24.01.08 10:40 Uhr
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Köln: Groß-Moschee wird etwas kleiner - Bauhöhe der Minarette wie geplant

Es hat den Anschein, als würde dem Bauherrn der geplanten Kölner Zentralmoschee das Geld ausgehen. Die neuen Baupläne weisen weniger Platz für die Gläubigen aus. Für den Gebetsraum verbleiben nun 75 Prozent der ursprünglich geplanten Fläche, die Fläche für den Basar wird um 50 Prozent verkleinert.

Zwei Untergeschosse werden nicht gebaut. Die Minarette sollen jedoch, wie vorgesehen, 55 Meter hoch werden. Das wurde durch die türkisch-islamische Organisation Ditib veröffentlicht. Die Geschäftsflächen sollen kleiner ausfallen, damit die der Religionsausübung dienenden Flächen groß genug werden.

Das 15 bis 20 Millionen Euro teure Bauvorhaben soll auch mit Spenden finanziert werden. "Die Moschee ist ein Beitrag zur Integration der Muslime in Köln", so der Kölner Oberbürgermeister. "Mir geht es weniger um die Zentimeter- oder Meter-Höhe von Minaretten als um die Inhalte."


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WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Köln, Moschee, Minarett, Minarette
Quelle: www.muensterschezeitung.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2008 08:27 Uhr von E-WOMAN
 
+0 | -0
 
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Niedrigere Minarette und mehr Platz für die kulturellen Begegnungen wären glaubwürdig. So steht der Bau für mich eher als ein Zeichen der Demonstration der Größe und des Überlegenheitsgefühls der Muslime, als für Integration, Verständigung und Frieden.
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24.01.2008 10:47 Uhr von wolfinger
 
+11 | -3
 
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@E-WOMAN: 100% FULL ACK

Ist ja wohl ein Witz - wer hat den längsten der Religionen oder wie? Aber ich denke auch, kaum einer der Muslime wird sich darüber beschweren, solange man sagen kann: meine moschee ist die höchste - allerdings beten wir nun im Schichtbetrieb!

ergo: Stumpf ist Trumpf
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24.01.2008 10:54 Uhr von elephantkick
 
+4 | -17
 
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24.01.2008 11:04 Uhr von Deniz1008
 
+14 | -7
 
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die finanzierungsmethoden dieser organisation sollten genauer unter die lupe genommen werden.....
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24.01.2008 11:17 Uhr von Nuernberger85
 
+10 | -2
 
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eine moschee: ist zwar ein schönes gebäude...aber 55 meter is schon ein bisschen arg hoch.
es wird doch möglich sein, dass ein architekt eine moderne version entwickelt...?zumindest bei 20 millionen sollte das drin sein.
wir haben hier auch die drittgrößte moschee deutschlands, doch wenn du davor stehst siehst du nicht, dass es eine moschee ist.
so muss es ja in köln nicht sein, aber zu extrem is auch nix.
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24.01.2008 11:18 Uhr von TTek
 
+15 | -5
 
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15-20 Millionen Euro wenn ich sowas höre wird mir schon übel, warum macht man mit dem Geld nicht etwas Sinnvolles ? Sollen sie das Geld in die schulische Bildung investieren, oder für Programme zum lernen der deutschen Sprache für Migranten.
Aber nein bauen wir lieber ein großes Gebäude um zu beten, was man nebenbei auch zu Hause machen kann! Einfach nur lächerlich, als ob der ganze Quatsch mit den Kirchen vor hunderten Jahren nicht schon gereicht hätte... (Köln hat ca. 250)
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24.01.2008 12:22 Uhr von reraise
 
+7 | -6
 
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Unnötiger Mist: Für das Geld hätten sie lieber in ganz Deutschland Sportplätze hingebaut, damit den Jugendlichen nicht langweilig wird und von der Straße runterkommen.
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24.01.2008 12:26 Uhr von Slippery
 
+6 | -6
 
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Wenn: ich mir mal ausrechne wie viele Computerräume man mit diesem Geld in Schulen einrichten könnte, oder wie viele neue Bücher gekauft werden könnten frage ich mich was für Leute unserer Fördergelder verwalten.
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24.01.2008 12:36 Uhr von guslan
 
+5 | -3
 
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@ Slippery: Fördergelder?? Wie ich es von der News entnehme, sind das Spendengelder und kein einziger Cent aus dem deutschen Staatskasse.
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24.01.2008 12:36 Uhr von Nuernberger85
 
+4 | -4
 
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bevor alle meckern darüber: dass dieses geld verschwendet wird:

in den moscheen werden meist auch deutschkurse angeboten bzw allgemein nachhilfe für die schule, oder es gibt auch sportangebote etc

klar....20 millionen....da könnte man schon fast ein stadion bauen ^^...aber die ditib ist nun mal da um solche interessen (moscheenbau) zu vertreten.

