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RWE-Chef prophezeit Stromengpässe durch Atomausstieg

Auf die Deutschen könnte bis 2020 ein Engpass in der Stromversorgung zukommen, so die Einschätzung von RWE-Chef Jürgen Großmann. Das von ihm geschätzte Defizit betrüge rund 30.000 Megawatt, der Leistung von 30 Großkraftwerken.

Er erwartet, dass in Deutschland in puncto Kernkraft bald ein Umdenken stattfindet, insbesondere im Hinblick auf die EU-Klimapolitik. Ein Ausstieg aus der Atomkraft kommt für ihn demnach nicht infrage. "RWE wird deshalb weiterhin auf sie setzen", sagte Großmann.

Anders sieht das Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag. Laut seiner Auffassung suche Großmann nur Gründe für weiter steigende Energiepreise und würde Deutschland selbst in Energieengpässe führen.


WebReporter: chitah
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Strom, RWE, Atomausstieg
Quelle: www.epochtimes.de

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59 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2008 05:55 Uhr von chitah
 
+1 | -0
 
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Was soll man vom Chef eines Energieversorgers auch anders erwarten? Die werden natürlich alles tun um ihre vorhandenen Technologien zu schützen. Der Grüne Fell rührt meiner Meinung nach allerdings auch ein wenig zu sehr in Verschwörungstheorien.
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28.01.2008 10:28 Uhr von DerFeger
 
+3 | -1
 
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ein: Grund mehr um die Preise anzukurbeln

alles nur Abzocke
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28.01.2008 10:34 Uhr von usambara
 
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ich prophezeie bis 2020 eine Verstaatlichung der Stromversorger durch
den Wähler, wenn diese Preistreiberei so weiter geht.
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28.01.2008 10:39 Uhr von Silenius
 
+2 | -1
 
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Immer schön an der Preisschraube drehen. Wer sich über Stromkartelle informieren will, dem empfehle ich folgende Doku:

http://www.stage6.com/...
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28.01.2008 10:39 Uhr von Tleining
 
+8 | -5
 
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wo er recht hat: hat doch recht, ich weiß nicht ob seine Schätzung zutrifft, aber nur weil die Atomkraftwerke abgeschaltet werden werden wir nicht plötzlich sauberen Strom haben, irgendwo muß der ja herkommen. Und das führt erstmal zu einem Engpass, den wir dann natürlich ausgleichen, in dem wir Strom aus dem Ausland beziehen, der dann in Atomkraftwerken erzeugt wird -_-
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28.01.2008 10:47 Uhr von dextrometamorphose
 
+10 | -7
 
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@alle: Ähm, das einzige was zur Zeit noch billiger als Atomenergie ist, sind fossile Energieträger, da sind mir Kernkraftwerke doch sehr viel lieber als ständig verpestete Luft ;-)

Und ein Ausbau der Kohleenergie würde ja wohl auch so ziemlich gegen die Meinung sprechen, die die Grünen im Grunde vertreten.

Pro Atomkraft!
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28.01.2008 11:04 Uhr von n€ws_sh0rty
 
+6 | -8
 
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Schwachsinn die Atomkraftwärke mit der Zeit auszuschalten. Die produzieren mit den saubersten Strom und sind extrem effektive.

Die Grünen und andere öko leutz denken wolh das die paar Windräder im Land ma schnell das Atomkraftwerk ersetzen kann. Glaub die ahben keine ahnung.
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28.01.2008 11:31 Uhr von Mi-Ka
 
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n€ws_sh0rty: sei dann aber bitte auch so konsequent und ziehe in die Nähe eines Endlagers.

Ah ja,
das ist doch der Mann, den man vorwirft, dass er absichtlich ein paar Stromerzeuger ausschaltet oder nur auf kleinster Flamme laufen lässt, um das Angebot knapp zu halten?
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28.01.2008 11:46 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+4 | -6
 
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Klasse! Die Grünen blenden sich selbst, in dem sie davon ausgehen, dass wir nur noch sauberen Strom haben, wenn wir die deutschen AKW abschalten. Frankreich ist doch gleich um´s Eck.

Und Herr Großmann könnte höhere Strompreise nur durch neu gebaute Kraftwerke rechtfertigen, die die AKW ersetzen sollen. Würde man aber die AKW behalten, bis Alternativen wie Kalte Fusion marktreif sind, dann wäre ein Preisanstieg nicht wirklich gerechtfertigt.

Also für mich jagt hier ein Widerspruch den nächsten.
(Genau wie bei der Bahn: Oh, wir müssen mehr Lohn zahlen. Ohhhh. Dann müssen wir Leute entlassen UND die Preise erhöhen. ...warum eigentlich UND??? Mit meinen beschränkten BWL-Kenntnissen würde ich sagen, dass ein ODER hier reichen würde. Aber manche bekomme nden Hals eben nicht voll. Und wer weis, vielleicht stehen die Grünen ja auf einer RWE-Gehaltsliste? ;-) )
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28.01.2008 12:02 Uhr von Deniz1008
 
+0 | -0
 
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nur in seinen träumen :)
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28.01.2008 12:38 Uhr von pippin
 
+6 | -3
 
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Nicht jammern! RWE und die anderen Vorsorger sollten sich endlich mal überlegen, welche Alternativen sie selber an den Start bringen können.

