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Georgia: Schüler erhalten Geld, wenn sie Nachhilfeunterricht besuchen

Zwei Schulen im US-Bundesstaat Georgia zahlen leistungsschwachen Schülern für jede Nachhilfestunde, die sie in Anspruch nehmen, umgerechnet fünfeinhalb Euro. Ein weiterer Bonus erwartet alle, die ihre Noten deutlich verbessern.

Das Angebot gilt für vier Stunden wöchentlich, begrenzt auf 15 Wochen und die Fächer Mathematik und Naturwissenschaften. Wer alle Kurse besucht und anschließend bessere Noten hat, kann insgesamt 605 US-Dollar (ca. 410 Euro) verdienen.

Das Geld für diese Aktion stammt aus einer privaten Stiftung. Ein Schulleiter berichtet, dass das Projekt von den Schülern mit Begeisterung angenommen werde. In der heutigen Zeit müsse man eben Ideen haben, um Schüler zu motivieren.


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WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Geld, Schüler, Nachhilfe, Nachhilfeunterricht
Quelle: diepresse.com

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2008 13:13 Uhr von n€ws_sh0rty
 
+4 | -0
 
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Au jaaa ich glaub ich will noch mal in die Schule bei solch lockenden Angeboten.

Ob das der Richtige Weg ist weis ich nicht aber ist aufjedenfall verlockend.
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24.01.2008 13:30 Uhr von Weena
 
+2 | -2
 
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schlimm so was: Man sollte viel mehr den Schülern klar machen, dass sie für ihre Zukunft lernen. Geld für Nachhilfe ist da unangebracht. Wenn ich mir überlege wie viel Geld man hier in Duetschlnad für Nachhilfe zahlt ...
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24.01.2008 13:40 Uhr von NetCrack
 
+1 | -3
 
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Ich hab auch meine bedenken ob es der richtige Weg is Kinder für Ihre Dummheit zu belohnen, das erweckt ja ein völlig falsches Bild von der heutigen Gesellschaft. N anderens, leistungsorientiertes Modell wäre da sicher besser gewesen, z.B. Geld für gutes gelingen von Klausuren etc.
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24.01.2008 13:42 Uhr von Yes-Well
 
+3 | -1
 
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Ist doch egal wie man motiviert wird. Die Hauptsache ist, das die Schüler sich auf den Hintern setzten und anfangen zu lernen. Und wenn die dadurch mehr Schüler haben die bessere Noten bekommen, hilft das auf dauer gesehen allen.

Solange die Kinder das Geld bekommen ist alles in Ordnung. Aber sobald Eltern für Lernfleißige KInder belohnt werden, besteht die Gefahr das Kinder zum lernen gezwungen werden, damit die Eltern merh Geld bekommen. Aber so finde ich die Aktion super in Ordnung. Und wer weiß. Vieleicht entwickeln diese Kinder auf einmal spass am lernen und freuen sich durch Leistung aufzufallen und nicht durch scheiße bauen.

Und dann gehen die hin und geben Ihr Verdientes Geld für weitre Nachhilfe aus und schaffen später einen Abschluß mit top Noten.
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24.01.2008 14:02 Uhr von evil_weed
 
+5 | -0
 
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belohnung statt strafe: klappt ja auch bei tieren hervorragend. wieso sollte es bei menschen nicht klappen.bzw wieso sollte man menschen schlechter behandeln als tiere?

als junger schüler sieht man halt keinen nutzen in nachhilfestunden. wer denkt da schon dran, was in 10-20 jahren ist. wer das von kindern erwartet, der ist imo schon ziemlich naiv und fern der realität.
da ist eine zeitnahe belohnung schon sinnvoll.
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24.01.2008 14:06 Uhr von Movesucker
 
+2 | -0
 
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Man wäre ich heute reich und gebildet
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24.01.2008 14:06 Uhr von Chris86
 
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DAS: hat man sogar schon wissenschaftlich erwiesen dass geld eine enorme motivation ist.
tests mit drogensüchtigen und fettleibigen haben gezeigt dass sie, falls sie abnehmen bzw nicht mehr soviel drogen nehmen, geld bekommen. das resultat war ein hoher prozentsatz an teilnehmern die ihr problem in den griff bekommen haben.
und ich finde faulheit ist auch eine kleine sucht, denn vom nichts tun wird man noch fauler ^^
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24.01.2008 14:07 Uhr von Blue_TeaRs
 
+0 | -1
 
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Ideen? Ja man braucht Ideen zum begeisterten Lernen , aber ehrlich mal ? sind wir schon so weiter das Man , jugendlichen Geld geben muss das sie zur Schule gehen , na dann gute nacht
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24.01.2008 14:20 Uhr von Lanax
 
+1 | -1
 
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Naja: Ich finde die Idee zwar nicht schlecht, aber
1. ist sie nicht überall durchführbar
und 2. finde ich sie unfair den Schülern gegenüber die freiwillig lernen um gute Noten zu bekommen.
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24.01.2008 15:06 Uhr von Scheich_Mampfred
 
