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Bayern: Phädophile sollen zwangsweise GPS-Armband bekommen

Die Justizministerin Beate Merk aus Bayern will Sexualstraftäter, wie z. B. Phädophile, nach ihrer Haftentlassung weiter überwachen lassen. Man denkt über ein GPS-Armband nach, das den Aufenthaltsort der Person zeigt und gegebenenfalls Alarm schlägt, wenn man z. B. einem Kindergarten zu nahe kommt.

Dem "Spiegel" sagte Merk: "Ziel ist nicht die Totalüberwachung." Die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries von der SPD zeigte sich skeptisch gegenüber diesen Plänen, sie sagte: "Das ganze klingt so, als sei es mit unserem Verständnis von Menschenwürde nicht vereinbar."

Im slowenischen Brdo sagte Zypries bei einem EU-Justizministertreffen, dass man sich lieber andere Lösungen suchen soll, um solche Gefahren für die Bevölkerung zu minimieren. Wenn man aus dem Gefängnis entlassen wird, habe man seine Strafe bereits verbüßt.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Bayer, GPS, Armband
Quelle: www.welt.de

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48 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2008 15:37 Uhr von Silenius
 
+8 | -4
 
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Super! Und das hält diTäter dann davon ab, sich abseits von Kindergärten ihre Opfer zu suchen?
Fragwürdige Maßnahme.
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26.01.2008 15:38 Uhr von Silenius
 
+4 | -4
 
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Sollte heißen "die Täter", nicht "diTäter".
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26.01.2008 15:51 Uhr von ShorTine
 
+17 | -29
 
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26.01.2008 15:57 Uhr von ak-arne
 
+8 | -6
 
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Vor allem wird das nicht leicht: Denn, z.B. bei mir um die Ecke, liegt der Kindergarten direkt an einer größeren Straße - wenn ich mit so nem Armband da nicht zu nahe dran kommen dürfte müsste ich Umwege fahren, noch schwerer wäre es Bekannte die neben solchen Einrichtungen wohnen zu besuchen. Also muss das Armband mehr machen als Schlicht den Abstand messen, man müsste regelrecht Personen dafür anstellen, bei denen man im 2. Fall sich eine "Freigabe holen müsste", im 1. Fall müsste das Ding wissen, dass ich da vorbeifahren muss, auch wenn ich an ner Ampel davor kurz halten muss.
Das Ganze wird dadurch so komplex und teuer, dass es sich, selbst falls es mit dem Grundgesetz vereinbar wäre, kaum lohnen würde es anzuwenden.
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26.01.2008 16:02 Uhr von Gangstahs_Paradise
 
+15 | -25
 
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26.01.2008 16:07 Uhr von Noquest
 
+9 | -4
 
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und wann kommen die Selbstschussanlagen wieder an die Grenzen?

Auf mich wirkt das Treiben der Politiker seit längerem schon so, als wenn die an dem Plan arbeiten, den perfekten Überwachungsstaat zu entwickeln.
Natürlich wollen die dabei nicht sich selbst sondern nur die kriminellen deutschen Bürger (also das gesamte Volk!) überwachen und durchleuchten.

Mit meiner Aussage will ich keinen Pädophilen in Schutz nehmen. Die Bevölkerung muss schon geschützt werden.
ABER wenn wir bei einem anfangen, das Grundgesetzt zu beugen wird es in Zukunft auch für alle anderen möglichen Gründe gebeugt werden. Darum sollte man damit nicht anfangen, sondern sich vernünftige und nicht Grundrechtverletzende Maßnahmen ausdenken.
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26.01.2008 16:12 Uhr von ShorTine
 
+5 | -13
 
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ak-arne: Du irrst dich. Die Kosten, die für die Unterbringung eines Straftäters in der Psychatrie oder im Knast entstehen, sind erheblich größer!!!!!

Durch diese Überwachung hält man ihn davon ab, weitere Straftaten zu verüben und ermöglicht ihm dennoch ein menschenwürdiges Leben in Freiheit mit einem Job, einer eigenen Wohnung und Freunden.

Wer trotz Überwachung rückfällig wird, kann schnell ausfindig gemacht und endgültig weggesperrt werden.
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26.01.2008 16:33 Uhr von ebeni1
 
+5 | -4
 
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@ Titel: Der Titel könnte oder sollte so lauten :

Phädophile sollen in Zukunft für immer ins Gefängnis.
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26.01.2008 16:35 Uhr von ShorTine
 
+9 | -16
 
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@Minus-Bewerter: Wäre es euch lieber, wenn ein Pädophiler nach ein paar Jahren unbeobachtet auf die Gesellschaft losgelassen wird oder wenn er laufend elektronisch überwacht wird?

