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Forscher sind der Entstehung von Leukämie auf der Spur

In einer Zwillingsstudie haben Forscher jetzt die Entstehungsweise von Leukämie entschlüsselt. In der speziellen Form, der akuten lymphatischen Leukämie, entstehen vor-leukämische Zellen aufgrund einer Genmutation. Die Leukämie kommt jedoch erst dann zum Ausbruch, wenn eine weitere Mutation vorliegt.

Experten des Institute of Cancer Research der University of Oxford, dem Great Ormond Street Hospital sowie dem Medical Research Council (MRC) untersuchten ein Zwillingspärchen mit vor-leukämischen Zellen, von denen das eine Mädchen bereits an Leukämie erkrankt war, das andere jedoch nicht.

Die Forscher nehmen nun an, dass sich der entscheidende Defekt beim erkrankten Zwilling aufgrund einer Infektion bilden konnte. Das gesunde Mädchen wird weiterhin überwacht. Es wird aber erwartet, dass die defekten Zellen im Laufe der Zeit verschwinden.


WebReporter: chitah
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Spur, Entstehung, Leukämie
Quelle: www.onmeda.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2008 04:44 Uhr von chitah
 
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Gar nicht so einfach das alles unterzubringen. Wer mehr wissen will sollte unbedingt die Quelle lesen, dort ist alles schön ausführlich beschrieben. Es wäre ein Meilenstein wenn nun noch die Möglichkeit gefunden wird den entscheidenden Defekt zu vermeiden. Es trifft ja gerade sehr kleine Kinder, was die Krankheit in meinen Augen besonders tragisch macht.
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28.01.2008 11:22 Uhr von udo1402
 
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noch ein Schritt weiter nach vorne, zur Bekämpfung von Leukämie !!

Ja wir brauchen jede Studie* und Untersuchungsreihe, zur Bekämpfung von Krebs.

Damit unsere Forschung irgendwann den Durchbruch schafft !!
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28.01.2008 11:43 Uhr von ebeni1
 
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@Zeit wirds. Sollte man doch meinen.
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28.01.2008 14:38 Uhr von vst
 
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>Die Leukämie kommt jedoch erst dann zum Ausbruch wenn eine weitere Mutation vorliegt.<
durch akws?

ach nein, die sind ja sicher.
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28.01.2008 17:39 Uhr von denksport
 
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wenn nicht AKWs: dann Mobiltelefone. Diese sind auch etwas mehr flächendeckend verteilt.
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28.01.2008 18:37 Uhr von Mario1985
 
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Tja, das wäre ein Schritt in die richtige Richtung: Da diese Krankheit sehr oft bei klein(st)Kindern auftreten und diese Krankheit für viele Kleinkinder der Tod bedeutet. Hab selber in der näheren Verwandtschaft miterlebt, dass ein neugeborenes Kind an Leukämie erkrankt ist. Kann sich keiner erklären. Leider Gottes hat sie den Kampf nach einer tapferen Zeit von 1 Jahr und 11Tagen verloren.(welch eine Schnapszahl)
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29.01.2008 16:21 Uhr von abcde85
 
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Wenn es so einfach wär Das ist sicher ein großer Fortschritt für die Medizin wenn sie auf solchen Gebieten diese Sachen entdecken. Aber man darf nicht vergessen das die Krankheiten sich ja auch weiter entwickeln durch die verschiedensten Einflüsse.
Da befindet man sich fast wie in einem Kreislauf aus dem man nicht rauskommt.
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30.01.2008 11:31 Uhr von Ammy
 
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@vst &@denksport: @vst:
Es gibt keinerlei Hinweise dafür, dass die Strahlung der AKWs für die erhöhten Leukämiequoten verantwortlich ist. Ein viel wahrscheinlicherer Grund sind die Hochspannungsleitungen, denn auch bei anderen Kraftwerken kann man erhöhte Leukämieerkrankungen feststellen.
@denksport:
also das ich mal wirklich Quatsch mit den handys. Wer ein bisschen Ahnung von Physik hat weiß, dass eine Handywelle nicht im geringsten die Energie dazu hat ein Atom zu Ionisieren -> Schaden an Zellen zu verursachen. Es werden höchsten vibrations und rotationsniveaus angeregt, was aber lediglich eine Erwärmung wie in der Mikrowelle(die dabei aber um mehr als das 1000fache stärker ist) zur Folge hat.

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