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Bundeswehr: Wenn Soldaten evakuiert werden müssten, könnte man sie nicht retten

Laut "Welt online" könnte die Bundeswehr ihre Soldaten, wenn diese z.B. im Ausland in eine brenzlige Situation geraten würden, nicht retten. Die Hubschrauber für einen "bewaffneten Such- und Rettungsdienst" werden wahrscheinlich erst 2020 bereit stehen.

Die Fraktionen im Bundestag wurden vom Rüstungsstaatssekretär im Verteidigungsministerium, Rüdiger Wolf, informiert, dass die neuen Rettungshelikopter keine Priorität mehr haben. Zuvor hieß es, dass die CSAR-Hubschrauber vom Typ NH 90 bis 2011 zur Verfügung stehen werden.

Nicht nur dass die Hubschrauber erst 2020 kommen sollen, es werden auch nur noch zwölf anstatt 23 Helikopter gekauft. Die FDP-Verteidigungsexpertin Elke Hoff kritisierte das Vorhaben scharf. Es sei verantwortungslos, bis 2020 nicht die Möglichkeit zu haben, Rettungsmissionen durchzuführen.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Soldat, Bundeswehr
Quelle: www.welt.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2008 15:40 Uhr von horus1024
 
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Die Taliban in Afganistan werden sich über über diese Meldung freuen. Laut einenen "Reisebericht" der in Buchform vorliegt "Endstation Kabul" gibt es nicht mal eine Möglichkeit das Camp Warehouse bei Kabul über Land zu evakuieren.
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26.01.2008 15:46 Uhr von Sven_
 
+4 | -0
 
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und: die Weltfremdheit die entsteht wenn man unter der Glaskuppel sitzt hat wieder zugeschlagen....
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26.01.2008 15:50 Uhr von 5734
 
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also ich: würde die Soldaten nach Deutschland zurückziehen lassen, denn die Gefahr besteht dass man die angreift.
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26.01.2008 16:37 Uhr von who_cares
 
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Retteten bitte korrigieren, tut weh beim Lesen.

Danke.
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26.01.2008 16:43 Uhr von Silenius
 
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Bitte ändern lassen!!! "Laut "Welt online" könnte die Bundeswehr ihre Soldaten, wenn diese z.B. im Ausland in eine brenzlige Situation geraten würden, nicht --->retteten<---."
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26.01.2008 17:13 Uhr von c00c00n
 
+3 | -3
 
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Naja: Ist doch schon länger bekannt, dass die Bundeswehr nichtmal eine CSAR Einheit (Combat Search and Rescue) besitzt. Diese wird aber in den kommenden Jahren aufgebaut! Derzeit müssen wir uns halt auf die CSAR Einheiten anderer Streitkräfte verlassen. Ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass es bis 2020 dauert einen geeigneten Hubschrauber in Dienst zu stellen. Außer natürlich wir wollen mal wieder eine Eigenentwicklung haben :)
Also ich finde die News macht zuviel Panik vor eine Lapalie, da wir uns schon seit Deutschland Auslandseinsätze unternimmt auf die CSAR Einheiten anderer Nationen verlassen. Und die Franzosen oder Amerikaner haben sowieso mehr Erfahrung darin als die kommende neue deutsche CSAR Einheit. Ich sehe da nicht wirklich einen (großen) Nachteil. Natürlich etwas "peinlich", dass wir das nicht selbst können, aber wir haben Verbündete, die uns ihre CSAR zur Verfügung stellen, also warum nicht darauf eingehen?!

