28.01.08 17:15 Uhr
 8.587
 

Über 100 Überstunden monatlich: 47.000 Euro Entschädigung für Manager einer McDonald's-Filiale

Eine McDonald's Filiale in Tokio muss seinem Restaurant-Manager eine Entschädigung von über 47.000 Euro für Überstunden bezahlen. Dabei kann der 46-jährige Hiroshi Takano ohne Ausgleich etwa 100 Überstunden monatlich aufweisen.

Er verklagte daraufhin seinen Arbeitergeber, obwohl dieser nach japanischem Recht ihren Managern keine Überstunden bezahlen muss.

Das Gericht entschied jedoch, dass Takano nicht unbedingt als Manager anzusehen ist, da sein Entscheidungsspielraum zu klein für einen solchen sei. McDonald's prüft derzeit, ob sie gegen das Urteil protestieren wollen.


WebReporter: dbo84
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, 100, Manager, Entschädigung, Filiale, Überstunden
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wien: Frau muss wegen Verhüllungsverbot Strafe zahlen - Sie trug einen Schal
Nackarsulm: WC zu langsam geputzt - Mit Thermoskanne Reinigungskraft geschlagen
Singen: Mann droht bei Arzt mit Selbstmord, damit er schneller behandelt wird

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.01.2008 15:14 Uhr von dbo84
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ich versteh nicht wieso mcdonalds dagegen noch vorgehen will. die machen milliarden umsatz... da werdn sie die 47.000 schon verkraften. außerdem hat sichs der mann ja verdient!
Kommentar ansehen
28.01.2008 17:51 Uhr von DasBauM
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
@autor wenn sie aber jezz jedem 3 filialleiter 50000€ bezahlen dann läppert sich da ganzschön was zusammen...
Kommentar ansehen
28.01.2008 19:43 Uhr von andreascanisius
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Das mit dem Entscheidungsspielraum wird wohl stimm: Die Mc Donald Erfinder schreiben alles vor...Aber wirklich absolut alles. Auf die Sekunde genau wird festgelegt wie lange ein Big Mac zu brauchen hat. Es wird vorgeschrieben wie die Schuhe zuzubinden sind, wie man die Leute zu begrüßen hat, einfach alles. Ein Mc Donald - Manager tut nichts anderes als darauf achten, dass der riesige Regelkkatalog eingehalten wird. Da möchte ich nciht manager sein...wäre mir zu blöde...
Kommentar ansehen
28.01.2008 20:40 Uhr von willi_wurst
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
in anbedracht dessen: das japaner doch recht fleissig sind und fast nur für ihre firma leben, finde ich es verwunderlich das ein japanisches gericht einem arbeitnehmer in einem solchen fall recht gibt. freue mich aber irgendwie für den arbeitnehmer und finde er hat respekt dafür verdient, das er gegen seine firma vor gericht gezogen ist.
Kommentar ansehen
28.01.2008 20:40 Uhr von datenfehler
 
+6 | -11
 
ANZEIGEN
dumm wer monatelang ohne Gegenleistung 100 überstunden pro monat zusammenbringt ist selbst schuld.
Da heißt es: "Ich feiere die Überstunden ab, ich bekomme sie bezahlt oder ich nehme meinen Hut!"
Wer sowas mit sich machen lässt, ist selbst schuld...
Kommentar ansehen
28.01.2008 21:52 Uhr von radiojohn
 
+0 | -5
 
ANZEIGEN
"ZU"viel: Bitte korrigieren lassen:

*Dabei kann der 46-jährige Hiroshi Takano ohne Ausgleich etwa 100 Überstunden monatlich auf(zu)weisen.*

