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Studie: Europäer sehen sich vom Islam bedroht - Kulturen rücken weiter auseinander

Das Verhältnis zwischen Muslimen und dem Westen wurde in einer umfangreichen Studie untersucht. Durchgeführt hat sie das Schweizer Weltwirtschaftsforum, erarbeitet hat sie John DeGioia, Präsident der Washingtoner Georgetown-Universität. Außerdem halfen prominente Experten.

Befragt wurden Muslime und Menschen, die dem Islam nicht angehören, in 21 Ländern. Außerdem wurden die Medien in 24 Ländern untersucht. Das Verhältnis beider Kulturen sei oft schlecht. Vor allem Europa sieht im Islam eine Bedrohung.

Die Länder sehen eine "verstärkte Interaktion zwischen dem Westen und der islamischen Welt" als Bedrohung. Dies bestätigen viele Europäer, man vermutet, dass die Zuwanderung in Europa diese Besorgnis auslöst. Eine Mehrheit der Amerikaner und Israelis jedoch sehen sich nicht bedroht.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Kultur, Islam, Europäer
Quelle: www.spiegel.de

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62 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2008 19:32 Uhr von PortaWestfalica
 
+0 | -0
 
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Die Quelle ist sehr ausführlich, es wurden dort auch Ergebnisse aus anderen Ländern auch zu anderen Fragen veröffentlicht. Deswegen kann ich euch nur bitten den Artikel zu lesen.
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21.01.2008 20:21 Uhr von ShorTine
 
+31 | -13
 
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Bedrohung: Es wundert mich nicht, dass Amerika und Israel weniger Sorgen deswegen haben als Europa. Wenn im Nahen Osten ein Krieg ausbricht, wie im Irak, wohin gehen die Flüchtlinge dann, wenn in den Nachbarländern kein Platz mehr ist?

Wieviele von den vielleicht hunderttausenden Habe-losen Irak-Flüchtlingen haben in den USA ein sicheres Asyl gefunden? Ich möchte fast wetten, es sind weniger als 1000. Und die sitzen noch dazu irgendwo auf Kuba und an geheimen Orten in amerikanischen Militärgefängnissen!

Die einzigen Kulturen, die die USA befürchten, sind ihre südlichen Nachbarn, die ihnen angeblich die Arbeitsplätze wegnehmen.
Israel hält seine Grenzen ebenfalls dicht.

Europa wird von vielen Flüchtlingen als gelobtes Land gesehen. Viele wissen nicht, dass sie hier keinerlei Perspektive haben, weil sie ihren Beruf als Ziegenhirt oder als Teppichknüpfer hier nicht ausüben können. Das führt zu Arbeitslosigkeit und Frustration und die wiederum zu Kriminalität.
Damit wären wir wieder bei der gefühlten oder tatsächlichen Bedrohung.
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21.01.2008 20:36 Uhr von Schiebedach
 
+12 | -6
 
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Bedrohung: "..die Mehrheit der Amerikaner und Istraels sehen sich nicht bedroht."
Kann ich mir vorstellen bei den Einwanderungsgesetzen dieser beiden Länder. Das sind genau die Länder, die von uns Europäern die Aufnahme jedweden Menschen verlangen, selber aber die Schotten dicht gemacht haben. Wieviele Moslems, die in ihren Heimatländern (z.B. dem Iran) in ihren Ländern gefoltert werden, wurden in Israwl aufgenommen?
Das zu dieser Angelegenheit.
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21.01.2008 20:38 Uhr von artefaktum
 
+23 | -32
 
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@ShorTine: "(...) weil sie ihren Beruf als Ziegenhirt oder als Teppichknüpfer hier nicht ausüben können"

In welchem Jahrhundert bist du denn stehengeblieben?
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21.01.2008 20:49 Uhr von heinolds
 
+13 | -12
 
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Alter Hut: Bereits der "Minority Report", eine zum Thema verfasste Studie wurde im Zeitraum von 2004 bis 2007 erstellt. Sie umfaßt 496 Seiten und mehr als 200 Grafiken und Fotos.

guckst Du hier: http://www.islamisierung.info/

Nach Fertigstellung des Reports wurde dieser in gebundener Form an hochrangige Politiker in Berlin übergeben.

