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Nachdem er ihm gekündigt hatte, ließ der Chef ehemaligen Angestellten verprügeln

Nachdem Daniel L. nach nur einer Woche als Kurierfahrer gekündigt wurde, wurde er auch noch von zwei Schlägern, die mit seinem ehemaligen Chef bei ihm zu Hause auftauchten, zusammengeschlagen.

Gründe für die Kündigung von Daniel L. waren nach Angaben des ehemaligen Chefs Unterschlagung von Paketen und Urkundenfälschung. Auf einen von Daniel L. angebotenen Unterschriftenvergleich ging der Chef, der den Vorfall mit den Schlägern nicht kommentieren wollte, aber nicht ein.

Nachdem sich beide Kontrahenten wegen Körperverletzung angezeigt haben, müssen weitere Ermittlungen die tatsächliche Sachlage der ausgesprochenen Beschuldigungen klären.


WebReporter: guemue
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Chef, Angestellte
Quelle: www.rtl.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.01.2008 04:37 Uhr von guemue
 
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Ist schon ne ziemlich skurrile Geschichte. Das mit der Urkundenfälschung müsste ja ziemlich schnell geklärt sein.
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24.01.2008 10:02 Uhr von fBx
 
+5 | -26
 
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24.01.2008 10:04 Uhr von Evolva
 
+11 | -5
 
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ja ne is klar eine woche kurierfahrer u innerhalb kürzester Zeit Urkunde gefälscht u Pakete unterschlagen ? Der Größtteil wäre froh über jeden Job den er bekommt, dann sowas schon in der ersten woche abziehen...naja, glaube der chef spinnt bisschen..

lg
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24.01.2008 10:41 Uhr von incredibleHeinz
 
+2 | -15
 
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24.01.2008 10:47 Uhr von SamuelTee
 
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@fBx: Hä? Wo?
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24.01.2008 10:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -4
 
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Eine Vermutung wäre dass der Chef "weiss" dass der Angestellte Wertsachen unterschlagen hat, die er als Chef nun ersetzen müsste.

Der Angestellte könnte aber pleite sein und einen Offenbarungseid abgegeben haben, das heisst gesetzlich bekommt man nie wieder Geld von ihm. Gerichtlich ist da nichts zu machen.
Vielleicht hatte der Chef den Verdacht, dass der Mann sich nur deshalb einstellen liess um an illegales Geld / Ware zu kommen.

Ich weiss von einem Fahrer der genau aus diesem Grund nun 2 Jahre einsitzen muss.
Wie gesagt - der Chef käme legal nicht mehr zu seinem Geld.

!! Dies ist aber eine reine Vermutung !!
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24.01.2008 11:00 Uhr von incredibleHeinz
 
+0 | -4
 
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Eine gute Vermutung: In solchen Paketen ist doch immer irgendetwas drinne das man zu Geld machen kann.
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24.01.2008 11:07 Uhr von Frechdachs7001
 
+9 | -2
 
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komisch komisch: das komische aber ist doch das daniel l... einen unterschriftenvergleich angeboten hat .dadrauf ist sein chef aber nicht eingegangen .. da fragt man sich ja wohl wer mehr dreck am stecken hat

@incredibleHeinz
stimmt nicht ganz ...manchmal hats auch nur kleine warensendungen ..sprich papier oder testpakete....oder nen rießengroßes hochzeitsbild etc
und wer is schon so blöd und würde werbeblätter kaufen ;-)
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24.01.2008 11:11 Uhr von incredibleHeinz
 
+2 | -1
 
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@Frechdachs7001: Da haste Recht mit der Ware, aber ich meinte nicht das in jedem Paket etwas Wertvolles steckt.
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24.01.2008 11:29 Uhr von Shortone
 
+3 | -0
 
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Investition in die Zukunft: Naja ich denke mir das sich das in der "Szene" der Botenfahrer herum spricht und die Leute die dann bei Ihm anfangen wissen, dass sie zusätzlich eine aufs "Maul" bekommen! Sind zwar Mafia-Methoden aber unter umständen hilft es! Auch wenn ich dafür bin das der Chef zu einer saftigen Strafe verdonnert wird!
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24.01.2008 11:30 Uhr von pippin
 
