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USA: Notruf eines Jungen ignoriert

In Detroit wurde eine Frau namens Sharon Nichols verurteilt, weil sie den Notruf eines 5-jährigen Jungen ignoriert hatte. Der Junge am Telefon bat um Hilfe, weil seine Mutter kollabiert war.

Nichols sagte ihm daraufhin, dass sie die Polizei rufen werde. Sie tat dies aber nicht, weil sie den Anruf für einen Scherz hielt. Dem Richter erzählte Nichols später, dass sie nichts verstanden habe, was die Gesprächsaufnahmen aber widerlegten.

Als der Junge ein zweites Mal anrief und jemand anders erreichte, wurde ihm dann geholfen. Beim Eintreffen der Polizei war seine Mutter aber bereits tot. Nichols erwartet eine ca. einjährige Haftstrafe.


WebReporter: meistelhoang
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Junge, Notruf
Quelle: www.usatoday.com

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2008 23:00 Uhr von meistelhoang
 
+0 | -0
 
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Da zeigt der Junge Courage und dann kommt so jemand daher... wenn er einen Scherzanruf gemacht hätte, hätten sich doch die Polizisten darum kümmern können. Ist wohl eher nicht ihr Job....
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20.01.2008 23:26 Uhr von Jorka
 
+49 | -3
 
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Ein 5 jähriger Junge: wird sicherlich keinen Schabernack mit so einem ernsten Thema treiben. Ein Jahr Haft ist bald noch zu wenig dafür das sie keine Hilfe geleistet hat.
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20.01.2008 23:37 Uhr von germanxdevil
 
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20.01.2008 23:38 Uhr von intuitiv7
 
+25 | -15
 
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einjährige Haftstrafe: fürn mord? krass - so ein mensch hätte 5-10 jahre verdint!
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20.01.2008 23:40 Uhr von meistelhoang
 
+11 | -3
 
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@polizei rufen: der junge hat sicher nicht die polizei verlangt! ich schätze mal da hat man die polizei später hingeschickt weil man es für einen scherz hielt
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20.01.2008 23:51 Uhr von meistelhoang
 
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@vorredner: da es ein notruf war, NOTRUF, war das keine privatperson...
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21.01.2008 00:02 Uhr von menschenhasser
 
+10 | -1
 
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@carancha: in den meisten ländern werden notrufe immer aufgezeichnet damit man falls es irgendwelche probleme gibt immer beweismittel oder die möglichkeit den anruf nochmal zu hören hat.
auch bei uns
aber bei uns wird in der regel jeder notruf ernstgemeint auch auf die gefahr hin das der einsatz umsonst ist.
außerdem denke ich das in diesem fall mord in mittelbarer täterschaft angesagt ist, also 25 jahre.
evntl. totschlag - 15 jahre
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21.01.2008 00:16 Uhr von One of three
 
+19 | -0
 
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Lest ihr keine Quellen? Die Dame war an der Notrufannahme 911 beschäftigt!

Meiner Meinung nach sollte sie mehr als ein Jahr ins Gefängnis gehen. Schließlich war es ihr Job, Notrufe entgegenzunehmen und weiteres zu veranlassen.
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21.01.2008 00:38 Uhr von intuitiv7
 
+15 | -3
 
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@ One of three: genau deshalb schrib ich das 5-10 jahre richtig wären - aber dafür wird man hier negativ gewertet!
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21.01.2008 00:48 Uhr von One of three
 
+10 | -1
 
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@ Carancha, intuitiv7: @ Carancha
Also entschuldigen brauchst Du Dich wirklich nicht. Hier ist schnell mal was überlesen.

Trotzdem ein symphatischer Zug von Dir - wo doch sonst hier eher herumgetobt wird.

