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Umfrage: Nokia-Handys bei der deutschen Bevölkerung nicht mehr erwünscht

Nach einer Forsa-Umfrage wird mehr als die Hälfte der Deutschen in Zukunft auf die Marke Nokia bei dem Kauf eines neuen Handys verzichten. An der Umfrage nahmen ca. 1.000 deutsche Bundesbürger teil.

Laut der Umfrage wollen sich 56 Prozent der befragten Personen aufgrund der durch die Medien bekannt gewordenen Schließung des Werkes in Bochum kein Nokia-Handy mehr zulegen.

Sogar 68 Prozent der befragten Bundesbürger sind der Meinung, dass die von Nokia initiierte Werksschließung einen dauerhaften Schaden für das Ansehen der Firma bedeutet.


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WebReporter: Gucky
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Handy, Umfrage, Nokia, Bevölkerung
Quelle: www.chip.de

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83 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.01.2008 15:07 Uhr von Gucky
 
+0 | -0
 
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Tja, so richtig verstehen kann wohl niemand diese Werksschließung, noch nicht mal aus unternehmerischer Sicht, weil die Kosten für die Schließung alleine schon immens sind, neben dem Imageschaden selbstverständlich...
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23.01.2008 17:20 Uhr von Herzfinsternis
 
+35 | -12
 
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Dazu sage ich nur: NO NOKIA
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23.01.2008 17:22 Uhr von ausnahmefall
 
+42 | -20
 
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Ach ja ich sehe das ein bißchen differenzierter. Klar kann ich jetzt Nokia boykottieren, aber dann muß ich konsequenterweise auch andere Hersteller von diversen Geräten boykottieren. Z.B. AEG, Bosch, Siemens, praktisch alle Autohersteller etc. Aber wer ist WIRKLICH so konsequent???

Zudem ist Nokia ein ausländisches Unternehmen! Daß die sich keine Verantwortung für die Deutschen auf´s Auge drücken lassen ist doch normal. Wenn ein deutsches Großunternehmen einen Firmensitz im Ausland schließt, dann kräht doch auch kein Hahn danach oder?!

Wenn in dem Moment, in dem ich ein neues Handy benötige, ein Nokia das Handy ist, was meine Bedürfnisse am besten erfüllt, dann wird es ein Nokia werden. Wenn nicht, dann nicht. Ganz einfach.
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23.01.2008 17:23 Uhr von ShorTine
 
+18 | -7
 
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Geiz ist geil und wenn im nächsten Superdupamegamarkt das Nokia-Handy für 10 Euro weniger als das Handy aus deutscher Produktion angeboten wird, was machen die deutschen Verbraucher dann wohl?

Deutsche Wertarbeit ist im eigenen Land leider nicht mehr gefragt, wenn es Billigprodukte aus Fernost oder Südeuropa zum halben Preis gibt. Das geht zu Lasten der Arbeitsplätze.
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23.01.2008 17:26 Uhr von Mi-Ka
 
+20 | -13
 
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Au ja. dann kauft man Motorola ...
oh, das geht ja nicht, die haben auch das Werk in D geschlossen
Naja, Siemens klingt doch deutsch.
Was? Die gibt es nicht mehr.
Na ja, irgendein Handy muss es doch geben, dass in D hergestellt wurde.
Nicht!
Was dann?
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23.01.2008 17:32 Uhr von Cpt.Death
 
+6 | -10
 
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Die Werksschliessung: finde ich nicht gerechtfertigt. Allerdings handelt es sich bei Nokia um eine Firma die, wie alle anderen der freien Wirtschaft auch, ihre Gewinne maximieren will. Weil jetzt bei uns ein Werk geschlossen wird die Marke nicht mehr zu kaufen halte ich für inkonsequent. So wurden z.B. auch Modelle von Siemens, deren Handy Sparte nie wirklich gut lief, nicht gekauft. Auch nach dem Einstieg von BenQ nicht. Außerdem ist Nokia, neben Motorola, der letzte Hersteller der noch in Deutschland produziert (Motorola schliesst seine deutschen Werke übrigens auch). Alle anderen Hersteller sind schon lange weg, oder haben noch nie hier produziert.

Ich werde allerdings auch kein Nokia Gerät kaufen, tue dies aber weil ich SonyEricsson persönlich besser finde, kenne aber genug Menschen die jetzt wegen der Schliessung umsteigen.
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23.01.2008 17:44 Uhr von BenPoetschke
 
+11 | -7
 
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Ich werde jetzt: bestimmt nicht mein Nokia wegwerfen und einen anderen Hersteller "glücklich" machen, denn das bringt den von Kündigung bedrohten Mitarbeitern absolut nichts...
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23.01.2008 17:51 Uhr von swald
 
+19 | -4
 
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ausnahmefall: "dann muß ich konsequenterweise auch andere Hersteller von diversen Geräten boykottieren. Z.B. AEG, Bosch, Siemens, praktisch alle Autohersteller etc."

