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Bayern: Nach Rauchverbot entwickeln sich mehr Flirtmöglichkeiten

Wo es Nachteile gibt, entstehen auch Vorteile. Diese Logik scheint sich bei den bayerischen Rauchern zu bewahrheiten, gerade was das Rauchverbot in Gaststätten anlangt. Der Treff draußen vor den Türen der Lokale gerät zum idealen Flirtplatz.

In vielen Kneipen Augsburgs beispielsweise haben sich die Wirte mehr oder weniger mit dem Rauchverbot abgefunden. Teilweise sind sie hierüber sogar froh, denn "jetzt merken wir erst, was wir am Wochenende für Schadstoffe eingeatmet haben", so ein Betreiber einer Bar.

Andere Wirte und Pächter von Bars sehen den Rückgang von Besuchern als Auslöser für erhebliche Umsatzeinbußen. Dass dabei jetzt Vereine gegründet werden, um die Raucher in Clubs weiter paffen zu lassen, wird nach der Einführung der EU-Richtlinie zum Arbeitnehmerschutz dann ebenso ein Ende finden.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Bayern, Bayer, Rauch, Rauchverbot, Flirt
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2008 11:15 Uhr von Lucky Strike
 
+6 | -5
 
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für jede Tür, welche DE oder die EU-: Kasper zu machen, machen die Wirte ein Fenster auf.
Man erinnere sich an Bierzelte in der Kneipe, oder die Gründung einer Kirche :)
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24.01.2008 12:29 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+15 | -10
 
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Ab wann kann man eigentlich von Freiheitsberaubung sprechen?

Oder mal weniger provokativ: "[...]Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit[...]"

Und für einen Raucher gehört das Rauchen nun mal zur Persönlichkeit. Ich als Raucher mag auch saubere Luft in Speiselokalen, und hab mich früher immer aufgeregt, wenn ein Mitraucher nicht wenigstens warten konnte, bis auch der Letzte am Tisch mit Essen fertig ist.
Aber jetzt auch das Rauchen in privaten Clubs und Vereinsheimen verbieten zu wollen, das wird dann doch ein bisschen viel. Der nächste Schritt ist dann, nicht mehr in der Öffentlichkeit rauchen zu dürfen (zählt mein Balkon mit öffentlicher Luft dann auch dazu?), und danach darf auch in den eigenen vier Wänden nicht mehr geraucht werden.

Führt das womöglich doch zu staatlich verordneter Freiheitsberaubung?
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24.01.2008 12:35 Uhr von IchUndSo
 
+2 | -2
 
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teilweise muss ich meinem vorredner recht geben.. es ist bzw. war wirklich nicht schön, wenn man gerade noch am essen war und schon direkt nebendran jemand sich seine kippe anzünden muss...
nur wissen wir alle, dass rauchen aber auch nicht gesund ist und es gibt eben immernoch leute, die sich neben eine schwangere oder eine frau mit kleinem kind setzen und erstmal eine rauchen... wenn alle raucher ein bisschen rücksichtsvoller mit ihrer sucht umgehen würden, wär das alles vielleicht gar nicht nötig...
allerdings würde ich es befürworten, wenn man schon überall das rauchen verboten bekommt, sollten die krankenkassen sich auch mal an die nase fassen und die "aufhör-produkte" bezahlen :) oder der staat.. mir egal.. :)
(übrigens.. ich bin raucher :D)
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24.01.2008 13:00 Uhr von vst
 
+12 | -9
 
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jau: das war aber schon immer so.

kaum war man auf einer party im wohnzimmer eines nichtrauchers mal auf der terrasse, sind fünf nichtraucherinnen hinterhergerannt, deren nichtrauchenden männer einfach zuuuu langweilig sind
:-))

gestern stand ich in stuttgart in der klettpassage am abgang zur stadtbahn und rauchte.
mit der kippe runter darf man ja nicht.
mit mir standen da noch etwa 15 die qualmten.
da kam eine tussi (anders ist die nicht zu bezeichnen), und wedelte mit beiden händen den rauch zur seite und jammerte, dass man nirgends mehr gehen könne ohne durch rauchschwaden zu wandeln (sie sagte wirklich wandeln).


