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Kein Leben auf dem Mars - alles nur optische Täuschung

Die Welt spekuliert derzeit, ob auf den neuesten Fotos der Weltraumsonde "Spirit" Leben auf dem Mars fotografiert worden ist oder nicht. Doch die Erklärung für das, was wir sehen, ist eine ganz andere: die menschliche Wahrnehmung.

Zu verdanken haben wir das der Pareidolie - dem wissenschaftlichen Ausdruck für die Grundfunktionen des menschlichen Wahrnehmungsapparates. So glauben wir, in den Felsen eine Gestalt zu erkennen, da unser Gehirn in undeutlichen Strukturen nach Objekten sucht, welche wir erkennen können.

Dieser menschlichen Grundfunktion haben wir es unter anderem auch zu verdanken, dass wir den Mann im Mond oder das Marsgesicht zu sehen glauben.


WebReporter: dbo84
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leben, Mars, Täuschung
Quelle: www.spiegel.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2008 13:16 Uhr von dbo84
 
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hmm... jaja optische täuschungen. aber das teil da oben sieht echt aus wie "leben".... so als ob er sich gerade ausruhen will :D
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25.01.2008 14:22 Uhr von Koehler08
 
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Haha: War doch klar oder?!
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25.01.2008 14:25 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Und es gibt (vielleicht) doch Leben auf dem Mars: Der Felsen sieht eines Statue oder einem Menschen schon verblüffend ähnlich.

Dass es auf dem Mars keine kleinen grünen Männchen gibt ist ja hinlänglich bekannt. Aber die Möglichkeit, dass zumindest Mikroben auf unserem Nachbarplaneten leben könnten, besteht weiterhin.
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25.01.2008 14:45 Uhr von titlover
 
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eine dramatische Wende: ich dachte, diesmal MUSS die Bild einfach mal recht haben....

oh man... ich hätte die erste News schon nicht geschrieben, das wär mir zu peinlich gewesen.
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25.01.2008 14:59 Uhr von oeds
 
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ooohhhh: Jetzt war ich der festen Überzeugung, und jetzt sitzt da doch niemand auf dem Mars....

Wer ist eigentlich auf die dämliche Idee gekommen, dieses Bild überhaupt mit einem Menschenähnlichem Lebewesen zu assoziieren, und es dann auch noch in den Medien breitzuschlagen? Idioten gibts.....
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25.01.2008 15:59 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@Daniel_Jackson: Außerirdische würden nicht zur Erde fliegen, und die Menschheit ausrotten. Sie würden warten, bis sich die Menschheit selbst ausrottet, und sich dann in aller Ruhe um die restlichen Rohstoffe kümmern. ;-)
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25.01.2008 16:08 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Dein Wort in der Außerirdischen Ohr.
Aber wenn´s soweit ist, sag denen, die sollen mich auch einsammeln. =)
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25.01.2008 16:09 Uhr von KnightF2
 
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Ich habs: doch gesagt! Das war alles nur...."fehlinterpretation"!Vonwegen, die Median brauchten nur mal wieder irgendwas wo sie sich irgend eine scheiße draus zusammenbasteln konnten, wahrscheibnlich wussten alle von anfang an dass das nur eine kleine erhebung am rand einer Klippe ist!
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25.01.2008 16:38 Uhr von zenluftikus
 
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Aha ist das es eine optische Täuschung ist kann natürlich 100% bewiesen werden, gell? Wahsrcheinlich genauso 100% wie die Meinung das es doch Leben auf dem mars gibt...

Wir Menschen mit unserem unfassbaren Wissen und unserer tollen Intelligenz wissen schließlich alles und ausserdem sind wir ja eh die Kröning der Schöpfung *würg* - wen soll es da noch geben....
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25.01.2008 17:08 Uhr von Lmax1
 
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Nur Blabla Der Verfasser der News kann natürlich nichts dafür - aber der Artikel in der Quelle ist größtenteils Blabla und sagt gar nichts aus. Denn es ist zwar interessant, dass man die wahrgenommene Gestalt auch anders erklären kann, aber beweisen tut es gar nichts.
Beispielsweise sorgt die Pareidolie in der Tat dafür, dass man bei schlechter Sicht mitunter Menschen zu sehen glaubt, die sich bei genauerem Hinsehen als Mülltonne oder Busch oder sonstwas entpuppen. Aber das heißt noch lange nicht, dass bei schlechter Sicht nicht doch Menschen auf der Straße unterwegs sein können, und manches, was man als Mensch wahrnimmt, auch tatsächlich einer ist.