+3 | -0
 
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Die Schläger haben sich selbst angezeigt??? "Nachdem sich beide Kontrahenten wegen Körperverletzung angezeigt haben"

Wo steht denn, dass die beiden Selbstanzeige erstattet haben?
Die Quelle gibt das nicht her.
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24.01.2008 11:36 Uhr von fBx
 
+0 | -8
 
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da steht doch im ersten satz

"Nachdem Daniel L. nach nur einer Woche als Kurierfahrer gekündigt wurde"

Und überall sonst, im Titel als auch im zweiten Absatz steht, Dan-Man hätte selbst gekündigt
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24.01.2008 12:16 Uhr von reraise
 
+2 | -1
 
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Armer Kerl: Zuerst kriegt er gekündigt. Dann kriegt er Urkundenfälschung und Paket unterschlagung unterstellt, und weil das noch nicht ausreicht wird er von Cheffe und co. verdroschen. lol
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24.01.2008 15:31 Uhr von Shakotai
 
+6 | -1
 
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@rrromka: Dass unter den Paketfahrern durchaus richtige Trottel arbeiten, will ich nicht abstreiten. Andererseits muss man dass heute aber auch wohl sein um einen solchen Job machen zu wollen. (Oder man hat wirklich keine anderen Arbeitsmöglichkeiten) Wobei die Chefs in dieser Beziehung sich dabei nur zu oft von den Fahrern nicht unterscheiden.
(Bin während meiner Ausbildung ein paar Jahre selber gefahren und habe auch aktuell noch gute Kontakte in die Branche)
In der Branche ist es üblich, dass die Großen die Aufträge an kleinere Subunternehmer vergeben und die ausgebrachten Pakete nach Stück bezahlen. Die Subs geben nun seinerseits vielfach Unteraufträge an noch kleinere Subs ab. So kommen bei den letzten in der Hackordnung oft nur minimale Beträge pro Paket an. Und die auch nur, wenn sie das Paket abgeliefert haben. Manchmal gibt es sogar Abzüge, wenn das Tagespensum nicht geschafft wurde. Das Risiko eines Unfalls oder ähnlich trägt natürlich der Letzte in der Hackordnung.
Weiter sind sie täglich 9 Stunden offizielle Fahrtzeit unterwegs (länger dürfen sie gesetzl. nicht), stehen aber zum Beladen oft bis 3 Stunden zusätzlich im Depot und hernach auch noch oft mehr als eine Stunde zum Entladen. Zudem sind Einige 6 Tage die Woche unterwegs. Wenn man darüber hinaus betrachtet, dass manche dieser ‚Subunternehmer’ eigentlich wenig Unternehmerisches an sich haben; sie bekommen nahezu alles vorgeschrieben, müssen Fahrzeug Versicherung, Sprit etc. tragen und nach Abzug dieser Kosten bleiben nur zu oft nur zwischen 1000 und 1500 € brutto über. Von denen die persönliche Versicherung wie Krankenversicherung und Altersvorsorge auch zu zahlen ist.
Wenn die Empfänger der Pakete jedoch tagsüber nicht zuhause sind, fahren die Leute bis zu drei Mal hin. Nachbarn nehmen es auch nicht gerne ab. So ist es nur zu oft verführerisch, die Pakete einfach vor die Tür zu stellen und an den Platz der Unterschrift einen Haken zu machen. Rechtlich eindeutig Urkundenfälschung, menschlich aber durchaus verständlich, meine ich.
Zu dir speziell rrromka: Ich kenne hier auch eine Firma die Zeitungen fährt. Die Mitarbeiter bekommen als Selbständige maximal 1100 € brutto im Monat. Der Chef war dann der Meinung den Mitarbeitern auch noch die Kosten der Fahrzeuge übertragen zu wollen. Unter solchen Umständen hätte ich die Zeitungen schon vorher zwar nicht in den Wald, aber dem Chef vor die Füße geworfen. Die Preise im Paketmarkt wurden nicht durch die Fahrer, sondern durch ihre sogenannten Chefs kaputtgemacht.
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24.01.2008 16:01 Uhr von JaPPe
 
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@fBx: Da liegst du daneben...