(Es mag bezweifelt werden, das auch nur Einer den Report gelesen hat)

„Dann und wann begegnen wir der Realität und sind überhaupt nicht auf sie vorbereitet.“
Der britische Schriftsteller John le Carré

„Siehst du diese Menschen? Wenn man die umbringt, ist das keine Sünde. Das sind alles Ungläubige."
Alpaslan Sürücü, der Bruder des Todesschützen von Hatun Sürücü (23)

„Der Koran ist vieldeutig.“
Kardinal der katholischen Kirche, Walter Kasper
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21.01.2008 20:59 Uhr von blub
 
+17 | -34
 
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21.01.2008 21:11 Uhr von datenfehler
 
+13 | -6
 
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@ShirTine: "Es wundert mich nicht, dass Amerika und Israel weniger Sorgen deswegen haben als Europa."

Mich auch nicht. Da wurde die Angst schon gut genug geschürt. In Europa ist die Angst noch nicht groß genug, also muss man dem Pöbel in einer Studie zeigen, dass sie Angst haben und schon wird das was mit der Angst... Irgendwie muss man ja Rüstungsausgaben und Überwachungsgesetze rechtfertigen.

Oder hab ich den Sinn und Wert solcher Studien etwa falsch verstanden?
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21.01.2008 21:28 Uhr von ShorTine
 
+13 | -12
 
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blub: Deine Einstellung ist offen und humanistisch. Das finde ich sehr positiv.

Es hat aber leider nicht jeder Zeit und Gelegenheit, sich ausreichend mit unseren ausländischen Mitbürgern zu beschäftigen. Einzelne schlechte Erfahrungen führen schnell dazu, dass man Vorurteile gegenüber die eine oder andere Volksgruppe entwickelt und sich lieber fern hält.

Als Gast sollte man sich an die Regeln des Hauses halten, wenn man nicht vor die Tür gesetzt werden möchte. Unsere Gesellschaft, Justiz und Politik sind relativ offen, obwohl es gerade im Bildungswesen punktuell sehr starke Defizite gibt. Wenn man nicht auf so einer 90%-Ausländer-Schule landet sollte es eigentlich möglich sein, sich anzupassen.

Solange man nicht in die Mühlen der Bürokratie gerät, weil man z.B. ein Geschäft eröffnen möchte, ist es relativ einfach, nicht anzuecken. Rücksicht und auch ein kleines bisschen Demut, also Wertschätzung den anderen Menschen gegenüber, sind nicht schwer. Man wird dann ebenso behandelt, wie man sich gibt: Rücksichtsvoll und freundlich.

Sehr patriarchaische Kulturen wie die Muslime haben damit große Schwierigkeiten. Auch die geschlechtliche Gleichberechtigung ist manchen Muslimen zuwider, was man auch immer wieder merkt. Das steht einem angenehmen Zusammenleben sehr im Weg.
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21.01.2008 21:38 Uhr von usambara
 
+14 | -20
 
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warum denn sollen sich Albaner, Kosovaren, Bosniaken, Zyprioten, Mazedonier und Türken als Europäer vor ihrer islamischen Religion fürchten?
Ich glaube eher, das sich Moslems von christlichen Besatzungsarmeen bedroht fühlen.
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21.01.2008 21:47 Uhr von Bleifuss88
 
+7 | -2
 
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Zu erwarten war die Sache durchaus: Das einschneidende Ereignis vom 11. September hat eine Kettenreaktion ausgelöst. So ließ man noch beim Beginn des "War on Terror" verlauten, dass dieser Kampf nicht dem Islam gelte, sondern den Terroristen. Diese Botschaft scheint nicht überall in der islamischen Welt angekommen zu sein. Umgekehrt wurde im Westen dazu aufgerufen, die Muslime nicht unter Generalverdacht zu stellen, was aber letztendlich doch geschehen ist. Beide Seiten haben also zu der Eskalation beigetragen. Christen und Muslime lebten z.B. in Nigeria Jahrzehnte lang friedlich nebeneinander, mittlerweile bekriegen sich die Gruppen gegenseiteig. In der westlichen Welt fühlen sich Muslime ausgegrenzt, in der islamischen Welt werden Christen wieder mehr und mehr verfolgt. Gewinnen werden bei der ganzen Sache nur Extremisten - und zwar auf beiden Seiten.