ich bedauerte sie etwas und meinte sie würde doch hoffentlich deshalb nicht morgen an lungenkrebs sterben.

aber so isses.
verbietet man an vielen stellen das rauchen, müssen wir uns eben geballt sammeln
:-))
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24.01.2008 13:03 Uhr von SelltAnasazi
 
+9 | -7
 
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@ Kepas_Beleglorn: Du hast ja glück das du in Deutschland wohnst ;) Zieh mal nach Kanada oder Australien.... da findest du kaum noch ne Wohnung zum Mieten in der rauchen erlaubt ist. Auch in der Öffentlichkeit (Strasse) ist es Verboten und wird zum Teil hart bestraft. Das hat dazu geführt das der grösste Teil der Bevölkerung das rauchen ablehnt und es nicht gern gesehen wird.

Rauchen gehört Verboten, es hat nur Nachteile und ist ungesund für die ganze Umwelt.
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24.01.2008 13:28 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+6 | -8
 
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@SelltAnasazi: Dann müssen wir aber auch die Industrie, Autos, Flugzeuge, Schiffe (außer Segelschiffe), Raumfahrt, Waldbrände, Pupsen, Atmen und Vulkanausbrüche verbieten. ;-)

Klar ist rauchen ungesund. Aber Abgase sind genauso schädlich, wenn nicht noch schädlicher. Und um mal ganz engstirnig den Satzteil hinter deinem letzten Komma konsequent weiter zu spinnen: Die Menschheit gehört verboten, sie hat nur Nachteile und ist ungesund für die ganze Umwelt.

Ein paar schöne Filmzitate fallen mir da auch ein.
Terminator: Ihr Menschen habt einen Hang zur Selbstzerstörung.
Matrix: Der Mensch ist ein Virus.

Wahre Worte.
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24.01.2008 13:34 Uhr von SelltAnasazi
 
+4 | -4
 
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@Kepas_Beleglorn: Nur weil etwas andere Schädliches nicht verboten ist soll das auch nicht verboten werden? Das wäre aber auch zimlich traurig... dann müsste man wieder vieles erlauben (Mord usw).

Und ich sag mal so: Autos und rauchen ist Schädlich... wenn man rauchen verbieten kann sollte man es... dann hat man nur noch die Autos, wo man ja auch schon dabei ist diesee "gesünder" zu machen.
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24.01.2008 13:35 Uhr von Chris86
 
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Paradox: Wieso eigentlich werden Millionen von Euros für Nichtraucherkampagnen ausgegeben, vom Staat aber Miliarden für die Subventionen der Tabakindustrie? Das ist fast schon heuchlerisch wie so manche Politiker handeln.

Stimmt zwar dass rauchen Nachteile mit sich bringt, aber nichtrauchen bringt auch Nachteile, und zwar wirtschaftliche. Man denke nur an die vielen Arbeitsplätze die damit verbunden sind wie zb für Trafikanten. ;-)
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24.01.2008 14:24 Uhr von Mario1985
 
+4 | -3
 
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naja: Ich denke eher, dass das Rauchen in Deutschland bald so gehandhabt wird wie in unserem Nachbarland Niederlande mit den Drogen. Sprich, es wird nur noch paar Shops geben wo man zigaretten bekommen kann und auch rauchen kann, es dürfen nur noch eine bestimmte Zahl an Zigaretten mit sich rumgeführt werden. Und sonst darf nur noch in den eigenen Wänden geraucht werden.... Willkommen im Land, in dem das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit eines jeden einzelnen als erstes im grundgesetz verankert sind. Natürlich ist das nicht gesetzeswidrig... MAN MAN MAN armes Deutschland, der Staat kann mit den Bürgern machen was er will, kein Mensch denkt mehr über demonstrationen nach, so wie in den 60ern oder 70ern. Sind denn alle nur noch Politikmüde bzw haben keine lust mehr sich damit zu beschäftigen????? Es geht doch nicht an dass Papa Staat alles mit uns machen kann was er will, WIR MÜSSEN UNS WEHREN
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24.01.2008 14:31 Uhr von Freakster
 
+3 | -0
 
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wenn die wirklich wollten: Wenn die Regierung wirklich das Rauchen verbieten wollte hätten sie es doch schon lange getan.Dies wirklich nur so ein rumgelüge, nach dem Motto wir tun ja was aber so richtig wollen wirs auch nicht machen.