@horus1024
Das Buch Endstation Kabul kannst du in die Tonne treten. Ganz ehrlich, was da geschrieben wurde und auf die gesamte Bundeswehr projeziert wird, waren die Eindrücke und vermeintlichen Erfahrungen von 2 Personen. Nachforschungen vom BMVG haben ergeben, dass es nicht so wie in dem Buch beschrieben ist. Jetzt sag mir nicht "Das BMVG will die Sache nur runterspielen und würde sowas nie zugeben." WENN solche beschriebenen Sachen so passiert wären, wären ganz schnell Köpfe gerollt! Und man hätte von der Sache erfahren. Die BILD hätte ein Titelblatt mit "sadistische Soldaten massakrieren kleine Kinder" oder sowas gebracht. Ist soetwas passiert? Nein!
Das Buch mag auf Eindrücken der beiden Soldaten entstanden sein, aber es ist einfach nur übertrieben und in vielen Teilen auch unwahr!
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26.01.2008 17:27 Uhr von Mathimon
 
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KSK: Äh also für sowas gibt es doch die KSK. Die haben doch schon öfters Zivilisten oder gefangene oder vermisste Soldaten rausgeholt
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26.01.2008 17:39 Uhr von schattenlos
 
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Peter Scholl-Latour hatte soetwas schon vor einem Jahr in einer politischen Talkshow gesagt. Damals musste er sich von einem Politiker-Grünschnabel sagen lassen, er wäre ein Pessimist und hätte doch gar keine Ahnung von was er da redet. Der Politiker war nämlich viel schlauer - der hatte nämlich einen Bericht gelesen (/IRONIE) ...

Aber bei unserer Bundeswehr überrascht mich eigentlich, dass wie noch keine 2000 toten Soldaten haben.
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26.01.2008 17:54 Uhr von horus1024
 
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@c00c00n: also du glaubst wenn die Bild nicht drüber berichtet dann sind die Zustände die da beschrieben werden nicht wahr. Und es gibt auch keine Pressestelle in der Bundeswehr die dafür sorgt das die Öffentlichkeit nur das Erfährt was sie erfahren soll.
Oder bist du bei der Bundeswehr und hast den Durchblick?
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26.01.2008 18:44 Uhr von c00c00n
 
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@horus1024: Gleich zur letzten Frage:
Ob ich den Durchblick habe, weiß ich nicht, ich denke aber mal, dass ich genug Ahnung von soetwas habe.
Ob ich beim Bund bin? Ja!

Das mit der BILD war ein Beispiel, aber die HÄTTEN trotzdem darüber berichtet. Glaub mir. Die BILD berichtet über alles, was Schlagzeilen macht! Und glaub mir, das hätte noch mehr Staub aufgewirbelt als die Totenkopf-Fotos!

Und die Pressestelle lässt natürlich nur die Infos durch, die es erlauben, dass die BW nicht in schlechtem Licht dasteht. Sie können jedoch nur die Interviews mit Soldaten beeinflussen (ist immer ein PresseOffizier dabei). Wenn sich ein Reporter o.ä. ein eigenes Bild davon macht, dann kann da nichts zensiert werden. (Und das mit der Zensur bei Soldaten ist auch rechtens, da Soldaten natürlich keine politischen Statements abgeben sollen, weil sich das sonst auf die ganze BW projeziert. Im Zivilleben gilt das natürlich nicht!)
Ebenfalls hat die Pressestelle bei der BW nichts mit den Untersuchungen des BMVGs zu tun!! Das BMVG veröffentlicht solche Sachen! Aber es ist nichts geschehen und die beschriebenen Sachen im Buch wurden grösstenteils als nicht wahr deklariert!

PS: Glaub mir, die BW hat in Deutschland nicht die Macht viele Geheimnisse zu behalten. Insb. nicht bei so einem Thema!
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26.01.2008 21:49 Uhr von Der Erleuchter
 
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Dann muss die Bundesregierung sie halt freikaufen: - so wie es immer tun. . Wenn die Soldaten so blöd sind am Hindukusch für ein paar Euro mehr ihr Leben zu riskieren - selber schuld... Hab kein Mitleid. Wenn die Muslims da unten mit Burka rumlaufen wollen - bitteschön. Setzt die Soldaten lieber zum Grenzschutz ein, damit nicht so viele Terroristen in unser Land kommen. Dann würden sie sich auch wieder ein bisschen Respekt verdienen. Aber - stimmt ja: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen...
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27.01.2008 00:50 Uhr von Burning_Legend
 
