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SPD drängt Beck zum Überdenken der Position zur Linkspartei

Entgegen der Aufforderung Becks, die Linkspartei unter gar keinen Umständen in die Koalitionsverhandlungen in Hessen mit einzubeziehen, mehren sich Stimmen innerhalb der SPD, die diesen Kurs nicht weiter unterstützen wollen.

Aus SPD-internen Kreisen regen sich Stimmen, die Partei könne sich nicht länger kategorisch der Kooperation mit der Linkspartei verwehren.

Obwohl die hessischen Linken als "populistisch" und "unzuverlässig" gelten, hat sich die Linkspartei auf Bundesebene etabliert und scheint zu einer festen Macht in Deutschland heranzuwachsen.


WebReporter: Eulenkiller
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Linkspartei, Kurt Beck
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2008 20:19 Uhr von Eulenkiller
 
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Dem allgemeinen Linksruck in Deutschland folgend, gibt jetzt scheinbar auch die SPD ihre Position auf. Mal sehen, wie lange Kurt Beck diesen Vorgang noch aufhalten kann...
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29.01.2008 20:33 Uhr von Travis1
 
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Man: ignoriert ja in Wirklichkeit nicht eine Partei sondern deren Wähler!
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29.01.2008 20:44 Uhr von Vandemar
 
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SPD in Hessen: Das erinnert alles ein bißchen an die SPD zu Zeiten eines Holger Börner. Dieser prägte 1984 noch den Ausspruch, er sei Nassrasierer und wolle nicht in den Spiegel spucken müssen, wenn er sich am Morgen rasiere. Diese Antwort gab er auf die Frage, ob für ihn eine Koalition mit den Grünen in Frage komme.

1985 wurde dann "Joschka" Fischer als erster Minister einer rot-grünen Koalition, angeführt durch Ministerpräsident Holger Börner, vereidigt ....
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29.01.2008 20:57 Uhr von meisterthomas
 
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Ist die SPD schon reif für eine Identitätskriese? Es ist allein die Identitätsschwäche der SPD welche sie an eine Koalition mit den Linken und somit an der Regierungsbildung hindert. Die SPD wird auch in Hessen die Große Koalition wählen und ihre Rolle als Linkspartei zunehmend verlieren.
Als williger Helfer von Sozialabbau, Kinderarmut und einer Mindestlohnwirtschaft muss sie unaufhaltsam ihr Gesicht verlieren.

Der Kochefekt hat gezeigt, das Politik in Deutschland wieder verstärkt an Taten und weniger an Gerede bemessen wird.
Dagegen geht es in der Politik nicht um Inhalte, sondern allein um Macht. Ob Machtgewinn oder Verlust, die Weichen werden jetzt gestellt.
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29.01.2008 21:15 Uhr von Eulenkiller
 
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Identitätsschwäche: haben doch zur Zeit beide Volksparteien. Viele fischen am linken Rand, da von da die größten Parolen hin zu mehr Geld kommen. Da viele meinen, ihnen ginge es hier in Dtl. besonders schlecht sind sie sehr empfänglich für leere Versprechungen und fragen nicht nach. Leider ist Politik leider immer auch eine Frage von populistischen Strategien zur Stimmerhaltung...
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30.01.2008 03:27 Uhr von Robin von Anderland
 
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Wenn die SPD Sozialdemokratisch waehre haetten wir gar keine Links Partei.Ich habe mir die Politik 40 Jahre in D angeschaut und egal wer an der Regierung ist, die Stecken mit der Wirtschaft unter einer decke ob Rechts ob Links, egal.
Der verarschte ist immer der Buerger in D.
Letztes jahr bin ich ausgewandert!Ich habe jetzt das doppelte an gehalt nen Schoenes Haus mit traumhafter aussicht. um 16:30 liege ich im Pi warmen Pool unter Palmen, fuer mein absolut BSE freies Rumpsteak zahle ich 5 Euro im kilo und Benzin 80cent.Mir geht es hier wesendlich besser als in Deutschland
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30.01.2008 10:37 Uhr von JCR
 
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Vor allem ist lächerlich, dass die SPD die Linkspartei derart meidet, sich aber zugleich bei unserm liberalistischen Guido anbiedert.

