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Qtrax: Musik-Labels dementieren Verträge - Doch keine kostenlose Musik (Update)

Kaum hatte Allan Klepfisz den Start seines Projektes "Qtrax" auf der Musikmesse Midem verkündet, schon haben von den vier großen Musiklabels bereits drei widersprochen, mit "Qtrax" irgendwelche Verträge eingegangen zu sein. Mit dem P2P-Netzwerk soll bald kostenfrei und legal Musik gedownloadet werden können (SN berichtete).

Allan Klepfisz wollte mit "Qtrax" schon öfter online gehen, aber bisher scheiterte es immer an den Musiklabels. Seit 2006 wird verhandelt, wie man kostenlose Musik im Internet anbieten will. Angeblich soll im Sommer 2006 Warner Music kurz vor der Unterzeichnung der Verträge gestanden haben.

Nach Klepfisz Auftritt auf der Midem bestritt aber ausgerechnet Warner Music heftig, eine Vereinbarung mit "Qtrax" eingegangen zu sein. Die Labels Emi und Universal sagten später dasselbe aus.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Update, Musik, Vertrag, Label
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2008 15:07 Uhr von Howard2k
 
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Warscheinlich haben die Plattenlabels jetzt Angst um ihre Einnahmen. Wenn kaum jemand weiß wo kostenlos und vor allem legal Musik geladen werden, dann ist der "Verlust" ja noch im Rahmen, aber sobald überall über die Möglichkeit berichtet wird sieht das Ganze natürlich schon wieder anders aus...

Soll man sich doch einfach mal entscheiden in der Welt der reichen Geschäftsleute. Dieses ganze Hin und Her über Lizenzen & Co. vertreibt doch immer mehr ehrliche Kunden.
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28.01.2008 15:16 Uhr von svenwbusch
 
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Schade: Ich hatte mich schon über das legale, freie herunterladen gefreut. Das Problem ist, dass sie mit diesem ganzen Hin und Her die Kunden nur verunsichern und Leute, die sogar ehrlich bezahlen wollen ausversehen zu Kriminellen werden.
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28.01.2008 15:26 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+3 | -0
 
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Aus der Traum: Das wäre ja auch zu schön um wahr zu sein.

Nur weil die Einnahmen durch die Onlinewerbung nicht so hoch ist(?) wie eine Verkaufte CD oder ein Titel auf musicload oder so.

In der vorherigen News dazu wollte ich schon spekulieren, dass die Musikindustrie endlich mal einem Trend nachläuft. Aber anscheinend hatten sie die Augen mal kurz auf, ham´ gegähnt und gegrummelt, und sich nun wieder schlafen gelegt. Auf die Idee, dass das DIE Möglichkeit schlechthin wäre, um illegale Downloads zumindest mal zu verringern, und Geld für (für den User) kostenlose Downloads zu verdienen, kommt da anscheinend niemand.

Naja, wer weis. Vielleicht ist das Abmahngeschäft mittlerweile so lukrativ, dass sich diese Alternative wirklich nicht mehr lohnt.

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