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Die größte Bank der Welt, die Citigroup, steht möglicherweise vor der Insolvenz

An den internationalen Finanzmärkten kursieren derzeit Gerüchte, dass die weltgrößte Bank, die Citigroup, die Insolvenz nach Chapter 11 des amerikanischen Konkursrechts beantragen könnte. Auf "n-tv" wurde am heutigen Dienstagmorgen ebenfalls darüber berichtet.

Dies könnte die massiven Kursverluste an den asiatischen und europäischen Börsen gestern und heute erklären. Viele Börsianer hoffen nun darauf, dass die europäische und die amerikanische Notenbank eingreifen werden und durch Zinssenkungen neues Kapital in die Märkte fließt.

Aktuell notiert der DAX bei 6.628 Punkten und damit bereits wieder deutlich über dem Tagestief. Die Unterstützungslinie bei 6.437 Punkten wurde bislang nicht durchbrochen.


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WebReporter: masuren
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Welt, Bank, Insolvenz
Quelle: sharewise.com

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2008 11:34 Uhr von masuren
 
+0 | -0
 
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Das wäre echt der Hammer, wenn die Citigroup wirklich vor der Pleite stehen würde. Bleibt abzuwarten, was an den Gerüchten dran ist.

Hier mehr zum amerikanischen Insolvenzrecht:

http://de.wikipedia.org/...
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22.01.2008 12:45 Uhr von Travis1
 
+24 | -6
 
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@ dido07: Dir sollte doch klar sein wer die Zeche "immer" zahlt!

Nähmlich wir alle.
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22.01.2008 12:46 Uhr von Oberhenne1980
 
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Bist Du verrückt?
Weisst Du was da alles dran und drin hängt?

Außerdem kann von korrupt keine Rede sein.
Schließlich haben sie m.E. keine Bilanzen gefälscht oder ähnliches.
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22.01.2008 12:50 Uhr von Isamu_Dyson
 
+9 | -13
 
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achwas da kommt wieder ein scheich und pumpt milliarden rein, bis die nächste blase platzt.
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22.01.2008 12:53 Uhr von titlover
 
+4 | -4
 
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steht nicht: ein paar News weiter unten, dass die 1Mrd Gewinn eingefahren haben?
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22.01.2008 12:55 Uhr von El Indifferente
 
+16 | -4
 
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Wenn nicht heute dann morgen: Der Kapitalismus ist doch sowieso zum Untergang verdammt, wenn wir nicht mal wieder die halbe Welt in Schutt und Asche legen.

Es ist doch einfach. Das oberste Dogma ist, dass wir Wirtschatswachstum brauchen. Wir sprechen ja schon von "negativem Wirtschaftswachstum", wenn wir nur weniger Gewinn gemacht haben als im letzten Jahr. Jetzt muss aber für ein Wirtschaftswachstum mehr verkauft werden als im Jahr davor. Wir werden in Europa immer weniger Menschen. Ergo sollen immer weniger Menschen, die immer weniger Geld verdienen, jedes Jahr mehr kaufen. Irgendwann ist aber Schluss. Es geht ja nicht, dass man immer emhr kauft. Irgendwann hatt auch jeder Chinese alles was er will und kauft nicht jedes Jahr mehr.

Das ganze System funktioniert nur, wenn man ab und zu den Resetknopf drückt und wieder bei null anfängt. Meistens durch a.) Krieg oder b.) Seuchen
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22.01.2008 12:58 Uhr von proPhiL
 
+13 | -2
 
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Restkredit: Ich hab noch 200.000€ Schulden bei der Citibank.. sind die dann auch "weg" :)
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22.01.2008 13:02 Uhr von Oberhenne1980
 
+1 | -1
 
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@ titlover: Das war die Commerzbank oder die Postbank glaube ich.

Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, dass die größte Bank der Welt in die Insolvenz geht.
Das werden Firmen und vernögende Privatpersonen, sowie Staaten zu verhindern wissen.
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22.01.2008 13:05 Uhr von Oberhenne1980
 
+2 | -2
 
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@ El differente: Ich hab in irgend einem Beitrag gesehen, dass allein der Zinseszins schuld an der ganzen Misere sei. Nur der zwingt uns dazu die Wirtschaft immer weiter am Wachsen zu halten.

