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Schleswig-Holstein: Pannen-Reaktoren bleiben offline

Die seit letztem Jahr heruntergefahrenen Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel in Schleswig-Holstein bleiben bis zum Frühjahr dieses Jahres abgeschaltet.

Gründe sind die Sanierungen der beiden Kernkraftwerke wegen nicht fachgerecht angebrachter Dübelverbindungen sowie Reparaturmaßnahmen der Risse an Armaturen und Steuerleitungen, die noch andauern. Zudem ist vom Betreiber Vattenfall die Aufarbeitung der Störfälle vom 28. Juni 2007 noch nicht beendet.

Die zuständige Sozialministerin Gitta Trauernicht wird die Periodische Sicherheitsüberprüfung (PSÜ), welche von Behörde und Gutachtern bewertet wurde, dem Sozialausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages zuleiten.


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WebReporter: guslan
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Panne, Schleswig-Holstein, Holstein, Reaktor
Quelle: www.finanztreff.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2008 23:51 Uhr von guslan
 
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Es ist für mich nicht verständlich, das immer mehr Sicherheitsprobleme auftreten, die eigentlich nicht sein sollten. Gut ist, dass die beiden Werke nicht hoch geflogen sind, schlecht für Vattenfall, der hohe Verluste gemacht hat. Oder doch nicht?
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23.01.2008 10:10 Uhr von titlover
 
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@Autor: Es ist für mich nicht verständlich... wieso da "offline" steht! Haben die jetzt ihre DSL-Flat gekündigt?
Mein Gott... schreib ´abgeschaltet´ wie jeder normale Deutsche das auch sagen würde.
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23.01.2008 10:12 Uhr von n€ws_sh0rty
 
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Schlecht für vattenfalll?? Nicht wirklich...da die ihre einbußen ma schnell auf den Kunden abwelzen. Hoffe das die das wieder schnell hinbekommen und das teil wieder Hochfahren. eines der saubersten mittel Strom zu Produzieren :)
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23.01.2008 10:30 Uhr von meisterallerklassen
 
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@n€ws_sh0rty: Das sauberste Mittel ist immer noch Wasserkraft meiner Ansicht nach! Man hat keinen Abfall und hat im Gegensatz zur Windkraft keine störenden Geräusche, was z.b. Vögel und andere Lebewesen vertreibt bzw. in freier Natur stört!
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23.01.2008 10:46 Uhr von ostblogger
 
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tropfenweise Wahrheit: UUPS - die Pannen-Show (oder so ähnlich)

"wir haben alles im Griff"
"die deutschen Kernkraftwerke sind die sichersten der Welt"

<< alles RELATIV >>
es können ja nur 82 Mio. Deutsche umkommen....
(zum Vergleich 1 Mrd. Chinesen oder Indern woanders)
... durch einen Krümmel Atom (= ein Peanut))

>> total SICKER (ist ja nur leichtes Wasser)

;-)
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23.01.2008 11:56 Uhr von vostei
 
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ich sehe es so ähnlich wie bei der luftfahrt: es gibt so ne und so ne gesellschaften, die eine nimmts genau mit wartung und service, die andere weniger - was passiert? Der Bock fällt runter - nur hier kann man sichs als kunde aussuchen mit wem man fliegt und mit wem nicht...

der knackpunkt liegt darin eine hochsensible technologie einem profitorientierten unternehmen zu überlassen und zu hoffen, dass die alles richtig machen - die kontrollinstanzen scheinen ja, wie man sieht, erst hinterher zu reagieren...

kurz: wenn das wörtchen wenn nicht wäre, wäre der deutsche standard bei kernkraftwerken schon i.o.
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23.01.2008 14:14 Uhr von meisterthomas
 
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Totem und Tabu: Der Knackpunkt liegt in der Interferenz zwischen Bürgerrechten und Wirtschaftsförderung.
In einer freien Marktwirtschaft verzichtet der Staat auf jeden Eingriff in die Volkswirtschaft und somit auch auf jede Wirtschaftsförderung.
Diese staatliche Souveränität passt aber nicht in das politische Geschäft unserer Parteien, so daß von freier Marktwirtschaft nur immer dann die Rede ist, wenn Bürgerrechte abgewehrt werden sollen.

Was not tut, ist die Trennung von Wirtschaft und Staat, wie einst auch die Trennung von Staat und Kirche.

Unter diesen Vorzeichen haben uns über 40 Jahre Streit ideologisch gespalten. Eine rationale Diskussion unserer Kernkraft ist heute kaum noch möglich.

Dringend notwendig wäre es, die alten Risiken abzubauen. Aber auch neue sichere Kernkraftwerke aufzubauen. -- Gegenwärtig undenkbar, aber dennoch ein Denkanstoß.
Vor 20 Jahren hätte ich gesagt, Brunsbüttel gehört restauriert, Krümmel, und Stade verschrottet. Ob das heute anders ist, wage ich zu bezweifeln, aber ich bin nun auch nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Branche.

Sicher aber ist, daß unsere Abhängigkeit von Energieimporten steigt und nicht nur unser Geld kostet.

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