Warum sagt der Staat nicht ab 1.1.08 ist der Konsum von Zigaretten, Zigarren, etc. bei Strafe verboten, vergleichbar mit Drogen wie Gras, etc. Dann würden zwar ein paar Millionen Leute tiersch auf die Barikaden gehen, aber das gibt sich dann von alleine wieder. Ist ja immer so bei uns geredet wird viel gehandelt wird wenig.
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24.01.2008 14:35 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+3 | -1
 
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@SelltAnasazi: Jetzt wird´s wirklich ein bissl engstirnig, von uns beiden. ;-)

Das Rauchverbot in Speiselokalen, wie ich oben schon erwähnte, befürworte ich als Raucher sogar. Das Essen schmeckt einfach besser.
Aber in privaten Clubs, also in Privaträumen, hat ein Verbot nichts verloren.

Abgesehen davon verteilt sich der Rauch an der Frischen Luft wesentlich besser, als ich geschlossenen Räumen, wodurch die Konzentration der "Feinstaubpartikel" da in recht kurzer Zeit gegen Null sinkt. Deshalb gehe ich ja auch auf den Balkon. Von vergilbten Tapeten und Gardinen in meiner alten Einraumwohnung muss, ich denke ich, gar nicht erst anfangen. ;-)

Und um nochmal den Vergleich Passivrauchen und Industrie-/Autoabgase zu beleuchten: Ich behaupte jetzt einfach mal, dass die Schadstoffanteile in der Luft, welche durch Raucher verursacht werden, noch sehr weit unter den durch Industrie-/Autoabgase verursachten Schadstoffanteilen liegen.

Sicher, es tut sich was in der Schadstoffreduzierung. Aber eben noch nicht genug. Autos mit Strom (Solar oder Steckdose) sind keine Zukunftsmusik mehr. Ob man die nötigen Kapazitäten der Energiespeicher noch nicht erreichen kann oder will, weiß ich nicht. Alternative Energiequellen wie Solar-, Wind-, Gezeiten- und Geothermale Energie gibt es. Aber es ist teuer, deshalb wird es zu langsam realisiert.

Thema Krankenkasse.
Raucher verursachen Kosten wegen Lungenschäden, Schlaganfällen, Herzinfarkten und was nicht noch alles (angeblich(?)) durch Rauchen gefördert wird.
Aber was ist mit Alkohol? Klar, es gibt kein "passiv Trinken". Aber wenn mir ein Betrunkener die "Fresse poliert", dann habe ich nicht nur vielleicht (wie beim passiv Rauchen) einen Schaden, sondern einen Unmittelbaren, der auch gern mal sofort im Krankenhaus oder gar im Grab endet. Von Prohibition spricht aber seltsamer Weise niemand.
Dass die Krankenkassen auch für Alkoholabhängige Geld ausgeben müssen (Leberschäden etc.) scheint hier auch niemanden zu interessieren.

Ist es möglicherweise ein ähnliches Phänomen, welches beim Rattengift ausgenutzt wird?
Ein Gift, das sofort tötet (der sicht- und riechbare Rauch beim passiv Rauchen) wird von anderen Ratten als kausaler Zusammenhang erkannt, und ist damit wirkungslos, weil sich keine Ratte mehr an dieser Substanz vergreifen wird (Rauchverbot). Rattengift hingegen wirkt über mehrere Tage (Alkohol oft Jahre). Für die Tiere ist der Zusammenhang zwischen Aufnahme der vergifteten Nahrung und dem Tod des Gefährten nicht mehr erkennbar, wodurch auch weitere Ratten das Gift zu sich nehmen und verenden. Das Paradoxe beim Alkohol und seiner Wirkung, im Verhältnis zum geplanten Verbot (nämlich keins) ist, dass dem Menschen bei schweren Autounfällen, Schlägereien und anderen Gewalttaten der kausale Zusammenhang zum Alkohol sehr wohl bewusst ist.