Würdet ihr lieber in der Psychatrie / im Knast sitzen oder mit Armband auf der heimischen Couch?
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26.01.2008 16:39 Uhr von ShorTine
 
+4 | -10
 
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Kommentar wieder sichtbar machen: Klick auf TITEL: :)
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26.01.2008 16:43 Uhr von andreascanisius
 
+6 | -2
 
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Klingt auf dem ersten Blick sinnvoll Aber erstens wäre das ein weiterer Bruch mit der Menschenwürde

Und zweitens. Wenn das genehmigt würde, wäre es der Finger mit dem man der bevölkerung schlussendlich den Arm abreißen würde...

Wer weiß...irgendwann würde man vielleicht so ein Armband bei Verkehrsdelikten tragen müssen. So dass verhindert wird, dass jemand der oft zu schnell fährt bestimmte Straßen nicht mehr passieren darf...klingt utopisch...ich weiß...Aber schaut nur was andere kleine "Einstiegsgesetzte" aufgund von einzelnen Bedrohungen mit uns angerichtet haben.
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26.01.2008 17:08 Uhr von pfirsichsaft
 
+1 | -4
 
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"Pädophile": Ein "p" reicht.
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26.01.2008 17:24 Uhr von kulter
 
+4 | -4
 
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Erst lesen dann meckern: Vielleicht sollten manche u.a. auch der Autor erst einmal richtig lesen, bevor sie hier falsche Nachrichten b.z.w. Kommentare verbreiten. Es heißt in den Nachrichten das die GPS-Überwachung von Sexualstraftätern angedacht ist. Es handelt sich darum nicht nur um die Überwachung von Pädophilen sondern aller Sexualstraftäter.

greeetz
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26.01.2008 17:40 Uhr von titlover
 
+4 | -1
 
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und dann kriegen alle potentiellen Opfer auch ein Armband.. und sobald 2 konträre sich zu nahe kommen, gibts im Überwachungsstaatkontrollzentrum einen Alarm...
oh man... so fängts an... bei Verbrechern finden das (fast) alle ok und dann ist es nur noch ein kleiner schritt bis zum GPS-Chip unter der Haut für jeden Bewohner.
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26.01.2008 18:06 Uhr von AnyKay
 
+0 | -6
 
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naja: finde ich ´ne gute idee. auch zur abschreckung. wenn ein kind nach der schule nicht nach hause kommt, dann klappert man alle bekannten ab und überprüft, ob einer von den bekannten tätern sich in der nähe des nach-hause-wegs aufgehalten hat. und danach kann man direkt zu ihm gehen und mal kurz ´hallo´ sagen.
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26.01.2008 18:17 Uhr von Der_Joern
 
+5 | -2
 
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Bedenklich: Ich finde es auch bedenklich, dass ein Armband ja ziemlich sichtbar ist und somit dann auch jeder sehen kann, wenn ein Sexualstraftäter sich nähert. Könnte mir gut vorstellen, das es dann diverse Übergriffe gibt die in Richtung Selbstjustiz gehen.

Das Problem mit solchen Techniken ist halt immer: Grundsätzlich sind sie sinnvoll, aber wenn man sie erstmal zulässt denkt sich irgendwer man kann das Ganze ja auch noch in anderen Richtungen benutzen.

Beispiel Onlineüberwachung: Halte ich für völlig sinnvoll, wenn wirklich nur verdächtige Terroristen oder Typen, die sich den ganzen Tag auf Kinderpornoseiten rumtreiben nach einer genauen Prüfung durch einen Richter durchsucht werden. Aber das Vertrauen in den Staat ist schon lange nicht mehr da und insofern kann man davon ausgehen das irgendwann jeder, der mal ne MP3 runterlädt oder zufällig auf ein YouTube Video kommt, bei dem keine Lizens für die Hintergrundmusik erworben wurde durchsucht wird. Die Musikindustrie zeigt ja schon reges Interesse...

Insgesamt also ein ganz brauchbarer Ansatz für einem Staat dem man vertauen kann...

Gruß,
Jörn
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26.01.2008 18:17 Uhr von Weltenwandler
 
+2 | -3
 
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Überwachungsstaat: also ich bin dafür, Privatspähre wird überschätzt. Nein, jetzt mal im Ernst, es geht nur das eine oder das andere. Entweder totale Überwachung zur Absicherung gegen JEDE Art von Verbrechen oder totale Freiheit, also Anarchie. Wenn man beides ablehnt muss man eben damit leben das man keine 100% aufklärungsrate gibt und Verbrechen nun einmal einfach passieren.
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26.01.2008 18:22 Uhr von Badkay25
 
+6 | -13
 
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so ein sch sexualstraftäter,überwiegend die phädophilen sollten garnicht mehr aus dem knast kommen.wie kann man sich an kleine kindern aufgeilen.wiederlich.sofort den schwanz ab [edit;anikap]
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26.01.2008 19:19 Uhr von Götterspötter
 
+7 | -4
 
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;) .... Ich dachte das Pfarrer nicht überwacht werden sollten ..... ???