Klar das viele Firmen "auch" (n icht nur) im Ausland produzieren, aber der ausschlaggebende Punkt ist der, das Nokia in Bochum Subvetionen abgegriffen hat und danach schnellst möglich den Laden dicht macht.

...und ein mündiger Verbraucher ist ein gesunder Globalisierungsgegenpol.
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23.01.2008 17:51 Uhr von buzzemann2006
 
+11 | -13
 
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Oh mann: Nokia ist doch ein Weltkonzern... was soll das geheule, wenn ein Standort geschlossen wird ? Nokia ist nun mal keine deutsche Firma...

Und Nokia Boykottieren: klar... wenn ich aber auf ein GUTES Handy angewiesen bin... kann ich lange nach Konkurrenz suchen...
lach: vielleicht ein Iphone ? nee, laß stecken...
Motorola/SonyEricsson/Siemens ? Alles KEINE Alternativen...

bin ja kein Nokia Fanboy ( hab grad selbst ein Chinessisches Modell, das europ. Handies entwicklungstechnisch mind. 2 Jahre überlegen ist ), aber ich konnte mir bislang ein leben ohne Communicator nicht vorstellen, und mein nächstes Handy wird auf JEDEN Fall wieder ein Nokia (commi? ) werden: da weiß ich was ich hab...
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23.01.2008 18:15 Uhr von 24cx
 
+5 | -3
 
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Ach quatsch Wer das jetzt so bestimmt sagt hat dies bestimmt in 1-2 Jahren wieder vergessen... http://www.stoppt-subventionen.de ... ;-)
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23.01.2008 18:15 Uhr von Xanaton
 
+7 | -11
 
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Globalisierungsgegenpol??? Das will ich sehen, wenn ihr nur noch auf Geräte, Autos und andere Sachen, die in Deutschland hergestellt werden, scharf seit. Die Globalisierung ist im Augenblick nunmal das beste System und wer es nicht mag sollte sich hinsetzen und ein neues System erfinden.

Es lässt sich immer leicht sagen: "die Globalisierung ist sch****"
Ändern wird keiner dieses System indem er das sagt und nur um einen Sündenbock zu haben für alles was schlecht läuft ist auch nicht der richtige Weg.
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23.01.2008 18:22 Uhr von wi.mp3
 
+7 | -4
 
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NOKIA: Nicht
Ohne
Kampf
Ins
Ausland
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23.01.2008 18:25 Uhr von LordBraindead
 
+6 | -3
 
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so ein schwachsinn: wahrscheinlich ne umfrage unter siemens nutzern^^

vielleicht wird der nokia absatz im moment etwas weniger aber das wird sich schnell wieder ändern. Nutzer die immer Nokia hatten werden auch wieder nen Nokia kaufen. Es ist einfach so, da kann mir keiner was anderes erzählen.
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23.01.2008 18:27 Uhr von binga
 
+8 | -12
 
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RUMÄNIEN: Wenn alle Großunternehmen ins Ausland gehen dann habt ihr mit Sicherheit auch wenige Ausländer die nicht gerne in Deutschland gewünscht sind, oder? Warum dann eine Ausländische Firma? Leben ist wie ein Rad, Deutschland war bis vor ca. 8 Jahre oben!!
Ich als Rumäne bin sehr froh wen mehrere Grossunternehmer nach Rumänien kommen werden dann steigt auch unsere Lebensstandard der weit unter euere liegt. Seit nicht böse
aber wir möchten auch gut verdienen ein gutes essen oder ein eigenes Auto leisten und mantschmall ein urlaub machen, denkt nur nicht an euere haut!!
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23.01.2008 18:29 Uhr von Hiberus
 
+4 | -3
 
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Keine Alternative: Für mich gab es selten wirkliche Alternativen zu Nokia.
Samsum und Motorola fallen wegen der proprietären betriebssysteme und dem daraus folgendem miesem Software Angebot flach. Sony Ericsson hat mit dem P1i und dem W960 2 nette Handys am Start aber gegen das N95 sehen sie trotzdem alt aus. Bleiben nur einige Windows Mobile Phones die aber eher exoten sind.
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23.01.2008 18:35 Uhr von Power-Fox
 
+9 | -3
 
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Nokia: Deleting People
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23.01.2008 18:54 Uhr von ac-cruiser
 