Ich bin sehr dafür ein paar Regeln für Raucher aufzustellen. Wie eben das Nichtrauchen in Speiselokalen, medizinischen Einrichtungen, und in der Gegenwart von (Klein(st))Kindern so wie Kranken und Schwangeren. Aber ein Verbot, welches in privaten Räumen Anwendung finden soll, geht mir zu weit. Mit etwas gesundem Menschenverstand sollten Raucher und Nichtraucher auch ohne Verbote gut miteinander auskommen.
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24.01.2008 14:53 Uhr von fckbuck
 
+5 | -2
 
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Richtig so Alle Raucher und wirklich ALLE sollten in sich gehen und sich hinterfragen warum sie denn die Gesundheit anderer durch solch einen blöden Dunst gefährden. Ich versteh die ganze Diskussion nicht, ist doch völlig normal das ich rücksicht auch meine Mitmenschen nehme!! Raucher die sich weiterhin gegen das Gesetz wehren, betrachte ich als egoistisch!!!

Rauchen sollte in allen öffentlichen Räumen verboten werden, egal ob Disco, Bierzelt etc. Draußen soll es mir egal, dort können sie rauchen soviel sie wollen.

Entfaltung der Persönlichkeit ist zwar wichtig, aber nicht wenn ich dadurch die Gesundheit meiner Mitmenschen gefährde!! Durch rauchen schränke ich nämlich die Entfaltung der Nichtraucher ein.

Was soll die Diskussion? Ist doch völlig logisch!! Raucher gefährden Nichtraucher. Also ab vor die Tür!!!
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24.01.2008 14:57 Uhr von bueyuekt
 
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@Kepas_Beleglorn: Hier geht es um Zigarretten und nicht um Alkohol oder Autos.

Denke die mehrheit in de ist für das Raucherverbot und es ist
auch gut so!


Ist das Rauchen nicht auch eine Art von Selbstmord?
Zwar ein langsamer aber einer...steht dazu nicht was auch
in den Gesetzten?
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24.01.2008 15:37 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+2 | -1
 
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@bueyuekt: Dann ist der (exzessive) Genuss von Alkohol ebenfalls Selbstmord.
Und nochmal in Kurzform:
Was Schadstoffbelastung angeht ist Autofahren und die Schwerindustrie sogar Mord. Zwar ein langsamer, aber Mord ist auch strafbar, dachte ich.

Es geht hier wie immer um´s Prinzip.

Ich hatte eigentlich nicht vor, folgenden Querverweis anzuführen, aber ich möchte das Thema Doppelmoral gerne etwas weiter ausführen.

"Killerspiele" gefährden die Jugend, aber Schützenvereine sind gut? Mit einer Maus in der Hand kann ich kaum den Umgang mit Schusswaffen lernen, aber im Schützenverein sehr wohl.

Oder was mir in dem Zusammenhang noch mehr aufstößt: Hakenkreuze in Filmen, Reportagen oder sonstigen Fernsehsendungen sind erlaubt. In Spielen mit Historischem Hintergrund, die weit von einer Verherrlichung des Dritten Reiches entfernt sind, müssen diese Symbole für den deutschen Markt retuschiert werden.

Oder wieder das Thema Rauchen.
Das Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen gibt es ja nun schon länger. Da hab ich auch gar kein Problem damit.
Aber warum müssen sich unsere Politiker dann diese neuartigen Raucherkabinen für über 10.000€ das Stück (Steuergelder!!!) in den Bundestag stellen?
Und dazu rauchen sie trotzdem weiter direkt an ihrem Platz bei einer Bundestagsversammlung.

Es gibt viele Gründe für und gegen ein Rauchverbot. Aber man kann es wirklich übertreiben.

Was Rauchen und Nichtrauchen angeht gibt es für mich zwei Sorten von Menschen, die ich überhaupt nicht leiden kann.
1. Rücksichtslose Raucher
2. Militante (besser: intolerante) Nichtraucher

Zum Abschluss sei noch erwähnt, dass ich selbst Raucher bin. Allerdings einer, der keine Verbote braucht, um Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen.
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24.01.2008 16:47 Uhr von bueyuekt
 
+3 | -1
 
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@Kepas_Beleglorn: Klar sind Autoabgase scheiße. Der unterschied Auto und
Rauchen:

Auto: Sie erleichtern für alle das Leben.
Rauchen: Kein Vorteil für die allgemeinheit.