Interessant finde ich den Abschnitt über die negativen Bewertungen Bushs in der Presse. So sind nur in Saudi-Arabien die Artikel über den amerikanischen Präsidenten negativer als in den USA selbst. Behaupteten hier nicht immer einige, die Medien seien staatlich von einer Elite kontrolliert? Dann wäre sowas doch eher kontraproduktiv.

Wie dem auch sei: Immer wieder versuchen Einzelne, den "Dialog der Kulturen" zu propagieren, doch gibt es wenig Hoffnung, einen solchen Graben effektiv zu überwinden.
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21.01.2008 22:09 Uhr von politikerhasser
 
+7 | -7
 
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Alles Blödsinn aber wir haben mit Nicht-Moslemischen Neu-EU-Ländern schon genug Probleme.
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21.01.2008 23:56 Uhr von D-0nKy
 
+17 | -4
 
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Angst sollte man auch haben vor den bösen Islamisten, Terroristen, Märtyrer, Friedensstifter, oder wie man sie sonst auch nennen will.
Wir werden mitlerweile einfach von denen überrannt. Ich wäre froh wenn Deutschland mal dem mächtigstem Land der Welt nachziehen würde, und die Grenzen und Einwanderungsgesetze wieder ein bischen verschärft
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22.01.2008 01:23 Uhr von Nuernberger85
 
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22.01.2008 02:47 Uhr von chitah
 
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Europa fühlt sich bedroht. Das ist mal echt ein Lacher. Da bekommt man gebetsmühlenartig Terrorwarnungen um die Ohren gehauen und dann kommt eine Studie die uns erzählt wie bedroht wir uns fühlen. Das ausgerechnet ein amerikanischer Professor feststellt das die Israelis und Amis sich weniger bedroht fühlen ist doch der absolute Witz. Da will man sich und den besten Freund also mal wieder über die "alte Welt" stellen und zeigen wie doof wir doch sind.

Sicher ist mir nicht wohl bei den ganzen Anschlägen, aber mehr Angst habe ich vor den Hetzern und Politikern in aller Herren Länder, die zu dämlich sind sich wie Menschen zu benehmen und normal nebeneinander zu leben, ganz gleich wen der andere anbetet, was er isst und wie er aussieht!
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22.01.2008 08:21 Uhr von pippin
 
+18 | -4
 
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Bin ich kein Europäer? Komisch, ich fühle mich persönlich rein gar nicht vom Islam bedroht.

Allerdings fühle ich mich von Extremisten bedroht, die meinen ihre Religion sei die einzig wahre und das dann auch mit allen Mitteln erreichen wollen.
Unter allen Mitteln verstehe ich sowohl gewaltsamen Terror (sehr "beliebt" bei Islamisten) als auch gezielter Desinformation (sehr beliebt bei Christen).
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22.01.2008 09:06 Uhr von vst
 
+10 | -8
 
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ich fühle mich von: herrn schäuble, frau merkel und weiteren idioten an der spitze unseres landes wesentlich mehr bedroht als vom islam.
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22.01.2008 09:08 Uhr von bueyuekt
 
+6 | -15
 
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@Gedeon: Hahaha....
ist dir eigentlich bewusst, dass eine relativ hohe
Wahrscheinlichkeit besteht, dass du selber von türkische
Abstammung bist??

Denke das ist den meisten deutschen garnicht bewusst!
Ihr hattet mal einen Hunnischen König und ratet mal zu
wem die Türken gehört haben??

