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Künstliche DNA geschaffen - Kommen bald synthetische Lebewesen?

Der Biologe Craig Venter hat zusammen mit Kollegen das Erbgut eines Bakteriums künstlich hergestellt. Venter lies verlauten, dass er als nächstes ein künstliches Lebewesen erschaffen will. Im Magazin "Science" veröffentlichten die Forscher ihren Erfolg.

Das Bakterium Mycoplasma genitalium wurde nachgebaut. 580.000 Basenpaare konnten erstellt werden. Der bisherige Rekord liegt bei 32.000 Basenpaaren. Verschiedenes wurde bei der Neugestaltung geändert. So wurden Wasserzeichen in der künstlichen DNA angebracht, um sie besser zu unterscheiden.

Craig Venter ist von seiner Arbeit überzeugt. Bei einem Kongress in München sagte er, dass die Gentechnik sogar gegen den Klimawandel helfen könnte. Spezielle künstliche Mikroben könnten CO2 absorbieren. "Wir können die Umwelt durch gezielte Gestaltung verändern", sagte er weiter.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: DNA
Quelle: www.spiegel.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2008 17:44 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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I am Legend: Immer wenn ich in letzter Zeit solche News lese, muss ich an diesen Film denken. Desinger-Organismen.

Und was die Idee mit dem Terraforming angeht, denn das wäre es, sollte man davon besser die Finger lassen. Sicher meinen es die Forscher nur gut. Aber oft genug wird von eben jenen Forschern beklagt, dass man immernoch so wenig über Klima wisse. Bestes Beispiel Wolkenbildung (netter Artikel i nder aktuellen PM). Was ein derartiger Eingriff ins Weltklima hätte, mag ich mir eigentlich gar nicht ausmalen.

Wenn es funktioniert, ist alles gut. Wenn auch nur eine Kleinigkeit schief geht, dann kann das das Ende der Menschheit, sogar der Erde bedeuten.
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25.01.2008 17:47 Uhr von Snak3
 
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Juhuu, jetzt können wir bald wirklich Gott spielen.
Zumindestens die, die das Geld haben...

Ne, Spaß beiseite, dass ist echt ein Fortschritt, und der ist ja bekanntlich nicht aufzuhalten.
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25.01.2008 18:34 Uhr von willi_wurst
 
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mal abgesehen davon: das ich bei dem artikel gerade zwanghaft an irgendwelche künstlichen cylonen denken muß :-), mir ist irgendwie nicht wohl bei dem gedanken das der mensch gott "spielen" kann ohne sich über mögliche konsequenzen im klaren zu sein.
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25.01.2008 19:23 Uhr von uhlenkoeper
 
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Naja, aha, soso Wer meint, dass die Aneinanderreihung der Basenpaare schon dazu führt, dass morgen "synthetisch hergestellte" Lebewesen erzeugt werden können, der kann sich beruhigen lassen : so einfach ist das nicht.

Wenn man eines unserer Chromosomen näme und dessen Basenbauplan 1:1 synthetisch kopieren würde, dann wäre dieses synthetische Chromosom selbst nach Einschleusung ein eine entkernte, menschliche Zelle immer noch "tot".

Um ein Chromosom "lebendig" zu bekommen, gehört sehr viel mehr dazu, als die Basenpaare in der richtigen Reihenfolge anzuordnen (Stichwort: Histone und angelagerte Proteine, Kondensation des Chromosoms, räumliche Struktur).
Die DNA muss sowohl während der Kernteilung als auch in der "Ruhephase dazwischen" (Interphase) sehr stark aufgewickelt oder „kondensiert“ sein. Es ist jedoch auch heute noch immer weitgehend unklar, wie diese Verpackung organisiert ist. Klar ist jedoch, dass ohne diese "Verpackung" keine Zellteilung/Chromosomenduplikation möglich ist.
Mit anderen Worten: allein der in einer Wirtszelle eingebrachte Chromosomenfaden bringt eine Zelle noch nicht zum "leben", geschweige denn zur Vermehrung ...

