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Menschen-Viren können Menschenaffen töten

Forscher des Robert Koch-Instituts in Berlin und des Max-Planck-Instituts für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben an Schimpansen der Elfenbeinküste erstmals nachgewiesen, dass auch Menschen Krankheitsviren auf Menschenaffen übertragen können.

Touristen und Forscher sind die Überträger des RSV (Respiratory Syncytal Virus), das Atemwegserkrankungen hervorruft. Deshalb fordert unter anderem der Direktor des Schimpansen-Projekts: "Es muss stärker auf Hygiene-Maßnahmen bei Menschenaffen-Tourismus und bei Forschungsteams geachtet werden".

Forscher und Touristen bringen aber auch einen positiven Effekt für die Menschenaffen. Die Aktivitäten von Wilderern sanken deutlich im Bereich der Forschungsgruppe und eines Tourismusgebiets, so dass sich dort die Schimpansen-Dichte gegenüber dem restlichen Nationalpark erhöhte.


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WebReporter: hrungnir1
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Viren
Quelle: www2.netdoktor.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2008 20:57 Uhr von hrungnir1
 
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Die Logik sagt mir, wenn von Affen auf Menschen Viren übertragbar sind, muss das auch in die andere Richtung funktionieren. Mir tut die Menschheit leid, die mit ansehen muss wie Tiere aussterben, die nur durch menschliche Dummheit und Besitzgier einiger weniger ausgerottet werden.
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27.01.2008 22:40 Uhr von ShorTine
 
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Keine Überraschung: Der HIV-Virus kommt schließlich auch ursprünglich von einer Affenart. Ob diese ebenfalls an AIDS erkrankt und wie sich deren Population entwickelt, würde mich in dem Zusammenhang durchaus interessieren.

Für bedrohte Arten ist es sicherlich wichtig, sie vor exotischen menschlichen Viren zu schützen. Gerade bei Krankheiten, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden können, sollte das obligatorisch sein.

Zu dem AIDS-Ursprung habe ich noch eine Frage:
WER UM HIMMELS WILLEN HAT ES MIT DEM AFFEN GETRIEBEN? ;)
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27.01.2008 22:47 Uhr von Jimyp
 
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@ShorTine: Vielmehr muss man sich fragen, wer frisst Affen?
Am Wahrscheinlichsten ist es, dass infizierte Affe gejagt und gegessen wurden und dadurch das HI-Virus den Menschen infiziert hat!
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27.01.2008 22:50 Uhr von jsbach
 
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Schon interessant, da: ja auch schon die Gefahr von dem H5N1 Virus auf den Menschen übertragen worden ist.
Warum soll es nicht umgekehrt genauso sein?
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27.01.2008 23:15 Uhr von ShorTine
 
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@emre_e & @Jimyp: @emre_e
Evolution ist schon was Feines. Falls wir Menschen noch wild in der Gegend rum poppen würden, wäre der Virus unser Untergang. So, wie es ist, haben monogam lebende Menschen große Chancen, ihr Erbgut über viele Generationen weiter zu geben.

@Jimyp
Ein Biss reicht ja schon. An "Buschfleisch" hätte ich da weniger gedacht. Den Witz da oben hat ein ziemlich cooler Lehrer von mir mal gebracht...

Die damalige Untersuchung der Primär- und Sekundärinfektionen ist ziemlich interessant. Soweit ich mich erinnere hat ein homosexueller Seemann die Krankheit weltweit verbreitet. Ich bin aber zu müde, um noch nach Links zu dem Thema zu suchen. Wikipedia bietet in dem Zusammenhang nur wissenschaftliche Fakten.
Gute Nacht

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