Überschrift:
Nachdem er - der Chef - ihm - dem Angestellten - gekündigt hatte, ...
-> Kündigung vom Chef an den Angestellten

2. Absatz
Grund für die Kündigung von Daniel
-> Doppeldeutig.
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25.01.2008 06:39 Uhr von Hau-Druff-Karl
 
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Ein Dieb?? Ok, wer Pakete klaut, der gehört entlassen. Vorausgesetzt, man kann es ihm tatsächlich beweisen. Vermutungen reichen hier nicht aus.
Dann aber den ehemaligen Angestellten verprügeln lassen, das ist doch unterste Schublade und natürlich Selbstjustiz, die verurteilt gehört. Wir leben doch nicht im wilden Westen.
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25.01.2008 08:04 Uhr von Shakotai
 
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@Milano: Dass meine Darstellung nicht ganz vollständig sein kann, ist mir durchaus bewusst. Ich wollte auch keine Dissertation über Paketdienste schreiben…
Den ‚Garagenvertrag’, oder ‚Liefervereinbarung bei Abwesenheit’ wie er sich beim Hermes nannte, gab es dort schon als ich `91 dort begann. Allerdings waren die Kunden anfänglich in den seltensten Fällen dazu bereit diesen gegen zu zeichnen, wenn sie lasen, wer dann das Risiko bei Verlust trug. Hat meine verkäuferischen Fähigkeiten recht gut geschult. Allerdings war ich damals angestellt. Ich habe mir die Zeit einfach genommen, trotz Stückakkord; bin manche Kunden mehrfach angefahren, bis diese es dann kapiert hatten. Ergebnis, etwa 70 Vereinbarungen auf meiner Tour.
Die Subs, die später dazu kamen hatten diese Möglichkeit zwar auch, griffen aus Zeitgründen jedoch so gut wie nicht darauf zu. Zudem wurden sie beim Hermes wie auch bei DPD meist erst gar nicht über derartige Möglichkeiten informiert. Auch heute ernte ich zum Teil große Augen, wenn ich die Leute darauf anspreche.
So riss mein DPDler hier die Augen auf als ich ihn darauf ansprach; was ich logischerweise erst tat, nachdem ich ihn näher kennen gelernt hatte. Er hat eine Vollmacht von mir, die es ihn erlaubt, Pakete in der Garage abzustellen und einen passenden Schlüssel hierzu. Die Vollmacht ist auf die Person, nicht jedoch auf das Unternehmen ausgestellt. Hat einiges an Kampf erfordert.
Allerdings schreibst du von `95 und ich von `91 ff. Das die Zeiten noch wesentlich entspannter waren wirst du nicht abstreiten können. Die Preise auf dem Markt sind durch das gegenseitige Unterbieten der Subs kaputt, zudem durch die Praxis, Großaufträge an Land zu ziehen und diese gestückelt nach unten zu verteilen. Das was ‚mein’ DPDler heute pro Paket bekommt, habe ich damals als Prämie pro Paket oben drauf bekommen, wenn ich meine Sollzahlen überschritt. (Inflation etc. weggerechnet) Das dies Auswirkungen auf die Qualität hat, wirst du nicht übersehen können. Auch wenn ich manche ‚Subunternehmer’ sehe, die sich dann noch als Vertragsgeber für weitere Subs sehen, kommt mir das kalte Grausen. Ich habe in meiner Zeit in der Unternehmensberatung ein paar von denen vorgesetzt bekommen. Da wurden Finanzpläne erstellt und verteidigt, die sie innerhalb von wenig mehr als einem Jahr oder bei der geringsten Schwierigkeit in den Konkurs führen mussten. Und es auch zu oft taten.
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25.01.2008 08:41 Uhr von Shakotai
 
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@ Hau-Druff-Karl: …Ok, wer Pakete klaut, der gehört entlassen. Vorausgesetzt, man kann es ihm tatsächlich beweisen. Vermutungen reichen hier nicht aus…

