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SAP-Softwarekonzern wird von Baumarkt Hornbach verklagt

Da die Umstellung der Software auf SAP nicht laufen wollte und der Baumarktriese nicht unerhebliche Umsätze einbüßen musste, klagt Hornbach nun auf Schadenersatz.

Die Klage hat einen Wert von mindestens 700.000 Euro. Die Software soll in den 120 Baumärkten über 30 Millionen Euro gekostet haben.

SAP weist die Vorwürfe jedoch zurück.


WebReporter: NOIdS
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Software, SAP, Baumarkt
Quelle: www.swr.de

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42 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.01.2008 11:13 Uhr von Silenius
 
+16 | -4
 
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@Autor: Allerdings kannst du die Dateien aus Office 2007 auch im Office 2003-Format speichern, und 2007 ist abwärtskompatibel.
Ich nutze weiter 2003. Das neue ist mir zu hässlich. ;)
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21.01.2008 11:21 Uhr von Lucky Strike
 
+12 | -1
 
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mal abgesehen davon: wird meistens in verträgen die leistung dokumentiert.
in der regel verkaufen hersteller wie sap nicht nur ihre software sondern versichern auch relativ problemlose installationen und in betriebnahmen.
sap wird wohl nach auffassung von hornbach ihre verpflichtungen nicht ausreichend erfüllt haben.
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21.01.2008 11:25 Uhr von pippin
 
+5 | -1
 
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Reine Vertragssache: Wenn Hornbach sich per Vertrag gewisse Leistungen und Termine hat festschreiben lassen, dann muss SAP dafür sorgen, dass diese auch erbracht bzw. eingehalten werden.

Sollte das nicht der Fall sein, dann steht es Hornbach selbstverständlich offen gegen SAP Klage einzureichen.

Für den Fall, dass Hornbach keine entsprechenden Vertragsklauseln vorgesehen hat, sind sie es eigentlich selber Schuld. Obwohl SAP dadurch nicht aus der Verantwortung käme ein funktionierendes System zu installieren.

Ich bin ja mal gespannt, was dabei rauskommt.
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21.01.2008 11:27 Uhr von ksros
 
+6 | -2
 
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Mit SAP hab ich auch schon: so meine Erfahrung gemacht. Meine damalige Stromgesellschaft schaffte es nicht mir den Abschlag so zu berechnen wie ich ihn haben wollte. Nach Rückfrage warum meine Rechnung anders ist gab die nette Dame zu, daß die Software einen Rundungsfehler hätte. Zwar hat jede Software ihre Macken, aber das hätte doch nun wirklich auffallen müssen. SAP steckt wohl mehr Geld in Werbung als in Qualitätssicherung.
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21.01.2008 11:29 Uhr von mulackswiss
 
+5 | -1
 
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gut so: Unsere Firma stieg vor einiger Zeit auch auf SAP um. Der grösste Fehler den sie machten. Es klapte hinten und vorne nicht. Wochenlang waren die von SAP dran. kostete mehrer hundert Tausend. und es läuft jetzt noch immer nicht zufriedenstellend.
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21.01.2008 11:30 Uhr von LuCypher
 
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@autor: Könnte das viiiiiielleicht damit zusammenhängen dass Office 2007 in OpenXML speichert und das eines der großen Neuerungen von Office 2007 ist?

Erst informieren dann Quaken! Wie schon angesprochen, kann man auch immer noch in 2003er Format speichern!
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21.01.2008 11:35 Uhr von S8472
 
+11 | -1
 
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jetzt geht das OSS geflame wieder los. zeigt mir doch mal bitte eine quelloffene Software, die auch nur ansatzweise das vollbringen kann, was SAP bietet. Dazu dann noch in einer Größenordnung wie Hornbach und andere große Unternehmen sie brauchen.
Eine Firma kann es sich eben nicht leisten 30 Mitarbeiter einzustellen, nur damit die Texte aus der quelloffenen Textverarbeitungssoftware auch in die quelloffene Datenbank übertragen werden können. Nacher hat man dann ein Netzwerk aus hunderten von Flicken, und keiner blickt mehr durch.

Ich will SAP nicht verteidigen. Meine Firma steigt auch auf SAP um, aber wir haben dafür _noch_ mindestens 3 Jahre eingeplant. Hier sitzen jeden Tag 20 Leute von SAP und passen deren Software und unsere aneinander an. So eine Umstellung dauert eben Jahre. Ich denke mal eher hier liegt der Fehler darin, dass das Hornbach Management alles am besten schon gestern haben wollte und sich SAP aus Angst einen Kunden zu verlieren, auf die zu knappe Planung eingelassen hat.