Danke
r.j.
Kommentar ansehen
28.01.2008 22:05 Uhr von Dino1192
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@datenfehler: das kann man vielleicht in deutschland sagen wo es kündigungsschutz etc. gibt aber nicht in japan sagen wo sie wie irre arbeiten und sich z.b. nur krankmelden wenn sie wirklich nicht mehr aufstehen können usw. weil wer öfters nicht fehlt und nicht nach der feife der chefs tanzt der wird einfach gefeuert.
zur news: wundert mich das der manager erfolgreich vor gericht war
Kommentar ansehen
28.01.2008 22:30 Uhr von andreascanisius
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Dem kann ich nur beipflicheten Lange wird der seinen Job wohl nicht behalten. Wenn Gras über die Sache gewachsen ist fliegt der. Und er kopmmt auf ne schwarze Liste. Und das wars.
Kommentar ansehen
28.01.2008 23:23 Uhr von jsbach
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Ich habe noch nichts - außer: einer Tüte Fritten - von McD....gekauft.
Zum Abitur kann man sich jetzt ja durch die Ausbildung hocharbeiten, aber die Arbeitsbedingungen... da schweig ich lieber. Ausbeuterei.
Kommentar ansehen
29.01.2008 03:14 Uhr von fruchteis
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@datenfehler: So kann nur einer reden, der Arbeitslosigkeit noch nicht erlebt hat. Heutzutage irgendwo selber seinen Hut zu nehmen, ohne vorher bereits eine Alternative zu haben, kann dazu führen, dass du dein Leben lang keine anständige Arbeit mehr bekommst oder überhaupt keine. Dazu kommt noch, dass derjenige, der seine Arbeitslosigkeit selbst verschuldet hat (sprich: von sich aus gekündigt hat), auch noch mit Einbußen beim Arbeitslosengeld zu rechnen hat. Mach das mal mit Familie und zwei Kindern, paar Einrichtungskrediten oder gar einem begonnenen Hausbau. Das kannste dann alles in den Skat drücken. Wer bei McDonalds arbeitet, der muss ja schon vorher einen gesellschaftlichen Abstieg erlebt haben, sonst würde er woanders arbeiten. Von da aus geht es nur noch ganz nach unten. "Bei McDoof selbst gekündigt? So einer kann ja nur zu faul zum Arbeiten sein." Mit diesem Makel kriegste nirgends mehr einen Job, oder nur noch als Bürobote oder Verkaufshilfe.
Kommentar ansehen
29.01.2008 08:52 Uhr von saber_
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@fruchteis: sagmal gehts eigentlich noch?
was ist bitte an mcdonalds so schlimm? nur weil da ueberwiegend auslaender arbeiten heisst das NOCH LANGE NICHT das sie zum gesellschaftlichen bodensatz gehoeren?

ich selber hatte mal nen 400 euro job bei mcdonalds....ist schon jahr her.... aber die mitarbeiter waren echt alles sehr korrekte leute. natuerlich gibt es auch da ausnahmen, vor allem die schichtfuehrer fuehlen sich wie rambo... aber sonst ist das ne arbeit wie jede andere auch!

und wer sich zu schade is ne "drecksarbeit" zu machen... der soll auch kein arbeitslosengeld kassieren...
arbeit ist arbeit! die bringt geld! egal wieviel! und wer sich zu schade dafuer is zu arbeiten wenner vom amt fast genausoviel kriegt...der is selber schuld wenner nie wieder ne arbeit findet...

nur weil du mal nen tollen job mit 2000 netto gehabt hast muss es noch lang nicht heissen das du wieder so einen kriegst.... dann musste halt mal in die scheisse tauchen...aber irgendwann kommste wieder hoch wenn du dich gut anstellst...
Kommentar ansehen
29.01.2008 11:07 Uhr von fruchteis
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@_saber: Es geht mir nicht um die Ausländer, die da arbeiten, sondern um die prekären Arbeitsverhältnisse (400-Euro-Jobs, ansonsten sehr niedrige Stundenlöhne, dafür sehr hohe Anforderungen an sehr viele Kleinigkeiten bis hin zum Text, mit dem man die Leute anspricht. Langsam denk ich, die ham ein Diktiergerät verschluckt...

Meckes ist nur was für Leute, die was nebenbei verdienen wollen/müssen, als Vollzeitjob ist das total unterbezahlt und blanke Ausbeutung. Ich hab nicht gesagt, dass ich mir zu fein wäre, da zu arbeiten, sondern nur, dass man schon ganz weit unten ist, wenn man dort arbeiten muss. Und wer einmal unten ist und nicht mehr ganz jung, der findet mit 2 Jahren McDoof im Lebenslauf garantiert NIE WIEDER eine anständige Arbeit, sondern nur noch Pumpelkram, der genauso schlecht bezahlt ist.
Kommentar ansehen
29.01.2008 16:12 Uhr von alexstoffel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Sag mal fruchteis, wo lebst du eigentlich? So Leute wie du hab ich echt gefressen... Was für nen Unterschied machst du eigentlich zwischen 400 EUR Kräften und Voll- oder Teilzeit kräften? Die machen alle den gleichen Job! Und der ist für dich ganz weit unten in der Gesellschaft! Warum denn? Weil es ein Dienstleistungsberuf ist?
Mc Donalds zahlt den Mitarbeitern mehr wie so mancher andere Gastronomiebetrieb! Das einzige Manko ist eben, daß es keine Trinkgelder gibt.
Vorschiften gibts auch anderswo. In der Küche haben die auch ihren Sinn, wie man durchaus nachvollziehen kann, wenn man schon etwas länger dort arbeitet. Sicher, die Gefahrenquellen kann man mit ein bisschen gesundem Menshenverdstand auch umgehen. Aber es gibt natürlich auch genug Honks, die mal eben in ne Friteuse greifen wenn ihnen da was reingefallen is, etc. 90% der Vorschriften hab ich einfach bloß grinsend abgenickt, weil es für mich selbstverständlich ist (Hygiene, gepflegtes Auftreten, Arbeitssicherheit, etc.). Und den Fragenkatalog haste auch in der Bäckerei, beim Metzger, oder wo auch immer. Bloß regt sich da keiner drüber auf. Und vorgeschrieben sind die Fragen nicht, das ist ein Trugschluss. Bloß irgendwann spielt man sich in ein gewisses Raster ein, wo dann das dabei rauskommt. Und wenn die Leute, die mir gegenüber stehen gut drauf sind kann das unter Umständen auch ganz anders klingen (Guten Abend, was darfs denn sein? - Moment noch! - Den Moment haben wir aus dem Angebot genommen, der war auf Dauer zu teuer in der Produktion! Aber eine Sekunde hätt ich im Angebot...). Kommt halt immer drauf an, wer da rein kommt und wie der sich benimmt.
Und ja, ich steh dazu: Ich hab ein (gutes!!!) Fachabitur, ich hab eine abgeschlossene Berufsausbildung und ich steh trotzdem (wie viele meiner Kollegen auch) bei McDonalds hinterm Tresen, weil mir meine Arbeit dort Spaß macht und weil das Geld mir zu Leben ausreicht.
Es soll ja auch Leute geben, die Ihren Beruf und ihren eigenen Wert nicht ausschließlich übers Gehalt definieren...
Und sicher ist der Job hart und sicher ist er stressig, aber es ist ein Job wie jeder andere auch! Oder machst du deine Bäckereiverkäuferin dumm an, nur weil sie nix anderes macht als Brötchen belegen und verkaufen? Unangenehm wird der Job erst durch die Leute, die denken, sie können mit uns machen, was sie wollen, weil sie uns am unteren Ende der Gesellschaft sehen.
Kommentar ansehen
29.01.2008 16:22 Uhr von Bagoas
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ Datenfehler mhmm...vergleiche japanische Arbeitsmoral und japanisches Selbstverständnis der Arbeitnehmer nicht mit entsprechenden europaeischen Bedingungen! Das ist nicht zu vergleichen!

