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Urteil: Käuflicher Sex muss in Wohnanlagen nicht geduldet werden

Nach einem in dritter Instanz des Pfälzischen Oberlandesgerichtes gefällten Urteil, muss das Angebot von "Hausfrauensex" in Wohnanlagen von den Wohnungseigentümern der Anlage nicht geduldet werden.

In Kaiserslautern hatte ein Mann in einem Wohnkomplex mit mehr als 150 Wohneinheiten sein Appartement Prostituierten überlassen, die auch über das Internet käuflichen Sex angeboten hatten. Das OLG untersagte nun mit seinem Urteil eine weitere Ausübung der Prostitution.

In der Urteilsbegründung führte das OLG auf, dass auch bei diskreter Ausübung der "Tätigkeit" diese bemerkt werden würde, was zu einer Rufschädigung für die ganze Anlage führt. Diese Rufschädigung würde sich dann beim Verkauf oder einer Vermietung der anderen Wohnungen negativ bemerkbar machen.


WebReporter: guemue
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Urteil, Duldung
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2008 11:50 Uhr von ksros
 
+6 | -1
 
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Kann ich teilweise verstehen: Würde meine Nachbarin dem Gewerbe nachgehen, würde ich die Krise bekommen. Die Wand ist so dünn, da versteht man jedes Wort und in dem Gewerbe wird ja nicht gerade diskutiert. :)
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21.01.2008 13:12 Uhr von solymar
 
+0 | -1
 
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Richtig, das gehört sich auch nicht.
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21.01.2008 14:11 Uhr von weebl
 
+2 | -2
 
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Verständlich: Ich kenne jemanden, der superfroh war eine billige gute Wohnung gefunden zu haben
Nach 2 Wochen war der Grund schnell erkannt
Direkt über der Wohnung lag ein Puff, vom Wohnungsmakler natürlich schön verschwiegen;)
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21.01.2008 14:40 Uhr von topreporter
 
+3 | -1
 
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Was stört Euch denn daran? Soll doch da wohnen, wer will. Mir wäre das als Nachbar vollkommen Wurst, solange die mir nix tun. Ob jetzt in der Nachbarwohnung privat innerhalb der Lebenspartnerschaft oder der letzten Abendbekanntschaft oder gegen Geld "herumgenudelt" wird, ist mir doch egal.

Auch seh ich nicht, warum das zwingend zu einem Wertverlust führen sollte. Die Begründung versteh ich nicht ganz. Wenn dann glaub ich steht doch dem Vermieter das recht zu, eine gewerbliche Nutzung auszuschließen, oder? Prostitution kann wohl denke ich als solche angesehen werden. Damit könnte er es evtl. begründen. Aber ich versteh den Unmut trotzdem nicht wirklich.

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