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@Der Erleuchter spannend. Hauptsache dir geht es gut, was? Aber was die anderen 96% der Weltbevölkerung macht, die nicht in Industrienationenlebt, ist egal. Wir sind ja schließlich kein Weltpolizei ... -.-

die Bundeswehr ist gnadenlos unterbesetzt, das ist kein Wunder, bei der Einstellung, die Deutschland in der Vergangenheit gezeigt hat und auch immernoch zeigt.
Ich weiß aus persönlicher Quelle, wie es sich zum Beispiel in Afghanistan verhält. Die Bundeswehr ist eine Aufbau- und Schutzmacht dort unten, nur dass sie nichteinmal für ihren eigenen Schutz sorgen können. Bei einem Angriff der Taliban wäre die BW gnadenlos unterlegen und nichteinmal eine Evakuierung ist dort unten so einfach möglich. Bis vor einiger Zeit wurden die Soldaten noch in Touristenbussen von Stützpunkt zu Stützpunkt gebracht, ob sich das mittlerweile geändert hat, weiß ich leider nicht. Dazu gab es im Stern, in der Ausgabe vom 10.Jan glaube ich, einen guten Bericht.

Ich weiß leider nicht, von wem das Zitat stammt, aber ich denke es ist definitv wahr: "Gott und den Soldaten ehrt man in den Zeiten der Not, und zwar nur dann.
Doch ist die Not vorüber und die Zeit gewandelt, wird Gott halb vergessen und der Soldat schlecht behandelt. "
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27.01.2008 10:14 Uhr von ter
 
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@ c00c00n: Der Grund warum die Bundeswehr vor 2020 keine eigene NH90 mit CSAR Eigenschaften beschaffen kann ist aus meiner Sicht die Geldverschwendung an falscher Stelle (MEADS etc.). Die Bundeswehr geht mit den vorhandenen Ressourcen einfach zu verschwenderisch um.
Die Art und Weise wie seitens der politischen Führung auf den Heyst-Bericht reagiert wird, ist aus meiner Sicht ein Skandal. Da spielen die fehlenden CSAR Fähigkeiten sicher eine untergeordnete Rolle, aber insgesamt finde ich es eine Frechheit wie Soldaten in immer neue Einsätze geschickt werden und die eklatanten Führungs- und Ausrüstungsmängel gleichzeitig herunter geredet werden.
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27.01.2008 11:09 Uhr von tillus
 
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Bundeswehr raus aus Afghanistan!
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27.01.2008 11:13 Uhr von Kingbee
 
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Kriegseinsatz ist doch einfach: Alle Bungestags-Sessel-Furzer, die unter 50 sind (und das sind mehr, als Ihr glaubt...) sollen für nur 3 (!) Monate nach dort geschickt werden. Und zwar ohne Personenschutz und dergleichen.

Allenfalls sollte man ihnen eine Extra Ration Pampers genehmigen.

Mal sehen, wie schnell sich die BRD aus dem Kriegsgebiet des Mr. Bush zurückziehen würde,
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27.01.2008 16:28 Uhr von MadMaxi71
 
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Soldaten evakuieren? Bitte nicht! Ich hoffe doch mal sehr, daß unsere Soldaten niemals evakuiert werden müssen.

Lt.Wikipedia bedeutet evakuieren: eine Entleerung, Räumung oder eine Entfernung eines Inhalts

Soldaten zu evakuieren würde also bedeuten, ihnen die Innereien zu entfernen , wie auch immer. Das wäre sicher eine Folter der gemeinsten Sorte...

Ich denke mal, es geht hier um Rettung der Soldaten oder um Evakuieren des Gebietes. Lesetipp: "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" von B.Sick
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28.01.2008 08:23 Uhr von scuba1
 
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Bundeswehr: Ich weiss nicht so genau wie es jetzt mit der BW aussieht aber vor einigen Jahren hat mir mal ein Feldwebel vom ehemaligen JABO-Geschwader 36 in Rheine gesagt: Die Bundeswehr ist dazu da den Feind solange am Lachen zu halten bis Militär kommt.
Aber vielleicht ist unser soooooooooo kompetenter Verteidigungsminister ja schlauer da er doch alles so schön harmlos reden kann.

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