@ intuitiv7
Ach gib´ doch nichts auf diese Bewertungen. Hier wird selten vernünftig bewertet.
Mir sind sie völlig egal.
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21.01.2008 01:22 Uhr von Gretelchen
 
+3 | -13
 
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21.01.2008 01:44 Uhr von upi99
 
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@Gretelchen: Da gibt es nix zu beschönigen. Die Frau hat behauptet, dass Sie den Jungen nicht verstanden hat. Dies haben die Tonbandaufnahmen vom Jungen und von Ihr widerlegt. Ergo Sie hat gelogen. Wenn Sie sich nicht gut fühlt, soll Sie nen Tag frei nehmen. Wenn Menschen zu Schaden kommen gibt es da keine Ausreden. Das ist eindeutig unterlassene Hilfeleistung und dafür ist Sie noch viel zu gut davongekommen. Schliesslich starb ein Mensch dabei!
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21.01.2008 01:59 Uhr von Gretelchen
 
+1 | -13
 
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21.01.2008 03:13 Uhr von upi99
 
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Abgesichert sind wir halt nicht in unserer Gesellschaft (auch wenn man es glaubt, wird es noch nicht wahr). Ich habe die Bänder natürlich nicht selbst gehört, aber die Quelle gelesen (emphele ich jeden, der kritische Kommentare posten möchte).
Fehler können passieren. tödliche sollen nicht passieren. Um diese zu vermeiden, ist mindestens in bestimmten Berufen SORGFALT zu gewährleisten (z.B. Ärzte, Rettungsdienste, Flugsicherung, Piloten,... und eben auch in einer NOTRUFZENTRALE)! Wer da nicht funktioniert, dem Stress nicht gewachsen ist, ... darf da halt nicht arbeiten bzw. wenn man meint an einem Tag nicht voll da zu sein, sollte man eben frei nehmen bzw. krank feiern (zumindest in solchen Risikojobs)!
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21.01.2008 07:38 Uhr von E-Woman
 
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die: News ist unvollständig. Das die Frau als 911-Operator tätig ist, hätte in die ka1 hineingehört. So entsteht ein völlig falsches Bild.
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21.01.2008 09:04 Uhr von Uhrenknecht
 
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oh mann: Da wurde also mal wieder ein bischen Arbeitszeit von zwei Sanis und ein bischen Spritgeld gespart, weil es ja ein Scherz hätte sein können. Da hätte der Junge auch einfach "Haha" ins Telefon sagen können, anstatt seine richtige Adresse anzugeben..
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21.01.2008 09:04 Uhr von LordBraindead
 
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@ e-woman: ich finde nicht, dass ein falsches bild entsteht, auch wenn hier einige scheinbar so denken.

wenn man die news wirklich liest muss es einem klar sein, dass es sich um eine notrufzentrale handelt.

1. es wird aufgezeichnet, was beim privatgespräch im normalfall nicht so ist.
2. ging bei einem erneuten anruf eine andere person ran, die dann geholfen hat.

für mich ist damit klar, dass es sich um eine zentrale handelt.

unverantwortbar ist die reaktion der frau, dies für einen scherzanruf zu halten und nicht zu reagieren. auch wenn man sich nicht sicher ist sollte man jemanden hinschicken, schliesslich gehts um leben und tot. war der einsatz umsonst muss halt der anrufer, oder dessen erziehungsberechtigter den einsatz bezahlen, ganz einfach.

es sollte als strafe mehr als 1 jahr geben, der junge hat schliesslich seine mutter dadurch verloren.
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21.01.2008 09:21 Uhr von kampfkeksMHL
 
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der original-news steht übrigens dass die frau an der "polizeistelle" (wusst net wie ichs anders übersetzen sollte xD) tätig war un den anruf des jungen erhalten hat...sie war also keine privatperson


meiner meinung nach hat die frau auch weitaus mehr verdient als 1 jahr -.- der junge hat seine mutter verloren nur weil sie ihrn arsch nich hochgekriegt hat
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21.01.2008 09:32 Uhr von bigpapa
 
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Naja es ist USA: da gibt es ein gewaltigen Unterschied (genau wie bei uns) zwischen Strafrecht (Unterlassene Hilfeleistung im Dienst) und den Zivilrecht.

