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Nordpol: Forschungszeppelin abgestürzt

Der Absturz ihres Forschungszeppelins lässt die Träume eines Wissenschaftlerteams am Nordpol platzen. Der beteiligte französische Arzt, Jean-Louis Etienne, zeigt sich enttäuscht: "Es ist zum Heulen, seit drei Jahren arbeiten wir an diesem Projekt."

Nachdem der Pilot eigenen Angaben zufolge am Vorabend den Wetterbericht geprüft hatte, riss ein unerwarteter Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h das Luftschiff am frühen Morgen aus seiner Verankerung und ließ es auf ein Wohnhaus stürzen.

Die 4,5 Millionen Euro teure Expedition, bestehend aus deutschen und französischen Wissenschaftlern, hatte den Auftrag, das Abschmelzen der Eisberge am Nordpol zu beobachten und zu untersuchen. Ob das Projekt nun überhaupt fortgesetzt werden kann, ist ungewiss.


WebReporter: chitah
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Forschung, Nordpol
Quelle: www.faz.net

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2008 17:03 Uhr von chitah
 
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Das ist natürlich grausam für die anwesenden Wissenschaftler, wenn die Arbeit von Jahren nun so plötzlich einfach zerstört ist. Es dürfte wohl auch nicht so einfach sein einen Geldgeber aufzutreiben, der den Neuaufbau finanzieren würde.
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26.01.2008 18:15 Uhr von exekutive
 
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da wollten: wohl welche das große loch im pol ausfindig machen

----

die wissenanschaffer tun mir echt leid.. meistens sind diese ja feuer und flamme für ihre projekte.. vor allem wenn man jahrelang viel liebe und energie in eben diese steckt.. und dann am lang erwartetem tag kommt plötzlich ein sturm auf und macht alles kurzerhand zu nichte..

welch ein drama
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26.01.2008 18:41 Uhr von kleiner erdbär
 
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ach am nordpol gibts wohnhäuser? ...man lernt nie aus!

ja, das ist echt hart, wenn man drei jahre für was arbeitet & dann passiert sowas!
hmmm ...shit happens... :o(
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26.01.2008 18:51 Uhr von weigibabe
 
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das war kein Zeppelin auch wenn man diese Dinger immer wieder so bezeichnet, das ist ein Prallluftschiff, gemeinhin auch "Blimp" genannt. Also im prinzip ein Zigarrenförmiger Gasballon mit Finnen und Steuerflächen am ende und einer Gondel mit angeflanschten Antrieben darunter. es gibt m.W. im Moment nur einen Typ Luftschiff der sich Zeppelin nennen darf und der stamt auch von der Firma Zeppelin: http://www.zeppelin.de/...
Bestes Merkmal zur unterscheidung: guckt mal wo da die Motoren montiert sind ;)
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26.01.2008 20:24 Uhr von jsbach
 
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@weigibabe: danke für die Aufklärung; war mir neu.
Aber in einem Heißlustballon bin ich schon mitgefahren, jedoch in dieser "Zigarre" zu sitzen wär nichts für mich.
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27.01.2008 09:38 Uhr von vostei
 
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@ weigibabe: ;) - dann muss der Franzose ob seiner Trauer mal kraeftig ins Tempotuch schneuzen, seinen Englaender, Flex, Inbus und Hilti zur Hand nehmen und in Kombi mit Tesafilm das Prallluftschiff wieder reparieren....

- die Sprache und ihre Angewohnheit im Lauf der Zeit Produktnahmen zum Standard zu machen, ist schon witzig und Zeppelin selbst wirds am wenigsten stoeren, auch wenn das Ding vollkommen anders funktioniert und vom Konzept her nicht vergleichbar ist.

Beiden Konzepten ist jedoch eines gemeinsam - die Windempfindlichkeit wie man sieht - und letztes Jahr hat es einen Zeppelin (einen richtigen)in Suedafrika erwischt, auch da war es starker Wind.
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28.01.2008 03:18 Uhr von chitah
 
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Neue Info Mittlerweile ist die Quelle aktualisiert worden und der Zeppelin ist nicht am Nordpol abgestürzt sondern in Frankreich. Deshalb auch auf ein Wohnhaus :-)

Er sollte in einer Nordpolexpedition eingesetzt werden.

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