....Nun doch .......

Sarkasmus off ;)
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26.01.2008 20:06 Uhr von Silenius
 
+2 | -2
 
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@Götterspötter: Bitte füge deinem Kommentar 10 gefühlte positive Bewertungen von mir hinzu. ;)
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26.01.2008 21:20 Uhr von Der Erleuchter
 
+4 | -8
 
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@ShorTine: Mach dir nix draus - Dummheit und Ignoranz kennt anscheinend keine Grenzen!
Hier sind so viele Pädophilenfreunde in diesem Forum, dass ich mich für dieses Land nur noch schämen kann. Wer selber mal Opfer von solchem Gesocks wurde oder ein Angehöriger eines Opfers ist, kann sich auf jeden Fall mit solch einer Maßnahme anfreunden.
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26.01.2008 23:46 Uhr von AnyKay
 
+0 | -5
 
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warum? warum kriege ich 4 negativbewertungen, wenn ich gesagt habe, dass man, wenn ein kind fehlt, dann besser leute finden kann, die registriert sind und sich in der nähe des ortes aufgehalten haben an dem das kind verschwunden war?

und überwachungsstaat hin oder her. zu wissen wo man ist, ist ja nur bedenklich, wenn man nichts böses getan hat. direkte überwachung ist scheiße ... so mit kameras und mikrofon. aber mit GPS habe ich da ehrlich gesagt keine bedenken.
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27.01.2008 01:17 Uhr von Weltenwandler
 
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Immer wieder bewunderswert: wie Menschen angesichts von Kinderschändern reagieren. Da fordert man Zwangskastration oder lebenslange Gefängnisstrafen und sowas. Obgleich sowas fürwahr schrecklick sein muss gibt es bereits Gesetze die solche Straftäter verfolgen und verurteilen und das es meistens keine sehr erfolgreiche Strafverfolgung gibt hat man meistens der Tatsache zu verdanken das es zwar alle aufregt und entsetzt aber dann meistens doch mal wieder KEINER was gesehen hat. Die Bürger dieses Landes kooperieren nur dann mit der Polizei(wie ich an meinem Umfeld oft feststellen musste) wenn sie sich davon einen persönlichen Vorteil verschaffen, also wieso sollte es in diesen Fällen anders sein, denn wie oft lese ich das sowas am helligten Tag und meistens sogar an öffentlichen Plätzen geschieht(also eine Vergewaltigung) und es trotzdem der Polizei nicht gelingt Zeugen zu finden. Also kann ich an alle die härtere Strafen fordern nur auffordern entweder einen Staatsumsturz durchzuführen, Menschenrechte (die verdammt nochmal auch für Kinderschänder gelten) abzuschaffen, sämtliche Bürgerrechte damit aufzugeben und einen neuen Staat zu schaffen in denen diese Forderungen dann durchgesetzt werden oder einfach mal still zu sein.
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27.01.2008 01:42 Uhr von andreascanisius
 
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@Der_Joern: Außerdem würde ein solches Armband jeden Kontakt mit "normalen" Menschen ausschließen und jeder mensch würde ihnen mit Abscheu und Hass begegenen. So würde man sich einen echten Psychopaten ran züchten...Rehabilitation Ade..
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27.01.2008 03:59 Uhr von rundes3eck
 
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Na ja also irgendwie kann ich nicht so ganz die Meinung der Kritiker dieser Methode teilen. Es wird immer wieder von der Menschenwürde gesprochen, dabei aber sehr gerne vergessen, dass die Opfer dieser Täter genau dieser beraubt wurden. Und irgendwie braucht sich der Staat dann auch nicht mehr wundern, wenn die Leute zu Selbstjustiz greifen, weil das tolle Prinzip von Knast nur für die Resozialisierung bei z.B. gerade mal 3 Jahren Haft nicht so gut ankommt bei den Betroffenen.
Ich halte es für das beste, wenn man die Armbänder vlt. nicht unbedingt direkt auf GPS ortet aber so einrichtet, dass ein Alarm ausgelöst wird, sollten die Personen sich Schulen oder Kindergärten etc. nähern.
Und an alle Leute im Bezug auf die Tatsache, dass diese Leute ja dann keine Verwandten etc. besuchen könnten...Pech gehabt! Solche Freiheiten haben sie eben mit ihrer Straftat verwirkt, schließlich haben sie ihre Opfer ja auch nicht gefragt!

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