Das ist eben der Unterschied.

Und ja, Alkohol ist auch Selbstmord. Unr trotzdem geht es
ums Rauchen. Wie im Kindergarte, "der Peter macht das,
wieso darf ich das nicht...."

Klar ist die Umstellung für die Raucher scheisse! Wurde
doch Jahrzehnte lang das Rauchen als was normales, gutes,
cooles, männliches, sexy und und und, verkauft (mit erfolg).

Da von den meisten Rauchern keine Rücksicht geboten
wurde, musste sowas kommen. Denn all das was man uns
übers Rauchen (die letzten Jahrzehnte) verkauft hat, war eine
lüge.
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24.01.2008 17:13 Uhr von The_Nothing
 
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Kepas_Beleglorn: Dein Recht auf freie Entfaltung deiner Persönlichkeit findet dort ein Ende, wo die Rechte anderer (z.B. auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit) dadurch eingeschränkt werden. Seht sogar im Grundgesetz. Tja, Pech gehabt, dein Argument läuft ins Leere!

"1. Rücksichtslose Raucher
2. Militante (besser: intolerante) Nichtraucher"

Letztere sind das Resultat von ersteren.

@bueyuekt

"Wurde
doch Jahrzehnte lang das Rauchen als was normales, gutes,
cooles, männliches, sexy und und und, verkauft "

Tja, und der Pöbel hats geschluckt, selber Schuld. Man hätte ja auch mal seine Birne einschalten können, bevor man mit dem Rauchen angefangen hat.
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24.01.2008 17:15 Uhr von The_Nothing
 
+2 | -2
 
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Ich vergaß, @Topic: "Der Treff draußen vor den Türen der Lokale gerät zum idealen Flirtplatz."

Tja, gleich und gleich gesellt sich halt gern. Ich persönlich hab einmal eine Raucherin direkt nach dem Rauchen einer Zigarette geküsst, nie wieder! Einfach nur widerlich!

Küsschen von Raucherpärchen schmeckt als ob der Aschi ausgeleckt.
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24.01.2008 17:16 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+2 | -1
 
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@bueyuekt: *räusper*
Es gibt auch Menschen, die Autos so sehen, wie Andere das Rauchen. Die fahren lieber Fahrrad um die Umwelt nicht zu belasten. Und Leute mit chronischer Bronchitis die auf Auto- und Industrieabgase zurückzuführen sind haben dank Autos sicher kein leichteres Leben.

Und für uns Raucher kann eine Zigarette oft sehr entspannend wirken. Also ist ein gewisser Nutzen da. Und vom Nutzen für das Staatssäckel durch die Tabaksteuer muss ich dir denke ich nichts erzählen. Da werden Millionen, wenn nicht Milliarden eingenommen.

Abgesehen davon scheinst du eine Art Tunnelblick zu haben. Ja, hier geht es um´s Rauchen. Aber deshalb darf man nicht die anderen schädlichen Einflüsse außer Acht lassen.

Und wieder das leidige Beispiel "Killerspiele". Politiker wollen diese verbieten, weil dadurch angeblich Amokläufe gefördert würden. Wenn dem so wäre, dann gäbe es schon längst keine Menschen mehr, die sich über dieses Thema aufregen könnten. Aber es ist ein Thema, das bei der allgemeinen Bevölkerung gut ankommt. Dass die Probleme aber in der Familie, dem sozialen Umfeld und den Lebensumständen liegen, das wird bei all der Propaganda gern übersehen.
Klar, ein paar wenige psychisch Labile laufen Amok. Bei ein oder zwei könnten sogar Spiele (oder auch Filme) schuld sein, aber die große Masse der Spieler ist lammfromm.

Bei Rauchern ist das nicht anders. Klar, es gibt A****löcher, die ohne Rücksicht auf andere Quarzen was das Zeug hält. Es gibt aber auch genügend rücksichtsvolle.

