestieren wollen, ... schickt ein mail an nokia, tut euren unmut kund und verweist darauf, dass ihr eure nächsten handies auch von anderen hersteller kaufen könnt (und werdet) ... dort, wo es um den umsatz geht, trifft man die "großen" am leichtesten ;)
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30.01.2008 11:29 Uhr von Bokaj
 
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Warum schon gekaufte Handys zerstören??? Besser, keine Nokia-Handys mehr kaufen.

Nur das tut dem Werk weh.
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30.01.2008 11:32 Uhr von lilalinux
 
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Handys kaufen keine Handys: Handys kaufen keine Handys, Menschen kaufen Handys. Aber auch nur dann, wenn sie einen Job haben.
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30.01.2008 11:42 Uhr von Mark_14
 
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gute Werbe Idee für Undertool.de: Durch die Aktion werden die jetzt vielleicht etwas bekannt. Ich war da mal auf der Seite, die haben ganze 260 Artikel im Angebot. Wenn man das mit ebay vergleicht ..... Gute Werbeaktion für einen noname.
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30.01.2008 12:21 Uhr von Theojin
 
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Als wenn nur Nokia böse wäre: was ist denn mit Siemens, die ihr Produkte im Ausland fertigen lassen, was ist mit anderen deutschen Unternehmen, die im Ausland fertigen. Die Scheiße von denen kauft trotzdem jeder.

Der Bahnchef Mehdorn wollte tausende Stellen streichen, weil ihm die GDL ein paar Prozent mehr Lohn abgezwackt hat. Die Telekom will etliche tausend Stellen streichen, usw usw.

Und hier regt man sich drüber auf, weil ein FINNISCHER Handyhersteller nun kostengünstiger im Ausland produzieren will. Siemens verbrennt seit etlichen Jahren wesentlich mehr Subventionsgelder, ohne das der sprachbehinderte Rüttgers da irgendwas dagegen getan hätte.

Immer diese Scheinheiligkeit hier in Deutschland. Schnappt euch die Manager der Läden, und knüpft die an der nächsten Laterne auf. Sowas setzt ein Zeichen, und keine beschissene Handysammlung.
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30.01.2008 12:48 Uhr von danielrambaud
 
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sollen sie doch: Sollen sie doch. Verschrottet die Dinger, okay. Das Werk wird trotzdem geschlossen. So wie es schlichtweg richtig und angebracht ist. Da können sich noch so viele Vollidioten hinstellen und behindern...
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30.01.2008 12:56 Uhr von Il_Ducatista
 
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Zusatz: natürlich kann man sagen dass dies ein netter PR Gag für undertool ist. Die Verwendung des 50001ten Handys macht die Sache wieterhin interessant.
Aber mein Zusatzvorschlag:
Wenigstens 500 Marketingmanager, 30 jährig, glattgesichtig, weisshemd usw (ihr wisst schon, über 300.000 Euro pro Jahr mit derselben Dampfwalze vernichten wäre noch viel wirksamer für die Menschen.
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30.01.2008 13:10 Uhr von snake2006
 
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Sie denken nur daran, dass Sie den Mitarbeitern in: "Sie denken nur daran, dass Sie den Mitarbeitern in Deutschland, durchschnittlich rund 1300 Euro zahlen müssen und den neuen Mitarbeitern in Bulgarien nur rund 20% von dem was in Deutschland verdient wird"

Bei 1300 Euro hätte Nokia das Werk sicherlich nicht geschlossen. Die Kosten pro Mitarbeiter belaufen sich auf über 2.500,-/Schnitt da Deutschland so tolle Steuerklassen hat. Der überwiegende Teil arbeitet in Steuerklasse 5 und die wird mit lockeren 60% versteuert.

Der schwarze Peter liegt hier nicht bei Nokia, sondern beim Staat, der den Rachen nicht voll genug bekommt.

Aber die Idee mit dem Verschrotten ist top, dann werden wieder 40 % mehr Nokia verkauft (Marktanteil in Deutschland).
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30.01.2008 13:16 Uhr von fruchteis
 
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Boykott: Das Einzige, was Nokia wehtun würde, wäre, wenn sich kein Deutscher mehr ein Nokia-Handy kaufen würde. Aber erstens wird das nur ein Bruchteil der Deutschen tun (ich z.B. kaufe weder Nokia noch BenQ - auch wenn ich von früher nochn BenQ-Monitor habe, der übrigens qualitativ Scheiße ist), und zweitens kann man damit auch noch die verbleibenden deutschen Arbeitsplätze im Konzern in Gefahr bringen.
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30.01.2008 13:17 Uhr von Josch93
 
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nene Das wird besimmt nichts, da mischt sich irgendeiner noch ein, garantiert...
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30.01.2008 13:51 Uhr von Copykill*
 
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Wie bei Netcologne: Ich verstehe es auch nicht warum die Leute jetzt meinen
Ihre Nokia Handys zu verschrotte, wegschmeissen, Demonstartiv bei Nokia abgeben würde etwas bringen.
Die sind doch schon alle bezahlt, also hat Nokia keinerlei Schaden bei solchen Aktionen zu befürchten.

Dann lieber wie Netcologne, ich glaube, die bieten gar keine Nokia HAndys mehr an, und wenn das alles große Firmen in Deutschland machen würden, dann hätte das folgen für Nokia.
T-Punkt Läden und wie die alle heißen, dürften einfach keine Nokia Hndys mehr anbieten, das würde wirkung haben.

Ich glaube die bei Nokia lachen sich nur kaputt, das jetzt einige Ihr Handy zurückgeben.
Billiger kommt man nicht an Ersatzteile.

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