Ich kann aber nicht sagen, ob dieser Beitrag von seriösen Fachleuten oder doch eher von antikapitalistischen Weltverbesserern und Tagträumen stammt.
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22.01.2008 13:18 Uhr von OldWurzelsepp
 
+4 | -0
 
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Die Ölpreise müssten tatsächlich fallen: Etwa 30% des derzeitigen Ölpreises kommen nur von raffgierigen Spekulanten die damit handeln und künstlich den Preis hochhalten. Die Überschreitung der 100 Dollar/Barrel Marke war schuld eines einzigen Milliardärs. Er hat extra (mit Verlust) soviel Öl gekauft bis der Preis so hoch war, um seinen Enkeln später erzählen zu können, dass er der erste war der Öl für 100$/Barrel gekauft hat. Solche kranken Mistkerle, die zum Spass mit der Weltwirtschaft herumspielen und denen völlig egal ist wieviel Schaden sie bei den nicht reichen Menschen anrichten, sollten für immer ins Gefängnis wandern.

MfG
OldWurzelsepp aus Ö
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22.01.2008 13:27 Uhr von vst
 
+2 | -2
 
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da ham se: was falsch gemacht.

wenn sie weg sind, sind sie weg.
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22.01.2008 13:36 Uhr von sub__zero
 
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stellt sich die Frage: welche und wieviele europäische Banken (mit großer Sicherheit englische) mitgerissen werden, ein paar wird es definitv erwischen.

@Oberhenne1980:
Da wäre ich mir nicht so sicher. Die meisten Kredite, die für den amerikanischen Immobilienhype gesorgt haben, waren so faul, das sie eigentlich bis zum Himmel gestunken haben.
Oder mal so formuliert:
Würdest du als Banker einem Azubi oder einem H4-Empfänger einen Kredit in Höhe von 50.000 € und mehr für ein Haus bzw. eine Wohnung geben?

Selbst wenn die Banken ALLE Häuser und Wohnungen pfänden würden, die Preise sind so stark gesunken, das sie nur einen Bruchteil des Kredites rausholen könnten.
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22.01.2008 13:46 Uhr von wer klopft da
 
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das wird noch so weiter gehen mit den Abschreibungen und Insolvenzen.
Denn wenn man einen angelegten Doller 10mal verleiht dann kann das ins Auge gehen.
Will nicht wissen wie hoch die Verleihrate in Deutschland ist.
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22.01.2008 13:48 Uhr von Opa Emil
 
+1 | -0
 
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wird schon so passieren: solche meldungen führen halt oft dazu, dass leute dann ihr gesamtes geld abheben. und das führt dann oft wirklich zum crash (ähnlich auch bei der BAWAG passiert).

erinnert mich ein bisschen an aktienempfehlungen von diversen "aktienprofis": die und die aktie muss man kaufen, denn die werden steigen. klar, dass die dann steigen, wenn sie jeder kauft (fraglich nur, ob sie auch ohne diese empfehlung gestiegen wären. jedenfalls haben die "profis" sich wieder ein körberlgeld geholt).

wie gesagt, die durch solche meldungen verbreitete panik führt dann oft dazu, dass sich solche prognosen auch erfüllen
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22.01.2008 14:00 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ sub_zero: Womit wärst Du dir nicht so sicher?

Dass Citigroup nicht korrupt gewirtschaftet hat, oder dass sie nicht insolvent geht?

Bei letzterem kannst Du schon recht haben, dass auf Grund der Subprime-Krise die Insolvenz nahe läge. Nur gehe ich davon aus, dass man aus psychlogischen Gründen weltweit zu verhindern suchen wird, dass dieser Fall eintritt.
All due Unternehmen und Länder die in der Citigroup irgendwie verwickelt sind, haben ein Interesse daran, dass der Laden weiterläuft.

Rein von der Staatsverschuldung her wäre Deutschlanf ja auch längst Pleite, aber der Laden muss weiter laufen. ;)
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22.01.2008 14:03 Uhr von kato74
 
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@Travis1: Und wer zahlt die Zeche, wenn sinnlos Geld in einen maroden Wirtschaftskreislauf gepumpt wird?