Da kann man dir nur zustimmen. Doch sieht es in der Praxis nur zu oft etwas anders aus. Ich hatte ein Paket entsprechend der Vollmacht in der Garage des Kunden abgestellt. Eine Nachbarin, für die der Inhalt des Paketes eigentlich bestimmt war, hatte dies mitbekommen und mit Ihrem Schlüssel das Paket geholt. Als der Kunde nach Hause kam fand er meine Nachricht im Postkasten, aber nicht das Paket in der Garage und rief im Depot an, wo ich das Paket deponiert habe.
Am nächsten Morgen wurde ich direkt zum Chef gerufen. Statt der Frage wo das Paket sei, wurde mir gleich eine Abmahnung vorgelegt sowie ein Schuldanerkenntnis, das Paket unterschlagen zu haben. Logischerweise habe ich das Anerkenntnis nicht unterschreiben und der Abmahnung widersprochen. Die Folge, ein Mobbing seitens des Chefs sondergleichen. Etwas über zwei Wochen später traf ich den Kunden persönlich bei einer neuen Lieferung. Erst dieser klärte mich auf, dass er das Paket bereits einen Tag nach seiner Anfrage erhalten und er das Depot darüber informiert habe. Ich ließ mir dies schriftlich geben, suchte noch am gleichen Abend den Chef auf und verlangte unter Vorlage der Bestätigung die Rücknahme der Abmahnung wie des Schuldanerkenntnisses. Was dieser dann auch vorgeblich tat. Dennoch wurden mir der Wert des Paketes sowie eine Prämie vom Lohn abgezogen. Und ich hatte weitere zwei Wochen zu kämpfen um das Geld zu erhalten. Für mich schließlich der Grund das Unternehmen zu verlassen. In meinem Zeugnis schlug sich aber die Abmahnung nieder, was wiederum in einem Arbeitsgerichtsverfahren mündete.

Jetzt magst du einwenden, dass mich dieser Chef loswerden wollte. Dagegen spricht, dass ich - trotzdem ich nicht Vollzeit gearbeitet habe - zu den Top 10 gehörte und dass sich dieses Vorkommnis bei vielen Kollegen wiederholte, auch ich nicht der erste war. Auch dass dieses Verfahren nicht nur bei dem Unternehmen üblich war, bei dem ich arbeitete.
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25.01.2008 09:05 Uhr von fruchteis
 
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Neee JaPPe: fBx hat Recht.
Wenn der Chef gekündigt hätte, müsste stehen, "nachdem er IHN gekündigt hatte", nicht "ihm". "Ihm" hieße eindeutig, dass der Beschäftigte gekündigt hat.

Im 2. Absatz ist es wirklich zweideutig, aber in der Überschrift eindeutig falsch.
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25.01.2008 10:13 Uhr von guemue
 
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Nachdem er ihm gekündigt hatte, ließ der Chef ehemaligen Angestellten verprügeln

Nachdem er -der Chef - ihm - dem Angestellten - gekündigt hatte .....
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26.01.2008 14:47 Uhr von dr_miranda
 
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Chef: Ich weiß wo der "Chef" wohnt!
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26.01.2008 14:56 Uhr von fruchteis
 
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Nee, guemue: Eben nicht! Nachdem er - der Chef - IHN (Akkusativ) - DEN Angestellten - gekündigt hatte...
Er hat IHN gekündigt oder IHM die Kündigung geschickt oder ausgesprochen.
Deutsch Sprach schwer Sprach...
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16.02.2008 21:24 Uhr von unrealtuner
 
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Kenner: Ich arbeite bei der selben Firma ich kenne den CHEF sowie auch den FAHRER...

Ich glaube nicht das sich der Fahrer etwas vorzuwerfen hat und die Polizeilichenermittlungen werden spätestens bei einem Schriftvergleich seine unschuld beweisen.

Schön wäre wenn der CHEF und seine 2 prügeltürken (die übrigens noch beide bei ihm arbeiten) eine wirklich deftige strafe bekommen würden. Den zu dritt auf einen 21 Jährigen loszugehen ist mal mehr als unter alles Sau.

PS:

Dem Fahrer wurde nach einer Woche gekündigt wegen des Verdachts auf unterschlagung. Einige tage nach der Kündigung wurde der junge Famielienvater zuhause von den 3 besagten prüglern aufgesucht. Vom Chef in den Keller "gelotst" und dann verprügelt

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