Junge, was für ein Beschiss. Aber der Wissenschaftler verkauft sich natürlich hervorragend, was dann Forschungsgelder aus der Industrie und dem Militärbereich fließen lassen wird. Und wohl nur darum geht es bei der Veröffentlichung dieses Artikels.
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26.01.2008 02:16 Uhr von cheetah181
 
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@uhlenkoeper: Da Bakterien keine Chromosomen besitzen wird es da wohl entsprechend einfacher sein. ;)

Ansonsten geb ich dir recht.
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26.01.2008 09:49 Uhr von JR-Europe.de
 
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@uhlenkoeper ... soll das heissen du fängst somit: gar nicht erst an damit, wegen der vielen Problemchen ;-)

Mit besten Grüßen
JR-E
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26.01.2008 18:03 Uhr von fanbarometer
 
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o gott: ich finde das gejammer, dass menschen GOTT spielen abartig!
welcher gott? bitte mal kurz DARWIN googeln und dann schreiben...ansonsten kann ich nur sagen, wir werden die entwicklung nicht aufhalten können!
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26.01.2008 18:20 Uhr von JR-Europe.de
 
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@fanbarometer ... ich denke, dass alles nur kommen: kann, was Gott zuläßt (wenn ich an einen "Gott mit Rauschebart" glauben würde).
Und Gott sorgt - gerechter Weise - dafür, dass diejenigen die das Mögliche verbieten/verpennen, teures Geld an die anderen bezahlen werden. Gott ist somit gerecht und ...
meine neueste Erkenntnis ... ein DJ!
Warum? Alles Leben pulsiert bzw. ist wellenartig "unterwegs" über kurze oder lange Zeiträume.

Mit besten Grüßen JR-E
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26.01.2008 19:48 Uhr von ehenkes
 
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Der Mensch muss eben alles ausprobieren: Es ist der alte Traum der Menschheit - ein künstliches Lebewesen zu schaffen. Es ist der große Respekt vor dem Leben, das den Menschen dazu antreibt. Er möchte durch eigene Experimente heraus finden, wie das Leben wirklich funktioniert. Wenn dabei etwas schief geht? Dann werden eben einige Lebewesen aufhören zu existieren.
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26.01.2008 20:02 Uhr von Tranquillo
 
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Immer das gleiche mit den Wissenschaften, wird erst einmal etwas technisch möglich, wird es mit Sicherheit auch irgendwann realisiert.
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26.01.2008 20:45 Uhr von uhlenkoeper
 
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@cheetah181 Und JR-Europe.de: @cheetah181

Fast hättest Du mich überrumpelt, aber dann habe ich doch lieber noch einmal nachgeschaut :
Bakterien haben durchaus ein Chromosom, allerdings liegt es anders als bei uns nicht in zusammengedrehter Form vor, sondern als sog. Ringchromosom.

;-))



@JR-Europe.de

Nö, für mich wäre dieser endlose Fummelkram, bei dem evtl. am Ende doch nichts rauskommt, nichts. Aber ich muß das ja auch nicht machen.
Allerdings machen Wissenschaftler das auch nicht "mal eben so". Solch eine Forschung ist extrem kostenintensiv und man braucht da langfristig (sehr langfristige ! ) sehr solvente Förderer dieser Forschung, um das durchziehen zu können. Wo finden sich die wohl ?

Davon abgesehen: Du ahnst gar nicht, was für Dinge ich alle anfange, obwohl sie viele Problemchen beinhalten ... *G*
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26.01.2008 22:09 Uhr von JR-Europe.de
 
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@uhlenkoeper ... Deutschland hat Geld ohne Ende, es ist nicht mein Job, finanzielle Prioritäten für einmalig(!) 20-30 Jahre zu setzen und vorher dem Volk zu erklären, warum sie bitte, bitte gerne länger leben möchten sollten.