Als ob die FDP in irgendeiner Weise weniger dogmatisch wären als die Linken!

Sie träumen noch immer von einem superliberalen Staat, frei nach Adam Smith´ Lehren.

Was eine völlige Liberalisierung des Marktes bringt, sieht man ja am Beispiel der USA. Das ist kein Turbokapitalismus mehr, was die FDP propagiert, das ist die asoziale Marktwirtschaft.
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30.01.2008 12:13 Uhr von Eulenkiller
 
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FDP: mit den Linken zu vergleichen grenzt schon an Dekadenz. Wenn der Mensch bereit für diese Philosophie wäre, dann würde hier in Deutschland der Motor abgehen. Leider scheitert der Gedanke schon an den negativen Einstellungen des Menschen. Aber bei FDP Politik steckt wenigstens eine nachvollziehbare Idee und nicht nur leeres, dummes Geschwätz dahinter, sry aber ist so...
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30.01.2008 12:19 Uhr von Lmax1
 
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Aus der Geschichte lernen Schon die Weimarer Zeit war geprägt vom erbitterten Kampf zwischen SPD und Kommunisten, auf den beide Parteien mindestens ebensoviel Energie verwandten, wie für die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner von rechts.
Was es beiden gebracht hat, weiß man ja.

Eine kategorische Abgrenzung ist also erwiesenermaßen blödsinnig, und die derzeitige Ablehnung wird im wesentlichen von persönlicher Eitelkeit getragen. Auf Dauer wird die SPD sich also der Tatsache stellen müssen, dass sie Politik nur unter Beachtung der Linken machen kann.
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30.01.2008 12:28 Uhr von Lmax1
 
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@Eulenkiller: Leider steckt bei der FDP nur eine nachvollziehbare Idee, aber keine entsprechenden Taten dahinter. Denn in der Praxis kommt doch nur leeres Geschwätz und vor allem billige Klientelpolitik heraus.

Denn ich muss zugeben, dass die FDP ein perfektes Gesamtprogramm hat, das vermutlich sogar ausgewogen wäre - wenn die FDP jemals die absolute Mehrheit bekäme und alles umsetzen könnte. Kriegt sie aber nie. Und bei Koalitionsverhandlungen hat die FDP bisher noch immer mit großem Hurra jeden vernünftigen, ausgewogenen Gedanken in ihrem Parteiprogramm aufgegeben, wenn sie nur das behalten durfte, was ein paar nette Geschenke für ihre Stammwähler bringt und sie optisch gut dastehen lässt.
Also, für mich ist die FDP inzwischen unwählbar, und nach meiner Ansicht darf man diese Schwätzer nicht mehr nach ihren Ideen bewerten, sondern sollte lieber drauf schauen, wem das nutzt, was sie tun.
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30.01.2008 12:39 Uhr von Eulenkiller
 
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Lmax1: Ganz so sehe ich es nicht, die wirtschaftspolitischen Ansätze sind wirklich schon du, aber tatsächlich hast du recht, dass zu wenige Menschen diese verstehen und sie wählen (ich selbst halte mich davon auch fern!) und ihre Wahlprogramme auch irgendwie nicht das zum Thema machen wofür sie stehen...
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30.01.2008 13:54 Uhr von JCR
 
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@ Eulenkiller: Politische Vorstellungen gegenüber zu stellen, grenzt an Dekadenz?

Ich würde eher sagen, die politischen Ideale einer Person als leeres Geschwätz abzutun, grenzt an Ignoranz und Anmaßung.
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30.01.2008 15:28 Uhr von Eulenkiller
 
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Nicht: Gegenüberstellen, sondern der Vergleich von eben diesen 2 Parteien
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30.01.2008 19:28 Uhr von christi244
 
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Du Sch das war doch wohl klar, will man Koch das Feld nicht überlassen. Welch grandiose Überraschung ... ;-). Echt, verarschen können wir uns auch allein ... Herr Beck wird dazu wohl nicht notwendig sein.

Allerdings, der Denkwechsel an sich wird auch langsam Zeit.

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