Es liegt schließlich mit in ihrer eigenen Hand den hier prophezeiten Engpass schon im Vorfeld zu vermeiden.

Jetzt rumjammern, dass das Abschalten der AKW (in meinen Augen unumgänglich!) zu Versorgungslücken führt, bringt auch nicht weiter.
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28.01.2008 14:05 Uhr von Slaydom
 
+5 | -8
 
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Keine Alternative: Es ist leider fakt, dass Atomkraft momentan die sauberste und Effektivste Form darstellt, es gibt in moment keine Andere Möglichkeit in der Größenordung Strom herzustellen als Atomkraft.
Windenergie ist zu schwach und die werden mit Kohlekraftwerken gestartet, voll sauber^^
Sonnenenergie ist die Technik noch lange nicht ausgereift und andere Alternativen gibt es nicht...!
Das vergessen ja immer die Scheiss Grüne Partei.
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28.01.2008 14:22 Uhr von Travis1
 
+7 | -1
 
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Die: Alternativen sind eine dezentrale Stromversorgung.

Wenn jeder soviel Strom erzeugen würde wie er könnte (Solaralagen auf Dächer etc.) dann würden die Energieversorger aber dicke Backen machen.

In Ländern wo eine derartige Strom-Infrastruktur gar nicht möglich ist funktioniert das ja auch.
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28.01.2008 14:35 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@Slaydom: Öhm... Ich wusste gar nicht, dass Wind in Kohlekraftwerken hergestellt wird...

Warum glaubst du, heißt ein Windrad Windrad?

http://de.wikipedia.org/...
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28.01.2008 14:46 Uhr von asparagin
 
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@n€ws_shorty: Den saubersten Strom ? Ne, AKW produzieren sicherlich keinen sauberen Strom. Den saubersten Strom produzieren regenerative Energiequellen.

Außerdem verstehe ich nicht ganz wie man Endlager, von denen wir noch was in 100000 Jahren haben als sauber bezeichnen kann ? Nur weil sich die Betreiber der AKW keinen Kopf um die Endlagerung machen, kann man die Kosten für das Erbe unserer Kindeskinderkinderkinderkinderkinderkinderki...
nderkinderkinderkinder....... nicht unter den Teppich kehren. Würde man diese Kosten mal mit reinrechnen, dann hätte man niemals ein AKW bauen dürfen. Auf WDR2 lief neulich ein Bericht, da hieß es das ein abgeschriebenes AKW pro Tag den Betreiber 1 Million Euro einbringt. Da wird auf Kosten unserer Sicherheit und Gesundheit Kasse gemacht.

Das sich dann so ein Vertreter noch mit der Aussage eines Stromengpasses in die Öffentlichkeit traut ist einfach nur noch peinlich und dämlich. Der hat höchstens Angst vor einem langfristigen Gewinnengpass.

Warum interessiert es eigentlich keinen, dass Uran auch nur noch 50 Jahre zur Verfügung steht, in etwa so lange wie Öl.
Man könnte mit dem Uran doch auch was sinnvolles machen -> vielleicht Atombomben bauen ?
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28.01.2008 14:56 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@asparagin: Dein letzter Satz sollte eigentlich meine Einleitung werden. Endlager... Es gibt keine Endlager. Das sind alles Zwischenlager für die Rüstungsindustrie ;-)

Nein mal im Ernst. AKW sind kurzfristig betrachtet die sauberste Energiequelle, nach Wind-, Wasser- und Sonnenenergie. Aber, und da hast du natürlich Recht, haben Generationen um Generationen die Überbleibsel an der Backe.

Und wenn ich nun die Wahl hätte ein deutsches oder ein tschechisches AKW abzuschalten, dann wäre es ganz sicher erstmal das tschechische.

Was aber enorm wichtig ist, ist die Förderungen neuer Energiequellen. Besonders das was TRavis1 ansprach muss unbedingt gefördert werden. Jedes Mal wenn ich einen Bericht über diese Öko-Häuser sehe, die per Solaranlage auf dem Dach Strom und Warmwasser für den Eigenbedarf produzieren, und der Stromzähler den Großteil des Jahres rückwärts läuft, weil mehr Strom ins öffentliche Netz eingespeist als entnommen wird, dann ärgere ich mich immer wieder, dass ich mir noch kein Haus leisten kann.
Und hier liegt die Zukunft. Nur wird es damit wohl ähnlich sein wie in der Automobilindustrie. Neue Technologien solange zurück halten, bis es nicht mehr anders geht. So kann man bestehendes ausschlachten, bis zum letzten Cent, und neue Technologien auf der sich ergebenden Nachfrage für den maximal möglichen Gewinn verkaufen.
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28.01.2008 15:06 Uhr von Travis1
 
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So billig: kann Strom gar nicht werden das ich dafür einen Reaktorstörfall in Kauf nehme.