+10 | -4
 
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also: ich würde auch als unternehmer ins ausland ziehen um zu sparen und mehr zu verdienen, da kann ich die Nokia Vorsitzenden verstehen. Aber Geld kassieren um neue Arbeitsplätze zu schaffen aber dann abhauen, da haben diese Schweine eine Milliardenstrafe verdient
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23.01.2008 19:13 Uhr von Millionphoenix
 
+8 | -5
 
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Werde mir definitiv kein Nokia mehr kaufen.
Es gibt doch genug andere Handyfirmen.
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23.01.2008 19:21 Uhr von meisterkalle
 
+5 | -2
 
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Was reget ihr euch alle so über Nokia auf: Klar ist es eine Schweinerei was Nokia da in Bochum sich leistet, aber schauen wir doch mal ins eigene Land. West LB da wurden aufgrund von Managerfehlern Millionen in den Sand gesetzt um die ganze schoss zu retten hat der kleine Steuerzahler Millionen in die west LB gepumpt. Nun reicht das ganze Geld immer noch nicht, weitere Subventionen folgen und weil man sich das ganze nicht leisten kann werden gleich mal 1000 Stellen abgebaut. Wenn man es im eigenen Land,BRD, nicht schafft Staatliche arbeitsplätze zu sichern was erwartet man dann von " fremden" Arbeitgebern ???
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23.01.2008 19:39 Uhr von terrordave
 
+5 | -5
 
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ihr seid mir lustig: erstens: die schließung des werkes war zwar überraschend, aber dennoch vorauszusehen.
zweitens:was macht ihr, wenn demnächst woanders arbeitsplätze abgebaut werden? verzichtet ihr dann auch auf autos, bankkonto usw? haben die deutschen aus purer bockigkeit demnächst gar kein handy mehr?
mal davon abgesehen, dass sich nokia offensichtlich hinter der grenze des guten geschmacks (und der legalität?) an steuermitteln bereichert hat, was imo in der tat einen imageschaden nach sich zieht (aber subventionen sind eh rausgeschmissenes geld).
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23.01.2008 19:42 Uhr von politikerhasser
 
+4 | -1
 
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Den Nokia-Boom habe ich nie verstanden und immer Motorola benutzt.

Daher kann ich am Boykott leider nicht teilnehmen.

Ich hoffe aber, dass ein Boykott die Firma hart trifft, was den Bochumer Beschäftigten aber auch nicht mehr hilft.

Im Übrigen sollten Verbraucher sich viel häufiger mit Kaufenthaltung gegen Abzocke jeglicher Art wehren. Wenn viele Bürger mitmachen, bringt es bestimmt etwas!
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23.01.2008 19:45 Uhr von dragoneye
 
+3 | -2
 
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Also ich kann konsequent sein! Letztens hab ich mir eine neue Waschmaschine gekauft. Am Ende hatte ich die Wahl zwischen einer von AEG oder der Maschine die ich hinterher auch gekauft habe. Beide sind gleich gut und gleich teuer.
Da AEG vor einigen Jahren auch einfach so ein Werk hier in Deutschland geschlossen hatte, war die Wahl nicht mehr schwer.
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23.01.2008 19:45 Uhr von dragoneye
 
+3 | -1
 
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Also ich kann konsequent sein! Letztens hab ich mir eine neue Waschmaschine gekauft. Am Ende hatte ich die Wahl zwischen einer von AEG oder der Maschine die ich hinterher auch gekauft habe. Beide sind gleich gut und gleich teuer.
Da AEG vor einigen Jahren auch einfach so ein Werk hier in Deutschland geschlossen hatte, war die Wahl nicht mehr schwer.
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23.01.2008 19:48 Uhr von bingo`
 
+6 | -3
 
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ist mir piepegal, ob nokia: keine deutsche Firma ist. Wer auf diese Art und Weise die Arbeitnehmer in D hintergeht, hats nicht anders verdient. Mein nächstes Handy ist kein Nokia. Punkt.
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23.01.2008 19:52 Uhr von dragoneye
 
+3 | -2
 
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In China geht es auch: Anderes Beispiel: Airbus möchte in China Flugzeuge verkaufen. Es werden aber nur Flugzeuge von China gekauft, wenn ein kleiner Teil auch dort produziert wird.
Also produziert Airbus einen Teil der dort verkauften Maschinen (318/319/320) auch dort.

Wieso kann das Nokia nicht hier in Deutschland?
Es hätte durchaus gereicht ein bisschen kleineres Werk in Rumänien zu bauen.

Aber ich garantiere Euch, daß ich mir kein neues Nokia Handy mehr kaufen werde.

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