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USA: Leben gerettet durch Sanitäterausbildung in einem Killerspiel

Mithilfe der Fertigkeiten, die er durch das Spiel "America's Army" erlernte, konnte ein junger Mann aus North Carolina einem Menschen das Leben retten. Paxton Galvanek spielte einen Sanitäter in dem Spiel und wandte die erlernten Fertigkeiten an einem schwer verletzten Verkehrsunfallopfer an.

Galvanek zog einen Mann aus dem Wrack, der bei dem Unfall mehrere Finger verloren hatte und daher stark blutete. Der junge Gamer benutzte ein Handtuch als Not-Verband und wies den Verunglückten an, die betreffende Hand über den Kopf zu heben, um so den Blutfluss zu verringern.

Außerhalb des Spiels habe er keine medizinische Ausbildung gehabt, nur durch das Training in "America's Army" konnte er dem Mann helfen, sagte Galvanek.


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WebReporter: guugle
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: USA, Leben, Killer, Killerspiel, Sanitäter
Quelle: www.pcw.co.uk

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2008 19:41 Uhr von guugle
 
+0 | -0
 
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Wie die bösen Killer spiele haben einen dazu gebracht einen das Leben zu retten anstatt ihn zu töten ? Finde es Super das auch mal was positives berichtet wird
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22.01.2008 19:57 Uhr von Artemis500
 
+25 | -6
 
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Was der da gespielt hat war ja offenbar kein reines Killerspiel sondern ein Kriegsspiel...und wenn man in einem Kriegsspiel einen Sanitäter spielt sagt das auch was über den eigenen Charakter aus.

Dass man durch Spiele lernen kann ist ja eigentlich nichts Neues. Tierkinder eignen sich fast ihr gesamtes Wissen durch Spiele an.
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22.01.2008 20:24 Uhr von datenfehler
 
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22.01.2008 21:05 Uhr von KyleGas
 
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Killerspiele: Ist doch sch...egal ob Killer-oder Kriegsspiel. Er hat einem Menschen das Leben gerettet. Nur das zählt!
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22.01.2008 21:06 Uhr von Jeridian
 
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Die Entwicklung von Americans Army wurde übrigens vom US Militär finanziert (bzw. denn amerikanischen Steuerzahlern) und soll dazu dienen die Heranwachsenden für denn Militärdienst zu begeistern.
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22.01.2008 21:18 Uhr von AnthonyK
 
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Spielte auch mal AA: und muss sagen das ich gerade die trainings super gemacht finde. Du musst sitzungen anhören usw. und dann fragen beantworten. und das dauert nich nur 5 min sondern schon ein gewisses weilchen.
iss doch aber toll zu hören das damit ein leben gerettet werden konnte!
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22.01.2008 21:54 Uhr von jsbach
 
+6 | -2
 
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Hier steht doch: wohl im Vordergrund, das er einem Menschen das Leben gerettet hat.
Wie und warum ist doch da Nebensache.
Deshalb kann ich der Meinung des Autors nur zustimmen.
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22.01.2008 22:11 Uhr von Jeridian
 
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Andere Frage: Haben die dort keinen Nothelferkurs in der Schule? Ich meine der Typ ist 28 und soll seine gesammten medizinischen Kentnisse aus einem Computerspiel haben?

Keine Ahnung wie es in anderen Ländern ist aber hier in der Schweiz macht man denn normalerweise so mit 15-16 Jahren in der Schule.
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22.01.2008 22:16 Uhr von Enryu
 
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@jeridian: hier in deutschland machen wir das jeweils vor dem führerschein
aber das mit dem handtuch sollte doch jeder wissen selbst leute ohne nothilfe
nur das mit dem hand über den kopf wusste ich auch nicht (dabi hab ich den erste hilfe kurs gemacht)
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22.01.2008 22:21 Uhr von Jeridian
 
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@Enryu: Der aus der Schule gilt dann bei uns eben automatisch auch bei der Fahrprüfung, ist von dem her noch recht praktisch.
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22.01.2008 22:44 Uhr von Tenchi6
 
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Nicht jeder weiss es, Lobenswert was er gemacht hat und das er es gemacht hat. Es ist wichtig zu erwähnen, dass er überhaupt zur Unfallstelle hin ist und Hilfe geleistet hat. Ein Beispiel für jeden, das man keine Angt haben brauch, selbst wenn man nicht weiss was man machen soll, wenn man anhält und andere versucht dazuzuholen, das ist wichtig.
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22.01.2008 22:52 Uhr von 4-saiter
 
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@jeridian: das mit der hand übern kopf kann man sich aber auch denken

hattest bestimmt auch schonmal nen kopfstand veruscht und danach kaum noch blut im bein ;)

die im spiel erlernten fähigkeiten setzte ich also als gesunden menschenverstand voraus.

allerdings finde ich es auch gut das mal positiv über ein spiel geredet wird (auch wenn es ein spiel zur army-"sklaven"züchtung ist)
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22.01.2008 23:03 Uhr von profsnake
 