Wenn so etwas wie Tschernobyl hier passiert ist halb Europa verseucht.
Und dann?
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28.01.2008 15:14 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@Travis1: Da hast du zwar recht. Aber warum sollen dann ausgerechnet die als besonders sicher geltenden deutschen AKW abgeschaltet werden, und nicht die Unsichereren im europäischen Umland.

Denn ob ein AKW in Deutschland, Frankreich, Polen, Griechenland oder sonstwo hochgeht, dann hat auch ganz Europa was davon. Ich möchte dir nur noch einmal verstärkt ins Gedächtnis rufen, dass für jedes deutsche AKW weniger, der Strom teuer aus dem Ausland eingekauft wird, da man die Energiedifferenz nicht so schnell mit Kohlekraftwerken und anderen Energiequellen kompensieren kann, wie das manche Ökologen gern hätten. Und der strom kommt dann zum Großteil wieder aus...? Richtig! Aus Atomkraftwerken. Deshalb ist der Atomausstieg als einzelnes Land irgendwo scheinheilig und am Problem vorbei gehandelt.
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28.01.2008 15:33 Uhr von Slaydom
 
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tja: @keepas
du hast es falsch verstanden, Windräder werden durch Kohlekraftwerke gestartet, hinterher Produzieren sie selber ihren Strom, aber die teile müssen ja auch gestartet werden..

Die CO2-Einsparung durch Windkraft ist vernachlässigbar, weil in Kohlekraftwerken, die bei Windstromeinspeisung ins Netz mit gedrosselter Leistung gefahren werden müssen, mehr Kohle pro erzeugter kWh verbraucht und dadurch auch verhältnismäßig mehr CO2 freigesetzt wird.

Nur mal als 1 Beispiel!
Ihr könnt mich wieder - voten wie ihr wollt, aber ich hätte keine Lust auf Import strom angewiesen zu sein, man stelle sich vor wenn es Krisen in Russland gibt, dann wirds in Zukunft hier schnell zappenduster, wenn wir aus der Atomkraft aussteigen.
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28.01.2008 15:49 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@Slaydom: Ja, die müssen gestartet werden, durch Wind.

Oder hat sich der Müller früher auch hingestellt, und erstmal ein paar Runden am Rad gekurbelt, bis die Windmühle lief? Ich glaube nein. Wenn du Zeit hast, lies mal den Beitrag in Wikipedia, den ich verlinkt hab. Ist recht umfangreich, aber interessant.

Und hochgefahren und gedrosselt werden Kraftwerke auch so ständig. Und wenn´s nur der Tag-Nacht-Zyklus ist. Abgesehen davon muss doch auch weniger verfeuert werden, wenn weniger Strom benötigt wird.
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28.01.2008 16:26 Uhr von Slaydom
 
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Kepas: Das ist falsch, zwar ist die seite recht interessant aber die telemüssen elektronisch gestartet werden, da Die Rotoren viel zu schwerfällig sind, erst wenn sie laufen, kann der eigene Generator sie laufen lassen und dann kann Strom produziert werden.
Hatte es bei N24 ja gesehen, das war einer der größten Nachteile dieser Räder...!
Trotzdem werden die teile niemals AKW ersetzen können, da sie für die gesammte Bevölkerung nicht mal 10% der gesammten Eneergieversorgung ausreichen würde.
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28.01.2008 20:05 Uhr von andreascanisius
 
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Keine Sorge Wir kaufen unseren Atomstrom von Frankreich...oder Polen...oder vom Iran...Die werden nämlich nicht so blöd sein wie wir....

Atomausstieg = Idiotie!


Schaut euch mal an was Ökostrom im Gegensatz zum sauberen Atomstrom kostet.

Und: Atomkraftwerke abschaffen, Kohglekraftwerke aufbauen....WAS STIMMT DA NICHT?

Da kann man mal sehen was die Politiker für Häuchler sind...
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28.01.2008 21:46 Uhr von andreascanisius
 
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Und ganz nebenbei bemerkt Mit den Atomausstiegsplänen spielen die Politiker eine Steilvorlage für Preiserhöhungen in die Hände.

Und ich wette, dass genau die Menschen, die für den Atomausstieg auf die Straße gingen, dann gegen die raffgierigen Stromkonzerne auf die Straße gehen.
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28.01.2008 22:47 Uhr von Slaydom
 
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@andreascanisius: Da haste schon recht^^

Mal nebenbei bemerkt, es gibt wohl Bakterien, die unser Atommüll fressen und in irgendwas gesundem änder können, sollte man die tatsächlich züchten können, gäbe es kein Atomproblem mehr
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28.01.2008 22:58 Uhr von andreascanisius
 
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Ich weiß. Damit wäre dann alles gesagt. *grins* </empörung>

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