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New York: Das Guggenheim-Museum zeigt Kunstsammlung von Karl Nierendorf

Die Ambitionen für die Kunst gehen bei Karl Nierendorf (1889-1947) bis in die 20er Jahre zurück, wo er als Galerist in Köln begann. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg reiste er nach Amerika aus und eröffnete 1936 seine erste Nierendorf-Gallery in New York.

Den Zugang zu der Solomon R. Guggenheim Stiftung verschaffte ihm Hilla Rebay und die Stiftung kaufte auch einige Bilder von Expressionisten wie Franz Marc bei ihm. Die Sammlung ist noch bis zum 4. Mai zu besichtigen und hat den Titel: "From Berlin to New York: Karl Nierendorf and the Guggenheim".

Hierbei werden auch Bilder aus seinem Nachlass der Galerien von Berlin und New York gezeigt. Unter anderem auch ein Selbstbildnis des deutschen Malers Otto Kokoschka aus dem Jahr 1915. Auch einige Bilder von Paul Klee und Anfangswerke von Adolph Gottlieb sind ausgestellt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: New York, Museum, Kunst, Niere
Quelle: www.ln-online.de

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23.01.2008 01:20 Uhr von jsbach
 
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Nach dem Krieg wurde die Sammlung von Nierendorf vom Staat New York beschlagnahmt und endschädigungslos einbehalten. Die „Guggenheim Foundation“ kauft sie dann für 75.000 Dollar. Durch die vielen Prozesse bis 1953 waren die gesamten finanziellen Mittel für Anwälte und Gericht erschöpft, so dass den Hinterbliebenen nichts von dem Erbe geblieben ist. Heute hätte die Sammlung einen Wert von vielen Millionen Euro.

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