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Wegen Erpressung um 13.500 Euro als Liebeslohn erhält Prostituierte Haftstrafe

Das Amtsgericht Bonn verurteilte eine 24 Jahre alte Kölner Hure sowie ihren 23 Jahre alten Freund zu einer zehnmonatigen Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Die Prostituierte forderte von einem Ministerialbeamten aus Bonn 13.500 Euro als Liebeslohn für einen Hausbesuch von fünf Stunden.

Der 51-jährige Freier war nicht in der Lage, diese Summe zu begleichen. Die beiden Verurteilten hörten nicht auf, den Mann über mehrere Wochen zu verfolgen, nachdem er rund ein Drittel der verlangten Summe gezahlt hatte. Auch drohten sie dem Beamten Mord an (SN berichtete).

Die Erpressung durch die beiden wurde erst beendet, nachdem die Polizei informiert worden war. Mittlerweile wollte das Gaunerduo 100.000 Euro von dem Mann. Für das Amtsgericht, das die Freiheitsstrafe wegen "räuberischer Erpressung" verhängte, sei die Höhe der Forderung bedenklich bis sittenwidrig.


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WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Liebe, Prostituierte, Haftstrafe, Erpressung
Quelle: www.wdr.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2008 13:53 Uhr von Sir.Locke
 
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mhhh, ich stelle mir nur die frage, die leider auch durch die quelle nicht beantwortet wird: wenn es einen (mündlichen) vertrag zwischen den beiden über die höhe der "leistung" gab, müsste dann der herr ministerialbeamte nicht noch den fehlbetrag zu den 13.500 euro nachzahlen?
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26.01.2008 20:46 Uhr von jsbach
 
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Schriftlich werden sie: es wohl nicht vereinbart haben. Aber bei einem Stundensatz von fast 2.500 Euro kann der Richter wohl von einer sittenwidrigen Forderung ausgehen.
Sie wird vermutlich noch keinen Eintrag im Strafregister gehabt haben, deswegen Bewährung...

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