eine preissenkung des baus und dieses ersparte geld bildungseinrichtungen zu geben wäre jedoch ein besseres zeichen für die integration...
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24.01.2008 12:39 Uhr von justitia80
 
+4 | -4
 
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und: wieder ein Sieg für den Islam. Ich bin zwar nicht so religiös, aber Moscheen sind doch was schönes. So wird die Stadt interessanter...
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24.01.2008 13:06 Uhr von TTek
 
+7 | -7
 
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Misstrauen bei den Bürgern Tja leider verbinde ich mit dem Islam das Wort "Terror" und "Selbstmordattentäter".
Mir ist bewusst das diese Leute den Koran einfach nur so auslegen das es für ihre Ziele passt. Und das nicht alle Islamisten Terroristen sind. Allerdings haben sie ihre Religion gerade mit diesem tollem Slogan bekannt gemacht. Und wahrscheinliche leidet ein Teil der Islamisten wenn nicht sogar der größere unter diesem Klischee.

Und ich höre fast jeden Tag wie Türken, Araber und ähnliche Migranten, Menschen zusammenschlagen und ausrauben.
Da ist es doch ganz klar das der größte Teil der Bevölkerung gegen eine Moschee ist.
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24.01.2008 13:24 Uhr von Slippery
 
+2 | -5
 
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Richtig lesen: Sie wird zum Teil mit durch Spendengelder finanziert.
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24.01.2008 13:37 Uhr von MasterS1985
 
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Egoisten: Für den Bau wird kein Cent aus den Pötten für Schulen, Sport oder sonstige Soziale Leistungen bezogen. Die Diskussion um dieses Thema zeigt den Muslimen nur wieder das sie Anscheinend nicht erwünscht sind. Das ist sehr schade da eine Vielfalt an Religion und Kultur nur gut und dieses Land sein kann. Außerdem: sich über ein 55m hohes Minarett aufzuregen wenn der Dom 157m hoch ist hat nichts mit Vernunft zu tun.
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24.01.2008 13:39 Uhr von MasterS1985
 
+2 | -7
 
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Sorry: Das ist sehr schade da eine Vielfalt an Religion und Kultur nur gut FÜR dieses Land sein kann.
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24.01.2008 13:50 Uhr von Fragmich
 
+6 | -3
 
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Moschee fehl am Platz: Zitat: "Für das Geld hätten sie lieber in ganz Deutschland Sportplätze hingebaut, damit den Jugendlichen nicht langweilig wird und von der Straße runterkommen"

Für diese Moschee, werden sogar Sportplätze abgerissen. :(

Die Moschee wird nicht kleiner weil das Geld ausgeht, sondern weil die deutschen Bürger, die dort wohnen, nicht so eine riesige Moschee da stehen haben wollen.

Zur Erklährung: Die Moschee soll in ein sehr dicht besiedeltes Wohngebiet hingebaut werden, wo jetzt auch schon Verkehrsprobleme sind und mit dem Bau der Moschee ist das zukünftige Verkehrschaos schon vorprogrammiert.

Die Moschee hätte überall hingebaut werden können, aber nicht in einer Ecke, die jetzt schon aus allen Nähten platzt.
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24.01.2008 14:07 Uhr von edi83
 
+2 | -5
 
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fragmich: ich frag dich mal jetzt: wie kommst du auf die behauptung, dass sportplätze abgerissen werden? wird vielleicht auch der fernsehturm abgerissen? und das bürogebäude der telekom uch noch?

die jetztige moschee wird abgerissen und auf deren platz kommt die neue moschee. um das verkehrsproblem kümmert sich die stadt. die straße wird umgebaut, damit es nicht zu verkehrsproblemen kommen kann.

und ob die moschee nun eine fläche von 5000qm hat oder 4000qm fällt bestimmt den aller wenigsten auf. also denke ich nicht, dass die verkleinerung der moschee auf die proteste der bürger zurück zu führen sind.

sollte man dich nicht lieber "antwortemir" nennen? weil dich zu fragen nicht das beste wäre...
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24.01.2008 15:17 Uhr von al3x
 
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moschee: bei ner moschee wird gemeckert, wenn sie 55m hoch ist...
aber die christen dürfen natürlich eine kirche haben die knappe 160m hoch ist...

wir leben in einem land, in dem jeder seinen persönlichen glauben oder nichtglauben leben darf, deutschland ist vielleicht geschichtlich christlich geprägt, aber dinge ändern sich nun einmal und das muss man in einer offenen gesellschaft akzeptieren...

die moschee wird auf jeden fall mehr transparenz bringen..
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24.01.2008 15:20 Uhr von Slippery
 
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In unserer Nähe ist selber: eine Moschee und ich habe auch kein Problem damit, aber wofür brauch die neue Moschee in Köln eine Kuppel und warum muss sie so groß sein, wo Geld schon knapp genug ist. Und wenn man sich mehrere Quellen sucht wird man feststellen, dass sie sehr wohl zu einem sehr großen Teil aus Fördergeldern bezahlt wird und nicht nur aus Spenden. Davon abgesehen hätten von mehr Ausgaben für Bildung alle etwas.
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24.01.2008 20:02 Uhr von Dingeling
 
