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Amsterdam: Pharmaunternehmen plant Medikament mit THC als Wirkstoff

Gegen Krankheiten wie Parkinson, Multiple Sklerose oder Migräne will eine holländische Pharmafirmen so genannte "Namisol"-Tabletten mit Tetrahydrocannabinol (THC) auf den Markt bringen, die den berauschenden Effekt der Hanfpflanze beinhalten.

Der Sitz der Firma Echo Pharmaceuticals ist in Weesp, Amsterdam. Durch eine ausländische Geschäftsbeziehung sei das Kapital für die Tabletten sicher.

Das niederländische Gesundheitsministerium hat im November 2007 den Einsatz von Cannabis bei Medikamenten um weitere fünf Jahre bewilligt.


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WebReporter: sokrates-platon
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Medikament, Pharma, Amsterdam, Wirkstoff
Quelle: de.news.yahoo.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2008 21:50 Uhr von politikerhasser
 
+8 | -1
 
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Natürlich ist THC in Deutschland verboten schließlich reicht es, wenn die Politiker unzurechnungsfähig sind (und das schon - vermutlich - ohne THC-Einwirkung).

Ernsthaft: Habe kürzlich gehört, dass ähnliche Medikamente in Einzelfällen bei Schwerstkranken geduldet worden sind und sogar von der Kasse übernommen wurden.
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24.01.2008 21:59 Uhr von NetCrack
 
+8 | -0
 
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Nichts neues es gibt schon seit Jahren Medikamente auf THC-Basis, z.B. von der Firma THC Pharm in Frankfurt.
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25.01.2008 00:08 Uhr von kathrinchen
 
+3 | -1
 
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THC: ist schon seit Jahren ein probates Mittel zur Schmerzlinderung bei Schwerstranken. Ich weiß also nicht, was daran jetzt so spektakulär ist, dass es erneut i der Presse breitgetreten werden muß.
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25.01.2008 00:23 Uhr von B0ck
 
+7 | -1
 
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Ich greife auch auf THC zurück, wenn ich: Schmerzen (Knie-,Dchulterverletzung) habe.
Rauche lieber einen Joint als mir irgendwelche Tabletten reinzuziehen, bei den ich nicht weiß ob und wie sie wirken.
Die Regelungen in Deutschland sind eh bescheuert, da THC-haltige Medikamente, die hierzulande Produziert werden, aus dem konzentrieten Öl von extra THC armen Hanf hergestellt werden.
Im endeffekt kommt das gleiche bei raus nur dass man viel kostenintensiver an die Sache herangeht.
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25.01.2008 08:30 Uhr von rcrow
 
+4 | -0
 
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@kathrinchen: das ist deshalb so spektakulär, weil es in deutschland verboten ist bzw. diese von den krankenkassen nicht bezahlt werden. warum sonst raucht ein bekannter von mir, der ms (multiple sklerose)hat, cannabis, wenn er es doch legal haben könnte?
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25.01.2008 09:57 Uhr von sptx
 
+5 | -0
 
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eben Das in deutschland erhältliche medikament enthält synthetisch hergestelltes THC und kostet so um die 1800€ pro 50 tabletten. Ganzen 2 patienten in ganze deutschland hams nach jahren vor gericht geschafft das zeug zu kriegen. Nur die 1800€ zahlt keine Krankenkasse.
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25.01.2008 10:25 Uhr von MalekAdema
 
+2 | -0
 
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habe auch schon öfters Fernsehberichte von Parkinson oder "Tick" Patienten gesehen.

vorallem einer hat mich dabei sehr beeindruck.
Der hatte richtig krasse Ticks. Mit schreien und schlagen und so.
Er wurde dann zu einer speziellen THC-Studie zugelassen und war hellauf begeistert. Spürte wann die Ticks kommen und konnte sich besser beherrschen und vorbereiten.
Er meinte auch sie seien viel besser als die üblichen Medikamente da diese ihn nicht "gefühlstod" machen.
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25.01.2008 12:35 Uhr von dogelchen
 
+2 | -0
 
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Dronabinol: Dieses Medikament gibt es auch in Deutschland schon länger.
Der Handelsname in den USA lautet Marinol®.
Dronabinol (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) ist ein teil-synthetisches Derivat und wird in Deutschland von den Unternehmen Bionorica Ethics und THC Pharm produziert.
Die Wirkungsweise ist der von Cannabis sehr ähnlich.
Der Wirkstoff wird aus rechtlichen Gründen mit aufwendigen Verfahren aus THC-armem Nutzhanf teilsynthetisch hergestellt (Extraktion von Cannabidiol und Umwandlung in THC) und ist daher sehr viel teurer, als wenn man ihn aus potentem "Rauschhanf" extrahiert hätte (ich nehme an, genau diese (billigere) Herstellung wollen die Holländer angehen). Zudem übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen (z.B. AOK) nicht regelhaft die Kosten der Medikation, die im Einzelfall Kosten bis hin zu 800 Euro pro Monat verursachen kann, auch wenn diese Form einer Therapie oft der letzte optionale Ausweg für diverse Krankheitsbilder ist und sein könnte.
Das Medikament kan seit 1998 auf Betäubungsmittelrezept verschrieben werden.
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25.01.2008 14:19 Uhr von wilbur245
 
+0 | -1
 
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ich: werde käseroller und wandere aus.......
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26.01.2008 03:28 Uhr von Nbkzero
 
+1 | -0
 
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das gibt es aber echt lange schon! Dronabinol aber unbezahlbar da die Krankenkasse nicht zahlen will! Deswegen müssen sich viele ältere Menschen einen Dealer suchen der Ihnen den wirkstofft besorgt den sie dann rauchen oder verbacken müssen!
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26.01.2008 14:24 Uhr von Artemis500
 
+0 | -0
 
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Das Verbot von Hanf ist sowieso behämmert. Ich mein, das Zeug hat auch keine schädlicheren Langzeitwirkungen als Alkohol, und man kann ner Menge kranken Menschen damit helfen.

Bloß weil ein paar Deppen es mit dem Konsum übertreiben würden kann man doch nicht eine ganze Pflanze verbieten.
Wenn ich ums verrecken kaputt in der Birne werden will kann ich auch Tollkirschen mampfen oder Ähnliches.
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27.01.2008 15:33 Uhr von Irminsul
 
+2 | -0
 
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Hanf ist die Nutzpflanze schlechthin man kann daraus alles machen und THC ist auch nicht das schlechteste von alltagsdroge bis zur krebstherapie aber der lobby-wahnsinn geht ja soweit das THC syntetisch hergestellt wird und wir den Regenwald für Klopapier fällen...

Hanf und THC sind nur aus wirtschaftlichen Interessen verboten oder mit vorurteilen und mythen verbunden.

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