Wenn der Autor also beweisen möchte, dass auf dem Marsbild keine menschliche Gestalt zu sehen ist, muss er das auf andere Weise tun. Was im Alltag geschieht, indem man sich das Objekt genauer ansieht. Und erst dann, wenn man sich auf andere Weise davon überzeugt hat, dass ein Fehler vorliegt, dann kann man sich daran begeben, ihn zu erklären.
Aber auf die wirklich handfesten Fakten geht der Autor des Artikels nur in versteckten Nebensätzen ein ("Nur ein paar Zentimeter hohe Struktur" - he, das ist ein wichtiger Hinweis!). Anstatt also in seinen Vermutungen zu schwelgen, hätte der Artikelschreiber lieber solche sinnvollen Fakten sammeln sollen. Für die berühmten "Marsgesichter" ist das ja auch getan worden, nämlich durch weitere Fotos aus anderem Winkel und unter anderen Lichtverhältnissen, die die optische Illusion eindeutig entlarvt haben. Haben ein vager Hinweis auf die Fehlbarkeit menschlicher Wahrnehmung ist doch etwas billig.

Na ja, spätestens wenn dieser Spiegel-Redakteur demnächst mal in der Abenddämmerung einen Menschen anfährt und dem Richter dann erzählen möchte, dass dieser Mensch aufgrund der "Pareidolie" in Wahrheit ja eine Mülltonne war, dann wird man ihm die Beweiskraft seiner Aussage schon nachdrücklich vor Augen führen ;-)
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26.01.2008 02:30 Uhr von andreascanisius
 
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Puhhh aber mal ehrlich...ich wette trotzdem dass den Forschern bei dem Anblick das Herz in die Hose gerutscht ist. Ich habe selber auch gerade gestaunt...
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26.01.2008 03:02 Uhr von Verdan
 
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Ich finde es erbärmlich wie Menschen in jeden Fels irgendetwas erkennen zu glauben, ja und wenn dem so ist. Bei 100000000000000000 Felsen ist das doch normal das einer eine ähnlickeit mit einen Mensch hat.
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26.01.2008 12:09 Uhr von bizzinho
 
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wer muss hier wem was beweisen? ?! die wissenschaft, dass es sich um KEIN lebewesen handelt? muss sie das ab jetzt bei JEDEM einzelnen Objekt im Kosmos tun oder reicht vorerst mal die Marsoberfläche?

wtf
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26.01.2008 12:39 Uhr von Wrik
 
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mhhh: Einfach nochmal vorbei fliegen fotos machen und schauen ob er sich da immer noch ausruht :<
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26.01.2008 15:06 Uhr von Lmax1
 
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schauen ist besser als spekulieren @bizzinho: Beweisen muss man gar nichts. Aber der einzige Grund, warum man solche Bilder macht, ist es, etwas Interessantes zu finden - wenn man etwas Interessantes sieht und dann nicht bereit ist, es genauer anzuschauen, kann man sich die Flüge gleich schenken.
Und wenn manche Leute etwas interessant finden, andere aber nicht, und diese anderen deshalb nicht bereit sind, es sich noch mal genauer anzuschauen - dann sollen sie gefälligst auch die Meinung der anderen ertragen und nicht dumm rumlabern.
Wie gesagt - falsche Interpretationen korrekt zu widerlegen ist leicht. Bei den "Marsgesichtern" hat man es ja auch gemacht. Aber wer auf ein "könnte" nur mit einem "könnte nicht" antwortet, argumentiert auf demselben Niveau wie diejenigen, die er als Spinner ansieht. Auf noch niedrigerem, denn letztere haben zumindest noch einen "Anscheinsbeweis" auf ihrer Seite.

@Wrik: Dann würde bestimmt noch jemand behaupten, es wäre eine Statue ;-) Aber, nein: Andere Bilder aus anderem Winkel und mit anderem Schattenwurf lassen Dinge ganz anders aussehen und sorgen meist dafür, dass man einen Steinhaufen nicht mehr mit einem Menschen verwechselt. Genau Informationen zu Größenverhältnissen und sonstigen Bilddaten wären auch nützlich. Ich vermute mal, die Alien-Befürworter und die Alien-Gegner könnten sich diverse tausend Stunden Argumentation sparen, wenn nur jemand, der Ahnung hat, mal fünf Minuten lang Fakten zur Verfügung stellt.
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26.01.2008 23:00 Uhr von bizzinho
 
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lmax: Das ist nun mal, wie die Wissenschaft funktioniert... wir haben überwältigende Gründe zu glauben, dass es in der uns momentan zugänglichen, sehr nahen Raumumgebung kein "intelligentes" Leben gibt. Einfach nur, weil sehr viele Grundvoraussetzungen erfüllt werden müssen... völlig gleichgültig, wie sehr man von der Vorstellung "Mensch" abweicht... m.E. ist der derzeitige stand in der Exobiologie übrigens, dass Aliens wenn überhaupt eine von uns nicht absolut verschiedene Form hätten, schlicht weil unser Grundaufbau sehr sinnig ist.