Mit besten Grüßen
JR-E

P.S: Du hast ne gute Einstellung, Probleme und deren Lösung, gehören auch zum "Sinn des Lebens" ;-)
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27.01.2008 11:14 Uhr von JR-Europe.de
 
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Ich glaube auch nicht, dass es immer das: Geld ist - mein lieber uhlenkoerper - ich hab da mal wieder ne "Perle" gefunden,
Zitat: Zwar gilt das reproduktive Klonen von Menschen als unmoralisch, zumal es mit völlig unkalkulierbaren Gesundheitsrisiken für den Klon behaftet wäre. Aber global schützt derzeit nur der Ehrenkodex der Wissenschaftler vor solchen Versuchen. Jeder Forscher, der sich irgendwo auf der Welt am reproduktiven Klonen beteiligte, würde auf Lebenszeit aus der scientific community ausgeschlossen ... " Zitat Ende,
Quelle: http://nurtext.zeit.de/...
Also lasst Euch nicht verarschen, ihr Unsterblichkeitswilligen, das schließte auch neue Körper ein ;-)
Illegaler und unethischer finde ich es, Menschen immer ärmer zu machen, dass die dann spenden müssen, wie Dinge, die man schwer bekommt z.Bsp.: Ne "saubere DNA", Gebährmuttern, Eizellen oder eine ganze Person opfert sich für die Familie.
Zum Glück ist man schon an Tierversuchen dran, als Alternative zu menschlichen Eizellen-Spendern/Gebährmuttern. Zynismus on: "Den Gutmenschen können wir doch "Ehrengäber" spenden, nach ihrem normalen Ableben." Zynismus off

Mit besten Grüßen
JR-E
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27.01.2008 11:55 Uhr von ehenkes
 
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Erst mal machen: Wenn Elefanten, Tiger, Eisbären etc. ausgestorben sind, sollen die Wissenschaftler diese ersatzweise mal "nachprogrammieren". Ich denke, dass niemand in der Lage sein wird, einen "primitiven" Käfer zu bauen. Man wird die Natur dadurch vielleicht besser schätzen lernen. Was ist schon DNA alleine?
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27.01.2008 12:16 Uhr von JR-Europe.de
 
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@ehenkes ... ein Glück, dass wir Glaubensfreiheit: haben!" Ironie off * lach *
Sonst könnte ich dich, wegen unterlassener Hilfeleistung an der Natur und der Menscheit verklagen. *ggg*
Und wer sagt überhaupt, dass man die vor allem auf der Erde wieder "zusammen basteln" will und immer so wie sie auf der Erde aussehen ... also einige sind hier - höflich gesagt - visionäre Tiefflieger.

Mit besten Grüßen
JR-E
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27.01.2008 18:46 Uhr von cheetah181
 
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@uhlenkoeper: Naja, das Bakterien"chromosom" heißt eher umgangssprachlich so. Allerdings habe ich eben nachgelesen, dass da doch auch Komprimierungsproteine vorkommen, allerdings nicht so komplex, wie du das für Eukaryoten (Lebewesen mit Zellkern) richtig beschrieben hast.
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27.01.2008 20:42 Uhr von FranknFurther
 
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wer: auch nur einen funken ahnung von evolution hat für den wirkt die zahl 30.000 ziemlich lächerlich.....
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27.01.2008 21:18 Uhr von JR-Europe.de
 
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@FranknFurther .. bei deinem kurzem: Auftreten auf dieser Welt hast du Recht, aber mit der Zeit, du Ignorant ... ich will nicht mehr, ich will mir dieses "Pack" nicht mehr anhören, ich kann da nicht mehr höflich bleiben ... ich schrei nach Waffen, ich will die Atombombe ich werd Terrorist ...
neee ,,, ich geh jetzt ne Runde Ego-Shootern, danach ist mir besser * lächel *

Mit besten Grüßen JR-E
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28.01.2008 13:45 Uhr von uhlenkoeper
 
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Chromosomen und Zahlen: *G*

Das ist ja alles schön und gut und ich gebe zu, dass meine Biologie-Stunden schon etwas her sind und meine Schwester (Biologin) weit weg, aber trotzdem ist mir etwas im Kopf hängen geblieben, das sehr schön anwendbar ist :

Die Kenntnis der Zutaten eines Rezepts allein, machen noch kein fertiges Gericht.