Was Microsoft nun mit der ganzen Sache zu tun hat, bleibt mir weiterhin schleierhaft.
Aber nebenbei bemerkt hat MS für jede Office Version einen Konverter veröffentlicht, der die Dokumente der neuen Versionen auf für die alte Software lesbar gemacht hat (auf Kosten der neuen Effekte etc natürlich, aber normaler Text war IMHO immer lesbar.
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21.01.2008 12:07 Uhr von Siddhartha68
 
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SAP: Die Software mag zwar von SAP sein, aber wer der Beratungspartner bei Hornbach war, finde ich nirgends. Diverse Beratungshäuser versprechen den Kunden den Himmel, was man mit der Software alles machen kann, Hauptsache wieder ein Kunde gefunden. Hinterher stellt es sich heraus, dass die Software die Erwartungshaltung gar nicht erfüllen kann, dann heißt es: SAP kanns nicht. Die Wahrheit liegt eher darin: SAP hats nie versprochen, sondern der Beratungspartner. Aber so detailliert möchte man das als Außenstehender dann doch nicht wissen..
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21.01.2008 12:31 Uhr von Mehlano
 
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@ NOIdS: Office 2007 <-> 2003 ... auf 2003 das Kompatibilitätspackage installieren.

Und per Gruppenrichtlinie das Speichern unter 2007 so festlegen, dass nach wie vor das alte Format genutzt wird. Und alles wird gut... ;)

Was´n bekloppter Kommentar, sorry.

Und was ist an SAP bitte proprietär ?
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21.01.2008 12:35 Uhr von burzelmann
 
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@Arxas: Ja im Heimanwender-Bereich mag das auch möglich sein, aber ich bezweifle, dass es eine ähnlich machtvolle Software wie SAP als Open-Source gibt. SAP ist nunmal eine der führenden Softwares auf dem Gebiet.
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21.01.2008 13:05 Uhr von nurichweißbescheid
 
+4 | -1
 
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Die Klage dient doch nur dazu, möglichst verlustfrei aus der Sache raus zu kommen. Hornbach hat laut Quelle die SAP-Umstellung abgebrochen, doch die Produkte sind gekauft, Verträge unterschrieben, und jetzt merken sie, dass alles langweiriger ist als von Beratern angekündigt. Auch könnten sich noch einige ungeplante Folgekosten zeigen, Mitarbeiterschulungen sind ja auch nicht billig. Wenn man da schön klagt und wie in der Quelle zu lesen, der Software Defizite unterstellt, damit man günstig weggkommt, so ist das wohlkalkuliert. Die Rechtsabteilung wird wohl um ihre Chancen, günstig SAP loszuwerden indem man einfach den Vertrag auseinandernimmt und ne Kleinigkeit als Aufhänger findet, um alles ungültig zu machen, wissen.

Ich denke nicht das der SAP Software irgendwas vorzuwerfen ist. Es wird immer gerne gesagt, die Software sei fehlerhaft, wenn sie letztlich nur falsch bedient wird oder einfach eine zu lange Einarbeitungszeit benötigt.

@NOIdS: "Nicht zuletzt aus der Interoperabilität in heterogenen Netzwerken."
Da haste dir aber nen schönen Satz ausgedacht. Die News hast du doch sicher noch eingebracht, um den superkomplizierten Satz, der dich bestimmt als Experte ausweist auch mal unterzubringen oder? Mit dem Thema hat das nix zu tun.
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21.01.2008 13:05 Uhr von modulstyle
 
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Hetzen Und wieder mal ein klassischer Fall von MS Hetze obwohl es hier um SAP geht. Unglaublich was sich manche erlauben...obwohl Sie selbst MS User sind. Homogen Proprietär... ;)
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21.01.2008 13:28 Uhr von fhd
 
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Yippieh Yye Yye Yippieh Yippieh Yay! Schön. Wenn ich die strunzdoofen SAP Consultans rumstolzieren und millionenschwere Uber-komplexe-Software an Winzunternehmen verticken sehe, blutet mir ja schon ein bisschen das Herz.

Schön, Hornbach!
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21.01.2008 13:48 Uhr von Lustikus
 
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@Autor: *rofl* da haste ja mal wieder gaaaaaaaaaaaaanz unten in der Kiste gewühlt mit deinem Kommentar!

Sowas von unpassend zur News und dann noch absolut falsch (komisch daß ich meine Office 2007-Dateien problemlos in 2003 öffnen kann mit dem entspr. Patch!)

Naja hast ja mal ausgeführt daß du stolz darauf bist, daß du deinen nachgeschulten Abschluß an der Tafel ohne EDV geschafft hast... naja dabei wohl leider auch vergessen, daß

a) Microsoft mit SAP ungefähr so viel zu tun hat wie Porsche mit Lada
b) es auch Leute gibt die trotzdem schlauer sind als du und Patches benutzen können

You made my day - really!
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21.01.2008 13:58 Uhr von Miem
 
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SAP: kenne ich nur als Konkurrenz. Und da habe ich erlebt, dass man bei SAP der Meinung ist, man könne mit dem Standard-System mühelos jahrzehntelang gewachsene Systeme mit sehr spezieller Problematik ersetzen. Das hat bei mehreren unserer Kunden nicht funktioniert. Soweit ich weiß, ist SAP aber für "normale" Handelsbetriebe durchaus gut geeignet. Aber jeder, der damit zu tun hat, beschwert sich darüber, dass es ewig lange dauert, das System anzupassen und jede kleine Änderung ein Riesenaufwand ist.