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vergleichbar mit counter strike: americas army ist aber ein Spiel genauso wie counter strike nur kostenlos und sogar gesponsort von der US armee .....
der einzige unterschied ist dass man es etwas realistischer gestaltet hat und man eine "ausbildung" machen muss um bestimmte waffen und andere Dinge spielen zu können ....
selbst wenn man in dem Spiel ein Medic pack hat spielt man ganz normal und nur wenn spieler verwundet werden (passiert recht selten da man meistens gleicht od ist) kann der medic wenn er in der nähe ist (noch seltener) eingreifen und heilen
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23.01.2008 00:05 Uhr von guugle
 
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@kylegas: du sagst es
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23.01.2008 09:13 Uhr von thesheep
 
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wenn es in den USA schon eine so tolle leistung: ist, grundlegende kenntnisse der ersten hilfe zu haben (weil, das erwähnte weiß ja echt ein jeder), dann ist das echt traurig... klingt eher, als wollten sie das spiel bewerben...

was ich eher als leistung hervorheben würde ist, dass er überhaupt geholfen hat... ist ja leider nicht selbstverständlich, das jemand etwas für den anderen tut, ... leider :(
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23.01.2008 10:13 Uhr von JCR
 
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Dazu genügt auch erste Hilfe oder, wie man´s heute nennt, lebenserhaltende Sofortmaßnahmen. Trotzdem wusste er anscheinend ziemlich genau, was er tat, denn bei Kopfverletzungen kann auch gerade die falsche Behandlung (Wunde vollständig verschließen bzw. zu großen Druck ausüben) tödliche Folgen haben.
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23.01.2008 10:31 Uhr von Artemis500
 
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Das mit dem "Hand über den Kopf halten" wäre mir in einer Schocksituation wahrscheinlich nicht eingefallen. Gesunder Menschenverstand ist schön und gut, aber den kann man in so einer Situation nur schwer anwenden.

Das Spiel hatte wahrscheinlich dahingehend einen Einfluss, als es das Wissen aktuell gehalten hat.
Meine Erkenntnisse vom Erste-Hilfe-Kurs sind auch schon weitgehend versickert. Und aus was man einen Notverband machen darf und aus was nicht haben die uns da glaub ich gar nicht beigebracht.

Nunja, ich aktualisiere mein Wissen durch Liverollenspiel und hoffe, dass das da Erlernte korrekt ist.
(Und ja, da wird auch Krieg gespielt. Wir sind nämlich ganz böööse und wehren uns wenn wir angegriffen werden.)
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23.01.2008 10:52 Uhr von MaTzE_Mp3
 
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Poltiker +lach+
Wenn die Deutschen Politiker das Lesen...
dann sind sie Komplett mit der Diskussion über den Verbot von "Killerspielen" überfordert.

Aber wirklich beeindruckend, das der so ruhig geblieben ist und dem Verletzten helfen konnte.
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23.01.2008 11:20 Uhr von bigpapa
 
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Anmerkungen: Das mit den Notverband hätte ich locker hinbekommen. Das mit der Hand über den Kopf NICHT, ich hätte vermutlich wegen reiner logik gesagt hochhalten.

Ich habe mind. 5 dieser Erste-Hilfe-Kurse hintermir und kam schon 2 x in das zweifelhafte Vergnügen dieses Wissen anzuwenden.

2. Ein Erste-Hilfe-Kurs wird nur für ein Führerschein anerkannt wenn er nachgewiesen werden kann und diese Nachweis ein gewisses Alter nicht unterschreitet. (Ich weiss nicht mehr wieviel jahre aber so hats mir mein Fahrlehrer gesagt.)

Ansonsten kann ich Artemis500 nur voll zustimmen.

Gruß

BIGPAPA
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23.01.2008 14:39 Uhr von ernibert
 
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ja das ist sooo typisch: sn user,da hilft jemand ein leben retten aber nein hier wird es gleich wieder niedergemacht,ich wünsche euch ja nicht,das ihr mal in einer ähnlichen lage kommt und euch ein wow-gamer helfen will......-mit seinen zaubersprüchen und evtl. heilgetränken^^
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23.01.2008 17:38 Uhr von jules17
 
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Super: Ganz ehrlich, ich habe wie jeder von uns vor langer langer Zeit aus Zwang (Führerschein) den Erste Hilfe Kurs absolviert. Das habe ich allerdings alles wieder vergessen...was ich in dem Spiel "America´s Army" gelernt habe, hat sich jedoch bei mir eingebrannt.
Um nämlich in dem Spiel einen Sanitäter spielen zu DÜRFEN, muss man erst die Ausbildung dafür machen. Da sitzt man in einem Klassenzimmer (mehrere Sitzungen) und ein Sanitäter erklärt einem an echten Bildern etc...wie man mit so etwas umgeht.
Fand ich damals schon prima und dachte mir, dass das sicher dem ein oder anderen mal helfen kann.
Wenn man sonst nichts macht außer PC zocken, dann lernt man hier mal was.
Passt gut als Gegenargument für die aktuelle Debatte.
Es geht nämlich NICHT nur ums töten, sondern auch ums helfen.
Er spielt ein Killerspiel und läuft nicht Amok, nein, er hat einem Menschen das Leben gerettet.

Super! Freue mich richtig über diese News. Und bevor alle schreien, dass es ja ein Propagandaspiel ist: Das kann schon sein...aber man lernt etwas, was Leben retten kann und auch hat.
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23.01.2008 17:50 Uhr von LongDong
 
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@ <pman>: bildblog wird auch als quelle akzeptiert :-)

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