Mit anderen Worten: allein die Kenntnis der Basenabfolge macht noch kein funktionierendes Chromosom (egal, ob es sich nun so nennt oder anders genannt wird). :-))
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28.01.2008 17:16 Uhr von FranknFurther
 
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@Jreurope: hey erschieß mich nicht
diese eine aussage sagt nur dass ich mich mit evolution beschäftigte ich bin genauso ein feind zu verhindernder umweltverschmutzung massenschlachtung zu "forschungszwecken" etc.
siehe china oder japan
ich möchte biologin werden
nur diese zahl wird instrumentalisiert,wobei sie meiner meinung nach nicht soo spektakulär ist wenn man sich damit beschäftigt
anstatt vor solchen zahlen zu glotzen kann man auch gleich an greenpeace spenden,das wäre hilfreicher

interresant finde ich dass alle versuchen die eisbären zu retten...soweit ich weiß gibt es keine großen eisbärjagden und daher ist natürlich der klimawandel schuld
und?was ist so schlimm daran dass die schlechtangepasstesten eisbären auf "natürliche" weise,durch auslese,aussterben?ich finde dass nicht schlimm
dagegen dass tierbestände und ihre natürliche umgebung um gewinn zu machen fast endgültig zerstört werden dagegen sollte man kämpfen
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28.01.2008 19:43 Uhr von IXSrontgorrth
 
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greenpeace ist auf jedenfall der letzte laden, der auch nur einen gespendenten cent von mir bekommt. so viele blinde aktivisten ohne plan. die sind fast genauso schlimm wie robin wood und x-tausend mal quer...
mir scheint, als wenn es heute ungemein "in" ist, sich einfach nur dagegen zu stellen. ein "das wird schlimm, ist böse, wer weiß was da alles passiert" zieht richtig stimmung mit sich und ist elendig unsinnig. wissenschaftler sind alle egozentrische kurzsichtige, bla bla bla. filme wie "die insel" und "i am legend" sind echt gut, aber dass jeder deshalb gleich die wissenschaft glaubt rügen zu können. seltsam. die meisten wollen wohl wieder ohne wissenschaft, einfach schön zu hause sitzen, strom und alles kommt von selbst und es wird nicht gefährlich rumgeforscht...gene und atome sind total doof!! so..
die sollen doch ruhig forschen usw. da kommen keine mutierten monster bei raus und auch der mensch wird nicht dahingerafft von solchen

@franknfurhter
eisbären werden nicht mehr gejagt, richtig, aber das heißt nicht, dass der mensch nicht indirekt mit schuld ist an seinem aussterben. überfischung etc...
inwiefern er an der erderwärmung beteiligt ist, kann ich nicht genau sagen. ich weiß nur, dass es auf 100.000 jahre gesehen im moment nicht wirklich weit aus dem lot ist.
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28.01.2008 20:31 Uhr von FranknFurther
 
