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Studie: Verdienst in Ostdeutschland häufiger unter Mindestlohn

Das Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) gab nun in einer Studie bekannt, dass im Jahr 2006 etwa 20 Prozent der Arbeiter in Ostdeutschland unter 7,50 Euro pro Stunde verdienten. Im Westen Deutschlands war jeder Zwölfte betroffen.

Sechs Jahre zuvor waren es im Osten Deutschlands noch 25 Prozent und im Westen 9 Prozent. Diese Zahlen kamen durch eine Zählung des sozio-ökonomischen Panels zustande.

Laut Experten würde die Einführung eines Mindestlohns den Verlust von Jobs bedeuten, was sich vor allen Dingen auf Arbeiten mit Niedriglöhnen auswirkt. Durch eine Erhöhung der nicht bezahlten Überstunden könnten Arbeitgeber dafür sorgen, dass einige Arbeitnehmer nicht mehr gebraucht werden.


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WebReporter: bounc3
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Mindestlohn, ver.di, Ostdeutschland, Ostdeutsch, Verdienst
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.01.2008 14:12 Uhr von Dreams-in-glass
 
+8 | -0
 
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das verstehe wer will: also ich kann es nicht verstehen wieso das nach so vielen jahren immer noch einen unterschied macht ob ost oder west... kann man das nicht mal endlich beiseite schaffen sonst wird das nie was mit dem geeinigten Deutschland.
Irgendwann muss doch mal schluss sein und alles auf einen nenner gebracht werden.
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25.01.2008 14:17 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+6 | -0
 
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Die Mauer bleibt. In den Köpfen vieler existiert die Mauer leider immernoch.
Wenn man bedenkt wie einige Unternehmen aus dem Westen vorübergehend Zweigstellen im Osten eingerichtet haben, um die Subventionen zu kassieren, nur um dann diese Zweigstellen wieder zu schließen.

hieß es nicht zur Wende, nach zehn Jahren solle es keinen Unterschied mehr zwischen Ost und West geben?
Nun sind es fast 20 Jahre, aber geändert hat sich nichts.
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25.01.2008 15:12 Uhr von PruegelJoschka
 
+2 | -0
 
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Mauern in den Köpfen scheinen ja Tradition in Deutschland zu sein.

Für mich ist das weiterhin erschreckend. Der Grund ist ganz klar eine zu hohe Arbeitslosigkeit. Da können die Arbeitgeber die Beschäftigten gegeneinander ausspielen und die "schwächsten" (die, welche mit dem Rücken zur Wand stehen) geben nach und lassen sich ausbeuten.

Ob man nun mit zufriedenen Arbeitern mehr erreicht, daß muss der Arbeitgeber für sich entscheiden.
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25.01.2008 16:21 Uhr von Webmamsel
 
+1 | -0
 
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die sollen mal lieber hartz4 abschaffen oder zumindest die ganzen verschärfungen zurückschrauben.

dann könnten sich die leute überlegen ob sie zu einem hungerlohn arbeiten möchten, im moment müssen sie es, sonst werden die leistungen gekürzt.

diese maßnahme würde schon einiges bewirken und die arbeitgeben müssten sich was einfallen lassen um überhaupt leute zu finden.
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25.01.2008 17:06 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Mindestlohn: Da fällt mir doch gerade noch etwas ein: Unsere Politiker reden doch nun schon seit geraumer Zeit von gesetzlichen Mindestlöhnen. Mich würde jetzt dabei interessieren, ob sie dann wieder unterschiedliche Mindestlöhne für alte und neue Bundesländer festlegen, oder ob zumindest dieser gesetzliche Mindestlohn endlich für alle deutschen Arbeitnehmer gleich sein wird.

Btw.: "Alte" und "Neue" Bundesländer ist fast so... wie soll ich sagen... schlimm, wie der Begriff "Killerspiele".
Erdgeschichtlich sind die "neuen" Bundesländer doch genauso alt, wie die "Alten". Und deutsche Bundesländer sind sie alle 16. Ich denke, solche Begrifflichkeiten, die ja eigentlich zur einfacheren Beschreibung und, vorsicht, Unterscheidung der Bundesländer dienen sollen, sorgen ebenfalls, und nicht unwesentlich, dafür, dass die Mauer in vielen Köpfen immernoch steht.

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