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@gringe: ja ne.....und dann bauen die da drn noch bomben nicht wahr...und das da drinne ist eine andere dimension......und das mit dem "deutsche sozialleistungen" kannste dir sparen....der grösste teil der ausländer haben arbeit und bezahlen nämlich steuern, womit die deutschen arbeitslosen aus dem osten sozialleistungen beziehen können....oder wo gibts nochmal die grösste zahl an arbeitslosen....und die niedrigste zahl an ausländern? im osten :)
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24.01.2008 20:35 Uhr von edi83
 
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@slippery + gringe: so wie es aussieht ist das geld doch nicht knapp. und zeig mir bitte mal eine seriöse quelle, wo steht, dass ein sehr großer teil von fördergelder bezahlt wird. wenn die kirchen mit fördergelder renoviert werden ist es doch auch jedem egal.

ihr müsste endlich akzeptieren, dass wir auch da sind. und um euch das klar zu machen braucht man eben solche zeichen :P

@gringe: die einkaufsmeile ist zur refinanzierung der moschee. die kirche plant ja das selbe, was du bestimmt nicht mitbekommen hast. steht nicht in der bild

ja genau. die, die solche moscheen benutzen bekommen alle sozialleistungen, sind arbeitslos und wollen sich nicht integrieren. aber selber noch nie in ner moschee gewesen.

die türkische sozialwissenschaftlerin ist auch gegen das kopftuch und die islamische lehre. von so einer person erwarte ich auch nichts anderes.
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24.01.2008 21:42 Uhr von jsbach
 
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Da wirkt er ja: gegen den Turm in Casablanca (220 Meter) wie ein kleines Minarettchen. Aber für Köln? Wenn diese mal die Höhe des Doms überschreiten sollten -werde ich nicht mehr erleben- dann Gnade Gott, dann haben sie es geschafft....
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24.01.2008 21:43 Uhr von LoneZealot
 
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@ Gringe Commander: "wieso braucht ein gotteshaus eine eigene einkaufsmeile, mit frisör, lebensmittelladen und allem ??? was hat das mit religion zu tun ??"

Sehr viel, du kannst den Islam nicht mit dem Christentum das du vielleicht kennst vergleichen.

Der Islam ist allumfassend, er betrifft den Moslem im täglichen Leben.
Beispiel Frisör eine gläubige Muslima wird sich sicher nicht die Haare von einem Mann schneiden lassen, deshalb eben der Einfachheit halber ein Frisör.

"Das was da gebaut wird ist ganz bestimmt nicht gut für die integration, da in den gebäudekomplex garantiert nicht ein wort deutsch gesprochen werden wird."

Gut, das muss aber jeder selbst entscheiden ob und wie weit er sich integrieren will. Solange er im Leben klar kommt und nicht straffällig wird kann man nichts machen.
Man kann niemanden mit Gewalt integrieren.

"das ist mehr ein fluchtpunkt für integrationsunwillige, die dort den ganzen tag zubringen können, ohne auch nur eine spur von deutschland (ausser den deutschen sozialleistungen) zu spüren."

Kann jeder machen wie er will, s.o.

"die türkische sozialwissenschaftlerin Necla Kelek sieht in diesem bau nichts anders, als eine neue geburtstätte für ausgrenzung von der deutschen lebensweise. und da muss ich ihr recht geben"

Das mag alles sein, aber was willst du? Willst du dich mit der türkischen Frau um die Ecke unterhalten?
Man kann die deutsche Lebensweise, was immer das sein mag, niemandem aufzwängen.


Ich habe meine eigenen Ansichten über den Islam und das was er verkörpert, aber was Recht ist muss Recht bleiben.
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24.01.2008 23:33 Uhr von Nuernberger85
 
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@ jsbach: "Wenn diese mal die Höhe des Doms überschreiten sollten -werde ich nicht mehr erleben- dann Gnade Got"

nur wenn es so weit ist, dann hat dein gott da nix mehr zu melden ^^
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25.01.2008 00:04 Uhr von cookies
 
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Verschiebung der Prioritäten: Ich kann mich dem Kommentar von E-Woman nur anschließen.
Da das Geld nicht für den ersten Entwurf reicht, wird eben an den Stellen gespart, die eher Nutzen für die muslimischen bürger haben könnten. Das minarett soll wohl aus Prinzip bei der ursprünglichen höhe bleiben, um ja nicht die Blöße geben zu müssen, zurückzustecken.

Da wird Religion wieder mal missbraucht!

Desweiteren kann ich mich einem der vorredner nur anschließen: Der Standort dieses Zentrums ist völlig unpassend. Das Verkehrschaos ist auf der inneren Kanalstraße und Venloer Straße schon schlimm genug. Das muss man nicht noch Hunderte von gläubigen hinlocken um das ganze zu verschlimmern!

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