+2 | -2
 
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dämlich sowas: wieso sollte man schüler bezahlen damit sie lernen? die tun es doch für sich, und nicht weil ihre besseren noten jemand anderem nutzen :P
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24.01.2008 16:37 Uhr von Polemikado
 
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Dann sollten auch die besseren Schüler Geld: bekommen, und die, die die Nachhilfe geben. Und im Nu ist die Staatskasse leer...
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24.01.2008 16:38 Uhr von aczidburn
 
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um kids: beizubringen das sie für ihre zukunft in die schule gehen find ich das belohnungsprinzip nicht schlecht.
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24.01.2008 16:40 Uhr von Polemikado
 
+1 | -0
 
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Ups, les gerade die News nochmal, es ist ja aus einer privaten Stiftung.
Allerdings muss ich den Vorpostern zustimmen, es sendet eine falsche Botschaft an die Kinder:
- Fleiß wird immer unmittelbar belohnt
- man lernt für Geld und nicht für sich selbst
- wer schon vorher gelernt hat, geht leer aus
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24.01.2008 17:45 Uhr von Legendary
 
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handhabe ich schon seit Jahren so: fürs lernen gibts einen Euro und für gute Noten ein Videospiel oder eine anderwertige Belohnung.Klappt wunderbar.Mein ältester (10) kann sich doch heute noch gar nicht vorstellen was mal nach Schulende ist.Aber das klappt.
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24.01.2008 18:42 Uhr von 36berliner36
 
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woow: das muss aber eine reiche stiftung sein. es werden bestimmt über die hälfte der schüler dran teilnehmen
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24.01.2008 19:23 Uhr von CrazyWolf1981
 
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klar lernt man für sich selbst aber ich denk in dem Alter registriert man einfach noch net so, was von der Schulbildung alles abhängt. War bei mir auch net anders damals.
Finde die Aktion gut, was aber natürlich auch die Frage in den Raum wirft:
Ob net manche gute Schüler schlechtere Noten schreiben (absichtlich) um dann für ne Verbesserung auch belohnt zu werden. Das Belohnungsprinzip sollte dann für alle gelten, auch für die, die sich immer anstrengen und durchgehend gute Noten haben. Das is für die dann auch ne bestätigung, als wenn jemand der schlechter is, dafür noch belohnt wird.
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24.01.2008 21:24 Uhr von jsbach
 
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Der Grundgedanke: des Stifters ist nicht verkehrt. Wenn sie dadruch angespornt werden, warum nicht. Die schon lernen, denen macht dies vermutlich auch Spaß und die wissen halt schon "wo`s lang geht". Ohne Wissen in der Zukunft.. schlechte Aussichten.
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24.01.2008 21:26 Uhr von politikerhasser
 
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Bei uns leider nicht praktikabel, weil die Agentur für Arbeit es den Eltern vom HartzIV als anrechenbares Einkommen gleich wieder abzieht.

Dafür sorgt die SPD - Hauptsache es tut dem Bürger weh!
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24.01.2008 22:09 Uhr von seldor
 
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Mal was anderes: Ich sehe die ganze Sache so.
Die Kinder bis sie ca. 10-12 Jahre alt sind in die Schule schicken
Das sie die Grundlagen lernen können. Natürlich auch um soziale Verbindungen auf zu bauen
Meisten ist es nämlich dann so das andere Interessen aufgebaut werden.

Dann die Kinder bzw. Jugendliche erstmal ihr leben leben lasse bis ca. 20

Danach wieder auf die Schule.
Weil meisten weiß mehr erst später worauf es ankommt oder was man genau machen will
Natürlich würde ich des Rentenalter anheben da die Bevölkerung eh immer älter wird.
Den meisten Rentnern ist es eh langweilig !

Diese Art bürgt natürlich auch viele Risiken. Aber wo sind die nicht.
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24.01.2008 22:40 Uhr von Powerline86
 
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So weit ist es schon gekommen bei denen: Weil der Durchschnittsamerikaner eben oberflächlich ist und nur Spaß will, ist es kein Wunder,dass die Unis da größtenteils Ausländer haben. 30% der Akademiker sind ostasiatischer Herkunft! Dazu werden auch die Topleute aus Indien oder Deutschland geholt,weil die eben mehr Wissen haben.

Ich glaube,dass es hier in Deutschland mittel- bis langfristig in dieselbe Richtung gehen wird.
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25.01.2008 13:43 Uhr von Polemikado
 
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@Legendary: Ich denke im Einzalfall: ist das auch wirksam, weil man da direkter auf das Kind eingehen kann, aber eine pauschale Abrechnung halte ich trotzdem nicht für wirkungsvoll. Schon gar nicht bei ziemlich hohen Summen und vor allem wenn in der gleichen klasse vielleicht Einserschüler sind, die komplett leer ausgehen.

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