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Rom: 200.000 Menschen waren beim Angelusgebet mit Papst Benedikt XVI. anwesend

Der Aufforderung von Kardinal Ruini vom vergangenen Freitag (SN berichtete) sind rund 200.000 Gläubige gefolgt, um mit Papst Benedikt XVI. den Angelus (Der Engel des Herrn) am heutigen Sonntag zu beten. Dies sollte als Solidaritätsbeweis für die Papst-Absage bei der Uni "Sapienza" gelten.

Zu den Studenten und Professoren sagte er: "Als sozusagen emeritierter Professor, der in seinem Leben zahlreichen Studenten begegnet ist, ermutige ich euch […] immer respektvollen anderen Meinungen zu begegnen und mit freiem und verantwortungsvollen Geist die Wahrheit und das Gute zu suchen."

Er begrüßte auch herzlich die deutschsprachigen Gläubigen und zitierte noch aus dem Evangelium Johannes den Täufer, der über Jesus sagte: "Seht das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt".


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Mensch, Papst, Angel, Rom, Benedikt XVI.
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.01.2008 13:36 Uhr von jsbach
 
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Der Engel des Herrn (Angelus) ist ein Gebet das dreimal täglich zu verschiedenen Zeiten gebetet wird. Vom Papst wird es jeden Sonntag um 12 Uhr vom Fenster seiner Wohnung über dem Petersplatz, gesprochen. Im 16. Jahrhundert wurde das Mittagsläuten eingeführt, um zum Gebet wegen der drohenden Türkengefahr und Islamisierung Europas aufzurufen.
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20.01.2008 16:32 Uhr von base10
 
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drohende Islamisierung Europas ist ja heute wieder ein aktuelles Thema... daher auch, von wegen Weihnachtsmann
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20.01.2008 18:28 Uhr von figurines01
 
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Joseph Ratzinger ist ein großes Vorbild: Es lässt sich einfach nicht abstreiten, Papst benedikt is einer der größten Denker, Politiker und Vorbilder in unserer Zeit. In den vom Christentum geprägten Ländern werden heute die Meschenrechte mehr geachtet als anderswo. Ich denke dabei an der Sudan, den Orient und China.

Dass Europa heute für Zuwanderer so atraktiv ist, ist nicht zuletzt ein Verdienst des Christentums. Den Spöttern hierzulande und des Studenten der Universität Rom fehlt wohl die notwendige Sinnesschärfe, dies zu erkennen. Sie genießen ja die Früchte der christlichen Weltordnung. Das Fehlen ihrer geistigen Regsamkeit ist eine Folge des Wohlstandes, in dem wir heute leben.

Den Kritikern des Papstes sei ihr Verhalten daher mir christlicher Toleranz entschuldigt.
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20.01.2008 19:01 Uhr von dr.danjo
 
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@ figurines01: "In den vom Christentum geprägten Ländern werden heute die Meschenrechte mehr geachtet als anderswo. Ich denke dabei an der Sudan, den Orient und China."

Fällt dir vll noch ein Unterschied zwischen diesen Gegenden und Europa auf? Wie wäre es mit z.B mit höherer Bildung, Wohlstand etc.
Aber nein, dass es bei uns anders ist liegt natürlich am Christentum.
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20.01.2008 19:26 Uhr von NeZ
 
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Hmmm --mit freiem und verantwortungsvollen Geist die Wahrheit und das Gute zu suchen.--

Wahrheit? In der Bibel?!?! WTF!
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21.01.2008 14:40 Uhr von figurines01
 
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@ dr.danjo, Ratzinger für ein beseres Meschenbild: Deinen Zusatz unterstütze ich voll und ganz. Außer den humaneren Gegebenheiten sind es Wohlstand und Bildung, die Europa so attraktiv machen. Beides ist Folge des christlichen Ursprungs von Europa.

In totalitären Regimen und Feudalstaaten des mittleren und fernen Ostens fehlt es oft an allem. Da, wo Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit existieren, ist die Situation oft besser bis gut: Japan, Philippinen, Taiwan. Zweifellos ist auf unserem Globus nicht alles zufriedenstellend, wie in Südamerika und Afrika. Da, wo man sie lässt, bewirken die christlichen Kirchen jedoch Gewaltiges zum sozialen Wohl der dort lebenden Bevölkerung.

Gerne würde ich noch mehr zum Geschichtsverständnis der Papstkritiker, zu deinem eigenen Geschichtsverständnis und erst Recht zu deinem Verständnis der Gegenwart anführen. Meine Mittagspause geht gleich jedoch zu Ende. Der Rest meines Arbeitstags wird anstrengend sein, ich muss meine Ausführungen daher beenden.

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