Genau, Hunnen! Von daher könntest sogar DU türkische
Vorfahren haben....lol
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22.01.2008 09:20 Uhr von LordKazzak
 
+7 | -6
 
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und wieder lässt sich der Europäer vom Ami sagen was er zu fühlen und zu denken hat..........*grübelt*.......warum auch nicht, hat ja bisher hervorragend geklappt.
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22.01.2008 09:21 Uhr von bueyuekt
 
+4 | -8
 
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@Gedeon: Ach um das mal etwas zu verdeutlichen:

http://de.wikipedia.org/...

Zudem gibt es wohl in China Höhlenfunde mit Türkischen
Wandschriften die ca. 14000 vor Christus datieren.

Das Interessante, die Schrift besteht aus einem "latainischen"
Alphabet! Wobei es zu dieser Zeit ja noch gar kein solches
Alphabet existierte.

Zur Zeit wird wohl auch ein zusammenhang zwischen
Indianern und Türken erforscht, da wohl ziehmlich viele
Begriffe in beiden Sprachen existieren.
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22.01.2008 09:52 Uhr von wpq
 
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Bedrohung? Islam soll eine bedrohung sein wieso?

Wegen Terroranschlägen?
Berichtet doch darüber wie richtig das ist! Welcher dieser Terroristen kann ein Moslem sein!(Viele Selbstmordkommandos werden vor der Tat mit Drogen zugedröhnt jeder kann sich denken wieso!)
Wegen der Gewalt?
Im Islam darf man nicht eine Person zuetwas zwingen! Das hat nur etwas mit der Persönlichkeit des Menschen zutun oder seiner Lebensweiße seiner Familie.D.h. man darf keinen schlagen oder mit gewalt zuetwas fordern.


Islam beuetet frieden. Viele die sich näher mit dem Islam beschäftigen und KEINE Muslime sind können mehr als bestätigen das der Islam keine Religion zum fürchten ist.

Ich möchte in diesem Kommi nicht vergleiche mit anderen Religionen nehmen.
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22.01.2008 10:06 Uhr von ITler84
 
+7 | -8
 
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bin ich der einzige: der sich überhaupt nicht bedroht fühlt?
Zumindest nicht mehr als wenn ich bei grün über die Ampel gehe.

Einwanderung? Kenn keinen Ausländer der überhaupt kein Deutsch versteht und solang sich Einwanderer anpassen habe ich kein Problem damit.

Terrorismus? Davon habe ich noch überhaupt nichts mitbekommen in Deutschland.

Überwachung? Das die auf meinem PC daheim rumschnüffeln können bezweifel ich doch stark, ist wohl eher eine Abschreckungsmassnahme.

Rauchverbot? Stört mich in Diskotheken aber bedroht fühle ich mich dadurch nicht, bin ja zum Glück kein Gastwirt.
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22.01.2008 10:09 Uhr von rotflmao
 
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@ bueyuekt: Ist dir eigentlich bewusst, dass eine relativ hohe
Wahrscheinlichkeit besteht, dass du selber von afrikanischer
Abstammung bist? (Wie alle Menschen, bevor überhaupt sowas wie Religionen...ich sag mal entdeckt.... wurden)

http://de.wikipedia.org/...

Deine Argumentation gilt ausserdem je nach Abschnitt der Menschheitsgeschichte für verdammt viele Völker überall in und um Europa. Wenn man die Zeit Karls des Großen heranzieht, dann besteht halb Europa nur aus Franken... ^^

Also worauf willst du hinaus ?
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22.01.2008 10:12 Uhr von rotflmao
 
+8 | -4
 
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Post Scriptum: Ich denke wir sind alles Weltbürger ;)
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22.01.2008 10:50 Uhr von thesheep
 
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die eligion: an sich ist glub ich weniger das problem als die menge der leute, die sie ausüben.

laut der statistik-austria wird (bei gleichbleibender zuwanderung und gleichbleibender geburtenrate) bis 2030 mehr als 50% der wien bevölkerung aus ausländern bestehen ...