Hornbach hat meiner Meinung durchaus das Recht zu klagen, wenn ihm SAP oder der Berater eine Installation in einem bestimmten Zeitraum versprochen hat. Denn jeder Tag zuviel kann teuer werden. Für 30 Mio. Euro kann man erwarten, dass die Software termingerecht installiert wird. Und bei einem Riesen wie Hornbach ist ein Tag später - selbst wenn es dann funktioniert - schon ein Verlust. Ich habe mal einem Kunden, der wesentlich kleiner ist, über Nacht die Fibu zum Laufen gebracht, da er sonst mit einem Tag Verzögerung hätte zahlen müssen - das hätte für ihn eine halbe Mio. Euro an Skontoverlusten bedeutet!
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21.01.2008 14:07 Uhr von Tichondrius
 
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Software aus Polen! Mich wundert, das der noch gar nicht kam, da konnte ich nicht widerstehen :D
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21.01.2008 14:20 Uhr von ___joe
 
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Tolle Leistung: Fibu über Nacht zum Laufen, tolle Leistung.

SAP ist aber etwas mehr ...

SAP macht in der Regel keine Termine, da solche Projekte (hier geht es nicht nur um eine Standardfibu, die läuft bei SAP auch direkt nach der Installation) extrem von der Mitwirkung der Firma abhängig sind, welche die Arbeitsabläufe dokumentieren müssen, um sie in der Software abzubilden. Ohne die nötigen Kenntnisse in den Details kann man sich einfach jeden Kommentar sparen.
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21.01.2008 14:40 Uhr von Lustikus
 
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@[KaY] Dark-Z: was meinst du wohl wozu es Leute gibt, die sich mit sowas auskennen? Die kann man dann fragen. Zudem glaube ich nicht, da deine Mutter anscheinend nicht viel mit dem Computer macht, daß sie mal in die Verlegenheit kommen wird eine Office2007-Datei in ihrem Office 2003 zu öffnen (sofern sie so etwas überhaupt installiert hat)!
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21.01.2008 14:42 Uhr von Siddhartha68
 
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@Miem: Soso, Du hast mal einem Kunden in einer Nacht die FIBU eingestellt. Prima, ich habe es bei unserem Verein in 1 Stunde hingekriegt.
Bei Hornbach wurde bereits 2005 erfolgreich die Finanzbuchhaltung, das Controlling, Treasury und Konsolidierung produktiv gesetzt. Parallel dazu wurden alle betroffenen Altsysteme abgelöst - in Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, Schweden, der Schweiz, der Slowakei und Tschechien mit ihren insgesamt 86 Gesellschaften.
Hornbach hat wohl aber in ein paar anderen Bereichen Problemen. Fragwürdig halt immer nur, warum es bei Hunderten anderer Kunden läuft und bei denen nicht.
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21.01.2008 14:45 Uhr von wer klopft da
 
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schließe mich dido07 an es ist echt der Hammer wieviele firmen daran kaputt gegangen sind. Mein Vorvorletzter AG mit über 2000 AN ist krachen gegangen nach 25Mill€ Invest in die SAP "Scheiße Auf Papier".Der vorletzte hat nach 2 Jahren gebastle Oracle genommen ,der letzte AG kämpft noch und mein jetziger AG hat Oracle.

*hornbach daumendrück*
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21.01.2008 14:48 Uhr von wer klopft da
 
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Korrektur zu oben: es waren 15Mill€
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21.01.2008 15:03 Uhr von ___joe
 
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Oracle und Junkies: Oracle ist auch nicht so viel besser. Da kenne ich auch genug, die schwimmen gegangen sind.

@[KaY] Dark-Z
Hast Du schon mal versucht den Anlasser aus dem Vormodell Deines Autos in das aktuelle einzubauen ...

Bei Office geht das, man muß auch kein Junkie sein.
Meine 13 jährige Sohn ist definitiv in der Lage, über die Suchmaschine an Ziel zu kommen. Und Deine Oma hat Dich.

Wenn man will findet man immer einen, der mit irgendwas nicht klar kommt.
Es gibt auch Leute die nicht lesen und schreiben können ...
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21.01.2008 15:12 Uhr von S8472
 
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@[KaY] Dark-Z: und wie wird das Problem bei freier Software gelöst?
Als gäbs dafür nicht auch Patches, die dann aufgrund der Unwissenheit nicht installiert werden können.
Microsoft hat für sowas wenigstens eine Knowledge-Base, wo alles Schritt für Schritt auch für Omas erklärt wird.
Das ist zwar nicht das gelbe vom Ei, aber sicherlich besser als binaries zum runterladen.
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21.01.2008 15:25 Uhr von Lustikus
 
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@[KaY] Dark-Z: DAS stimmt allerdings... nunja wenn man Computer haben möchte sollte man sich auch ein wenig damit auskennen oder halt Leute fragen, die es können. Wenn man dann denkt man hat Wissen fällt man auch auf solche "Angebote" rein ;-)
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21.01.2008 16:24 Uhr von ___joe
 
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Oracle: Von denen gibt es nicht nur eine Datenbank ...

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