Im Übrigen lehne ich ein Rauchverbot nicht ab. wie ich schon oft schrieb befürworte ich es in vielen Einrichtungen sogar. Aber an der frischen Luft, oder auf Privatveranstaltung (in dem Sinne also keine öffentliche Einrichtung) will ich weiterhin rauchen dürfen. Ich würde sogar soweit gehen, dass Lokale, in denen nur Getränke ausgeschenkt werden, selbst entscheiden dürfen, ob sie ein Raucher- oder Nichtraucherlokal betreiben wollen. In vielen Eckkneipen sind die Räumlichkeiten nicht dazu geeignet, getrennte Räume einzurichten.

Ich habe nichts gegen Nichtraucherschutz. Aber Raucher sind auch Menschen. Deshalb sollte es auch ein gewisses Maß an "Raucherschutz" geben, zumindest Toleranz.

Deshalb zitiere ich noch einmal den Eingangssatz meines ersten Kommentars hier: "[...]das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit[...]".

Und diesen Satz sollte jeder mündige deutsche Bürger kennen und danach leben.
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24.01.2008 17:19 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@The_Nothing: Du hast Recht, meine Freiheit endet da, wo die der Anderen beginnt. Aber ist das deshalb ein Grund Raucher zu diskriminieren? Denn dahin scheint der Trend zu gehen.
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24.01.2008 17:26 Uhr von The_Nothing
 
+3 | -1
 
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Kepas_Beleglorn: Dann frage ich mich, warum man sich nicht vorher mal einigen hätte können. Aber es gab/gibt leider genug Raucher, die noch nicht einmal Rücksicht darauf nehmen, wenn Kinder im Raum sind. Und von daher sind solche Gesetze leider notwenig. Der Mensch ist halt anscheinend leider noch nicht in der Lage, ohne festgelegte Regeln zu leben.

Vielleicht ist er es irgendwann einmal... hoffentlich.
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24.01.2008 17:29 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+2 | -2
 
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Alkohol vs. Raucher: Die News kommt mir grade recht gelegen.
http://www.shortnews.de/...
Ich glaube nicht, dass er getreten hätte, wenn er nüchtern gewesen wäre.
Was ist nun also gefährlicher? Rauchen oder Alkohol?

Nein, ich will nichts beschönigen. Aber auch das erwähnte ich bereits weiter oben.

Rauchen schädigt auf lange Zeit. Aber wie in der verlinkten News schadet Alkohol oft sofort.

Worauf ich eigentlich die ganze Zeit hinaus will ist, warum soll Rauchen Verboten werden, Alkoholkonsum aber nicht?

Ginge es hier um ein Verbot von Alkohol, dann würden wir jetzt wahrscheinlich eine ganz ähnliche Diskussion führen. Nur die Frage würde andersherum lauten: Warum soll Alkohol verboten werden, Rauchen aber nicht?
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24.01.2008 17:30 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@The_Nothing: Das ist mal ein sachlicher Kommentar, dem ich (leider) voll und ganz zustimmen kann.
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24.01.2008 19:10 Uhr von Jimyp
 
+3 | -2
 
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@ Kepas_Beleglorn @ vst: @ Kepas_Beleglorn

Rauchen hat nichts mit Persönlichkeit zu tun, sondern mit Sucht, also eine Krankheit!


@ vst

"kaum war man auf einer party im wohnzimmer eines nichtrauchers mal auf der terrasse, sind fünf nichtraucherinnen hinterhergerannt, deren nichtrauchenden männer einfach zuuuu langweilig sind"

Und diese "Tussies" hatten dann auch sicherlich den entsprechenden IQ, der wahrscheinlich dem einer Zigarettenschachtel entsprach!
Raucher sind keineswegs irgendwie interessanter, dass solltest du dir erst gar nicht einreden! :p
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24.01.2008 19:27 Uhr von daLlukas
 
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Titel: Als ich den Titel gelesen habe, dachte ich erst an was anderes, und zwar, dass es mehr flirtmöglichkeiten gibt, weil es nun weniger stinkende menschen in bars gibt, und man sich nicht direkt angeeckelt fühlt, wenn jemand nach kippen riecht^^
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24.01.2008 20:26 Uhr von Hady
 
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Davon hab ich heute auch gehört: Nennt sich "Smirking"! Mischung aus "Smoking" und "Flirting". Absoluter Trend unter Rauchern, hab ich mir sagen lassen.

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