bei bestimmten bevölkerungsgruppen ist die frau anscheinend noch immer nicht mehr als eine gebärmaschine, die am besten ununterbrochen läuft ... und das, obwohl die arbeitslosenrate nicht am sinken ist (spezialisten würden gebraucht werden aber trotzdem lässt die dumme politik unzählige unqualifizierte zuwandern und wundert sich dann über die kriminalität und arbeitslosenzahlen)

von daher ... ich glaub der studie, ... in wien gibt es mittlerweil schon mehrere kleine ghettos wo du als deutschsprechender schon komisch angeschaut wirst, wo die geschäfte nur in türkischer sprache angeschrieben sind, es nur türkische lebensmittel gibt, eigene frisöre, videotheken, lokale, dazwischen x call-shops, wett-büros, schmuckgeschäfte, bekleidungsgeschäfte ... kurz gesagt: es bildet sich eine türkische parallelgesellschaft innerhalb wiens, die sich immer weiter ausbreitet... von der unart seinen dreck einfach aus dem fenster zu werfen bzw. während des gehens einfach auf den boden zu werden ganz abgesehen...

vor ein paar jahren wurde ein kleines "österreichisch-türkisches kulturzentrum" in einem altbau in meiner nähe genehmigt (was ja nicht zwingend schlecht ist)... aber kaum, dass es fertig war ist das österreichisch weggefallen und statt "kulturzentrum" steht jetzt "moschee" drauf... wenn man zu bestimmten tageszeiten zur u-bahn will muss man die straßenseite wechseln um von den ~60 leuten, die (vor oder nach dem gebet, ich weiß nicht) auf dem gehsteig stehen und den ganzen weg blockieren nicht beim vorbeigehen angepöbelt zu werden (man ist ja schließlich keiner der ihren und ungöäubig auch noch)

und ganz ehrlich:
wer will in seinem eigenen land einen minderheit sein?

kleiner zusatz: hab mir gestern eine wurstsemmel in einem supermarkt kaufen wollen. der verkäufer (~20j türke) hat nach meiner wurstwahl nur gesagt "das aber schweinefleisch". ich hab gesagt "genau, und das will in meine semmel" .... daraufhin ist er wortlos gegangen und eine einhemische verkäuferin hat hat mich bedienen müssen...
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22.01.2008 11:24 Uhr von El Indifferente
 
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Der Glaube ist so interpretierbar: @bueyuekt
"ist dir eigentlich bewusst, dass eine relativ hohe
Wahrscheinlichkeit besteht, dass du selber von türkische
Abstammung bist??"

Ist dir eigentlich bewusst, das es hier nicht um irgendeine Nationalität geht sondern um den Glauben? Es geht um den Islam und nicht um ein Land. Es gibt auch Deutsche, die zum Islam konvertiert sind.

Zum Topic:
Ich habe nicht mehr Angst vor dem Islam als vor jeder anderen Religion. Ich fürchte jede Religion, die in ihren heiligen Büchern Stellen hat, die so interpretiert werden können, dass man sich einen Grund zusammenbasteln kann andere Menschen umzubringen oder zu unterdrücken. Also im Prinzip alle Religionen (OK, vor dem Buddismus habe ich keine Angst)

Jetzt kommt dann wieder "Aber das ist doch nicht der Islam. Wir sind eine friedliche Religion."
Klar, für die meisten Moslems schon aber es ist nach wie vor eine Interpretationsfrage. Ein ziemlich dickes heiliges Buch zu interpretieren ist schon sehr schwierig und öffnet der Manipulation Tür und Tor.

Ich weiss nicht, wer hier in der Schule Gedichtsinterpretationen machen musste. Da analysiert und interpretiert man ein Gedicht z.B. von Goethe. Von Goethe weiss man so gut wie alles. Wo er gelebt, geschlafen, gearbeitet hat. Was er gesagt, geschrieben und gemacht hat. Man weiss, wie gesagt extrem viel.
Und trotzdem gibt es unterschiedliche Meinungen zu Gedichten von ihm. Das sind ein paar Zeilen und weniger als 200 Worte und die Leute streiten sich darüber, was er wirklich sagen wollte.
...und jetzt kommen Menschen und behaupten, sie hätten genau erkannt, was der Koran/die Bibel/etc. sagen will? Die wissen, was da auf zig hundert Seiten genau gemeint ist.

Da bekomm ich Angst.

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