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"wissenschaftler sind alle egozentrische kurzsichtige, bla bla bla. filme wie "die insel" und "i am legend" sind echt gut, aber dass jeder deshalb gleich die wissenschaft glaubt rügen zu können. seltsam. die meisten wollen wohl wieder ohne wissenschaft, einfach schön zu hause sitzen, strom und alles kommt von selbst und es wird nicht gefährlich rumgeforscht...gene und atome sind total doof!! so..
die sollen doch ruhig forschen usw. da kommen keine mutierten monster bei raus und auch der mensch wird nicht dahingerafft von solchen"

das allerallerallerbeste was ich in letzter zeit gehört habe vielen dank;) *shortnewsoskarverleih*

greenpeace sind spinner aber die schwimmen wenigstens vor den walfangflotten und beleidigen nicht nur,werfen sinnlos farbbeutel oder entlassen verkorkste tiere in die freiheit(=sicherer Tod) ;) PETA *hust...*
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28.01.2008 21:16 Uhr von uhlenkoeper
 
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@IXSrontgorrth: _____________Zitat________________
wissenschaftler sind alle egozentrische kurzsichtige, bla bla bla. filme wie "die insel" und "i am legend" sind echt gut, aber dass jeder deshalb gleich die wissenschaft glaubt rügen zu können. seltsam. die meisten wollen wohl wieder ohne wissenschaft, einfach schön zu hause sitzen, strom und alles kommt von selbst und es wird nicht gefährlich rumgeforscht...gene und atome sind total doof!! so..
die sollen doch ruhig forschen usw. da kommen keine mutierten monster bei raus und auch der mensch wird nicht dahingerafft von solchen
__________________Zitat Ende___________


Hust ... hallo ?

Kritik und Mißtrauen gegenüber Wissenschaftlern ist sehr wohl angesagt, wie die Vergangenheit zeigt.
Richtig: die verschrullten Wissenschaftler mit megadicker Brille und weltfremdem Sinn sind das pure Klischee. Hat aber auch niemand behauptet, dass Kino das reale Leben ist, oder ? Oder glaubt irgendjemand wirklich, dass Landwirte so sind wie in "Bauer sucht Frau" oder alle Krankenschwestern wie Schwester Stephanie oder alle Biologen wie Karsten Speck in "Hallo Robbie" oder alle Förster wie Christian Wolf alias Förster Rombach, etc.etc.etc. ?

Nichts desto trotz sind so einige Erfahrungen mit Wissenschaftlern in der Vergangenheit nicht grade eine Empfehlung für blinde Wissenschaftshörigkeit. Habe selbst einge Semester Biologie studiert (bis ich umsattelte), meine Schwester hat im Gegensatz zu mir "durchgehalten". Also rede ich nicht ganz wie die Erbse vom Urknall, auch wenn mein Grundstudiumswissen schon fast 20 Jahre alt ist.

Aber es gibt wie gesagt eine ganze Menge Vorfälle über die Zeit, die schon einen kritischen Umgang mit Wissenschaft und ihren Vertretern angeraten sein lassen, z.B. :

* Freisetzung des MKS-Virus in Großbritannien letztes Jahr los war, das unbestritten aus einer Forschungseinrichtung entkam
* Entwicklung der Atombombe
* der recht sorglose Umgang mit genmanipulierten Pflanzen im Freilandversuch (die ersten Negativauswirkungen, die es laut Wissenschaftlern nie hätte geben dürfen, sind da),
* die Anfangs exessive Nutzung von Röntgenstrahlen, bis bekannt wurde, wie schädlich diese in großen Dosen sind
* Einsatz vieler chemischer Mittel, von der Wissenschaft als unbedenklich gerühmt, die sich später als schädlich herausstellten (z.B. E605 als Entlausungsmittel für Kinder nach dem WKII, DDT, viele Herbizide, Congergan, usw.)

Ich bin zur Gänze mit Dir einer Meinung, dass das Gros der Wissenschaftler sicherlich keine schlechten Absichten haben. Aber das heißt noch lange nicht, dass ein gesundes Maß an Mißtrauen nicht angebracht wäre.
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28.01.2008 21:45 Uhr von FranknFurther
 
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aber: wie viele wissenschaftler forschen um zu töten/schaden/vernichten?
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28.01.2008 22:14 Uhr von FranknFurther
 
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lassen wir insekten etc außen vor
xD

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