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Berlin: Schwermetalle im Trinkwasser der Schulen

Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat am 26.01.2008 bekannt gegeben, dass in 50 Prozent der getesteten 120 Schulen die Schwermetallwerte für Trinkwasser überschritten werden.

Die Konzentration von Blei, Kupfer, Nickel, aber auch von Cadmium und Eisen wurden oberhalb der Grenzwerte gemessen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales gab bekannt: "Überschreitungen hat es in jedem Bezirk gegeben".

Durch weitere Messungen soll nun geklärt werden, ob die Grenzwerte im wöchentlichen Durchschnitt ebenfalls überschritten werden. Entnommen wurden die Wasserproben aus den Lehrerzimmern, den Küchen und den Toilettenräumen.


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WebReporter: hrungnir1
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Berlin, Schule
Quelle: www2.netdoktor.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2008 20:29 Uhr von hrungnir1
 
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Vielleicht sollten sie gleich mal anfangen und nachforschen wo die Schwermetalle in das Wasser gelangen: bei der Wasserentnahme, den Wasserlagern, auf dem Weg in die Schulen oder innerhalb der Gebäude. In alten Gebäuden mit Bleirohren ist es nicht unüblich, dass die Grenzwerte überschritten werden. Da wird nun wieder unnütze Zeit verplempert und geschaut, ob die Werte auch richtig sind, anstatt gleich die Lehrer und Schüler zu schützen und die Schwermetalle aus dem Wasser zu holen.
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27.01.2008 21:52 Uhr von titlover
 
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kein Wunder: viele Schulen sind aus der Vorkriegszeit... ebenso wie viele Zuleitungen... und wenn dann Rohrleitungen letztmalig in den 70ern erneuert wurden, wo andere Standards galten, passiert sowas halt.

ich trinke auch seit längerem kein Wasser mehr direkt aus dem Hahn (auch kein aufgesprudeltes)... es schmeckt einfach nicht.

Allerdings kann man auch Panikmache betreiben - lebensgefährlich ist das Wasser sicher nicht... in Südostasien würde ich nicht mal abgekochtes Leitungswasser trinken wollen.
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28.01.2008 01:22 Uhr von menschenhasser
 
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und: wenn die eltern der kinder keine freiwilligen, mit spenden unterstützten arbeitsgruppen bilden würden, dann würden nicht einmal die klassenzimmer nach teilweise bis zu 30 jahren endlich mal renoviert werden.
in unserer umgebung kenne ich aus sicherer erster hand, heisst selbst gesehen, 2 grundschulen in den im grössten teil des gebäudekomplexes das regenwasser reinläuft.
aber bei unserer politikerbesetzung ist es ja kein wunder das sich für unsere kinder keiner interessiert: angela merkel, keine kinder, klaus wowereit, keine kinder (nur für meine gegend berlin)
das ist nur ein kleines beispiel.
aber für die nächsten 5 jahre sind für die berliner kultur 25millionen euro bewilligt worden, aber alles was die jugend angeht ist im schnitt im jahre 2007 um 18% gekürzt worden.
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28.01.2008 17:32 Uhr von snm
 
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Soviel zum Thema: unser Trinkwasser ist gesünder als Mineralwasser. Sicher kein Einzelfall.
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30.01.2008 06:16 Uhr von meisterthomas
 
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mich dürstet: Der Zerfall unseres Gemeingutes, als auch Gemeinsinns zeigt sich schon über viele Jahre in unseren Schulen, aber auch Kasernen. Es ist der Zerfall unserer Freiheit und staatlichen Souveränität zu Gunsten einer schwindenden Oberschicht.

Bis diese Schwermetalle auch in den Köpfen der Bürger ankommen sind, wird dennoch dauern. -- Noch sind ihre Köpfe nicht schwer genug.
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30.01.2008 06:41 Uhr von meisterthomas
 
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Denkt ans 5. Gebot: Schlagt eure Zeit nicht tot: Es ist genau 160 Jahre her, da lag die durchschnittliche Lebenserwartung eines Berliner bei 25 Jahren. Sowie auch sein passives Wahlrecht, so daß die meisten Berliner sich gar nicht erst mit politischer Verantwortung abgeben mußten.

Mit politischer Verantwortung geben sie sich auch heute nicht ab. Aber älter werden sie schon.
Denkt ans fünfte Gebot: Schlagt eure Zeit nicht tot! (Erich Kästner)
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02.02.2008 21:53 Uhr von Hier kommt die M...
 
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grml: was heutzutage an Schulen nicht gemacht wird, ist echt eine Unverschämtheit. Da werden keine Räume mehr gestrichen, geputzt nur 1-2 mal die Woche, auch in den Toiletten, dringend notwendige Sanierungen werden am besten so lange aufgeschoben, bis die Eltern sich zusammen tun und entweder dafür Spenden sammeln oder gleich selbst anpacken..und jetzt vergiftet man die Kinder auch noch mit uralten Rohren, die bei jedem privaten Vermieter schon lange Mietkürzungen und das Gesundheitsamt auf den Plan gerufen hätten..z.K.

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