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Ein Diplomat behandelt seine Hausangestellte wie eine Sklavin, mitten in Berlin

In Berlin soll ein hochrangiger, jemenitischer Diplomat seine Angestellte sieben Jahre lang wie eine Sklavin behandelt haben. Die Frau aus Indonesien konnte nur entkommen, weil sie an Tuberkulose erkrankt war. In der Klinik wurde die Menschenrechtlerin Nivedita Prasad auf die ausgemergelte Frau aufmerksam.

Prasad ist von derMenschenrechtsorganisation "Ban Ying". Die Hausangestellte berichtete bei einer Pressekonferenz von ihrer Zeit: Sie musste bis zu 20 Stunden am Tag arbeiten, das Haus durfte sie fast nie verlassen. Wenn man mit ihrer Arbeit nicht zufrieden war, bekam sie Schläge.

Sie bekam meistens nur Reis und Brot zu essen und davon auch noch zu wenig, der Lohn für die Plackerei lag bei 120 Euro - im Monat. Sie war so abgeschottet. dass sie nicht mal was von der Tsunami-Katastrophe in ihrer Heimat wusste. Der Diplomat kann nicht belangt werden, er besitzt Immunitäts-Schutz.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Diplomat
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2008 14:28 Uhr von thegold
 
+3 | -0
 
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Grausam: Sowas ist ja wirklich zum Kotzen, vor allem weil er nicht belangt werden kann.
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26.01.2008 14:33 Uhr von dr_miranda
 
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Nicht belangt? Wieso nicht belangt? Das liegt doch nur an den Gesetzen, die geändert werden müssen! Und dass sie nicht geändert werden, liegt am Gesetzgeber. Das ist der eigentliche Verbrecher, der noch das Verbrechen unterstützt und fördert. Aber diesem Flach-Diplomaten würde ich Beine machen. Erst mal sieben Jahre bei Wasser und ein wenig kühles Brot schmoren lassen, dann noch ein wenig körperliche Züchtigung (wer will, kann sich bewerben im Züchtigungs-Camp. Wird auf RTL2 gesendet)
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26.01.2008 15:32 Uhr von politikerhasser
 
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Wetten, dass man das Schwein los wird? Einfach die Entwicklungshilfe streichen, bis die jemenitische Regierung ihren "Diplomaten" zurückberufen hat.

Dauert garantiert nicht lange und zumindest hier kann er solche Sauereien dann nicht mehr durchziehen.
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26.01.2008 16:16 Uhr von bravotango
 
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Ja, es ist ein Trauerspiel dass sich Diplomaten schlicht ALLES erlauben DÜRFEN. Ob falsch parken, Verkehrsregeln missachten oder Menschen schinden. Alles legal.

Diplomaten. Ich versuche grade mal zu ergründen, was das heißt. Da steckt "Diplom" drinne, "Diplomatie", eigentlich positiv besetzte Worte.
Aber mit ihren -wie immer auch begründeten Sonderrechten- ruinieren diese Herren den für Sie gewählten Begriff.
Welche POLITIK wohl dahinter steckt?
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26.01.2008 18:11 Uhr von AnyKay
 
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yeah: da hab ich doch glatt mein traumberuf gefunden. viel geld ... ich darf immer schnell fahren ... kann überall parken ... mein koffe darf nicht untersucht werden am flughafen ... ich kann mit meiner haushälterin schlafen, wann ICH will.

ich werde gleich morgen ´nen studiengangwechsel beantragen.


wer ironie findet, darf sie behalten.
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26.01.2008 20:09 Uhr von RitterLorion
 
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Nieder mit der Immunität! Ja, das ist Misst aus dem kalten Krieg.
Bei CSI hab ich auch gesehen, da hat der Sohn von nem Diplomaten sogar ne Frau umgefahren. Gotseidank, hat Horaschioh ihn dann doch drann bekommen!

Ne, mal ernst: Shit happens. Wir sollten hoffen, dass der Mann im Jemen belangt wird, was wohl aber nicht passieren wird.
Aber bevor im Jemen eine deutsche Botschaftsangehörige hingerichtet wird, weil sie öffentlich küsst, eine Zigarette neben einer Moschee auf den Boden wirft oder ohne Kopftuch rumläuft (was da ähnlich verwerflich eingestuft wird wie die Tat des Jemenitens hier) nehme ich solche Probleme mit der Immunität lieber in kauf.
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26.01.2008 20:41 Uhr von jsbach
 
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Also da sollte: die Botschaft eingreifen, denn die Immunität wird sie nicht aufheben.
Dann kann er in sein Heimatland solche zynischen Machenschaften -auch dort - machen. Ob es dann Peitschenhiebe für ihn gibt..?
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27.01.2008 07:28 Uhr von Miem
 
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In Jemen: kann er dafür belangt werden, in jedem anderen Staat auch. Die Immunität gilt nur für Deutschland.

Und wenn er die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen sollte (soll bei Diplomaten vorkommen), kann er sogar in Deutschland belangt werden, da es sich definitiv nicht um eine dienstliche Angelegenheit handelt.

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