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Neue Biografie: Reichspräsident Hindenburg plante, die Nazis an die Macht zu bringen

In der neuen Biografie über Paul von Hindenburg "Hindenburg" wird der Reichspräsident als ein berechnender Mann enttarnt, der die Weimarer Republik in die Hände der Nazis spielte. Der Autor Wolfram Pyta versuchte diesen Mann in seinem Buch zu entlarven.

In dem 1.100 Seiten dicken Buch wird die Karriere Hindenburgs unter die Lupe genommen; seinen mythischen Sieg über die Russen bei Tannenberg 1914, die Wahl zum Reichspräsidenten der Weimarer Republik 1925 und wie er 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannte.

Pyta konnte für seine Biografie neue Quellen finden und verwerten. Seine Schlussfolgerung ist, dass Hindenburg ein berechnender, planender Mensch war, der den Wert seiner militärischen Siege in einem geschichtspolitischen Gesichtspunkt ausnutzen konnte.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Nazi, Macht, Reich, Biografie, Hindenburg
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2008 20:43 Uhr von DasBauM
 
+2 | -2
 
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1100 dick? 1100 was? mm, cm, seiten?
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20.01.2008 21:02 Uhr von Herr_Ohlhoff
 
+0 | -1
 
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hmm: kann schon sein, ist nur die Frage von wo diese "weiteren Quellen" kommen ..
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20.01.2008 21:21 Uhr von Noseman
 
+3 | -0
 
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Persönlicher Nachlass Hindenburgs: "Der in privater Hand befindliche Nachlass Paul von Hindenburgs war dem neuen Biographen zu benutzen nicht möglich."


Die Nachlassverwalter werden schon wissen, warum sie das nicht freigeben.

Wolfram Pytas Buch wäre wohl auch sonst noch eindeutiger zu Hindenburgs Ungunsten ausgefallen.
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21.01.2008 09:52 Uhr von heliopolis
 
+3 | -0
 
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Soso: Seine Schlussfolgerung also?! Naja, die damaligen Zustände sehen wir in moderner Form auch in der Gegenwart. Das Schlimme daran ist ja, dass es heute einfacher ist die Menschen um ihre Freiheiten zu bringen, denn jeder ist der Meinung aus der Vergangenheit gelernt zu haben. Dem ist aber leider nicht so. Die Macht liegt gerade in Deutschland schon lange nicht mehr beim Volke und somit ist die Demokratie nur noch eine Farce.

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