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DIHK sieht in der Zukunft eine Explosion der Pflegekosten

Bei der Reform der Pflegeversicherung könnte es zu einer Kostenexplosion kommen. Dies wurde auf dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag geäußert. DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun sagte der "Rheinpfalz am Sonntag", dass die Kosten bei der Umsetzung der Reformen ausarten könnten.

Braun forderte weiter, dass man den Generationenvertrag teilweise kündigen sollte. Jede Generation sollte selbst für die Pflegekosten bezahlen. Dafür sollten vom Lohn Beträge abgekoppelt werden, die dann im Alter genutzt werden könnten, so Braun. Eine Hilfe aus Steuermitteln soll es aber auch geben.

Um dem Problem der ständig älter werdenden Bevölkerung entgegenzutreten sei ein Systembruch von Nöten, so Braun weiter. Dabei sei es aber falsch, die Beiträge zu erhöhen. Außerdem würden die von der Koalition geplanten Doppelstrukturen die Kosten ansteigen lassen.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zukunft, Explosion, Pflege, DIHK
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2008 15:21 Uhr von borgir
 
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Die vernünftige Versorgung von alten und kranken Menschen kostet Geld. So ist das nunmal. Wenn man sich die Zustände heute ansieht kommt man zu dem Schluss, dass es Tieren im Zoo besser geht, als Menschen im Alten- oder Pflegeheim. Laufend protestieren Menschen wegen schlechter Zustände auf Guantanamo, was sicher richtig ist. Aber hier in den Altenheimen sieht es nicht besser aus und das schert niemanden. (Das soll nicht pauschal für alle Heime gelten, aber für einen großen Teil schon).
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27.01.2008 19:25 Uhr von digitainer
 
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Verblödung der Gesellschaft, Explosion der Kosten im Gesundheitswesen, Explosion der Pflegekosten, Explosien der H4-Versorgungskosten und...gehören irgendwie zusammen.

Wir können nur mit gebildeten, arbeitwilligen Menschen unseren wirtschaftlichen Platz in der Welt behalten.

Das heisst auch, das die Menschen, die Geld bekommen wollen, mindestens deutsch sprechen können müssen.

Und etwas Rechnen und Schreiben wäre auch noch sehr vorteilhaft. Aber die Praxis, insgesondere bei den Einwanderern sieht da leider ganz anders aus,...leider...
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28.01.2008 03:59 Uhr von arclite01
 
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@ digitrainer: du solltest nicht vergessen, dass es diese einwanderer sind die dich behandeln und dich pflegen, da die mehrheit der einheimischen wegen der schlechten bezahlung und der verdammt hohen verantwortung (also nix mit alle 2 minuten knöppes drücken) nicht in diesen beruf/ diese berufe gehen. als ob die einwanderer plötzlich an allem schuld seien. was kommt als nächstes? die migranten sind schuld, dass der sommer wiedermal ins wasser fällt, oder was? schalte mal dein hirn an kolleje!
das problem der unterschicht ist zudem nationalitätslos. es ist vielmehr hausgemacht, denn solange wir nicht wieder dahinkommen, dass ein hauptschulabschluss als basis für eine ausbildung genügt, wird sich das problem der vewahrlosung der "unterschicht" sich immer weiter fortpflanzen. außerdem sollten mal die ansprüche der arbeitgeber mal wieder sinken, denn was die heute so alles verlangen ist der reinste wahnsinn! und zudem auch noch nicht ausbilden!! andererseits ist nunmal auch fakt, dass die deutsche bevölkerung immer älter wird. aber wie ich hier so einige einschätze würden sie den migranten als behandlung die giftspritze geben, um den arischen brüdern und schwestern die pflege finanzieren zu können.

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