Wir, durch Geldentwertung (aka. "Inflation").

Wo ist die Sozialhilfe für die wirklich bedürftigen? Wie viele Familien, Arbeitslose, an den Rand der Gesellschaft gedrückte, könnte man mit den 300 Mrd. € zum Beispiel wie viele Jahre durchfüttern? Nö, da spart man wieder.
Und wer zahlt dafür? Wir, die sich in Sozialversicherungspflichtigen Sklavenverhältnissen befinden. Indem wir die Ausfälle derjenigen mitfinanzieren, die einfach nicht in die Kassen zahlen können. Nur, damit der Großkonzern auch noch die letzten 50 Mio. € Gewinn zusätzlich zu den 5 Mrd. €, ausweisen und die Shareholder glücklich machen kann.

Im Endeffekt wird die Citigroup überleben, weil es für den Kapitalismus tödlich ist, wenn ein Symbol des Kapitalismus "geopfert" wird. Schon kein Laden in der Größe. So lässt es sich natürlich vorzüglich zocken.
Notfalls werfen die halt ihre Pressen an und drucken ein paar Milliarden Greenbacks. Ist ja nicht so, dass Amigeld rein privat ist und nichtmal im Ansatz dem Staat gehört.
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22.01.2008 14:20 Uhr von Flyingarts
 
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@Oberhenne1980: Den Bericht habe ich auch gelesen.
Aber es ist doch verständlich, keiner kann wirklich erwarten das sich sein Geld ohne "Arbeit" vermehrt... Entweder muss Ich dafür arbeiten oder ein Anderer.
Wenn sich nun mein Geld durch Zins und Zinses Zins immer weiter vermehrt dann muss der Andere auch immer mehr dafür "arbeiten" um mein Geld zu beschaffen aber irgendwann ist das Maximum erreicht und dann gehts nicht mehr...
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22.01.2008 14:55 Uhr von oneWhiteStripe
 
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was passiert in solchen fällen mit offenen krediten? werden die abgestossen? oder wie muss man sich das vorstellen? jemand ne ahnung?

dank euch!
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22.01.2008 15:14 Uhr von eldschi
 
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@Travis1: Es gibt da so einen Spruch, der anfängt mit "Wer ´nämlich´ mit ´h´ schreibt,...." (und damit ist nicht das ´h´ am Ende gemeint;-)
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22.01.2008 15:39 Uhr von Theojin
 
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Es geht los: langsam, aber es geht los.
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22.01.2008 19:50 Uhr von remyden
 
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Alles Quatsch: Das Geld ist nicht weg, nur in anderen Händen
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22.01.2008 21:05 Uhr von Peter321
 
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Im Prinzip Im Prinzip sind die Banken schuld. Anstatt auf stabiles Wachstum zu setzen oder auf frühere Ideale wie Arbeitsplätze schaffen, Prestige, Bekanntheit, Soziales etc. haben die Banken in den letzten Jahren lediglich auf Profitmaximierung gesetzt. Alle anderen Werte zählen nicht mehr! Da wurden faule Kredite vergeben - an Leute die das niemals zurückzahlen können, nur weil in diesem Schneballsystem schnell Geld verdient werden konnte. Langfristi haben die alle nicht gedacht...
Meine Schadenfreude hält sich allerdings in Grenzen, denn die Zeche zahlt vor allem der kleine Mann, der wie immer der leittragende ist...
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22.01.2008 22:51 Uhr von jsbach
 
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Wie schin in User: schreibt, Krieg und Seuchen sollen das einzige probate Mittel sein?
Bis jetzt hat es ja schon viele Krisen überdauert und ist immer wieder hochgekommen. Auch nach WK I und II lag alles darnieder und es ging wieder aufwärts. Und einen WK III wird wohl Dank der Atomwaffen fast keiner überleben....
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22.01.2008 23:38 Uhr von Deniz1008
 
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net schlimm; andere großbanken übernehmen es und das geld fließt weiter... :)
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22.01.2008 23:48 Uhr von KyleGas
 
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@ Theojin: Ja, es geht langsam los. Warte auch schon lange darauf.....
Ist echt spannend, wenn man quasi "live" miterlebt, was man schon vor Jahren lesen konnte.......

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