m.f.G. Bagoas
Kommentar ansehen
29.01.2008 17:15 Uhr von fruchteis
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@alexstoffel: Dann bewirb dich mal nach 2 oder 3 Jahren McDonalds woanders, dann wirst du schon merken, was die Arbeitgeber davon halten. Die interessiert dann nämlich weder dein Abschluss noch ob du gut warst in der Ausbildung. Die sagen dann glatt, der hat bei McDonalds relativ wenig verdient, also kriegt er hier einen ähnlich bezahlten Job. Es sei denn du kennst jemanden in der Firma ("Vitamin B").

Ich hatte seit 1992, obwohl ich studiert habe und einen guten Abschluss hatte, Schwierigkeiten, etwas anderes zu finden. Bei jedem vorübergehenden Job (meist von vornherein befristet oder ABM), der auf einen anderen folgte, bekam ich wieder etwas weniger Gehalt, weil sie sagten, der soll froh sein, dass er überhaupt Arbeit bekommt, und so kam ich von irgendwann mal 3200 DM runter auf 1500 DM im Jahr 1999, danach kriegte ich gar keine Stelle mehr (außer mal 200 DM bis 120 Euro im Monat für Werbung verteilen oder Nachhilfestunden) und lebe nun von ALG II. Ich bewerbe mich mindestens zweimal monatlich, meist sogar noch viel öfter, aber heute krieg ich mit meinem Lebenslauf incl. langer Arbeitslosigkeit nicht mal mehr Antworten.

Es ist doch nicht so, dass ich sone Arbeit doof finde, sondern ich bin den Gedanken der Personalchefs nachgegangen. Die sagen, ach ja, Meckes, naja, da kann ja nicht viel bei sein, nehmen wir ihn fürs gleiche Geld zum Kartoffelschälen in der Betriebskantine (wenn überhaupt).
Kommentar ansehen
29.01.2008 17:44 Uhr von alexstoffel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
alles klar Nur weil man dir keine Chance gibt (warum, das weiß ich auch nicht) muß das ja net zwangsläufig bei anderen auch so sein.
Btw. weiß ich, daß insbesondere im Dienstleistungssektor gerne Mc Donalds im Lebenslauf gesehen wird.
Rede über nichts, wovon du keine Ahnung hast. Du behauptest hier den Gedanken von Personalchefs nachzugehen? weißt du wie die wirklich denken? Es kommt immer darauf an, wie man sich verkauft und wie ehrgeizig die Ziele sind die man verfolgt.
Kommentar ansehen
29.01.2008 18:40 Uhr von Bagoas
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@ alexstoffel: aaaahja...wie alt, hast Du gesagt, bist Du...?

m.f.G. Bagoas

Refresh |<-- <-   1-17/17   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Deutschland reduziert den Export von Rüstungsgütern in die Türkei
Wien: Frau muss wegen Verhüllungsverbot Strafe zahlen - Sie trug einen Schal
Nackarsulm: WC zu langsam geputzt - Mit Thermoskanne Reinigungskraft geschlagen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?