Ich persönlich bin der Meinung, dass es in den absurd grossen Weiten des Kosmos durchaus viele Welten gibt, auf denen Leben existierte, existiert oder existieren wird, aber ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Grundgesetze der Natur (namentlich jetzt mal die Begrenzung aller Informationsübertragung auf die Lichtgeschwindigkeit und die Expansion des Raumes (die überlichtschnell geschieht)) und die winzige Dichte an bewohnten Planeten jeglichen Kontakt zwischen solchen Welten wenn nicht absolut unmöglich so doch sehr sehr sehr sehr unwahrscheinlich machen.
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27.01.2008 01:29 Uhr von Lmax1
 
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@bizzinho: > ... weil sehr viele Grundvoraussetzungen erfüllt werden müssen ...
> m.E. ist der derzeitige stand in der Exobiologie übrigens, ...

Hm, das ist aber keine Wissenschaft mehr, sondern pure Spekulation. Man kennt bisher ein biologisches System, nämlich unseres, und rechnet von dort aus hoch auf eine potenziell unendliche Menge biologischer Systeme ... Wie man da Aussagen von statistischer Signifikanz ableiten kann, würde mich schon interessieren. Es gibt nicht eine einzige für die Fehlerberechnung nötige Größe, die man mit einem konkreten Wert füllen könnte.
Die seriöse Exobiologie hat bisher also nur einen Stand: Daten sammeln. Keine Daten, keine Antworten.

>Begrenzung aller Informationsübertragung auf die Lichtgeschwindigkeit
>und die Expansion des Raumes die überlichtschnell geschieht

Eine überlichtschnelle Expansion des Raums wird bisher nach meinen Informationen nur für die ersten Augenblicke nach dem Urknall angenommen. Überlichtschnelle Informationsübertragung ist hingegen schon in zwei Experimenten praktisch durchgeführt worden, sowohl über Tunneleffekte wie über Quanteneffekte.
Man tut also gut daran, sich seiner "Wahrheiten" nie zu sicher zu sein und nur sauberer wissenschaftlicher Methodik zu vertrauen.

Übrigens enthält deine Ausführung sogar ein Argument für das "Marsbild": Ich persönlich würde es ja für unwahrscheinlich halten, dass, wenn es Leben auf dem Mars gibt, es tatsächlich aussieht wie ein Mensch. Aber wenn "Aliens wenn überhaupt eine von uns nicht absolut verschiedene Form hätten", dann müsste man das Bild ja doch ernster nehmen, als es zunächst den Anschein hat ;-)
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27.01.2008 03:59 Uhr von chitah
 
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Wie sagte Stefan Raab so schön?
Von der Haltung her könnte es DJ Tomekk sein.
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27.01.2008 21:54 Uhr von Waverunner
 
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lmax: der raum kann sich "überlichtschnell" ausdehnen und tut es auch, weil er sich sozusagen nicht durch sich selbst bewegen muss. ich empfiehle die bücher von hawking oder brian greene für eine ausführlichere behandlung. stichwort pennies auf einem sich ausdehnendem ballon. je weiter die pennies von einander entfernt liegen auf den ballon, desto schneller driften sie auseinander. analog verhält es sich mit der raumzeit, allerdings min. eine dimension höher.

betreffend quantenmechanik bringst du irgendwas gewaltig durcheinander. quantenmechanisches tunneln (was schon per se ein quanteneffekt ist) ist wegen der heisenberg´schen unbestimmtheitsrelation möglich, verletzt aber einstein im prinzip nicht. auch das prinzip der verschränkten quanten verletzt die INFORMATIONSÜBERTRAGUNG nicht. kein bekanntes experiment konnte die lichtgeschwindigkeit als letzte grenze bisher falsifizieren (bei dem experiment, was du vermutlich mit "tunneln" meinst, scheint sich das Signal zwar überlichtschnell auszubreiten, verliert aber jeglichen ursprünglichen charakter, es lässt sich auf diese art keine information übertragen.)

die exobiologie ist - wenn - eine theoretische und spekulative wissenschaft, ob sie alle notwendigen bedingungen erfüllt um als solche anerkannt zu werden, darüber liesse sich streiten, da geb ich dir recht..
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27.01.2008 23:29 Uhr von md2003
 
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nur ein Stück Fels - mehr nicht! Was aber die Fantasie einiger Leute aus so einem Felsbrocken macht, ist schon lustig:-)

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