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Brüssel: Biosprit doch nicht so klimafreundlich?

Laut EU-Kommission soll der Biospritanteil in Europa bald auf zehn Prozent steigen. Es wurde auch bestimmt, dass Biosprit im Vergleich zu gewöhnlichem Benzin 35 Prozent weniger CO² verbrauchen darf. Diese Grenze wurde, laut des Sprechers des EU-Energiekommissars Andris Piebalgs, bewusst gewählt.

"Die 35 Prozent tragen erheblich zum Klimaschutz bei und lassen außerdem Biokraftstoffe zu, die in der EU produziert wurden", so der Sprecher wörtlich. Die Europäische Föderation für Transport und Umwelt (T&E) sagt, dass zusätzliche Anbauflächen für die nötigen Pflanzen nicht berücksichtigt wurden.

Da nun befürchtet wird, dass viele Länder Regenwald abholzen um Anbauflächen für die Grundstoffe des Biosprits zu schaffen, sollen Kraftstoffe aus solchen Anbaugebieten in der EU verboten werden. Aber die Kritik am Biosprit wächst, da selbst EU-Forscher den Nutzen zum Klimaschutz anzweifeln.


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WebReporter: Olorin
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Brüssel
Quelle: www.abendblatt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.01.2008 16:32 Uhr von DaaV
 
+4 | -3
 
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schon wieder CO2: Es nervt! und selbst wenn wir unseren CO2 Ausstoß in Deutschland um 100% verringern wird sich am Klima wahrscheinlich nichts ändern ...
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27.01.2008 16:53 Uhr von StoWo
 
+4 | -1
 
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Verarsche aus Berlin Es ist so selten dämlich. Auch wenn Bio- Sprit beim Endverbraucher (Kfz´s) weniger CO² verbrauchen würde, so kostet alleine die Herstellung dieser erneuerbaren Energie wie div. Öle mehr CO² durch Traktoren etc., als die Auto´s jemals ausstossen könnten.

Und niemand begreift, dass nach Soli und Ökosteuer nur ein weiterer Trumpf gefunden wurde, um alle Bürger zu besteuern indem man das Gewissen der Bürger bemüht.
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27.01.2008 16:53 Uhr von Sven_
 
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hmmm: es wird befürchtet? Es ist Tatsache, dass der Regenwald dafür abgeholzt wird, da der Biosprit noch ertragreicher als Soja ist.

Sobald der Reformvertrag in Kraft tritt gibts aber endlich die Möglichkeit aus dem weltfremden Verein in Brüssel auszutreten, ich hoffe es wird eine Regierung kommen die das macht.
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27.01.2008 18:04 Uhr von thegold
 
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Biosprit: Die für die Herstellung des Biosprits benötigten Pflanzen, also z.B. Raps, müssen wie viele andere gedüngt werden. Durch den Dünger aber stellen sie Lachgas her, welches 300 mal schlimmer für die Umwelt ist wie CO². So kann man nicht wirklich sagen ob Biosprit wirklich besser für das Klima ist.
Aber auf jeden Fall besser für den Geldbeutel.
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27.01.2008 18:06 Uhr von ter
 
+2 | -0
 
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Biosprit wird auch von Umweltverbänden kritisiert: Und nicht nur Biosprit ist das Problem. In Brasilien werden riesige Flächen Regewnwald abgeholzt um Soja für die Massentierhaltung in den Industrieländern anzubauen. Gleichzeitig hungern die Menschen im Norden Brasiliens.

Die gesamte Situation zwischen Industrie- und Entwicklungsländern ist pervers. In Europa sieht man fast nur den eigenen Profit und nimmt mit Landwirtschaftssubventionen den Ruin der Landwirtschaft in Entwicklungsländern in Kauf. Sollte dies auch unter den Deckmantel des Umweltschutzes fortgesetzt werden, ist das einfach nur grausam.
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28.01.2008 00:17 Uhr von El Indifferente
 
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Das Problem: ist doch, dass wir potentielle Nahrungsmittel in unsere Autos pumpen.
Solange noch Menschen auf dieser Erde verhungern ist das in meinen Augen absolut inakzeptabel.
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28.01.2008 04:08 Uhr von arclite01
 
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alter hut! ich finde es sowieso irrsinnig wie sogenannte umweltschützer gedankenlos alles verteufeln und nicht machbare alternativen fordern, um ein gas zu reduzieren, dass sehr wahrscheinlich nix mit der klimaerwärmung zu tun hat. es ist vielmehr so, dass die seriöse wissenschaft einfach nicht weis, wieso sich anscheinend die erde derzeit erwärmt. als ob hier in deutschland die solarenergie oder wasserkraft eine alternative darstellen würde. wie kann man nur! zudem wird durch wasserkraftwerke die umwelt massiv geschädigt und durch die herstellung der solarzellen viel sondermüll produziert. klar sollte man nicht darauf verzichten. aber der antrieb hierzu sollte sein so viel öl wie möglich zu sparen, denn öl brauchen wir für fast alles. von daher fürs verbrennen isses zu schade! außerdem kann die windkraft den energiebedarf nicht decken, und die anderen alternativen sind entweder zu "umweltschädlich" oder einfach nicht machbar -siehe wasserstoff! wo sind denn die h-vorräte?
und noch was. die idee mit den solarparks in der sahara zur energieerzeugnung für deutschland sind ja wohl das allerletzte! ich dachte der kolonialismus ist passe.

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