Das heist der Junge sucht sich ein schlauen Anwalt und der legt richtig los. Das gibt ne Zahl mit ganz vielen Nullen.

Und das ist leider das einzige was wirklich wirkt in den USA.

Wenn ein Unternehmen o. der Staat mal RICHTIG zahlen müssen dann bekommen da alle ihren Arsch hoch. Und das hilft wenigstens den nächsten der da anruft.

Gruß

BIGPAPA
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21.01.2008 09:57 Uhr von Artemis500
 
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Diese Frau hat definitiv mehr als ein Jahr Haft verdient. Man liest doch öfter über sogar Dreijährige, die ihre Mutter durch einen Anruf gerettet haben...da nicht mal nachzusehen was los ist wenn ein Fünfjähriger anruft ist unverschämt.
Jemand der nicht imstande ist, Kinder ernst zu nehmen, sollte nicht in so einem Job arbeiten.
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21.01.2008 10:01 Uhr von Belzebuebchen
 
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JOP: @Big Papa, da haste vollkommen Recht! Leider.

@Intuitiv7: Dir kann ich überhaupt nicht zustimmen. Klar hat sie grob fahrlässig gehandelt, aber persönlich hat sie die Mutter nicht umgebracht und somit sind kein 5-10 Jahre gerechtfertigt.

Schmeißt die alte aus dem Job und lass sie ein Jahr einsitzen. Es ist durchaus Strafe genug. Hinzu kommt dass sie mit dieser Situation leben muss!
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21.01.2008 10:10 Uhr von Belzebuebchen
 
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@Artemis500: Urteilst du da nicht etwas schnell?
1. Du kennst die Umstände nicht, wie es wirklich passiert ist und die Frau ebenfalls nicht.
2. Haben so manche 5 jährige heutzutage auch schon viel mist in der Birne (wie gesagt, wir wissen nicht, wie es sich zugetragen hat!)
3. Ja sie hat grob fahrlässig gehandelt und wurde zurecht bestraft.
4. Was gibst du jemanden der wirklich eine Person getötet hat?
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21.01.2008 10:17 Uhr von easy going
 
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@menschenhasser: "Mord in mittelbarer Täterschaft"?!
Meine Güte, die Frau hat den Notruf ignoriert = unterlassene Hilfeleistung.
Für Mord oder fahrlässige Tötung hätte Sie sich die Adresse geben lassen, dort hinfahren und eigenhändig nachhelfen müssen, damit die Mutter stirbt.
Naja, wer seine Bildung aus dem Fernsehen hat, muß auch mal mit aufgeschnappten Fachausdrücken um sich werfen, selbst wenn er keinen blassen Schimmer hat, was diese bedeuten...
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21.01.2008 10:45 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Kündigen: Ein Notruf muss normalerweise IMMER ernst genommen werden. Was geschieht, wenn man es nicht macht, sieht man ja bestens an dieser News.

Hierzulande ist es zumindest so, dass ein missbräuchlicher Notruf dem Verursacher in Rechnung gestellt wird. Ein Feuerwehreinsatz kostet da je nach Aufgebot ab 300,-€ aufwärts, wenn ich mich nicht irre. Im Übrigen bringt bei Notrufzentralen (110,112 etc.) auch die eingeschaltete Rufnummernunterdrückung rein gar nichts. Notruf-Callcenter sehen die Nummer des Anrufers IMMER.

Aber ignoriert wird kein Notruf. Daher sollte man die Dame zukünftig nicht mehr bei der 911 beschäftigen, da sie ihren Job wohl mit dem eines Call-Centers verwechselt hat.
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21.01.2008 19:04 Uhr von shurik86
 
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auch in Deutschland: wenn ihr glaubt das kann euch in Deutschland nicht passieren dann seid ihr im Irrtum...

Meiner Familie ist so etwas passiert und da hat kein Kind angerufen!

Es ist außerdem kein Einzelfall!

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